Ja, wo ist denn das Team … ja, wo ist es denn???
8 leere Hemden hängen an der Wand.
(Ein starkes Stück energiearmer Werbereklame. Dafür müsste der Bielefelder Bürger von den Stadtwerken noch Geld zurück bekommen.)
Ja, wo ist denn das Team … ja, wo ist es denn???
8 leere Hemden hängen an der Wand.
(Ein starkes Stück energiearmer Werbereklame. Dafür müsste der Bielefelder Bürger von den Stadtwerken noch Geld zurück bekommen.)
So nett kann man am quasi wiedereröffneten Burggragen sitzen, beim alten Spilker und lecker Tapas essen. Bei herrlichsten Temperaturen und schönstem Sommerwetter. Dazu der Blick auf die Bäume vorm Schloss, den Burggraben und die nach Sonne oder Luft lächzenden Burgkarpfen. (die Gott sei Dank nicht auf der Speisekarte standen). Alle Straßencafes waren heute mittag ziemlich gefüllt mit Menschen. Mit ein bisschen Glück erwischte man dann doch noch den ein oder anderen Platz und konnte den Samstag genießen…
Da war, glaube ich, die halbe Nation baff, als die Deutschen vor ein paar Tagen gegen Portugal ein überaschend gutes Spiel hingelegt, frühe Tore gemacht, nahezu geniale Angriffe vorgetragen hat, dass man sich nur noch gesagt hat: Das gibts doch nicht. Ein kleines Fußballwunder oder die Wiedergeburt einer Tuniermannschaft.
Was es auch nicht gibt, ist der unverschämte Dusel, den die Türken gestern hatten. Schon wieder ein Spiel gedreht in den letzten Minuten und dann nur noch abwarten bis die Kroaten im Elfekrimi die Dinger verhauen. Obwohl ich aber auch sagen muss: Respekt, für soviel Glaube an sich selbst und für das sich selbst nicht aufgeben. Dabei wussten wir natürlich schon immer, dass Selbstbewusstsein und Türke sein in enger Korrelation stand. Nur das anschließende Hupkonzert gestern Nacht viel weitaus weniger schlimm aus als befürchtet. Heben die sich ihre Energie etwa fürs Hupen für die letzten beiden Spiele auf die nächste Partie auf?
Was will uns das Kulturamt Bielefeld mit dem Titelmotiv des Bielefelder Kultursommer Kultur 2008 eigentlich sagen?

Eine fettige Pommes mit Ketchup und Mayo als Sinnbild für Kultur (die über die Grenzen der Stadt hinaus durchaus deren Image zuträglich sein könnte) … was haben die sich wohl dabei gedacht?
Da hat man den Löw (für Nichtfußballfans – das ist unser Fußball-Bundestrainer) doch von seinem Platz verbannt.
Der Schiedsrichter hat ihn weggeschickt weil er so nervös war, der Löw. So hat er laut Hickersberger, der auch nervös wahr und weggeschickt wurde, (für Nichtfußballfans – das ist der Trainer der Österreicher der Trainer der andern) , gesagt und in den Bericht den die Schiedsrichter machen müssen, hineingeschrieben. Nervös darf man anscheinend nicht sein als Trainer. Er soll auch gestritten haben, der Löw mit dem Hickersberger, sagte der Schiedsrichter. Aber das hat er wahrscheinlich nicht so richtig mitbekommen weil er keine deutsche Sprache nicht spricht , der Schiedsrichter. Der Hickersberger hat gesagt der Schiedsrichter hat nicht die Wahrheit gesagt, weil sie nicht gestritten haben, die Trainer. Aber Lügner darf man ihn nicht nennen, sonst wird man gesperrt.
Der Löw hat gesagt, er hat nur seine Arbeit getan. Ich glaube wahrscheinlich hat sich der Schiedsrichter geschämt, weil er Geld bekommt und nichts dafür tut, und darum hat er dann was getan und den Löw weggeschickt und auch den Hickersberger. Da hat er allen gezeigt, dass er auch was zu sagen hat. Das ist sehr wichtig für diese Leute. Was täte seine Frau zu Hause sagen, wenn er da nur rumsteht und nichts zu sagen hat, wo er wahrscheinlich zu Hause erzählt, was er für ein wichtiger Mann ist.
Die UEFA (für Nichtfußballfans – das sind die Großkopferten im europäischen Fußball) die haben dann gleich nochmals den Platzverweis für das nächste Spiel verhängt, weil sie auch zeigen wollten, dass sie für ihr Geld auch was tun und was zu sagen haben. Viele Leute haben das nicht verstanden. Aber das ist europäisch weil man in der EU (keine Fußballmannschaft) auch nicht versteht was die tun.
Ich habe aber für die Trainer einen Vorschlag. Sie sollen einen Spiegel mitnehmen und den Schiedsrichter hineinschauen lassen. Dann sieht der, dass er selber nervös ist und schickt sich selber fort, weil Nervöse nicht in der Koutschingzone (Coachingzone) sein dürfen. (Das ist der Platz wo die Trainer rumlaufen dürfen, wenn sie nicht nervös sind) Dann können die Trainer ihre Arbeit tun. Er muss dann nicht die Unwahrheit sagen, die man nicht Lüge nennen darf, wegen den Statuten, und alle wären zufrieden
Habts me (könnt ihr meinen Worten folgen)
Euer Xaverl
Am 30. Juni spielt Arm. Bielefeld in Ostfriesland. Bei Kickers Emden, die grad die Qualifikation für die 3. Liga geschafft haben. Wer, wie und wann das neue Team für die Immernoch-1.Liga-Runde bildet, steht aber noch in Sportdirektor Dammeiers Sternen. Es gehen viele. Offensichtlich kommen aber wenige. Die Ansetzungen der neuen Saison gibts erst nach Ende der EM.
Wenn alte englische Rosen in Bielefeld in die Jahre kommen, können sie ganz schön morbide aussehen. Aber einen gewissen Stolz kann man ihnen auch dann nicht absprechen. So manchem alten Bielefelder Mitbürger hat die gesellschaftliche Entwicklung diese Würde genommen.
Am Mittwoch im Halbfinale aber bitte nicht wieder ein Last-Minute-Fußballspiel. Und Deutschland hofft, das die Templiner Datschenbesitzerin nicht schon wieder Zeit hat und regieren muß. Weil ohne auf der Tribüne spielen sie besser.
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