Heute sieht er tatsächlich aus, als ob er ein Gesicht hätte.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Am Ende der vergangenen Woche haben Unbekannte drei jeweils über 100 kg schwere Anker einer Bundeswehrfähre und anderes Zubehör gestohlen. Die bei Göttlin liegende Fähre war etwa einen Kilometer durch die Strömung abgetrieben worden. Sie wurde durch Mitarbeiter der Strommeisterei gesichert.
Am vergangenen Mittwoch lag sie noch an der Übersetzstelle bei Göttlin am östlichen Ufer verankert.
Wat iss jez mittie Deutschen????? Keah! Keah! Keah! Wat war das grottelig.
Hermine meinte noch, ich solle doch inner Stadt zum Rudelgucken gehen (ok, sie hat in Wirklichkeit public viewing gesagt), aber ich hatte schon irgendwie so ne Endspiel-Vorahnung. Wenn das schief gegangen wäre, hätte ich mich echt geärgert hingegangen zu sein. Und wenn das ein fulminanter und alles in allem völlig überzeugender Kantersieg geworden wäre, hätte ich mich geärgert, zuhause geblieben zu sein. Ich entschied mich für letzteres und kann nur von Glück reden, dass ich mir das Spiel nicht im Stehen angucken musste. Und ganz ehrlich – ich bin kein Berufspessimist – aber die Vasco da Gamas ham wa noch nicht geschlagen am Donnerstag.
Am Donnerstag geh ich Rudelgucken, hab ich zu hermine gesagt, das geht auf jeden Fall klar. Und bis dahin ist hoffentlich auch wieder mehr Mut und drive im Spiel der Deutschen. Sonst sieht das ganz finster aus. Und ein Hupkonzert in der Detmolder Innenstadt wäre dann Gott sei Dank auch nicht mehr….
Neulich wurde ich Zeuge eines amüsanten Schauspiels. Von meinem Berliner Hotelzimmer aus konnte ich zufällig beobachten, wie jemand in eine Parklücke versuchte einzuparken. Eigentlich nichts ungewöhnliches – letztlich hat es meine Blicke auch nur kurz auf sich gezogen. Als ich dann aber nach einigen Minten noch mal aus dem Fenster schaute und das Endergebnis begutachtete, musste ich doch echt schmunzeln. Wie sagt man immer so schön: Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.
Die jungen Krähen üben das Fliegen und machen gewaltigen Spektakel dabei.
Die kleinen Rauchschwalben haben nach neun Tagen bereits Federn. Noch etwa zwei Wochen, dann werden sie flügge sein und die Eltern brüten ein zweites Mal.
Es sind tatsächlich vier Junge, aber eins wird meist von den anderen zurückgedrängt und zu oft will ich sie mit der Kamera nicht belästigen.
Egal, welche Mannschaft bei der Fußball-EM bislang ein Spiel gewonnen hat: Ich hätte kurz nach dem letzten Spiel ins Bett gehen, die Döppen zumachen und fein davonschlummern können. Ohne Probleme.
Ich will mich nicht beschweren, aber obwohl ich recht nah an der Innenstadt wohne, habe ich von Fußballparty-Volk bislang nix mitbekommen. Bin ich taub, oder wird hier nicht gefeiert?
Nochmal eine Pressemeldung der Metropolenverwaltung mit einer Glücksbotschaft. Wer jetzt debkt, Bielefeld habe im Lotto 6 mit Zusatzzahl und lebenslange Rente gewonne, lese bitte:
Der Deutsche Präventionspreis 2008 ist es zwar nicht, aber dennoch kehrt die Stadt Bielefeld jetzt mit einem Preis in Höhe von 3000 Euro für das Projekt “Florina Fit” aus Berlin zurück. Außerdem ist das Bielefelder Projekt gemeinsam mit den anderen Preisträgern in einer Publikation des Bundesministeriums veröffentlicht und gilt als ein bundesweites Vorzeige-Modell.
Sozialdezernent Tim Kähler nahm die Auszeichnung von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt für das kooperative Gesundheitsprojekt des städtischen Sozialdezernates und der BKK Gildemeister Seidensticker entgegen. “Die Auszeichnung zeigt, dass Bielefeld auf dem richtigen Weg ist. Sie spornt uns an, so weiterzumachen und alle Kitas in das Netzwerk mit einzubinden. Das Projekt ist ein Musterbeispiel für Public Private Partnership (PPP). Ich danke der BKK Gildemeister Seidensticker ganz besonders für die Unterstützung”, so Tim Kähler.
“Florina Fit” ist ein neunmonatiges Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungsprojekt, bei dem neben den Kindern und den Erzieherinnen auch die Eltern mit eingebunden sind.
In einem bis zum Jahr 2011 laufenden Stufenplan wird das Projekt stadtteilbezogen, das heißt im Rahmen eines stadtteilorientierten Netzwerkes in allen städtischen Kitas durchgeführt. Aktuell sind vier Kitas des Stadtbezirks Stieghorst in das Projekt eingebunden.
Hand aufs Knie: Wußten Sie, das so einen Preis gibt?
Da sach doch noch einer, dat die Stadt nichs für ihre Bürger tut. Dat sie sich nich kümmert. Dat sie alles verlottern läßt. Dat sie nich mitdenkt. Dat sie die Leute in ihr Unglück fahren läßt. Stimmt ja alles nich. Diese Pressemeldung beweist dat:
Ab sofort mahnt ein Schild am Radweg der Artur-Ladebeck-Straße: “Sie fahren falsch”. Der Hinweis, der vor der Einmündung “Am Ellerbrocks Hof” angebracht worden ist, soll zunächst vor einbiegenden Autos warnen. Deren Fahrerinnen und Fahrer überprüfen vor dem Einbiegen häufig nur, ob Fahrzeuge von links kommen. Sie rechnen nicht mit Fahrradverkehr, welcher die Einmündung von rechts quert. Außerdem möchte das Schild erreichen, dass die Radfahrerinnen und Radfahrer sich künftig richtig verhalten, denn den Radweg auf dieser Seite der Straße in Richtung Brackwede zu befahren, ist gar nicht erlaubt. Stattdessen sollte der Radweg auf der anderen Seite der Artur-Ladebeck-Straße genutzt werden. Dort “fließen” die Radlerinnen und Radler mit dem Verkehrsstrom und werden so von einbiegenden Fahrzeugen sofort bemerkt.
In der Vergangenheit kam es an der Einmündung “Am Ellerbrocks Hof” zu mehreren Radunfällen. Weitere sollen nun mit dem Schild, das sich bereits an zwei weiteren Stellen in Bielefeld bewährt hat, verhindert werden (Stapenhorststraße / Bismarckstraße und Potsdamer Straße / Am Dreierfeld). Das Hinweisschild geht auf einen Beschluss der Unfallkommission zurück. In dieser arbeiten die städtische Straßenverkehrsbehörde mit dem Polizeipräsidium Bielefeld und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zusammen. Die Kommission betreibt an Unfallhäufungsstellen in ganz Bielefeld Ursachenforschung, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Um Unfälle an Einmündungen zu vermeiden rät die Kommission allen Radfahrerinnen und Radfahrern:
. Radwege nur in der zulässigen Fahrtrichtung benutzen.
. Immer Blickkontakt mit Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern aufnehmen, um wahrgenommen zu werden.
Den Autofahrerinnen und Autofahrern wird empfohlen:
. An Einmündungen immer mit beidseitigem Radverkehr rechnen, auch wenn die Nutzung des Radweges nicht für beide Richtungen zugelassen ist.
Siehse. Sach ich doch. Sie kümmern sich. Damit Se nich falsch fahrn.
Vorhin ein Telefonat mit einem in 99% aller Dinge höflichen, netten, freundlichen Amsterdamer gehabt. Begnadeter Segler, der auch bei 9 – 10 noch keine Probleme mit Back – und Steuerbord hat. Bei WM´s, EM´s und Länderspielen stets komplett in oranje gekleidet. Wenn man nicht wüßte, das er das ist, der da so sitzt, verwechselt man ihn im Gegenlicht glatt mit der Templinerin. Ist ihm aber bei Alex auf der Obernstraße noch nicht passiert. Weil er anders winkt als die Templinerin. Irgendwie nicht so offensichtlich falsch und aufgesetzt. Eher oranje-fröhlich. Wie ein kommender Europameister.
“Holland macht keinen Mist”, sagt er und meint das Spiel der oranje Bouwen gegen Rumänien.
“Wenn Ihr verliert, sind Italien und Frankreich draußen”. Merke ich an.
“Pfffffffffffffffffffffttt… Is das nich egal?” Kontert er.
Eigentlich hat er nicht Unrecht. Was gehn uns Ribetoni noch an…………..
Juni 1999. 1. FC Köln – Arm. Bielefeld 3:5
1:0 Dorinel Munteanu (18. / Foulelfmeter)
1:1 Bruno Labbadia (27.)
1:2 Billy Reina (43.)
1:3 Bruno Labbadia (45.)
1:4 Billy Reina (63.)
2:4 Carsten Cullmann (80.)
3:4 Dirk Lottner (81.)
3:5 Jörg Bode (83.)
Merken. Kölle ist mal wieder aufgestiegen und Arminia immer noch drin.
… zufällig gefunden auf dem Blog “Deutscher Michel” vom 1. Juni 2005. Dem Jahr vor dem Sommermärchen 2006 in Deutschland. Gefunden, weil ich zufällig bei der absurden Suchmaschineneingabe “Bielefeld und Heidi Klum” (“Tu Glas. Macht das Leben schöner”) auf das Dingens stieß. Richtig gemein. Dabei hat Bielefeld so hübsche, zierliche, schöne Weibsen…..
Wer Bielefelds schönste Bäume sehen möchte und vielleicht seinen eigenen Baumliebling dazustellen mag, geht auf diese Seite.
Herrlich, wie in unserer Nachbarstadt Gütersloh die Bertelsmann-Stiftung und das Kölner arbeitgebernahe “Institut der deutschen Wirtschaft” Hand-in-Hand arbeiten und unisono ihre Märchen verbreiten. Da flatterte eine Pressemeldung zum Thema “Einkommensverteilung. Der Sozialstaat gleicht aus” auf den Schreibtisch:
Der Sozialstaat in Deutschland verhindert eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Zwar verfügte demnach das am zweitbesten situierte Zehntel der Haushalte 2003 im Mittel über ein 28-mal so hohes Einkommen wie das am zweitschlechtesten verdienende. Zehn Jahre zuvor war es lediglich 19-mal so viel. Die staatliche Umverteilung gleicht dies aber nahezu vollständig aus: Nach Abzug von Steuern und unter Berücksichtigung der öffentlichen Transfers hatten die Familien des am zweitbesten verdienenden Zehntels 2003 nur noch ein knapp dreimal so hohes Nettoeinkommen wie Familien aus der vorletzten Einkommensklasse. Der ursprüngliche
Abstand ist damit nicht nur um 90 Prozent geschrumpft, der Unterschied zwischen den Nettoeinkommen hat sich auch im betrachteten Zehn – jahreszeitraum so gut wie nicht verändert. Der Grund: Die einkommensstarken Haushalte verdienen zwar immer mehr, sie geben aber auch immer mehr ab. So trugen die oberen 30 Prozent der Einkommensbezieher 1993 gut 68 Prozent zum Einkommenssteueraufkommen bei, zehn Jahre später hatte sich ihr Anteil sogar auf 72 Prozent erhöht. Außerdem schulterten sie zuletzt 53,5 Prozent der Sozialbeiträge – gegenüber knapp 51 Prozent im Jahr
1993.
Abenteuerliche Argumentation. Abenteuerliche Zahlen. Die Wirklichkeit spricht jeden Tag eine ganz andere Wahrheit. Aber die gefällt DIW/Bertelsmann nicht, weil sie Ungerechtigkeit und vorsätzliches Zerschlagen des Sozialstaates zugunsten Weniger belegt.
Eine fleißige Bielefelderin hat an diesem Tag nach dem vermiedenen Fußball-GAU einen Mittagstermin in Brüssel. Der Thalys von Köln in die belgische Hauptstadt braucht nicht lang. Folglich am frühen Morgen in Sennestadt auf die Autobahn, am Kamener Kreuz ebenso klaglos die ersten Staus hingenommen wie den Marmeladenverkehr auf dem Kölner Ring. Ungefähr jedes vierte Auto mit SchwarzRotGelb. Mehr aber noch in rot mit Halbmond. Hamit Altintops Nachfolgetruppe an der Ampel nächst dem WDR beschmunzelt. Machen Döner und Kebab schnellerere Beine oder erhöhen sie nur den Kampfgeist?
Kaum hat der französische TGV in weinrot pünktlich den Kölner Hbf verlassen, entschließe ich mich, in dieser frühen Stunde die paar Schritte über die Domplatte in den Kölner Dom zu gehen. Nicht ohne zuvor noch die Aufmacher der nationalen und internationalen Presse zu beäugen. Unisono “Deutschland weiter. Spiel schwach”. Daneben die BLÖD mit dem Nebenaufmacher “Franjo Pooth mit Geldkoffer nach Liechtenstein?”. Na, ein bißchen Zumwinkeln sollte doch wohl erlaubt sein. Oder?
Nicht, das ich bekennender Katholik wäre, aber die Stille einer Kathedrale hat schon was. Eine vielleicht grob gezählte Hundertschaft sitzt in den Bänken, steckt eine Kerze an oder besprenkelt sich mit Heiligem Wasser. Vielleicht sind ja auch Gebete darunter, die der Welt Abbitte leisten wollen, ob der Peinlichkeit des Auftrittes der deutschen Regierungsausflügler und der Templiner Datschenbesitzerin. Man sitzt nun mal nicht in Oranje bei einem Spiel der deutschen Nati…. Weiß sie aber sicher nicht. Was trug jener Jürgen Sparwasser noch mal, dem sie weiland sicher zujubelte? Blau. Blau wie Arm. Bielefeld. Siehste und dafür hab ich dann 2 Euro in den Opferstock fallen lassen. Noch ein Blick auf die eindrucksvollen Fenster der Kathedrale und dann wieder raus auf die Autobahn. Staus bei Wuppertal, große Staus bei Hamm, Staus bei Oelde. Eigentlich die ganze Bahn bis Hannover ein einziger Stau.
Aber die Hoffung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die dömliche Fürbitte für die Templinerin und ihre Truppe, die Löw-Ballacks, Arm. BI und uns persönlich wird ganz sicher wirken. Langfristig. Man sollte öfter mal einen frühen Termin in Kölle haben.
Do her i grod im radio, dass s in bayern buam gibt de schreim ihre meils blos no in bayerisch. Des is desweng weil des kirzer ist. Des hom fachleit berechnet. Und außerdem kann ma koa fehler net schreim, weil’s wurscht ist obst maß oder mass schreibst. Wichtig is das a bier drin is, im kruag. Und du kannst dann ois a internazional kloa schreim.
Und weil mir des so gfoit werd i efters aso schreim. Und unten für preissen, dass de a was verstenga.
Übersetzung:
Da höre ich im Radio, in diesem Moment, dass es in Bayern Buben gibt die ihre E-Mails nur noch in bayerisch schreiben. Das machen sie darum weil das kürzer ist. Fachleute haben das berechnet. Und außerdem kann man keine Fehler schreiben, da es egal ist ob man Maß oder Mass schreibt. Wichtig ist nur das Bier im Krug ist. Und du kannst alles nach internationalem Modus klein schreiben. Und da ich Gefallen an dieser Schreibweise gefunden habe werde ich öfters in diesem Modus schreiben. Und unten für Bewohner nördlich der Donau, dass diese auch dem Text folgen können.








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