Der Jahnplatz nach Spielende. Deutschland schlägt Österreich in einem Zitterendspiel um den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-EM 1:0. Statt neuhnem Cordoba also Wienobaaaaaaaaaaaaaaaa. Aber Jungs: Gegen Ronaldo & Friends aus Portugal am Donnerstag ein paar Schippen drauflegen.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Ich habe dem Biber versprochen, dass er in das Regensburger Blog kommt. Aber nur wenn er sich schön zeigt. Das tut er hat er gesagt, aber nur ausnahmsweise, weil er normalerweise am Tage pennt.
Das Casting gelang allerdings nur mit dem Computer
Mit Hochspannung wurde am Freitag in Irland der Ausgang des Referendums über die EU-Reformverträge erwartet. Und dann haben die Iren gewählt. Wenige haben nur gewählt, aber die haben dann auch noch falsch gewählt, wie die Europäer sagen.
Da haben doch die Iren entschiedenen, dass sie nicht mit JA stimmen können, wenn sie gar nicht wissen für was sie stimmen sollen. Normalerweise wäre das ja ganz normal und man muss sich da gar nicht aufregen. Nicht normal ist aber, dass man den Leuten ja gesagt hat, dass sie mit JA stimmen müssen, und die Leute haben sich absichtlich nicht an die Anweisungen gehalten.
Normal ist es doch so. In der EU werden üblicherweise die Wähler gar nicht gefragt. Das ist gut so, weil die Politiker meinen, dass die Wähler sowieso keine Ahnung nicht haben und nur Blödsinn wählen täten. Wenn sie nicht wählen dürfen dann machen sie auch keinen Blödsinn nicht. Und wenn die Leute, so wie bei den Iren, schon wählen dürfen, dann bitte auch richtig.
Sonst muss man den amerikanischen Modus einführen. Es wird solange gewählt bis das Ergebnis passt.
Jetzt sind aber die Texte der Gesetze so lang, dass ich glaube die Politiker haben sie auch noch nicht ganz gelesen. Das ist auch gut so, weil sonst täten einige die Gesetze vielleicht auch nicht wählen. Im Fernsehen hat man schon oft gesehen wie Politiker gefragt wurden. Sie alle haben geantwortet – aber nichts gesagt weil sie nichts gewusst haben.
Die Macher der Gesetze, die wissen was drin steht und das reicht, weil das ja die Fachleute sind. Wenn kein Politiker nix weiß macht das soviel wie gar nichts – dann macht keiner nix falsch – und lehnt was ab, was er doch wählen soll. Er kann nie nicht lügen. Weil Lügen heißt wissentlich die Unwahrheit sagen. Und wer nix wissentlich weiß der kann nie wissentlich das Falsche sagen. Und wenn dann doch einige Fehler in den Gesetzen drin sind, dann kann auch der Politiker nichts dafür, weil er ja nix wissentlich wusste. Und so hat keiner nix gewusst und darum ist auch keiner ………..
Irgendwie haut des dann scho hi. Habts me (Konntet ihr mir geistig folgen)
Euer Xaverl
Am Sonntag, 22. Juni, lädt der Bläserchor ´Hubertus Bielefeld Land` zu einem Konzert ein. Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr ertönen die Fürst- Pless- und Parforce-Hörner der zwölf Chormitglieder an verschiedenen Stellen im Tierpark Olderdissen. Treffpunkt ist der Innenhof. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich zum Konzert spendet der Bläserchor dem Heimat-Tierpark Olderdissen eine Parkbank.
Liebes Tagebuch,
also man soll ja nicht so pingelig sein, sondern immer schön positiv bleiben. Hatte ich wirklich auch vor, doch wenn ich dann plötzlich “Kreislauf” kriege, ist das leichter gesagt als getan.
Aber lass
“Wir machen ein Wochenende in
Gleich nach der Ankunft eiligst im Hotel eingecheckt, Schlösser und Parks durchforstet, aus weiter Entfernung die Villa des Herrn Jauch bestaunt (ihn selbst sah ich kurz bei der Einweihung einer Kirche -14.Juni 08-, im Gespräch vertieft)) und dann kam jener Moment, wo alles auf einmal ganz anders war. “Ich habe großen Appetit auf Schokolade.” Dabei strahlte
Anfangs beeindruckte die Häuserfassade, die
Gasthäuser und Restaurant versprachen Ambiente, Flair, Gemütlichkeit, beinahe eine qualvoll schwierige Auswahl, bis plötzlich an einer Strassenecke genau das erschien, was Sonja in Entzückung versetzte.
“Schau mal, daaaaa…” Aufgeregt zeigte sie auf die über dem Eingang stehenden Schriftzüge. In goldenen Buchstaben versprach man uns nicht einfach Schokolade, sondern Choolade!
Liebes Tagebuch, keine Angst, ich werde Dich jetzt nicht mit endlosen Details einer schönen Einrichtung langweilen, ich komme jetzt zum Punkt.
Also:
Sonja bestellte heisse Chocolade (schreiben wir es mal stilvoll, lach), löffelte so in Genuß versunken vor sich hin, als mein Kennerblick im Nebenraum eine Bedienung bemerkte, deren Anblick spontan Herzklopfen verursachte.
So etwa in stattlichen 1,78 Grösse, schlank und kurze schwarze Haare. Anfänglich nur prüfend in die Gegen sehend, ob ein Gast noch ihrer Hilfe bedarf, wogegen die Augen ihrer nicht minder charmanten Chefin wohlgefällig auf zufriedene Gäste schaute.
Ich vergaß mein Bier, überredete Sonja zu einer zweiten Tasse im Nebenraum, was natürlich Protest verursachte. “Ich kann doch auch hier meine Chokolade geniessen, wieso denn da drüben? Und seit wann willst du kein Bier mehr? Das ist aber neu!” Mühsam erklärte ich, es wäre im Nebenraum nochmals gemütlicher, der Duft der Chocolade hätte mich animiert usw, usw, wobei die Chefin im Hintergrund wissend lächelte…
Jaaa, ich hatte Glück, jene Bedienung kam an unseren Tisch, fragte freundlich nach unseren Wünschen und dann kreuzten sich unsere Blicke. Aus, vorbei, Herzsprünge, Schweißtropfen auf meiner Stirn, zitternde Hände und die Stimme wollte auch nicht so recht. “Äh; ja, diese Chocolade, machen sie mal mit..ähm, also, machen sie mal was….” Sonja schaute
Liebes Tagebuch, ein wenig ist das nun schon her und ich sitze vor meinem PC, schreibe die übliche Dinge für meinen Verleger und habe neben mir eine kleine Tafel Schokolade liegen. Ein Freund brachte sie mir aus Belgien mit, es soll sich um etwas ganz Einzigartiges handeln, so sprach er geheimnissvoll.
Langsam wickelte ich die Tafel aus dem Geschenkpapier. Der Duft nach Kakao und Gewürzen stieg verführerisch in meine Nase. Dann traf
Ich las völlig perplex auf der Verpackung: Sweet Jane…
I´ve got the blues…
Allerdings ist mir nun auch eins restlos klar geworden: Schokolade ist mehr als nur eine Süßigkeit…oh J-a-n-e…
“Veronika, der Spargel wächst”. Ist zwar kein Spargel, was da aus dem Nichts bereits über 3 Meter erreicht hat und noch wächst. Es ist Bambus, aus der engeren Umarmung des Gartens im Bielefelder Südwesten geflohen, und nun hoffend, nicht gekappt zu werden. Denkste. Muß wohl ähnliche Ursachen haben, wie die angeblich geplante neue Weinbauern – Kommune ganz oben in Bielefeld, in den Jöllenbecker Bergen. Angeblich gibt es da schon Bauern mit geheimen Plänen. Sie wollen die Niederwall-Scheurebe anpflanzen und den ersten Bielefelder Wein im Barrique ausbauen.
Bielefeld ist sowas wie eine Hauptstadt der Umfragen. Liegt an TNS Emnid, die hier ihren Sitz haben. Auch zum Fußball gibts natürlich Untersuchungen, Umfragen, Zahlen. Fußball und Werbung gehören zusammen. Zahlreiche Unternehmen nutzen auch dieses Jahr die Fußball-EM, um den eigenen
Bekanntheitsgrad und das Image zu stärken. Doch das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Befragten, die das Prüfungs- und
Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) von TNS Emnid hat durchführen lasen, ist eher ernüchternd. 40 Prozent aller Befragten
konnten kein Unternehmen nennen, das ihnen im Umfeld der EM aufgefallen ist. Einsamer Spitzenreiter in Sachen Bekanntheit mit 28 Prozent der Nennungen ist Adidas vor Coca Cola (17 %) und McDonald’s.
Die weiteren Platzierten: Nike, Puma, MasterCard, Continental Reifen, Mercedes, Hyundai und Nutella.
Aktuelle und tatsächliche Werbeschaltungen scheinen keine große Rolle zu spielen. Jutta Menninger, Markenexpertin und Partnerin bei PwC zu den Gründen: “Kontinuierliche Maßnahmen zahlen sich für Marken spürbar aus. Selbst bei intensiv beworbenen Großveranstaltungen können sie ihre führende Position behaupten. Wir erwarten, dass sich diese Wahrnehmung auch bis zum Ende der EM nicht verändern wird.” Die Umfrage wurde an den ersten beiden Tagen nach Deutschlands Auftaktsieg gegen Polen erhoben.
Lukas Podolski, Matchwinner dieser Begegnung, schoss sich mit seinen beiden Toren in die Herzen der Deutschen. Für 18 Prozent der Deutschen ist “Poldi” der beliebteste deutsche Kicker. Damit nimmt er Platz zwei ein. In der Gruppe der 14- bis 29-jährigen ist er sogar beliebter als sein Kapitän. Insgesamt hält Podolski aber einen gebührenden Abstand zu Michael Ballack, dessen grösste Fans in Berlin und Sachsen zu finden sind. Mit 35 Prozent der Nennungen überstrahlt sein Image die Beliebtheit aller deutschen aktiven und ehemaligen Nationalspieler. Dritter ist Philipp Lahm mit vier Prozent. Die ehemaligen Aktiven Franz Beckenbauer und Uwe Seeler landen auf der Beliebtheitstabelle der Deutschen immerhin noch unter den besten Zehn
und damit vor vielen aktiven Nationalspielern.
Die beliebtesten Fußballer:
1. Michael Ballack
2. Lukas Podolski
3. Philipp Lahm
4. Miroslav Klose
5. Oliver Kahn
6. Bastian Schweinsteiger
7. Jens Lehmann
8. Franz Beckenbauer
9. Uwe Seeler
10. Torsten Frings
Auf die Frage, für welche Produkte die Spieler am besten Werbung machen könnten, wurden am häufigsten Sportprodukte genannt. Bei einzelnen Stars unterscheiden die Deutschen jedoch sehr fein: Den zurückgetretenen Oliver Kahn bringen die Deutschen zum Beispiel am häufigsten mit Milchprodukten und Bier in Verbindung, Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger mit Kosmetik und Pflegeprodukten. Phillip Lahms Einsatz gegen Autobahn-Raser bescherten ihm als Werbeträger für soziale Werte Bestnoten, Lukas Podolski hingegen würde als Werbeträger für Autos gern gesehen. Gute Nachricht für unsere Nationalspieler: Nur zehn Prozent der Befragten sehen sie generell nicht als glaubwürdige Werbe-Ikonen.
Naja, wenn dann noch einer sagt, Heidi Klum könne eine wunderbare Kanzleuse geben …..
Herzlich unsympathische Mitglieder der deutschen Totengräbertruppe: Hindukusch-Verteidiger und Seeheimer Kreisanhänger (somit Steinmeier-Stützer) Struck (vorne) und der ehemalige Provinzanwalt und heutige CDU-Fraktionsvorsitzende “Unseriös Augenzukneif” Kauder (hinten).
Auch andernorts versuchen die Zeitungen, den ostwestfälischen Außenminister zum Kanzlerkandidaten hochzustilisieren. Ob der treue GAZgerd-Anhänger wirklich besser als Beck wäre, steht in den Sternen. Zumindest stünde er für die Fortführung einer Volksfeindlichen Totengräberpolitik, die SPD und Union an die 8 Millionen Wähler gekostet hat und noch etliche kosten wird. So kommentiert die Rheinische Post, Düsseldorf:
Es wird Zeit. Für die SPD, für deren Kanzlerkandidaten und also auch für Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Die gefühlte Wirklichkeit ist wieder einmal viel weiter als die deutsche Sozialdemokratie und treibt diese vor sich her: Niemand – auch in der SPD nicht – glaubt noch ernsthaft an einen Kanzlerkandidaten, der den Namen des SPD-Vorsitzenden Beck trägt. Dass die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles von einem möglichen Kanzler Beck spricht, der ihr am liebsten sei, ist nur eine Mischung aus Ablenkungsmanöver und Taktik: Die der SPD-Linken zuzurechnende Nahles will eine Gegenleistung für ihre Zustimmung zu einem Kanzlerkandidaten Steinmeier, der für den SPD-Reformflügel und für die Schröder-SPD steht.
Warum also zögert der SPD-Vize? Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sein Abwarten bis in den Herbst die SPD oder ihn selbst stärker machen könnte. Im Gegenteil: Steinmeiers Attacke auf den Vorschlag des (SPD-)Umweltministers Gabriel, eine Pendlerpauschale für Geringverdiener einzuführen, zeigt, dass sein Zaudern schon ein Machtvakuum hinterlässt. Sicher: Niemand tritt gern zur Wahl an, wenn die Aussichten gering sind. Als zupackender Politiker aber wäre Steinmeier immerhin eine Alternative, mit der die Kanzlerin rechnen müsste. Als Zauderer dagegen ist er von Beginn an chancenlos.
In der nächsten Großen Koalition könnte ja die Templiner Hobbydatschistin und heimliche Außenministerin ihr Hobby zum Beruf machen und Steinmeier bliebe als Kanzler daheim im Berliner Bunker. Zumindest für die nahtlose Fortführung der Hartz-Gesetze wäre das eine astreine Option.
Heute Abend wird der Jahnplatz beim Public viewing so voll wie 2006 zu WM-Zeiten. Und an den TV-Geräten hängt eine Rekordquote. Wir san ja net ghässig, aber der Austria-Seleccion ein Wienoba zu bereiten, das hätt was. Wird ja auch Zeit, das dämliche Cordoba aus den Köpfen zu ballern. Gestern hat die Türkei schon gezeigt, wie man gegen einen Favoriten ins Viertelfinale stürmt. Man rennt um sein Leben, gibt nicht auf und trifft.
Frischer Wind in Brandenburg! Die Piratenpartei will die zahme brandenburgische Politik rundum erneuern und wird sich daher zum Ende diesen Sommers in Potsdam gründen.
Die Piratenpartei ist ein globale Partei die ihre größten Erfolge derzeit in Schweden feiert. Ursprünglich wurde die Partei aus Protest gegen überkommene Urheberrechtsgesetze gegründet, – öffnet sich jedoch zunehmend den aktuellen Themen außerhalb des Internets.
Die Piraten setzen sich für einen Wandel der Demokratie ein, – hin zu Partizipation und Transparenz.
Programmauszüge der Partei:
Informationelle Selbstbestimmung, Patentrecht, Urheberrecht, Transparenz, Open Access










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