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An der Tanke. An der Detmolder. Um die 80 Liter gingen in den Tank. 120 € plus 5 “Längste Pralinen der Welt”. Ein langbeiniges Wesen mit Aufschrift “BMW Cloppen…., Bielefeld” tauchte in die Tiefe eines so beklebten schwarzen Cooper S, kramte etwas länglich-schwarzes hervor und rief: “Fang mal auf”. Gesagt. Geschnappt. Ein Fliegenschwamm. Bevor ich mich mit dem Rückwurf von zwei langen Pralinen revanchieren konnte, war sie röhrend entschwunden (der Auspuff des Cooper S natürlich).
Geht der Schwamm auch bei Nicht-MINI´s? War das jetzt “Modernes Guerilla-Marketing”?
Otmar Hitzfeld und Torsten Lieberknecht versterben beide gleichzeitig und kommen in
den Himmel. Als Petrus die Pforten öffnet und die beiden sieht, sagt er:
“Oh, Ihr beiden seid Chef-Sache, da muß ich Gott persönlich herholen”.
Kurze Zeit darauf erscheint Gott. Zu Hitzfeld sagt er: “Otmar, ich hätte da
ein hübches, kleines Einfamilienhäuschen auf einer ganz ruhigen Wolke -
gerade da drüben. Schau es dir mal an und sage mir, ob es dir gefällt!”
Hitzfeld sieht in einiger Entfernung ein schickes, kleines Häuschen stehen
auf einer netten Wolke. Am Hauseingang sind über der Tür sogar kleine FC
Bayern-Wimpel angebracht und im Garten weht eine kleine Bayern-Fahne.
Hitzfeld ist sehr zufrieden und stimmt zu.
Ganz hinten am Horizont sieht er dann aber plötzlich ein riesiges Schloß,
alles in den Farben blau-gelb gehalten, an jedem Fenster hängen Wimpel von Eintracht Braunschweig, an den Türmen und am Eingang riesige Eintracht-Fahnen, alle
Blumen nur in den Farben blau-gelb. Da wendet sich Herr Hitzfeld zu Gott und meint
empört: “Ich als ehemaliger Trainer vom FC Bayern bekomme nur ein so kleines Häuschen
und der Lieberknecht als Trainer von dieser “Dritte-Liga-Mauscheltruppe” erhält so ein tolles Schloß? Das kann doch nicht sein!”
Darauf Gott: “Das ist ja gar nicht das Schloß von Lieberknecht – das ist mein
Haus!”
vertreibt Kummer und Sorgen. Gestärkt gehen wir in den Tag hinein und warten aufs Finale auf die Auftaktpartie der Deutschen gegen Polen. Die polnische Presse hat sich in den letzten Tagen überschlagen und mächtig Emotionen geschürt. Die journalistische Verwandschaft aus Hamburg Berlin fand als Antwort 50 Gründe, warum wir die Polen lieb haben. Alles sinnlos, entscheidend ist auf´m Platz. Warten wirs ab.
Wer am frühen Morgen an diesem Schicksalstag der polnischen Fußballnation in den Speckgürtel um die Metropole fährt, erlebt die Kraft der Stille. Sieht Rehe gemütlich äsen. Und stellt wieder einmal fest: “Hummeln können fliegen. Wissen es aber nicht”.
Übertragen auf das heutige Europameisterschaftsspiel gegen Polen hoffen wir mal, das polnische Ballartisten keine Hummeln sind und erfreuen uns an der Stille der Landschaft, wo die ostwestfälischen Gehöfte weit auseinander liegen.
* Polnisch: “Guten Morgen Deutschland!”






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