Ein verloren gegangenes Paar Schuhe ist mir in letzter Zeit zwar nicht mehr vor die Füße gekommen, dafür habe ich heute eine schmucke Lesebrille entdeckt. Auf der Parkuhr. Na sowas. Hat ihr Besitzer diese beim Lesen der Gebrauchsanweisung abgesetzt? Oder beim Abzählen der Münzen? Oder beim Ausziehen des Pullovers, weil ihm/ihr in der Mittagssonne viel zu warm wurde? Wir werden es wohl nie erfahren…
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In so schöner Abendsonne erschien heute das Bonifatiusheim samt Kirche, dass es gleich mal aufgenommen werden musste. Eine ältere Dame sprach mich davor an, dass sie gerne meinen Kinderwagen schieben würde. Sie sei Kriegswitwe und habe nicht das Glück gehabt, eigene Kinder auf die Welt bringen zu können. Wir tauschten uns ein Weilchen aus. Besonders interessiert schien sie an der Thematik, dass Männer in der heutigen Zeit ja doch sehr viel mehr Verantwortung für ihre Kinder übernähmen. Nicht einfach nur “Kind machen” und dann um nix mehr kümmern. Ich stimmte ihr zu und meinte, dass sie es ja an mir sehen würde, dass meine Frau mich auch ständig nach draußen mit dem Lütten schicken würde.
Ob ich mich denn richtig einbringen würde zuhause? Jaaa sicha!!! Das ist doch heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Da haben sich die Zeiten gewandelt. Ja, das sei richtig, sie hätten sich gewandelt. Wir waren beide der gleichen Meinung. Und wir waren beide der Meinung, dass das gut sei und nickten übereinstimmend. Ganz erstaunt und erfreut reagierte sie auch auf die Antwort zu ihrer Frage, ob ich das Kleine denn schon mal gewickelt habe? Jawoll, mehrfach! Nur gestillt hätte ich es noch nicht.
Dieser aus meiner Sicht eher bescheidene bis mittelmäßige Kalauer hat sie schließlich in einen prustenden und herzerfrischenden Lachanfall versetzt, dass ich ganz überascht war. Wir verabschiedeten uns und wünschten uns alles Gute. Wie schön, dachte ich mir. Das war doch jetzt mal richtig nett!
Wieder Ärger für Lars Windhorst: Audley Capital hat gegen den mehrfach gescheiterten Jungunternehmer Strafanzeige wegen Insolvenzverschleppung erstattet. Der britische Finanzinvestor fordert 29,4 Millionen Euro von der Berliner Vatas-Holding, deren Geschäftsführer Windhorst ist. So meldet das Manager-Magzin heute. Gewundert hätte, wenn es mal “keinen Ärger um und mit Lars W. ” zu melden gäbe. Mitlied muß man aber nicht haben. Wer sich mit dem in Ostwestfalen Bunthundigst bekannten Lars W. auf Geschäfte einläßt, sollte wissen, was ihn erwarten kann/wird.
In den letzten Tagen wäre ich fast geplatzt. Aber jetzt darf ich’s endlich sagen:
Jürgen Klinsmanns Debut als Trainer des FC Bayern München ist in LIPPSTADT!!!
Bayern kommt am 13.07.08 zum Freundschaftsspiel ans Waldschlösschen. Hier die ganze Meldung.
Welch herrliches Leben. Im Morgentau mit dem Erziehungsberechtigten durch die Felder ziehen, ein paar Rehe eräugen, Pferde auf der Koppel verbellen. Und dann ein paar Minuten ab in die Morgensonne. Da braucht es um halb zehn keinen harten Keks von den Storckschen Bändern in Halle, die angeblich ganz Deutschland knackt.
Da kann das Bundespropagandaamt noch so sehr geschönte Zahlen in die Welt hinausposaunen, da kann die Kanzleuse alle Lamas dieser Welt Kameragerecht treffen und alle in DDR-Zeiten ausgelassenen Reisen überall hin machen, die tatsächliche Lage der Nation und ihrer Bewohner läßt sich nicht vertuschen. Und auch nicht die Lage hier im ostwestfälischen Handwerk. 50% der Betriebe im hiesigen Kammerbezirk sprechen von “rückläufigen Investionen”. Komisch, wo doch alles nur so aufschwingt. Große Mauigkeit in der Baubranche, lange Gesichter im Autohandel. Angekommen ist nichts vom proklamierten Aufschwung. Die Unzufriedenheit breitester Schichten wächst und wächst, dito die tatsächliche Armut. Tatsache ist, das die Große Koalitition praktisch auf allen Gebieten versagt hat und Gazgerds Blödsinnspolitik noch getoppt hat. .
Ach komm, geht mir fort mit Arminia Bielefeld. Hört auf mit dem “Koningin-Dag” im oranje Holland. Bielefeld hat endlich, was es immer schon verdiente: ein kaiserliches Paar. Der “Ofenfrische” und seine Oldtimer-erfahrene neue Frau sind angekommen im Boulevard. Senator Burdas Blatt für die Reichen, Möchtegerns, Veronas, Schicken, Schönen, Doofen, Verkifften, die BUNTE, hat Europas Pizzabäcker Nummer eins mit seiner Hochzeit im familieneigenen Brenners Parkhotel zu Baden-Baden endgültig geadelt.
Freuen wir uns auf ganz viele bunte Bilderstrecken inmitten Fürstens, Königs, Kukident und Dieter Bohlens. Endlich hat Bielefeld dank Pudding-August seinen Platz im Herzen der lesenden Gesellschaft älterer Damen gefunden. Und so gehts: Milch, Pulver, rühren. Und dieser himmlische Geruch von Pudding. Wie bei Mutti in Deppendorf draußen. Dazu dann am Abend eine Ofenfrische und die BUNTE. Herrliche Zeiten für die Kaiser von Bielefeld.






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