Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
In einem früheren Blogeintrag fragte ich mich vor kurzem schmachtend, wann denn endlich das neue Logo der Hochschule Ostwestfalen-Lippe erscheint. Es ist da, wie wunderbar! Und das gleich doppelt! Die Gazetten rund um die teutonische Hauptstadt berichteten, dass das neu entworfene Logo, korrigiere mich: dass das neue Logo (dazu später mehr) der Hochschule auffallend große Ähnlichkeit mit dem Logo der Universität Minho in Portugal hat.
Verzichten wir an dieser Stelle mal lieber auf eine Abbildung eines der beiden Logos. Wer es gesehen hat, wird eine gewisse Ähnlichkeit nicht leugnen können. Das neue Logo der FH OWL ist einfach nur um 22,5Grad nach rechts oder links gedreht, ansonsten unterscheidet es sich nicht. Nun…
Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe lange da gesessen, nachdem ich den Bericht gelesen hatte und habe mir meine Gedanken gemacht. Irgendwie kann das alles nicht wahr sein, dachte ich mir, oder? Da ist ja schon wieder soo unglaublich schlecht, die Geschichte, dass man nur noch kopfschüttelnd denkt, “bitte lass das einfach nicht in Ostwestfalen passiert sein…”
Der Präsi der Hochschule, Prof. Tilmann Fischer, sei “von den Grafikern, die das Logo als Wettbewerbsbeitrag eingereicht hatten, über die missliche Situation informiert worden. Nach längerer Diskussion im Präsidium und externer Beratung (wahrscheinliche Juristen, Anm. von hermann) haben wir uns dann entschlossen, auf das Logo … zu verzichten.”
Missliche Situation. Das drückt das ganze doch noch recht drollig aus. Das ist scheißen PEINLICH, schlecht, unprofessionell und geht GAR NICHT!
Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es zwei Grafiker gibt (einer aus Mainz, der andere aus Stuttgart), die einfach nur ein Logo von einer anderen Hochschule als Vorlage nehmen, es um 22,5 Grad drehen, und dann – in der Hoffnung, es merkt keiner – als neuen Vorschlag für eine deutsche Provinz Hochschule einreichen. Es sei denn, sie wollten der Region OWL damit schaden und ins lächerliche ziehen. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass es drei Menschen in Europa gleichzeitig gibt, die für eine Hochschule in ihrem Land ein exakt gleiches Logo in einem mehr oder weniger kreativen Prozess unabhängig voneinander entwerfen. Das gibt es doch nicht, oder etwa doch? Ich kann an so einen Zufall nicht glauben. Mal sehen, wie die story weitergeht…
Heute stellte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die erste Diskussionstafel zum Potsdamer Toleranzedikt vor. Die Initiatoren läuten damit die nächste Runde des stadtweit angelegten Diskussionsprozesses ein. Mitten auf der Brandenburger Straße, neben der Familie Grün ließ es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen, mit gutem Vorbild voran zu gehen und gleich selbst zum Stift zu greifen.
Innerhalb der nächsten zwei Wochen werden nach und nach überall im Stadtbild große weiße Tafeln auftauchen, die mit einer Größe von 2,20 m Länge und 1,90 m Höhe zum Nachdenken über Toleranz, Weltoffenheit und das Zusammenleben in der Stadt anregen sollen. Alle PotsdamerInnen sind eingeladen, sich mit kleinen Beiträgen, Fotos, Zeichnungen, Aufklebern usw. an der Diskussion zu beteiligen und so den Toleranzgedanken zum Stadtgespräch werden zu lassen.
„Wir wünschen uns eine bunte Diskussion, die die Vielfalt dieser Stadt aufzeigt“, so Projektkoordinator Daniel Wetzel. „Die Tafeln sollen zu einem Treffpunkt werden, an dem regelmäßig Diskussionen und Streitgespräche ausgefochten werden.“
Als Zeitraum ist der komplette Monat Mai geplant. Doch die Tafeln sollen auch darüber hinaus Wirkung haben. Am Ende werden die Ergebnisse des interaktiven Diskussionsprozesses in einer Ausstellung zusammengefasst. Darüber hinaus finden zentrale Aussagen Eingang in das neue Potsdamer Toleranzedikt, das Ende dieses Jahres als verbindliche Vereinbarung aller PotsdamerInnen verabschiedet wird.
Die Standorte der bisher aufgestellten Tafeln findet man unter www.potsdamer-toleranzedikt.de.
LIPPSTADT-SHORTLINKS EXTRABLATT!! Heute mal nur mit News aus der heimischen Bloggerszene!
Anna spielt Mäuschen
… und hört dabei im fernen Geseke, was ihr Lippstädter Vögelchen so zuzwitschern
Timm ist in USA
… und hält uns mit Beiträgen sowie Fotos auf dem Laufenden.
Das Stadtmagazin sendet neue Ausgabe
… und informiert über aktuelle Ereignisse.
Jasmin schrappt an Olympia-Quali vorbei
…was ich sehr schade finde. Aber hey: Deutschlands zweitschnellste Paddlerin kommt aus Lippstadt!! Brust raus, Allemann!
Stone Free Music heult
… den Mond an. In dem Blog würde ich mir mehr Action wünschen. Die Texte sind nämlich jedes der seltenen Male sehr nett geschrieben.
Marblicksweg erleidet lebensgefährliche Schnittwunden
… gute Besserung und viel Spaß mit dem neuen TV-Angebot.
Und zuguterletzt:
Kann der Typ nicht lesen, oder was ?! – Meine aktuelle Lieblingsfotomontage.
“Lippstadt (lpr). Der städtische Grünflächendienst und das Forstamt weisen darauf hin, dass wilde Ablagerungen in Waldflächen nicht toleriert werden.”
Also, in der Meldung geht’s ja eigentlich um Müll, der einfach im Wald abgeladen wird. Ein trauriges Thema. Die Meldung dazu hat mich allerdings zum Schmunzeln gebracht, denn: Was sind bitte “wilde Ablagerungen”? Meint das Forstamt etwa “wild” im Sinne von naturbelassen, ungezähmt? Und “Ablagerungen”?? Kennich z.B. von den Zähnen (guckst Du hier).
Verklappen Lippstadts Zahnärzte also den von Patienten angesammelten Plaque hemlich im Wald? Wie unverschämt! Da ist auch meine Toleranzgrenze wirklich deutlich überschritten!! ;o)
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Aber damit das wirklich wichtige Thema nicht untergeht, hier der Link zur ganzen Meldung. Außerdem handelt es sich in der Tat dabei um eine oft benutzte Phrase für nicht sachgemäß entsorgten Müll. Finde ich etwas befremdlich.
Ostwestfalen ist ja sowas wie die Fleischkammer der Republik. Große und kleinere Betriebe erzeugen Schweine-, Rind – und Geflügelfleisch. Im benachbarten Versmold sitzt der Marktführer für Geflügeliges. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Lockerungen des Importverbots von US-amerikanischem chlorierten Geflügelfleisch gab die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH jüngst eine repräsentative GfK-Umfrage in Auftrag. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Bundesbürger lehnt chloriertes Geflügelfleisch aus den USA eindeutig ab. Die Studie bestätigt zugleich die Bemühungen der heimischen Geflügelwirtschaft um den Verbraucherschutz: Hier stehen Qualität, Transparenz und
Vertrauen im Mittelpunkt.
80 Prozent der haushaltsführenden Frauen in Deutschland sprachen sich gegen den Verkauf von chlorierten Geflügelprodukten aus. Zugleich fordern sie die hohen deutschen beziehungsweise europäischen Qualitätsstandards auch für Geflügelimporte aus Drittländern.
Genau. Die fordern wir auch. Genügt ja schon, wenn wir Chlor im Wasser unserer Badeanstalten schmecken.
Mehr und mehr ergreift die kommende Europameisterschaft der balltretenden Männer in Österreich und der Schweiz Besitz von den Auslagen der Sportgeschäfte. Neben dem XXXXXL-Leibchen der Marke “Callmund” sehen die Arminia-Devotionalien richtig blassblau aus.
Die Spasskasse Bielefeld hat den Marxismus entdeckt. Fröhlich flattern die blutroten Fahnen im Wind und der Chor derer, denen es ums Geld geht singt:
Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder, zum Lichte empor.
Hell aus dem dunklen Vergangnen
leuchtet die Zukunft hervor !
Ach so ja, bevor ich es vergesse. Es ist die Hoffnungsszene aus dem 2. Aufzug der Oper “IKB zu Dusseldoof”. Der Spasskassenchef überlegt, ob er sich von der Sparrenburch wirft.
Die bunten Bänder an den Maikränzen auf den Maibäumen flattern im lauen Maienwind. So manches Mädel hat sich darunter schon hoffnungsfroh küssen lassen. Bei hoher Maibaumdichte hier in der Region und noch jeder Menge Monat Mai gibts eine klare Ansage: Weiterküssen. Dieser hier flattert in einem eher nördlichen Stadtteil der Metropole.
Nicht vergessen. Der Blumen erzeugende und Kuchen backende Einzelhandel braucht dringend Umsätze. Diesmal fällt Muttatach auf einen Pfingstmontag, was für die meisten Geschäfte in Baden-Württemberg zum Beispiel “geschlossen” heißt. Aber da wohnen wir ja nicht.
Stell Dir vor, Du bist Stadionordner beim Fußball-Bundesligisten Arm. Bielefeld. Stell Dir vor, der Job macht Dir Spaß. Dein ganzer Stolz ist der Ausweis “Ordner. Arm. Bielefeld”. Bis zu dem Tag, als Du allein und ohne Polizeipräsenz in den randalierenden Gästeblock gegangen bist, um das Ding mit dem abgefeuerten Böller zu klären. Stell Dir vor, Dich schlägt einer grundlos. Stell Dir vor, es springt einer auf Dich drauf. Stell Dir vor, man trampelt auf Deinem Kopf herum. Stell Dir vor, Dein Kiefer geht zu Bruch. Stell Dir vor, Du hast höllische Schmerzen.
Dann kannst Du Dir nicht wirklich vorstellen, das die Polizei meint, es sei “kein Tötungsversuch”. Stellen wir uns einfach mal vor, es gäbe einen Neonaziaufmarsch und eine Gegendemonstration vo linken Autonomen. Die Polizei geht dazwischen. Ein Polizist geht zu Boden. Es springt jemand auf sinen Kopf. Trampelt darauf herum, bis der Kiefer bricht. Wetten, daß Polizei und Medien eine Minute später von “vorsätzlichem Tötungsversuch” schreiben?
Und jetzt sind wir gespannt, was am Samstag passiert, um die “wahren Fans” auseinander zu halten. Immerhin gehts für Arm. BI ja um alles…
SPD – wer hat Kanzlerformat? Fragen die Medien, allen voran BILD-Kopie “Spiegel”. Man merkt, sie haben kein so richtiges Brüllerthema, weil sich die Groko in Berlin nach kurzem Anfangsaufbäumen, Geh 8-Gipfel in Heiligendumm und einem Karlspreis für Templins mächtigste Frau weitestgehend ideenlos und ohne wirkliche Reformkraft erschöpft hat. Nun muß die Zeit bis zur Wahl 2009 überbrückt werden. Ach ja. Diätenerhöhung hatten wir auch noch im Berliner SB-Laden, Marke “Neoliberaler Ausverkauf”. Nun also die Diskussion um den Rheinland-Pfälzischen Dorfbürgermeister Beck, die “Stones” und die SPD. Dazu ein Leserbrief aus “Spiegel”, der alles sagt:
Die Frage ist doch wahrlich völlig überflüssig und braucht in den nächsten 20 Jahren überhaupt nicht mehr gestellt zu werden, da die SPD froh sein kann wenn sie überhaupt noch über die 5% Hürde kommt. Diese Steinbrücks und Steinmeiers die die SPD doch erst in diese katastrophale Lage hineingeritten haben, sollen nun die Lösung des Problems sein ? Wo bin ich hier ?
Und wenn wir schon mal dabei sind, wenn ich höre die das Frau M. 5x beliebter ist als B., dann frage ich mich was so erstaunlich daran ist. Selbst meine Schwiegermutter würde gegenüber ihr 5x besser abschneiden
. Das ist nun wirklich keine Kunst. Aber wenn ich höre dass sie 60% wieder wählen würden, dann frage ich mich schon, welche Frage wurde da WIRKLICH gestellt und wer wurde da gefragt.
Ständig wird man belogen. Ob es um die größte Steuererhöhung aller Zeiten ging, den Aufschwung, der niemals bei der Mittelschicht angekommen ist oder die ständig gefälschten Arbeitlosen-Statistiken, wo jetzt sogar unverhohlen von möglichen unter 3 Mio. Arbeitslosen gesprochen wird. Obwohl es inzwischen sogar amtlich ist, dass nur ca. 50% der Arbeitlosen in den geschönten Statistiken des Arbeitsamtes auftauchen.
Schätze dass wir mit den über 1 Mio. Sozi.-empfänger fast 8 Mio. Arbeitlose haben. Wenn man dann noch die hinzu zählt, die sich erst garnicht mehr dort melden, weil sie vielleicht 20,- Öre zuviel auf dem Sparbuch haben oder sonst irgend etwas, dann kommen wir sicherlich auch auf 10 Mio..
Tja, wer solche Erfolge vorzuweisen hat, sollte natürlich auch wieder gewählt werden.
Gute Nacht Deutschland
.
Der Ostwestfale Steinmaier wird sicher erst einmal dazu schweigen. Tat er ja auch in Sachen BKA und anderen Feinheiten. Sein indirekter Entdecker Gazgerd war da schon von einem anderen Kaliber, obwohl in Ostwestfalen aufgewachsen.










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