StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Mai 2008
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
6
Mai '08

Bielefeld-Blog: Selbst Konservative mosern…

Selbst das konservative Westfalenblatt mosert:

Mit dem gestern bekanntgewordenen doppelten Zuschlag auf die Diäten ist die seit Jahren gesuchte Neuregelung der Anpassungen gründlich daneben gegangen. Ganz klar, die Orientierung an einer bestimmten Stufe der Beamtenbesoldung geht in Ordnung. Auch Richter profitieren vom guten
Abschluss für den öffentlichen Dienst in den kommenden zwei Jahren. Allerdings gibt es für sei eben nur einen und nicht zwei Zuschläge.
Das ist der Punkt, der die aktuelle Diäten-Erhöhung um letztlich 15 Prozent zum Ärgernis macht. Genau hier lugt wieder die alte Raffke-Mentalität durch, die die Politik doch eigentlich weit von sich weisen wollte. Da helfen durchaus anerkennenswerte Nullrunden seit 2002/2003 für Regierung beziehungsweise Parlament auch nichts mehr. In Deutschland brummt die Konjunktur. Einige Branchen haben ihren Beschäftigten einen verdienten Schluck aus der Pulle genehmigen können. Selbst Hartz-IV-Empfänger haben den Sozialgerichten manchen Zuschlag durch die Hintertür zu verdanken.
Aber sage bloß niemand von den Herren Politikern, die Rentner bekämen demnächst auch einen Top-Zuschlag. Das wäre der Gipfel des Zynismus

Detmold-Blog: Weltmetropolen unter sich

Ein Name fehlt, auf dem Werbebanner in einem Schaufenster in der Detmolder Innenstadt, dann wäre der Slogan vollständig. Is klaar welcher, oder?

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Dresden-Blog: neues Haus………….

wenn ihr wollt besucht mich mal………….hab nen paar Bilder “online” gestellt….(ich hasse Englisch Scheiss)………..bin in mein neues Haus eingezogen…………..ach übrigens müsst ihr mit Google Earth unter 1000 Meter nach Weixdorf fliegen…..(die meisten Bilder sind von mir……….)

grussi………….

Lippstadt-Blog: Antizipierter Kundendialog

Tja, wir Westfalen sind halt schon immer ein schlaues Völkchen gewesen.

Lippstadt-Blog: Warum lesen sie Stadtblogs?

Meine Straße, deine Stadt, unsere Region. Webprojekte mit lokalem Bezug werden auch in Deutschland immer beliebter. In Zeiten zunehmender Globalisierungstendenzen und Begleiterscheinungen wie austauschbarer Geschäftsfilialen und standardisierter Restaurantketten, erfährt die Region eine Bedeutungsaufwertung als Identifikationsstifter. Dieser Prozess macht sich auch im Internet zunehmend bemerkbar.

Einzelne Bürger schreiben und lesen, was sie persönlich interessiert und bewegt. Sie stellen ihre persönliche Sichtweise der Dinge zur Diskussion und gestalten so die Identität eines Stadtteils und ihres persönlichen Umfeldes mit. Durch die differenzierte Sicht bieten solche „hyperlokalen“ Informationen Anlaufstellen für Zuziehende oder Urlauber. Es können differenzierte Eindrücke gewonnen werden, die nicht nur von Hochglanzprospekten geprägt sind. Als Nachrichtenquelle dienen Placeblogs Weggezogenen, die sich im Ausland befinden und auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen möchten. In Abhängigkeit der Bekanntheit und Größe können Placeblogs das Image einer Stadt oder Region, gerade bei Ortsfremden mitprägen.

Zusammen mit dem Institut für Regionalwissenschaft der Universität Karlsruhe (TH) und dem Planungsverband Rhein/Main in Frankfurt, möchte ich in meiner Masterarbeit herausfinden, welchen Stellenwert Webprojekte als Transporteur von regionaler Identität einnehmen. Dabei gehe ich von folgenden Thesen aus:

A. Die Besuchermehrheit kommt nicht aus der Region, bringt den Inhalten aber ein tendenziell hohes Vertrauen entgegen.

B. Der Anteil an Besuchern ohne persönlichen Ortsbezug steigt prozentual zur Gesamtnutzerzahl an, die Außenwirkung im Sinne der Wahrnehmung verstärkt sich überproportional.

C. Bei ausländischen Zugriffen handelt es sich in der Hauptsache um Einheimische, die sich über Neuigkeiten aus der Heimatregion informieren möchten.

Für meine empirischen Daten bin ich auf die Mithilfe von Seitenbetreibern und Besuchern angewiesen. Ich betone, dass es sich hier um keine Marktforschung oder Spamadressen Akquise handelt. Ich nutze die Daten ausschließlich zur Anfertigung meiner wissenschaftlichen Arbeit und sie werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ich bedanke mich für ihre Teilnahme. Über den Verlauf des Projektes können sie sich auf meinem Projektblog informieren.

Zur Umfrage

Lippstadt-Blog: 75. Jahrestag der Bücherverbrennung: Lesungen auf der Langen Straße

Nicht zuletzt die jüngsten Nachrichten, Taten und Berichte aus Lippstadt sind für mich Grund genug, auf eine besondere Aktion hinzuweisen (Erst kürzlich bin ich sogar auf ein politisch rechtes Weblog aus Lippstadt gestoßen):

Am 10. Mai 1933 gingen in ganz Deutschland etwa 25.000 Bücher – und mit ihnen Teile unserer Kultur – in Flammen auf.
Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung beteiligt sich Lippstadt an den öffentlichen Lesungen, die in vielen Städten Deutschlands durchgeführt werden: An verschiedenen Stellen der Langen Straße wird aus den damals verbrannten Büchern gelesen. Die Zeilen, die vor 75 Jahren unbedingt aus dem Kulturgedächtnis gelöscht werden sollten, klingen damit am Samstag zwischen 15 und 18 Uhr laut hörbar und zugänglich für jeden durch unsere Innenstadt.

Eine sehr gute Idee, wie ich finde. Ich bin am Wochenende in Berlin, falls also jemand Fotos oder Handyfilme macht, bitte einfach hier mitsamt kurzem Review posten (oder mir zusenden).

Hier die Originalmeldung zur Aktion.

Und hier eine Liste mit Aktionen in verschiedenen Städten.

Regensburg-Blog: Bürgermeisterwahl in Regensburg

Hallo Wähler !!!

Jetzt steht es fest wer was zu sagen hat. Die Schwarz-Roten haben die Bürgermeister gewählt. Gewählt wurden Hans Schaidinger, Gerhard Weber und Joachim Wolbergs.

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Petra Betz, die bei der Wahl – der Bürger – die meisten Stimmen erhielt, muss gehen. Der Wunsch der Wähler ist halt doch nur Nebensache. Da haben die Großkopferten den Bürgern wieder einmal gezeigt wer was zu sagen hat. Und da gibt es immer noch Leute die denken wir hätten eine Demokratie. Aber so ist das halt bei uns. Der Bürger wählt und die Großkopferten machen doch was sie wollen. Wenn dann die Leute nicht mehr zur Wahl gehen brauchen die Politiker nicht zu jammern. Ich habe das Grundgesetz neben Grimms Märchen einsortiert. Da gehört es auch hin.

 Servus Euer Xaverl

Rathenow-Blog: Ribbeck

Der Ort Ribbeck ist durch das Fontane – Gedicht über den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland bekannt geworden. Direkt an der B5 gelegen halten oft Durchreisende an, um sich umzusehen. An der Bundesstraße weist ein Schild auf Kirche und Birnbaum hin.
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Das Schloss wird augenblicklich saniert. Im vergangenen Jahr wurde hier ein Film mit Otfried Fischer als Pfarrer Braun gedreht (Heiliger Birnbaum). Er wurde kürzlich schon mal ausgestrahlt.
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Der Landkreis mit Landrat Burkhard Schröder an der Spitze will einen Garten anlegen, in dem für jedes Bundesland ein Birnbaum gepflanzt werden soll.

Bielefeld-Blog:

Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), der Bielefelder Michael Vesper, hat indirekt Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler geübt, weil sie nicht zu den Olympischen Spielen nach Peking reisen werden. “Frau Merkel und Herr Köhler haben das gewiss genau abgewogen. Unsere Athleten hätten sich sicherlich gefreut, wenn sie von ihrem Staatsoberhaupt oder ihrer Regierungschefin angefeuert worden wären “, sagte Vesper der Rheinischen Post (Düsseldorf, Dienstagausgabe). Vesper verteidigte zugleich die Entscheidung, die Spiele nach Peking zu vergeben: “Ohne die Spiele wäre das Tibetproblem weiter in der Nische. Dann würden sich alle immer noch für China ausschließlich als
aufstrebende Wirtschaftsmacht interessieren. Die Olympischen Spiele von Peking haben schon heute viel bewirkt, und sie werden unterm
Strich letztlich zu einer Öffnung des Landes führen.” Der DOSB-”General” nahm Sportler in Schutz, die sich nicht zur Tibetfrage äußern wollen: “Ich finde, es ist das gute Recht eines Sportlers zu erklären, er wolle zu diesen Themen nichts sagen. Wer das tut, signalisiert damit keineswegs sein Einverständnis mit chinesischen Menschenrechtsverletzungen.”

Tja, was soll man dazu sagen. Fahren sie hin, heißt es: “Die unterstützen das Regime”. Was sie sowieso tun, schaut man sich die Einfuhrquoten Chinas bei uns an. Aber eine Aussage, die Spiele zu boykottieren, hörte man auch nicht .

Bielefeld-Blog: Verboten

An der Videothek

Bielefeld-Blog: Na Rainer, sicher schon “Ja” gesagt?

Union und SPD wollen die im November angehobenen Diäten für die Bundestagsabgeordneten zusätzlich um gut sechs Prozent erhöhen. Dafür haben sich in Berlin die Vorstände beider Fraktionen am Montagabend in Berlin ausgesprochen. Begründet wird diese außerplanmäßige Anhebung mit dem hohen Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst. Das geht grade über die Ticker. Wie wir unseren Bielefelder MdB-SPD einschätzen, hat er sicher schon mal prophylaktisch “Ja” gesagt. Bei der wahnwitzigen Rentenerhöhung tat er sich wesentlich schwerer.