Mit einem gepflegten kühlen Weizenbier halte ich Rückschau auf das Wochenende. Der Abendhimmel färbt sich dunkelblau, die ersten Fledermäuse fangen an, ihre Kreise zu ziehen, und der letzte Kalletaler Dorftrottel lässt die Reifen seines tiefergelegten GTIs an der Ampel durchdrehen. Ein paar Sekunden, und er ist weg…und da ist sie wieder, die Stille eines frischen Mai-Frühlingstages, der sich dem Ende neigt. Eine hektische Arbeitswoche geht wieder los. Aber diesen Abend, den kann einem keiner mehr nehmen…
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Heut fiel mir mal wieder eine aktuelle Ausgabe des Provinzblättchens “Lippe Portal” in die Hände, dem journalistischen und veranstaltungsanzeigetechnischen Highlight in der Region. Nach den ersten Zeilen des Vowortes hatte ich schon wieder genug vom blöden Gequatsche des Herrn T. Wen interessiert dieses sinnlose Geschwafel nur? Willkommen in der Provinz, wie wahr! So schlecht geschrieben, dass einem die Kaffeesahne im Cappuccino in der Mittagssonne sauer wurde. Und das ganze soll ich mir auch noch im Internet als bewegte Bilder anschauen? Bräsige Arroganz eines Provinzverlags, der glaubt, mit einer Videokamera in der Hand eine Art Lokal_TV zu produzieren.
“Ich und meine Kamera lieben mich am meisten” heißt es demnächst wahrscheinlich am Anfang jeden Tapes. Würde mich nicht wundern. Dieses Konstrukt erfüllt keinen Zweck. Aber die Baustellen-Aktion kommt ja offensichtlich aus dem gleichen Haus. Die Provinz ist tot. Es lebe die Provinz!
Der bisher schönste Tag im Jahr, vom Wetter her zumindest betrachtet. Um die 20 Grad, nicht heiß, aber sehr angenehm. Klare Luft, leichter Wind, gute Sicht und schönes Licht. Ein Maientag, wie er im Buche steht. So kanns weiter gehen.
…macht der Mai. Heute auf dem Programm: der erste Ausflug mit Mama! Na dann, willkommen im Tümpel des Friedrichstaler Kanals Residenzstädtchen Detmold, ihr Küken!
Gestern verschaffte sich jemand einen Überblick über den Optikpark.
Selbst wenn man mehrmals die Laga vor zwei Jahren und den Optikpark im vergangenen Jahr besucht hat, kann man sich auf Überraschungen freuen. Es gibt wieder Interessantes und Neues, aber natürlich auch Altbekanntes zu entdecken.
Blumenbeete in voller Schönheit
Brütender Schwan auf dem Karpfenteich – die Jungen werden in 17 Tagen schlüpfen
Informationen rund um die Optik im Zellenspeicher
Über dem Stöllner Gollenberg sah man heute Drachen und andere Wesen in der Luft.
Am späten Nachmittag startete heute in Steckelsdorf ein Heißluftballon. Zuschauer waren in größerer Zahl vorhanden, um mit anzusehen, wie sich das Objekt in Richtung Tangermünde bewegte.
Nach der schweren Attacke von Bochumer Hooligans auf einen Bielefelder Ordner vor Beginn des Bundesligaspiels am Samstag hat der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Peter Danckert, eine strenge Verfolgung durch die Justiz und lebenslange Stadionsperren für die Beteiligten gefordert. “Das ist wirklich grauenhaft”, sagte Danckert der “Rheinischen Post” (Montag-Ausgabe). Er habe gehofft, dass sich solche Vorfälle auf Fußballplätzen nicht mehr ereignen, aber diese Brutalität sei “kaum noch zu überbieten”. Der SPD-Politiker wies darauf hin, dass Bochum in dieser Situation nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren hatte, “und dann rasten die so aus, das ist einfach unvorstellbar”. Neben den Sanktionen gegen die Gewalttäter bedeute der Vorfall, dass “die Fanarbeit von den Vereinen noch mehr begleitet und unterstützt werden muss”, betonte der Sportpolitiker.
Nö. Besser ist er nicht geworden unter “toom”-Regie, der ehemalige Marktkauf-Baumarkt am Südring. Eher das Gegenteil. Vielen Produkten fehlt die Preisauszeichnung, eine Menge ist am Regal schlecht beschildert und im Freigelänge fliegen die papierenen (!) Preise davon oder sind vom Regen verwaschen. Dafür ist eine Menge Zeugs teurer geworden und der Laden ist zusätzlich mit Flachbildapparaten etc. aus dem üblichen “toom”-Sortiment vollgestellt. Da kann man ja gleich die Paar Meter weiter zu OBI fahren. Die wissen ja angeblich “Wie? Wo? Was?”
also zum thema bushido fällt mir nur soviel ein….
ein drogenhändler der nun karierrrrre gemacht hat ,das ist schon traurig wenn leute mit illegalen machenschaften ein reihenhaus in tempelhof finanzieren,da stellt sich doch die frage woher er das geld vor seiner musikkarierre verdient hat..
ganz einfach kleine mädchen anfixen abkasssssieren aussaugen und dann ein häuschen bauen…traurig auch das seine ganze familie da mitgemacht hat und auch heute noch mit dubiosen firmen von bushido abkasssssiiiiert …zb:
A & F Unternehmensgruppe GmbH
seine neue immobilienfirma aus 12351 berlin ……..
naja ein vorbild kann das nicht sein koksende egomahhhnen auf unsere jugend loszulassen.
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Schon Jahre vor der ersten PISA-Studie haben Visionäre und Investoren uns Bielefeldern das “Neue Bahnhofsviertel” vor die Nase gebaut, wo seither Außengastronomie und mediterranes Ambiente zum Flanieren einladen.
Mein persönliches Sahnehäubchen des Ensembles ist seit jeher die legasthenische Straßenbeschilderung. Immerhin, ein korrigiertes Schild wurde mittlerweile angeschraubt.
Ach, kämen doch nächtens Vandalen und erledigten den Rest!
Der blaue ostwestfälische Himmel trügt ein wenig. Kaum 20 Grad erreicht das Thermometer. Aber das wird den Grillabend hier und anderswo nicht hindern.
Spielerisch verloren. Menschlich verloren. Sympathien verloren. Ein Vereinsordner von Arm. Bielefeld wurde beim Spiel gegen den VfL Bochum schwer am Kopf verletzt. Wie ein Arminia-Sprecher bestätigte, zog sich der Mann eine Schädelfraktur und einen Kieferbruch zu. Er war im Gäste-Fanblock durch Schläge, Stöße und Tritte attackiert worden, nachdem er gegen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und das Zünden eines sogenannten Kanonen-schlags vorgehen wollte. Nach Vereinsangaben muss der Ordner mit einem langen Krankenhausaufenthalt rechnen. Von wegen, “Randalierer gibts nur bei Spielen im Osten Deutschlands”.
Der Totenschädel, den man bislang für denjenigen unseres zweitliebsten Dichterfürsten hielt, ist nun doch nicht seiner. Das meldeten gestern der Spiegel und die Tagesschau, und dann auch der Mitteldeutsche Rundfunk in einer langatmigen Dokumentation. Die Bilanz: von Friedrich Schiller sind jetzt nur mehr ein paar Haarsträhnen und drei Totenmasken übrig. Für diesen tollen Erfolg wurden ohne Not zahlreiche Gräber umgepflügt, und namhafte Wissenschaftler hielt man monatelang von sinnvollem Tun ab.
Bezahlt haben das Ganze der MDR (von unseren Gebühren) und die interpunktionsfeindliche “Klassik Stiftung Weimar“. Letztere war vor ein paar Jahren noch zu knickerig, Brandmelder in ihrer “Herzogin Anna Amalia Bibliothek” zu installieren, von den Bindestrichen ganz zu schweigen…
Geheimrat Goethe war der Weimarer Knochenkult übrigens zuwider – Goethe war eben gut.
Den folgenden Flyer fand ich im Cafe Ideal:
Gelenkte Demokratie? Oder wie Meinung gemacht wird
Lobby-Control – Initiative für Transparenz und Demokratie
Deine Veranstaltung mit Ulrich Müller, Köln
Moderation Prof. Dr. Krahulec, Hochschule Fulda
Am 17. Juni 19.30 Uhr im Cafe Ideal, 36037 Fulda, Rabanusstraße 12
Eintritt frei
Veranstalter attac Regionalgruppe Fulda
Die Rückseite des Flyers schenk ich mir abzutippen.
Ein Link zu Ulrich Müller (36) war im Text noch genannt:
http://www.lobbycontrol.de/
Gruß
Michael









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