StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
3
Mai '08

Bielefeld-Blog: Gastfreundschaft am Waldesrand

Parkbelehrung

Hart an der Grenze zum Fürstentum Lippe sollte der Sennespaziergang beginnen, und so ließ man die Benzinkutsche am Ausgangspunkt zurück, nicht etwa auf dem Parkplatz der dortigen Taverne, sondern in Sichtweite auf kommunalem Schotter. Vor- wie nachher war hier reichlich Platz.

Bei der Rückkehr fand sich ein gutgemeinter Hinweis am Vehikel, und der eloquente Mundschenk lugte triumphierend hinter schützenden Fertigstores hervor. “Wer nichts wird, wird Wirt!” spricht der Spötter und hat Unrecht. Doch warum nur sind so viele der guten und beliebten Gastronomen Zugereiste?

Bielefeld-Blog: Heilix Blechle

.

Wie immer in der Pole Position, wenn es um hoch entwickeltes
technisches Kulturgut geht, ist
die Altherrenriege vor Ort …

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… und kennt sich aus in der Welt des kultivierten Kraftfahrzeugs
mit Autos ohne Airbag:

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Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Verkehrsichere Begleithundeprüfung in Regensburg

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Am Samstag den 03. Mai trafen sich die Hundefreunde am Boxerplatz zu einer Begleithundeprüfung. Der Richterin, Frau Quarg aus Erlangen, wurden 7 Hunde vorgeführt. Sechs Damen und ein Herr zeigten, dass sich ihre Hunde auch im Straßenverkehr benehmen können. Vorgeführt wurden zwei Boxer, ein Golden Retriever, ein Labrador, zwei Mischlinge und ein Schapendoes. Alle Prüflinge bestanden und weil das Wetter auch noch mitspielte war es ein wirklich gelungener Prüfungstag.

 

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Die Hunde im Straßenverkehr.

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Regensburg-Blog: Xaverl und die Begleithunde

  Hallo Xaverlfreunde,

da habe ich mir die Begleithundeprüfung am Boxerplatz (Boxer sind hier Hunde und keine Klitschkos) inkognito angesehen und war ganz erstaunt, dass man wieder in alte Suchten zurückfallen tut. Früher war das doch so: Die/der Frau/Herr legte ihrem/seinem Hund das Halsband um, leinte ihn an und ging mit dem Hund spazieren. Das Halsband heißt so, weil man es um den Hals herum legt und da kann der Hund nicht so ziehen und muss hingehen wo die/der Frau/Herr es will, oder fast will. 

Heute ist es meistens anders: Die/der Frau/Herr legt ihrem/seinem Hund das Zuggeschirr an, leint ihn an und auf geht’s. Das Zuggeschirr liegt nicht um den Hals herum und dadurch kann der Hund so richtig anziehen. Der Hund schleift also ihren/seinen Frau/Herrn durch die Gegend und die/der Frau/Herr folgt ordentlich, so wie es sich für eine/en neue/en, der Zeit angepassten Hundebesitzer/in gehört. Das ist so richtig, weil sonst würde der Hund ein Halsband und kein Zuggeschirr tragen.  Wenn der Hund dann die Passanten freudig begrüßt und seine Pfotenabdrücke an Mänteln und Hosen hinterlässt, dann darf man nicht schimpfen, weil man sonst kein Tierfreund nicht ist. Wird man dann noch gezwickt, versichert die/der Besitzer/in, dass das eine Ausnahme ist, weil der Hund dieses garnie noch nicht gemacht hat. Und wenn die Hunde andere Hunde treffen und es wird lustig gerauft, dann ist das ganz normal, weil unsere Kinder das ja auch tun.

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 Und nun war da eine Prüfung wo diese Neuheiten nicht mehr erlaubt waren. Der Hund musste dahin gehen wo die/der Frau/Herr hingehen wollte, durfte Passanten nicht mehr freudig anspringen und musste sich auch in Straßenverkehr sittsam betragen. Passanten und andere Hunde durften nicht mehr gebissen werden und alles was ein Hund so anstellt war nicht mehr erlaubt.  

Und wenn er, der Hund, dann ein braver, gesitteter Hund war, bekam er von der Richterin ein Papier worauf der/dem Besitzer/in bestätigt wird, dass er einen ordentlichen Begleithund hat. Aber davor mussten auch die Besitzer eine Prüfung ablegen, weil wenn der Besitzer keine Ahnung nicht hat, dann nützt es nichts wenn er eine gescheiten Hund hat. Und weil die Besitzer gescheit sein mussten waren es von sieben Besitzern sechs Frauen und nur ein Mann. Die Weiber sind halt auf den Vormarsch.

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Aber so ein gut erzogener Hund, das ist schon eine Freude. Das sollten die anderen Hundebesitzer schon nachmachen. 

Des san scho Hund de Hund (Für Norddeutsche: Großes Lob)

Servus Euer Xaverl

Bielefeld-Blog: Sieg zweier Geburtstagskinder

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Rambazamba auf der Alm. Jonas Kamper schießt in der 91. Minute an seinem 25. Geburtstag das 2:0 gegen den VlF Bochum und verschafft der heute 103 gewordenen Arm. Bielefeld jetzt 4 Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz mit dem 1. FC Nürnberg. Cottbus und Rockstock verloren und Nürnberg schaffte gestern Abend beim BVB nur ein Unentschieden. Sieht nicht schlecht aus für die Zecki-Truppe. Für Rüdiger Kauf war es das 150. Spiel in der 1. Fubabuli.

Bielefeld-Blog: Kennen Sie schon das neue VIG?

Nein? Sollten Sie aber. Seit dem 1. Mai 2008 ist es in Kraft und bedeutet, das Bürger zwar einen Anspruch gegen Bundes -, Landes – und Kommunalbehörden haben, aber dafür ins Portemonnaie greifen müssen. Da das Gesetz – per heißer Nadel, wie fast alle Gesetze der letzten Jahre – erstmal in Kraft gesetzt wurde, eine einheitliche Gebührenordnung aber fehlt, kann es zu absurden Forderungen kommen.

Die Bundesbehörden haben sich im Streit um das neue Verbraucher-informationsgesetz (VIG) bereit erklärt, Verbraucher vor hohen Gebührenforderungen zu warnen. Falls Bürger eine Auskunft nach dem neuen VIG verlangen, hätten sich die Bundesbehörden verpflichtet, die Bürger zu warnen, wenn eine Auskunft teurer als 25 Euro werde, sagte eine Sprecherin des Bundesverbraucherschutzministeriums dem Tagesspiegel am Sonntag. “Das neue Gesetz wird bürgerfreundlich gehandhabt”, betonte die Sprecherin.

Damit reagierte das Ministerium auf die Kritik von Verbraucherschützern an dem neuen Gesetz. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hatte bemängelt, dass es in den meisten Bundesländern noch keine Gebührenordnungen für Anfragen nach dem VIG gibt. Daher könnten theoretisch Gebühren von über 10 000 Euro auf die Bürger zukommen. Das neue VIG ist am 1. Mai in Kraft getreten und gibt den Bürgern einen Auskunftsanspruch gegen Bundes-, Landes- und kommunalen Behörden. Absurd? Iwoh, Deutschland 2008.

Bielefeld-Blog: Ach ja, “La Strada” ist wieder da.

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Da stehen sie nun an diesem Wochenende in der Bielefelder Innenstadt Stoßstange an Stoßstange, Kotflügel an Kotflügel. Wägen über Wägen. Alle Marken, alle Preise. Das Volk flaniert hindurch, es gibt Schaupreisverhandlungen. Besonders bei den hochpreisigeren Guccitäschen ab 300 PS wird viel scheinpalavert. Ab Montag warten dann die Händler auf die, die ihre Träume angesichts des massiven Abkassierens des Staates besonders bei den Autofahrern doch nicht wahr machen können. Das sind eben die genialen Stadtmarketing-Aktionen, die eine Metropole ausmachen.

Bielefeld-Blog: “Deutschland ist keine Demokratie”

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“Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkommen, das er vom Steuerzahler bezieht, auch noch Einkommen von an der Gesetzgebung interessierten Unternehmen oder Verbänden bezieht, sich also quasi in die bezahlten Dienste eines Lobbyisten begibt, das gilt als ganz normal, obwohl es eigentlich ein Skandal ist.” Das sagt Professor Hans-Herbert von Arnim, Parteienkritiker und Verfassungsrechtler.

Ich hatte kürzlich schon die Möglichkeit, längere Passagen seines neuen Buches zu lesen. Was da steht und heute auch in seinem Kommentar in der NW auf Seite 2 anklingt, treibt einem die Hutkrempe aiuf Sturm. “Für Wähler wird es systematisch unmöglich gemacht, zwischen den einzelnen Parteien zu unterschieden”. Richtig. Und “Wir haben keinen Rechtsanspruch auf Demokratie”, wie die Kanzleuse lauthals von sich gibt. Nehmen wir alle Mitglieder der regierenden Parteien zusammen, kommen wir auf rund 1,2 Mio. Das ist die Mischpoke, die die Figuren aufstellt, die nicht wählbaren Listenplätze auskungelt und letztlich dem Land den politischen Stempel aufdrückt. Was dann in Berlin ganz nach oben geschwemmt wird, hat in den allermeisten Fällen im ganz stinknormalen Berufsleben wenig geleistet, keine überragenden Positionen besetzt und ist auch sonst nicht weiter in Erscheinung getreten.

Die politische Klasse der Hochstirnen, Po falla, Kauder, Becks, und wie sie alle heißen mögen, hat sich den Staat zur Beute gemacht und wir gucken alle zu, machen brav unser Kreuz, wenn man uns auffordert und ansonsten hat das Volk gefälligst die Klappe zu halten. Sonst kommt Wolfgang S. und späht Euch aus….