Archiv für den Monat: Mai 2008

Bielefeld-Blog: Arminia-Wüstchen

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„Lehmann grillen“ scholl es von der Terasse. Er grübelte. Was meinte sie mit „Lehmann grillen?“. Bis der Cent fiel. „Grillen und parallel dazu Lehmann im Tor der Euromania gegen Serbien auf Schalke gucken“.

Ok. Dann dürfens ja auch vorne links Würstchen auf dem Grill („Experten“ des puristischen Grillens können jetzt aufschreien. Da ist keine Holzkohle drunter und die Aluschalen sind praktisch) sein, wie sie auf der Alm eingesetzt werden. Von jenem Ballspielbegeisterten Metzgermeister aus Steinhagen.

Bielefeld-Blog: Markisen-Methamorphose

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Bielefelds führende Markiseure gaben ihm, dem Besitzer einer doch in die Jahre verdreckten Markise ziemlichen Ausmasses, gute und teure Ratschläge. Von „Wegwerfen“ bis „Neu bespannen“ reichten die Vorschläge, die Kostenspanne von 200 Teuro bis fast 400, ja gar 550 für ein neues Exemplar („Da müssen Sie aber noch die Montagekosten drauftun“).

Des Nachts kam ihm die Idee, das vergammelte vordere Stück gegen das noch fast neu aussehende hintere Teil zu tauschen. Ein Vormittag Arbeit, triefend-verschwitztes Polo und siehe da: Operation gelungen, Markise lebt.

Nicht alles, was „Experten“ von sich geben, muß wahr, gut und echt sein. Vielleicht hätte man ja auch Herrn Riesterm, Herrn Sionn oder Herrn Raffelhüschen vorher fragen müssen. Dann könnte man sich im Falle des Nichtgelingens auf „Expertenmeinungen“ herausreden. Ist aber in diesem speziellen Markisenfalle nicht notwendig.

Rathenow-Blog: Nächtlicher Besucher entdeckt

Wer klappert spät abends mit den Katzentellern und läßt ein Schniefen und Grunzen hören? Das ist „unser“ Igel.
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Wir haben seit Jahren solch einen heimlichen Gast. Er findet in unserem Garten genug Schnecken, Würmer und anderes Futter, aber zuerst werden die Katzennäpfe kontrolliert, ob vielleicht noch etwas Leckeres übrig geblieben ist. Ist aber nicht, seit wir Gerda haben. Die Katzen jedenfalls nehmen vom Igel keine Notiz mehr. Für sie scheint er dazu zu gehören.
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Leipzig-Blog: Wir verlinken Hilfsprojekte

Wer in der Region Leipzig/ Sachsen wirkliche Hilfsprojekte anbieten kann, wird von uns verlinkt.

Eine Gegenverlinkung wäre wünschenswert. Wir benötigen lediglich den Text. Den Rest übernehmen wir.

Site:

http://www.exucon.de/unternehmensberatung/leipzig-projekte.php

Bitte per mail melden!

seo@exucon.de

Detmold-Blog: Hilf, o Herr!

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Gegen 23 Uhr prasselten sie hernieder auf die unschuldige Kleinstadt im Lipperland: Überraschungseier-große Hagelkörner, die nur ein Ziel hatten: Zerstören, was ihnen in den Weg kam!

Wie ein Terminator überfielen Sie das kleine Dorf, machten sich über Flora und Fauna her, weckten schlafende Kinder auf, verunsichterten ältere Menschen und hielten die Feuerwehr in Atem. So etwas hatte das Fürstenthum noch nicht gesehen. Die gesamte Ernte eines Jahres war binnen weniger Minuten zerstört. Weinende Menschen flüchteten sich im letzten Moment unter ein schützendes Dach, um nicht Opfer dieser brutalen Zerstörungswut zu werden.

Die Buchsbäume haben es gerade noch verkraftet. Die Margerite hat kräftig Federn lassen müssen, die Hortensie hat einen Ast verloren und die Clematis ist inzwischen beidseitig amputiert. Die fleißigen Lieschen und all die anderen Balkonblumen können in diesem Sommer ganz von vorn anfangen. Der Klimawandel? Großer Gott, steh´ uns bei…

Detmold-Blog: Erdbeermund

Schlecker„, „schlabber„, „schlürf„…..

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Vor historischer Kulisse eine Überaschungswaffel aus dem Piccoli vernaschen, das ist was feines. Vor allem bei den tropischen Temperaturen, die derzeit in ProvinztownDetmold vorherrschen, schmeckt die süße Eiskreation besonders gut. Die Kassen klingeln, die Menschen stehen Schlange um zu schlabbern.

Bielefeld-Blog: Los jetzt. 1 Cent noch….

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Das schafft Ihr schon. Die Gelegenheit ist günstig, viele mit dem Auto unterwegs zu Parties und Festen. Das schwemmt Diesel in die Tanks. Mit dem einen Cent finanziert Hochstirn Steinbrück dann Wolfi S. das neue gesamtdeutsche Abhör – und Bespitzelsystem, das im Feldversuch bei der Teledumm so glänzend unter Mithilfe ehemaliger Stasischergen bestanden hat.

Bielefeld-Blog: Old Trafford? Anfield Road? AlmArena….

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Gradeaus schließen sie das letzte Loch in der „Festung“ Alm. Und vor der Tribüne wird die Bühne für Herbert Grönemeyer gerichtet, dessen Sonntagskonzert leider ratzefatze ausverkauft ist. Ob er den Bielefeldern zuliebe „Bochum“ nuscheln wird?

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Wer immer schon wissen wollte, wie „Leidenschaft“ von hinten vor blühendem Rhododrendron aussieht, kann man sich beim Rückanblick der neuen Haupttribüne von der Bielefelder Version überzeugen. Wer jemals an der „Anfield Road“ in Liverpool, „Old Trafford“ Manchester oder „Giuseppe Meazza“ in Mailand war, dem wird eines angesichts der perfekten kühlen Gelecktheit des Baues fehlen: „Leidenschaft“. „Melanchton Road“ sieht eher aus wie das neue Kassenhäuschen irgendeines Gasgeldeintreibers.

Bielefeld-Blog: Jetzt wirds schlammig am Obersee

Zeit der Entschlammung. Zeit der Spülung. An Bielefelds Bodenseeähnlichem Gewässer unterm Schildescher Viadukt gehts nun los. Dazu die Prssemeldung der Metropolverwaltung:

Am Obersee ist das erste Spülfeld zur Aufnahme des Schlammes fast fertig gestellt. Dies teilt das Umweltamt mit. Mit großem Maschineneinsatz durch Schlepper, Raupen, Bagger und Verdichtungswalzen werden täglich mehrere Tausend Kubikmeter Boden bewegt.

In der kommenden Woche sind noch die Drainagen und Ablaufleitungen zur Entwässerung herzustellen. Am Montag werden die Spülleitungen geliefert, die den Schlamm vom Obersee auf die Ablagerungsfläche pumpen. Über die Talbrückenstraße und den Betriebsweg vor dem Parkplatz am Viadukt werden die Rohre zum Seeufer gebracht und dort zwischengelagert. Eine Beeinträchtigung für Spaziergänger erwartet das Umweltamt nicht. Die Leitungen werden im Bereich der Wege unterirdisch verlegt. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Saugbagger am kommenden Donnerstag die Baustelle erreichen. Am Südufer in der Nähe des Viadukts wird er nach Montage mit Hilfe eines Autokrans zu Wasser gelassen. Mitte Juni können dann nach Abschluss aller Vorarbeiten die ersten von insgesamt 120.000 Kubikmeter Schlamm den Obersee verlassen.

Das Umweltamt bietet eine Informationsveranstaltung zum weiteren Ablauf der Maßnahmen an. Diese soll am Mittwoch, 18. Juni, um 17.00 Uhr vor dem Seekrug stattfinden.


Wie sagt man in Absaugerkreisen? „Gut Schlamm. Und immer eine Forelle in der Leitung“

Rathenow-Blog: Förderung des Wiederaufbaus

Noch läuft die Stiftung KiBra, die zu Spendengeldern zum Wiederaufbau Brandenburger Kirchen die Hälfte der eingegangenen Spenden noch einmal dazuzahlt. Die Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche gehört zu den geförderten Objekten. Laut Pfarrer Andreas Buchholz waren bis zum 13. Mai im Rahmen der Aktion „Aus 2 mach 3“ auf das Stiftungskonto 5.705 Euro von 79 Spendern eingezahlt worden. Wegen der Stiftung hat heute die MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung) sogar den September um einen Tag verlängert. Geht aber nicht, definitiv ist mit dieser Aktion am 30. September Schluss.

Lippstadt-Blog: EDIT: Watt is dat auf eima haiß hia!

Während ich in dieser Woche eine Darmverstimmung auskuriert und zusammen mit meiner Freundin bei der Schwangerschaftsgymnastik in meine Mumu geatmet habe, ging es in Lippstadts Politik mal wieder heiß her.

Wie gut, dass das heimische Blogalarm-System einigermaßen gut funktioniert, sonst hätte ich das wohl verpennt. Und darum geht’s: Eine Dame von der Lippstädter CDU sieht sich von einer Aussage der „Initiative Lebendiges Lippstadt„, es gebe einen „heißen Sommer“ so sehr bedroht, dass sie diesen Ausspruch mit „Krawallmachen“ gleichsetzt und daher eine politische Diskussion mit „denen“ ablehnt.

M.a.W.: Die CDU will die Initiative zu einer linksalternativen bis autonomen Bewegung abstempeln. Ein logischer Schritt für eine erzkonservative Partei, die hier stand erst was ganz, ganz Dummes das politische Geschäft bestens versteht (Beispiel gefällig?). Adererseits: Wer bewusst Anleihen beim heißen Herbst macht, muss sich nicht wundern, dass ein entsprechender Winkelzug folgt.
Aber was red‘ ich, schaut einfach mal bei annalog vorbei. Sie hat die Sache aufbereitet.

Hintergrund
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war der Stein des Anschlagstoßes ein Vorschlag der Initiative, über das geplante Projekt am Güterbahnhof doch per „Ratsbürgerentscheid“ urteilen zu lassen (via). Also eigentlich wurde hier mal wieder nur ein demokratischer Prozess vorgeschlagen. Und was genau kann man als christlich-demokratisch geprägte Partei gegen solch ein Vorgehen haben?

Eins lässt sich aber jetzt schon sagen: Ob einfach nur heiß oder geprägt von sprachlichen Anschlägen und Grabenkämpfen – DER Sommer wird auf jeden Fall interessant …


PS:
Ich würde die Äußerung von Frau Bartmann-Salmen gern im Wortlaut lesen. Hat jemand eine Quelle?

Bielefeld-Blog: Preissteigerungen zeigen Wirkung

Die Erhöhung der Märchensteuer um 3 Punkte ist nun schon eine Weile her, aber die teilweise exorbitanten Preiserhöhungen im Einzelhandel, bei Energie, Benzin und Heizöl sowie Gas zeigen nach wie vor deutliche Wirkung auch hier Ostwestfalen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im April 2008 nominal 1,5% mehr und real 1,0% weniger um als im April 2007. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der April 2008 mit 26 Verkaufstagen drei Verkaufstage mehr hatte als der April 2007. Dieses Ergebnis für den April 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Im Vergleich zum März 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im April 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,3% und real um 1,7% niedriger. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im April 2008 nominal genauso viel und real 4,8% weniger um als im April 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,2% mehr und real 4,7% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 2,8% und real um 6,1% niedriger.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im April 2008 über den Werten des Vorjahresmonats (nominal + 2,7%, real + 1,6%). Im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck und so weiter) wurde nominal 7,7% und real 10,4% mehr umgesetzt. Auch im Versandhandel gab es deutliche Umsatzsteigerungen (nominal + 10,0%, real + 9,3%). Dagegen sanken im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen die Umsätze um nominal 9,7% und um real 10,0%.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 1,6% mehr und real 0,9% weniger um als im Zeitraum Januar bis
April 2007.

Bielefeld-Blog: Lappetoppe

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Den hiesigen Zeitungen liegt heute ein Werbeblättchen des lauthalsigsten aller Elektronikmärkte bei. Das lenkt den Blick auf ein Ereignis sonderlicher Art. Ein gewisser Markt hats mal wieder geschafft, pünktlich zur Fußball-EM und dem Bedarf an flachen Schirmen ins Gerede zu kommen. Tutto Italia regt sich derzeit über einen Werbespot auf, in dem Comedian Olli Dittrich („Dittsche“, „Texas Lightning“) den Toni mimt und im Scherz sagt: „“Die Deutsche kaufe Lappetoppe, die Italiener kaufe Schiedsrichter“. Die italienischen Tageszeitungen „Corriere della Sera“ und „La Repubblica“ nannten die insgesamt vier Werbespots mit „Toni“ rassistisch und extrem klischeebehaftet. Der Markt nahm daraufhin den Spot aus der laufenden Kampagne.

Da sei doch einfach mal zart daran erinnert, das wir Deutschen meist als „Nazis“ bezeichnet werden, wenn man uns im Ausland mal durch unendlichen den braunen Kakao ziehen will. Da ist „Lappetoppe“ doch mehr als harmlos. Außerdem zahlen wir per T-online an Bayern das Gehalt von Stürmer Luca Toni. Und im Endspiel der EM in Wien werden wir zeigen, wo die Pasta hängt. Und das is die Proteste denn nun wir nehme unsere Auto und gehe nach die Markt in Schildesche. Lappetoppe gucken.

Affetuosi saluti!

Bielefeld-Blog: Rechenfehler im Zentralabi

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Eine der Mathematik-Aufgaben für den Leistungskurs im NRW-Zentralabitur ist offenbar unlösbar. Zu diesem Ergebnis kommt der Bonner Mathematik-Professor Peter Koepke in einem Gutachten. Dies berichtet die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe). Die Aufgabe zum Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung ist laut Koepke „falsch gestellt“ und „wesentlich unvollständig“. Es fehle eine entscheidende Angabe, die die Schüler selbst hätten einsetzen müssen. Dies aber könne man laut Koepke nicht von Schülern verlangen. Selbst ein Aufsicht führender Lehrer hätte in der Situation wohl kaum eine klare Entscheidung für eine Zahl treffen können, heißt es in dem Gutachten weiter. Ein Gymnasium hatte ihn gebeten, die Aufgabe durchzurechnen.

Da sind wir mal gespannt, was unsere Bielefelder Schulministerin Barbara Sommer dazu sagen wird.

Bielefeld-Blog: Nur gucken. Nicht essen.

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Was das ist? Das sehen Sie nicht? Na dann lassen sie sich nicht von Andreas Pöschel aus Bielefeld erwischen. Der ist nämlich bekannter Foodstylist und macht schon mal einen Lammrücken lila. Im Pressedienst von „Bielefeld-Marketing“ finden wir dazu folgende Meldung:

Dass sich der Koch Andreas Pöschel bestens mit Lebensmitteln auskennt, kommt dem Foodstylisten Andreas Pöschel bei seiner Arbeit zu Gute. „Ich weiß aus Erfahrung, bei welcher Temperatur eine kochende Soße am appetitlichsten blubbert und wann der Käse auf einer Pizza so schmilzt, dass man am liebsten hineinbeißen möchte“, sagt er. Obst, Gemüse und Getränke, Gebackenes, Gekochtes und Gebratenes so anzurichten, dass dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenläuft – dafür ist Andreas Pöschel Spezialist. Der 40-jährige Bielefelder ist einer der weltweit gefragtesten Foodstylisten.

Zum Foodstyling kam Andreas Pöschel im Jahr 1989, als er – erst 21-jährig – bereits Küchenchef in einem Bielefelder Nobel-Restaurant war. „Ein Fotograf, der bei uns zu Gast war, fragte mich, ob ich mit ihm für Aufnahmen für ein Kochbuch nach Japan kommen wolle. Damals wusste ich gar nicht, was Foodstyling ist“, erinnert er sich. Neugierig geworden, nahm er den Auftrag an – und fand spontan Gefallen daran, Essen und Getränke ins rechte Licht zu rücken.

Mit 17 Jahren deutscher Jugendmeister der Köche
Eine Zeit lang kochte Andreas Pöschel weiterhin in Restaurants, doch parallel dazu etablierte er sich als Foodstylist für namhafte Hersteller der Lebensmittelbranche. Ob auf der Verpackung einer Tiefkühl-Pizza, im Werbespot für eine Wurstspezialität oder auf dem Plakat einer Biermarke: Was hier so lecker aussieht, ist sein Werk. Dabei muss der Profi-Koch, der im Alter von 17 Jahren bereits deutscher Jugendmeister der Köche war und zahlreiche Auszeichnungen einheimste, oftmals tief in die Trickkiste greifen. Für eine gleichmäßig gebräunte Toastscheibe sprüht der Bielefelder Lebensmittelfarbe aus der Airbrush-Pistole auf das Brot: „Das geht schneller als im Toaster und sieht besser aus.“ Ins Cocktailglas kommen statt Eiswürfel täuschend echt aussehende Stückchen aus einer gummiähnlichen Masse.

Besonders lange hat Andreas Pöschel daran getüftelt, appetitliche Wassertropfen auf Tomaten oder ein Bierglas zu zaubern. „Jetzt habe ich endlich den optimalen Zerstäuber gefunden. Das Fläschchen eines finnischen Nasensprays, das ich per Zufall entdeckt habe, vernebelt das Wasser am feinsten“, berichtet er.

Wie gesagt: Nur gucken. Nicht essen. Schöner Schein schlägt satt werden.

Bielefeld-Blog: „Unter Plastik“-Erdbeeren oder nicht?

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Ein paar unter den Erdbeer-Agronomen haben ihren Schätzchen ganz lustige Plastikzelte gebaut. Da ruhen sie nun drunter …

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… wohl behütet von unten dank schwarzem Plastik mit Stroh drauf.

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Ist das jetzt besser als das klassische „Ohne-Plastik“-Feld? Schmecken sie besser oder eher nicht? Fragen über Fragen. Aber vielleicht gibt es ja hier Experten für „Rosoideae“ unterhalb der Familie der Rosengewächse (Rosacheae)?

Detmold-Blog: wheels and …

Gestern hatte ich auf der Paulinenstraße einen grünen Opel Omega vor mir, der auf seiner Hutablage ein Schild mit der Aufschrift hatte: „If it has tits and wheels it will give you… “ und das letzte Wort konnte ich nicht mehr lesen. Verdammter Mist! Warum hängt der Typ das Schild nicht höher. Ich grübelte die ganze Zeit, was das letzte Wort sein könnte, kam aber nicht drauf. In meinem tiefer gelegten GTI Auto saß ich auch leider zu tief, um es lesen zu können. Die Ampel hinter der Sparkasse stand die ganze Zeit auf rot. Aussteigen? Nee, bloß nicht, nachher sieht der Typ, dass ich nur wegen des Schildes aussteige. Ich mich also gaaaaaanz lang gemacht, konnte das letzte Worte gerade noch so lesen: „problems„. Aha!?! „If it has tits and wheels it will give you problems (das ganze für nicht Angelsachsen: Wenn etwas Brüste oder Reifen hat, macht es dir Probleme). Hä? Kann das denn sein?

Ich ma´ kurz an mein Auto gedacht…nix da, keine Probleme! Dann ma´ kurz an hermine gedacht. Naja, ab und an schon ;-)! Insgesamt gefühlte maximale 35% Zustimmung zur Aussage.

Was der Lipper alles in seinem Auto zur Schau trägt…

Bielefeld-Blog: Perverse Welt

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Während die Kanzleuse mal wieder generös mit dem Steuergeld der Bürger um sich wirft („Kanzlerin macht Milliarden für Wälder locker“), machen sich andere Staaten schon offen daran, den Kadaver Nordpol zu sezieren. Unverhohlen buhlen sie um die sich dank des angeblichen Klimawandels vom Eis befreiende Nordkappe der Erde und die darunter vermuteten Bodenschätze. Gehts noch perverser? Die Zeche zahlen – wie immer – die Bürger.

Rathenow-Blog: KWR will Häuser verkaufen

Nachdem vor etwa zwei Jahren die Rathenower Kommunale Wohnungsbaugesellschaft in einer Hau-Ruck-Aktion zwei Gründerzeithäuser in der Goethestraße abgerissen und damit eine Welle der Empörung ausgelöst hatte, scheint sie nun doch andere Wege einzuschlagen. Kürzlich erschien in der Märkischen Allgemeinen ein Inserat, in dem mehrere leerstehende Gebäude zum Verkauf angeboten wurden. Es wäre zu wünschen, wenn sich Investoren fänden, damit die Lücken innerhalb der Stadt nicht noch größer werden. Zwei der angebotenen Häuser stehen in der Großen Milower Straße.
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So ist dieses mit der Hausnummer 31 für 26.000 Euro im Angebot, das untere (die rechte Gebäudehälfte) trägt die Nummer 51 und soll 35.000 Euro einbringen.
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Auch von zwei Immobilien in der Schopenhauerstraße will sich die KWR trennen. Das mit der Hausnummer 5 soll für 40.000 Euro den Besitzer wechseln, darunter Schopenhauerstraße 7, für das man sich 30.000 Euro erhofft.
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Gerade das letzte Haus war sicher mal ein sehr schönes Gebäude. Leider wurde schon zu DDR-Zeiten wenig an solchen Häusern gemacht und der jahrelange Leerstand hat natürlich keinen positiven Einfluss ausgeübt.

Bielefeld-Blog: Sorgen der Arminia-Fans

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Das „Westfalenblatt“ veröffentliche eine Reihe von Leserbriefen zu Abschneiden und Zukunft von Arm. Bielefeld. Trotz der Freude über den wieder mal geglückten Klassenerhalt begleiten doch große Bedenken den Blick in die Zukunft. Unisono hofft man, das der in der Vergangenheit eher tölpelhaft agierende Vorstand diesmal die Finger weitestgehend herausläßt.

Das kann man wirklich nur hoffen…..

Bielefeld-Blog: Thema Kommentare

Wie bekannt, werden die Kommentare in diesem Blog überprüft und dann zügig freigeschaltet. Leider kommt es – wenn auch sehr selten – vor, das ein Kommentar hier Schreibende persönlich angreift oder erkennbar rassistischen oder extremen politischen Inhalt hat. Hier streichen wir. Ansonsten sind jeder Beitrag und jeder Kommentar über und zu Bielefeld, OWL oder bundesweite Themen, die auch die Region betreffen, herzlich willkommen.

Oberhausen-Blog: Käpt’n Hakenhand entert wieder das Ebertbad in Oberhausen!

Käpt'n Hakenhand - Das Musical für die ganze Familie

Das Musical über die Abenteuer des guten Piratenkapitäns „Käpt’n Hakenhand ist wieder zurück in Oberhausen. Eine spannende Story, rockige Livemusik, energieladene Choreographien und eine effektvolle Lichtshow garantieren spannende Unterhaltung nicht nur für die kleinen Besucher. Karten gibt es im Internet unter: www.ebertbad.de oder telefonisch unter 0208 20 54 024

Anstehende Shows ( Alle zeigen )
14.Jun.2008 18:00
Ebertbad Oberhausen Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
15.Jun.2008 11:00
Ebertbad Oberhausen Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
15.Jun.2008 16:00
Ebertbad Oberhausen Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
26.Jul.2008 20:00
Kurtheater Norderney Norderney, Niedersachsen
27.Jul.2008 11:00
Kurtheater Norderney Norderney, Niedersachsen
27.Jul.2008 19:00
Kurtheater Norderney Norderney, Niedersachsen

 

Hier gibt es den Trailer zum Piraten-Musical für die ganze Familie!

 

 

Käpt’n Hakenhand im Ebertbad 2008

Weiter Infos im Internet unter www.hakenhand.de und www.myspace.com/kptnhakenhand

Bielefeld-Blog: Brombeerblüte

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Jetzt blühen die Brombeeren wieder in wahren Massen hier in unserer so waldreichen Gegend. Experten warnen allerdings davor, die Beeren ungewaschen direkt vom Strauch in den Mund zu stecken. Denn auf allem, was in Fuchshöhe wächst, könnten auch die Eier des Fuchsbandwurms sitzen. Diese sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Sie sind im Fuchskot und können sich von dort im umliegenden Gras verteilen. Wer die Bandwurm- eier in größeren Mengen in den Mund bekommt, kann daran schwer erkranken. Noch sind vor allem Regionen in Süddeutschland betroffen. Doch der Wurm breitet sich auch in NRW aus. Schätzungsweise 30 Prozent der Füchse sind hierzulande mit dem Wurm infiziert.

Detmold-Blog: Ubi est?

Ich habe ja in den letzten Wochen mit einigen anderen bloggern häufig Schuhe, Brillen und andere Dinge des persönlichen Bedarfs in und um Detmold gefunden. Nun bin ich selbst Opfer meiner Vergesslichkeit geworden und habe meinen Autoschlüssel verlegt. Wo das passiert ist? Kann ich schlecht sagen. Welches Auto ich fahre? Das wird hier natürlich nicht verraten (und welches Kennzeichen ich habe, gleich schon mal gar nicht). 

Ein Anruf bei der Versicherung, ein Brief an selbige und ca. 120 Euro für das Nachmachen und Neuprogrammieren eines Ersatzschlüssel wird mich der Spaß kosten. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Beim nächsten Mal etwas besser aufpassen.

@Mitblogger u Kommentatoren: Wenn Sie zufällig einen Autoschlüssel in und um Detmold finden, bitte auch an mich denken…;-) …bei dem nächsten Paar Schuhe, das ich finde, starte auch ich im Gegenzug einen öffentlichen Aufruf, versprochen.

Bielefeld-Blog: Ach ja, UBS….

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Das ist die Bielefelder Filiale der Schweizer UBS gegenüber der Kunsthalle. Die Schweizer Großbank hat offenbar Angst vor Strafverfolgung: Laut „Financial Times“ rät sie Mitarbeitern von Reisen in die USA ab. Dabei geht es vermutlich um Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Ein hoher UBS-Manager wird in den USA bereits festgehalten. Ob Bundesfinami „Hochstirn“ Steinbrück und sein US-Kollege eine Art „Kriminelle Vereinigung“ gebildet haben und gegen Banken vorgehen? In der Schweiz gilt: Deutsche vermögende Anleger handeln bei Kapitalflucht ins Ausland (unversteuert) in einer Art „Notwehr“ wegen der deutschen Steuergesetze.

Rathenow-Blog: Veränderlich

Vor wenigen Tagen leuchtete das Feld zwischen Rathenow und Steckelsdorf noch in einem kräftigen Gelb.
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Inzwischen ist der Raps verblüht und am Wegesrand haben sich zahllose Klatschmohnblüten geöffnet. So erstrahlt nun der Feldrand leuchtend rot.
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Bielefeld-Blog: Rütli? Das war mal

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Wenn man in BI-Gadderbaum links den Mercedes-Händler liegen läßt und dem Straßenverlauf folgt, wirds ländlich, mittelgebirgig. Das an die Metropole anschließende Eggegebirge ist erreicht. Und wenn Sie an an einer Kehre links ein ziemlich mächtiges Gebäude sehen, ja dann sind Sie am „Rütli“. Früher war das mal ein beliebtes Ausflugslokal und Hotel in einer schönen Mittelgebirgswanderlandschaft. Jetzt ist es abgesperrt und dem Verfall preisgegeben. Oder gibts da noch einen Investor? Wer ein klein wenig weiterfährt, parkt am „Stillen Frieden“, ebenfalls Hotel, Restaurant und neuer Startpunkt für Rütli-Wanderungen.

Der Wilhelm-Tellsche „Rütli-Schwur“ hat anders als in der Schweiz also die Ewigkeit nicht überdauert…..