Von Daniel Junker
Laatzen/Region. Sie sind Helfer für Migranten in der Region: Elf Absolventen des Jugendhilfe-Projektes „MiT – Miteinander in Toleranz“ können ihre Arbeit aufnehmen. Im Zentrum für Qualifikation (ZAQ) der Leine-Volkshochschule (VHS) wurden sie in Kooperation mit der Region Hannover in 40 Seminarstunden geschult. Am Sonnabend, an ihrem letzten Ausbildungstag, bekamen sie ihre Zertifikate von VHS-Geschäftsführer Reinhard Lange-Köppel ausgehändigt.
Als Mentoren sollen die Absolventen in der Region junge Migranten unterstützen und als Vermittler zwischen Schule und Ausbildung, Eltern und Lehrern tätig sein. „Jugendliche Migranten brauchen Unterstützung“, sagte Projektleiterin Natalie Zeichner. Viele Schüler mit Migrationshintergrund, aber auch ihre Eltern würden sich mit den Rahmenbedingungen der Ausbildung in Deutschland nicht sehr gut auskennen. Die Mentoren sollen sie „von der Schule in die Ausbildung begleiten“ und sie somit unterstützen, in einem Beruf Fuß zu fassen, umriss Zeichner die Aufgabe der Mentoren.
Yeliz Ates beschrieb einige Probleme, mit denen Migranten konfrontiert sind. „Meine Eltern hatten bei den einfachsten Sachen die größten Schwierigkeiten“, sagte die Mentorin, deren Eltern vor 30 Jahren nach Deutschland gekommen sind. „Zum Beispiel war es für sie nicht einfach zu erkennen, ob in einer Packung Salz oder Zucker ist.“ Ates freut sich, nun ein Bindeglied zwischen deutscher und ausländischer Gesellschaft zu sein.
Die elf Mentoren sollen Jugendlichen bereits in der Schulzeit bei Problemen zur Seite stehen. Sie werden angefordert, wenn Lehrer und Eltern ins Gespräch kommen müssen. Die Mentoren stammen selbst aus unterschiedlichen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. So können sie auch als Übersetzer tätig werden.
Die Mentoren mussten sich für ihre Posten bewerben. Die Helfer, von denen die meisten selbst Studenten oder Arbeitnehmer sind, sind nicht fest angestellt. Sie bekommen für ihre Einsätze ein Honorar ausbezahlt. Das Projektgebiet umfasst die Kommunen Laatzen, Hemmingen, Pattensen, Garbsen, Neustadt, Ronnenberg, Seelze, Sehnde und Wunstorf.
Bereits seit Februar ist eine erste Gruppe mit 17 Mentoren im Einsatz. Der erste Auftrag kam damals einen Tag nach der Zertifikatsvergabe.
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Da fiel mir doch mehr oder weniger zufällig die Diplomarbeit “Universität Bremen, Fachbereich 11, Studiengang Sozialpädagogik
Untersuchung der politischen und gesellschaftlichen Einflussnahme der Bertelsmann Stiftung auf die Reformen im öffentlichen Bereich. Diplomarbeit. Erstellt von: Susanne Schiller. Bremen, August 2007″ in die Hände.
Immer wieder interessant, die Analyse der “guten Menschen aus Gütersloh” zu verfolgen. Versuchen doch diese, über massive Einflußnahme zu Gazgerd Schröders Zeiten (“u.a. Hartz 4, Gesundheitsreform, etc.”) und heute der Merkel-Kanzlatur mehr oder weniger die Geschicke der Republik in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu verändern. Wobei anzumerken ist, das die Bertelsmann-Ideen nicht das Papier taugen auf dem sie stehen, aber ihrem eigentlichen Zwecke sehr wohl dienen: Einflußnahme, Wichtigtuerei, frömmelnde Interessendurchsetzung. So liest man über die Stiftung in der Diplomarbeit:
3.1.1 Operative Reformwerkstatt mit guten Kontakten
Der Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung liegt darin, Reformen des politischen,
wirtschaftlichen und sozialen Systems voranzutreiben. Mehr als 300 hoch qualifizierte
AkademikerInnen testen in Modellversuchen, was die öffentliche Hand landes-, bundesund
europaweit auf den Weg bringen soll. Große Teile der deutschen Gesundheits-,
Hochschul- und Arbeitsmarktreformen werden von ihnen konzipiert. Die Bertelsmann
Stiftung war eine der ersten ,Ideenagenturen für Politik und Öffentlichkeit’ in Deutschland
und versteht sich als „Deutschlands führende Reformwerkstatt“ mit dem Ziel, die Republik
aus ihrer ,Sackgasse’ heraus zu führen Wernicke und Bultmann zeigen auf, dass es derzeit kaum
ein gesellschaftliches Feld gibt, an dessen Umstrukturierung die Denkfabrik des Medienimperiums nicht
mitarbeitet. Sie ist in den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Bildungs- und Hochschulpolitik,
Gesundheitspolitik und Demografische Entwicklung, Außen- und Verteidigungspolitik
tätig.
Wer aufmerksam die Politik verfolgt, kann sich ein zynisches Grinsen nicht verkneifen. Allzu groß ist der politische Mist, der da in in unserem Nachbarstädtchen Gütersloh ersponnen und von den immer gleichen TV-gepinselten Mietmäulern gegen Kohle propagiert wird. Bertelsmann hat sich wahrlich um die Spaltung der Gesellschaft verdient gemacht.
Hallo Hundefreunde,
am Samstag den 3. Mai 2008 - Beginn 9 Uhr, findet am Übungsplatz des Boxerklubs eine Begleithundeprüfung, mit Verkehrsteilnahme, statt. Wer Interesse hat kann zusehen. Es treten Hunde verschiedener Rassen an. Der Eintritt ist frei.
Der Hund ist das Spiegelbild des Herrn, sagt man. Leute mit guten Umgangsformen haben auch einen gut erzogenen Hund.
Erst erkämpfte sich Arm. Bielefeld beim 1. FC Nürnberg einen Punkt und dann hatten sie Glück, weil der ICE mit der kompletten Mannschaft kurz vor dem schweren Unglück den Tunnel passierte, ebenfalls mit Schafen kollidierte, dann aber langsam weiterfahren konnte. Überhaupt muß man konstatieren, das ein gütiges Schicksal weitaus Schlimmeres dort verhinderte.
“Nachtansichten” in Bielefeld am Samstagabend. Die sozusagen unterste und einfachste Stufe eines funktionierenden Stadtmarketings. “Gebt den Häusern Licht, dann staunen Sie”, hat schon immer funktioniert. Das Volk flaniert durch die Weltmetropole, ergötzt sich an bunten Farben auf alten Gemäuern. Auf dem Alten Markt im Herzen der Bielefelder Altstadt prangt unübersehbar auf der Lampebank-Zeile das Logo der Stadtwerke. Damit alle wissen, wers bezahlt hat und wer ab dem heutigen Montag dem blöden Stromkundenvolk wieder erzählt, wie, wo, wann und warum es Strom zu sparen hat. Mittendrin im Gewühl, NW-Reporterin Doreen Koschnick, die hunderte Fotos ohne Logo machte. Aber als “unabhängig überparteiliche Presse” bringt man auf der Lokalseite lieber das mit dem Stadtwerke-Logo. Ein Schelm, wer da an Tiefkühlpizza aus Bielefeld denkt……
Könnte man nicht demnächst Schildesches Viadukt nachts mit dem Volksbank-Logo “Wir öffnen Horizonte” anstrahlen?
11. Schaffen Sie Möglichkeiten, die Menschen zu überwachen. Am besten zerstören Sie die Informationsfreiheit, wenn das Land, das Sie putschen wollen, als Demokratie gilt. Dadurch halten Sie sich den Protest vom Leib, denn Ihr zerstörerisches Treiben dient ja „unser aller Sicherheit“. In einer Diktatur dient die Beschneidung der Informationsfreiheit in der öffentlichen Wahrnehmung unmittelbar Ihren Interessen; in einer Demokratie können Sie Ihre wahren Beweggründe kaschieren. Und durch die öffentliche Debatte über die Sicherheitsfrage lassen die oberflächlichen Medien nicht das eigentliche Thema aufkommen: dass Sie durch die eine oder andere Schönheitsoperation an der Rechtslage Ihren diktatorischen Entscheidungen den Weg bereiten.
Kann man einen demokratischen Staat putschen? Kann man daraus eine Art Diktatur machen? Es geht. Wie, das zeigt Thilo Baum in einem lesenswerten Blog mit diesem Beitrag. Hat zwar mit Bielefeld direkt nichts zu tun, betrifft uns aber dennoch alle.




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