Archiv für den Monat: April 2008

Rathenow-Blog: Zwischenfall am City-Center

5 Jugendliche wurden heute am City-Center von ca. 12 Jugendlichen angegriffen. Die Angreifer, darunter 6 Farbige, hatten es auf eine Prügelei abgesehen. Durch die „Anrempelei“ hatten einige der Jugendlichen Platzwunden im Gesicht (aufgeplatzte Lippe, Kinnwunde u.a.).

Angeblich ist das Problem von  umherziehenden prügelnden Jugendlichen ( aus der Bürgelschule) bekannt.  Egal ob Farbige oder nicht. Keiner hat das Recht Gewalt anzuwenden, nur weil jemand andere Musik hört, oder sich anders kleidet!

Bielefeld-Blog: Globalisierung einmal anders

Werbeflyer citibank, türkisch

Weite Teile der Metropole wurden heute mit Werberamsch der „citibank“ beglückt. Soweit nicht ungewöhnlich, nur ist das Machwerk bis auf die Anschrift komplett auf Türkisch abgefasst. Nun könnte man sagen, egal, muss ich den Quatsch wenigstens nicht lesen. Allerdings klingen noch die Worte des geschätzten Ministerpräsidenten Erdogan in vielen Ohren, der vor einigen Wochen bei seinem Besuch in Deutschland interessante Thesen über „Assimilation“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vorbrachte. Während unsere Volksvertreter über Integration nachdenken und Islamgipfel veranstalten, ist die globalisierte US-Finanzwirtschaft jedenfalls schon einen Schritt weiter und betrachtet ganze Straßenzüge als kulturelle Enklaven, in denen man auf Deutsch niemandem mehr einen Ratenkredit andrehen kann.

Bielefeld-Blog:

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In Gütersloh-Pavenstädt, einem Vorörtchen des Bielefelder Nachbarstädtchens Gütersloh, steigt am 1. Mai die „Kuhscheiss-Party“. Wie´s genau geht, schreiben wir hier nicht. Ist so schon abgehoben genug und von einem gelbblauen holländischen Möbelhaus geklaut.

Bielefeld-Blog: So gehts weiter an der Obersee-Schlammfront

Zum Thema „Obersee-Entschlammung“ gibt die Stadtverwaltung der Metropole bekannt:

Ein schlammfreier Obersee und ein leise plätschernder Johannisbach unterhalb des Seekruges sind die Ziele, denen das Umweltamt in diesem Jahr deutlich näher kommen will. Gut für die Ökologie der Gewässer und gut für die Attraktivität des Erholungsgebietes.

Im November letzten Jahres mussten die Bauarbeiten für die Spülpolder wegen starker Regenfälle unterbrochen werden. Ab Mittwoch, 7. Mai, wird die Baustelle am Jerrendorfweg voraussichtlich wieder in Betrieb genommen. Zwei Raupen, ein Bagger und ein Personalcontainer werden dazu angeliefert. Wie das Umweltamt mitteilt, werden die Spülpolder je nach Witterungsverlauf etwa Mitte Juni funktionsbereit sein.
Danach kann die Entschlammung mit einem Saugbagger beginnen. Etwa 120.000 Kubikmeter Schlamm müssen gelöst und mit Wasser verdünnt in die Polder gepumpt werden. Nach der Abtrennung der Feststoffe fließt das Überschusswasser in den Johannisbach.

Die Entschlammungsaktion wird etwa bis zum Jahresende dauert. Sie beginnt am Nordufer, wo die Spundwand für die Abtrennung von Johannisbach und Jölle auf etwa ein Kilometer Länge gerammt wird. Ab Juli wird der Kampfmittelräumdienst die Trasse in 1,5 m Teilschritten sondieren, um sicherzustellen, dass nicht Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg zu einer tödlichen Gefahr bei der Niederbringung der Spundwand werden.

Die Bezirksregierung in Detmold hat mitgeteilt, dass die beantragten Fördermittel für die Bypasslösung bereitstehen. Für den Monat Mai wird der offizielle Förderbescheid in Aussicht gestellt. Erst dann darf mit den Ausschreibungen begonnen werden. Im ersten Schritt werden die Baustraße von der Talbrückenstraße und die Ertüchtigung der Brücke über den Johannisbach in Angriff genommen. Mit der Fertigstellung kann nach derzeitiger Kalkulation im November gerechnet werden.

Mit dem Rammen der Spundwand wird nach Angaben des Umweltamtes erst im Frühjahr 2009 begonnen. Dies hat nach Aussage des Amtes zwei Ursachen: der erst für Mai avisierte Förderbescheid des Landes und der angespannte Weltstahlmarkt. Inzwischen ist mit etwa 20 Wochen Lieferzeit für die Stahlprofile zu rechnen. Bei Frosttemperaturen ist das Rammen der Spundbohlen nicht möglich, weil das Material zu spröde wird und die Bohlen sich nicht mehr wasserdicht verbinden. So ergibt sich zwangsläufig ein Baubeginn im Frühjahr 2009.

Bielefeld-Blog: Uni macht die Zähne dicht!

Asbest-Rest und Rest-Asbest: Was die Putzfrau liegen ließ, führte heute dazu, dass Teile der Universität vorerst dicht gemacht wurden. Ratlosigkeit macht sich breit in den Gängen und Korridoren: „Wie kommen wir denn nun an unsere Bücher?“ fragt sich das betroffene Volk und erinnert sich an Parallelitäten zum Palast der Republik …

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Bielefeld-Blog: Was sagt Barbara* dazu?

Beim zweiten Durchgang des Zentralabiturs in NRW hat es mehr Probleme gegeben als bislang bekannt. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Philologenverband in Nordrhein-Westfalen. Es gebe immer mehr Beschwerden aus den Gymnasien über die schriftlichen Abiturprüfungen, schreibt die Rheinische Post. Die Prüfungen seien etwa in Mathematik, in den naturwissenschaftlichen Fächern, in Erziehungswissenschaften und in Niederländisch so umfangreich, dass auch die guten Schüler reihenweise Probleme bekommen hätten, zitiert
die Zeitung den NRW-Philologenverbandschef Peter Silbernagel.

Die Aufgabenstellungen waren nach Einschätzung vieler Lehrer in naturwissenschaftlichen, aber auch in sprachlichen Fächern deutlich länger als im vergangenen Jahr. Im Biologie-Leistungskurs etwa hätten die Schüler Seiten Material sichten müssen, um sich dann für die Bearbeitung von zwei von drei Aufgaben zu entscheiden. Für diese Auswahlphase seien 30 Minuten vorgesehen. Dies sei zu knapp, so der Philologenverband. Der Philologen-verband befürchtet nun, dass auf die Schulen eine Welle von so genannten Abweichungsprüfungen zukommt. Sie werden fällig, wenn die Abiturnote von der Vornote um vier Punkte (eineindrittel Note) abweicht. Um dies zu verhindern, fordert der Philologenverband von Schulministerin Barbara Sommer (CDU), gebenenfalls die Bewertungsgrundlage für die Benotung zu ändern. Dies sei in den sprachlichen Fächern weniger problematisch, in den
naturwissenschaftlichen aber nicht ohne grünes Licht aus dem Ministerium machbar.

* Barbara Sommer, NRW-Schulmninisterin aus Bielefeld.

Bielefeld-Blog: …und das gibts auch auf „Kijiji“

Liebespaare aufgepasst ! Keine Treffmöglichkeit fürs „Date“ ??

Anzeigennummer: 38265690
Besuche: 2799
Region: Bielefeld
Erstellungsdatum: 12.04.08

Diskretes, gemütl., möbl. Appartment, mit Bad, Raum OWL, stunden-tageweise an Liebespärchen usw.zu vermieten, wenn das Treffen z.B. zuhause nicht stattfinden kann …….
Tagsüber, Abends oder Nachts.

Das Bild dazu ist Klasse. Schon vorab reichlich verwackelt…..

Bielefeld-Blog: Welche Sie hat lust mit mir Tanz in den Mai zuverbringen

Welche Sie hat lust mit mir Tanz in den Mai zuverbringen

Anzeigennummer: 48897901
Besuche: 8
Region: Bielefeld Bielefeld Brackwede
Erstellungsdatum: 29.04.08

ich bin 31 Jahre jung bzw. alt 188cm gross schlank sportlicher gepflegter Typ und suche auf deiesm wege eine nette Lady (alter egal) die mit mir am 30.04.2008 feiern geht über eine antwort freue ich mich sehr (Bielefeld oder umgebung) alles kann nichts muss

Heute gesehen auf „Kijiji“ unter Kleinanzeigen…….

Bielefeld-Blog: Mal gucken, was Piet Clausen will

Peter „Piet“ Clausen von der SPD ist bekanntlich Kandidat für die Wahl zum Oberbürgermeister 2009 in der Metropole. Jetzt hat er die Kinder entdeckt. Auf der Website der SPD stellt er seine Leitideen vor:

„Kinderfreundlich“ soll die Stadt werden. Dabei sollen die Stadtbezirke eine entscheidende Rolle spielen. Der Grundsatz der Kinderfreundlichkeit müsse in alle Politikbereiche Einzug halten, sagte Clausen. Der Spitzenkandidat nannte das Beispiel Dormagen, wo die Betreuung schon in der Schwangerschaft beginne. Clausen forderte eine Schulentwicklungsplanung, die sich nicht nur mit der Verteilung von Schulraum beschäftige, sondern auch inhaltliche Akzente setze. Das gleiche müsse ebenfalls für die Sportstätten in der Stadt gelten.

Ausdrücklich warb der SPD-Kandidat um das Engagement der sozialdemokratischen Bezirksvertreter: »Ihr seid nahe an den Menschen.«.
Die Quartiersentwicklung werde künftig immer kleinteiliger werden. »Die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Kinder, Jugendlichen und Eltern können in Baumheide anders aussehen als in Brackwede oder Jöllenbeck.« In den Bezirken müsse die Teilhabe der Bürger an den Entscheidungsprozessen besser organisiert werden. Dies könne zum Beispiel in Form von Stadtteilkonferenzen geschehen. Ausdrücklich forderte Clausen eine »deutliche Vervielfachung« der bisher eher dürftigen Bezirksbudgets.

Seine Leitideen, zu denen Clausen auch die Integration der Migranten und einen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs nach dem Konzept »Mobiel 2030« zählt, gehörten nicht zu einem fertigen Wahlprogramm. »Sie sind ein Vorschlag, kein Basta à la Schröder«, sagte Clausen. Der CDU warf der SPD-OB-Bewerber vor, in einen Schmuddelwahlkampf einzutreten. Der Bielefelder Unions-Vorsitzende Marcus Kleinkes hatte beim Kreisparteitag der CDU Clausens unklare Haltung zur Linkspartei scharf kritisiert. »Distanzieren Sie sich von diesem Stil«, wandte sich Clausen an seinen CDU-Mitbewerber um das OB-Amt, Bernd Landgraf.

In der anschließenden Diskussion ging Clausen auch auf die Zukunft der Johannisbachaue ein. Solange es keinen Investor gebe, habe ein Untersee in diesem Bereich keine Chance. Den See durch zusätzliche Bebauung in dem Areal zu finanzieren, lehnte Clausen ab. Aus seiner Sicht solle das Gelände behutsam für eine Freizeitnutzung weiterentwickelt werden. Er habe den Sennesee für realistischer gehalten, doch der sei an Schwarz-Grün gescheitert.

So Piet. das haben wir jetzt mal hier ins Web gemeißelt. Mal sehen, was davon dann wirklich umgesetzt wird. Die SPD ist ja bundesweit bekannt dafür, vor der Bundestagswahl gegen die „Merkelsteuer“ (Erhöhung der Mehrwerstetuer) gewesen zu sein und nach der Wahl münteferingsch das Gedächtnis verloren zu haben. Hier im Kleinbiotop unter der Sparrenburg werden wir allerdings mit ganz wachen Ohren und Augen hingucken und hinhören, was die Lokalpolitiker so von sich geben.

Bielefeld-Blog: David Odonkor zur Fußball-EM?

Nö, ich schreibe jetzt nicht das Kennzeichen von David Odonkors schwarzem Audi Q7 Einkaufsstäschchen hierhin, mit dem seine Frau (Steinhägerin) und er ab und an hier in der Region beim Sprudelwasserholen im Jibi gesehen werden. Aber es freut uns, wenn der kleine Flügelflitzer für die EM in Österreich/ Schweiz wieder eine Alternative sein sollte. Was 2006 mit pfeilschnellen Läufen auf Außen Klasse aussah, das könnte ja auch in den Alpenarenen für Furore sorgen. Zumindest beis einem Club Betis Sevilla ist er wieder gut in Form.

Bielefeld-Blog: Ostwestfälischer Bildungsbürger

Natürlich weiß der gebildete Ostwestfale von Kindesbeinen an, was der Unterschied zwischen dem gewöhnlichen Dehnungs-r und echter Bildung ist. Das trichtert man ihm schon inne Juchend ein. Bielefelder gehen nicht in den Chaaten, machen aber die Gachtenpfochte auf, tragen einen Kochb mit Kachtoffeln und haben 100 Machk innen Pochtmonneh. Un ann Samtach schlachen se Bocchumm. Kannse für kucken.

Bielefeld-Blog: Der Brüller des Tages

Wie eben auf Radio Bielefeld verlautet, erwartet die Bundesregierung schon für September 2008 einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf unter 3 Millionen. Ursache für dieses Wunder soll die anhaltend gute Konjunktur sowie der traditionell immer sehr starke Monat September sein!

Wirkt Gehirnwäsche seitens Berlin-Mitte auch bei Zahlen, die seit Jahren bewußt und falsch veröffentlicht werden?

Bielefeld-Blog: Vom Umgang mit dem Steuerbürger

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Beamte denken anders, handeln anders und haben ihre eigene Logik. Ein Fall behördlicher Schildbürgerei geht derzeit nicht nur durch die Bielefelder Gazetten. Es handelt sich um den 57 jährigen Bernd Hanel, der seine 22.000 Euro Schulden – darunter auch Verbindlichkeiten beim Finanzamt – mittels eines durchdachten Planes tilgen wollte. Alle Gläubiger stimmten zu. Das Finanzamt nicht. Der Arbeitgeber entließ den Kraftfahrer verärgert, stellte ihn aber später mit Nettobezügen unter der Pfändungsgrenze wieder ein. Zwangsläufig gehen die Gläubiger leer aus, weil die Pullunderträger von der Steuerfront nicht rechnen können. Aus ihrer Sicht könne er „mehr bezahlen“. Ach ihr lieben Sesseldrücker. Wäre es nur ein Einzelfall, man könnte Bernd H. bedauern und zur Tagesordung übergehen. Ist es aber leider nicht, sondern Ausdruck einer grandiosen Borniertheit und Weltfremdheit. Das Verbraucherinsolvenzgesetz sollte auch für diesen Fall gelten, immerhin hat man keinen Aufschrei seitens des Finanzamtes gehört, als seinerzeit Lars Windhorst seine 80 Mio. Schulden auf ein paar Kröten zusammenstrich…..

Aber wie ist das bei beamteten Tätern? Niemand klagt sie an. Niemand greift sie. Niemand zieht sie für Fehlentscheidungen zur Rechenschaft……

Detmold-Blog: Hermann

Steht wie ´ne Eins! Einfach zum Genießen, ob nah ob fern. Aus ganz vielen Ecken in Detmold kann man immer mal wieder einen kleinen Blick zum Cheruskerfürsten werfen. Wird Zeit, dass wir ihn dieses Jahr ein erstes mal auch persönlich besuchen kommen. Kann jedenfalls nicht mehr lange dauern, so groß ist die Sehnsucht nach ihm…

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Bielefeld-Blog: Mehr Form oder mehr Function?

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„Form follows function“. Der Begriff ist Teil eines berühmten Ausspruchs des amerikanischen Architekten und Hauptvertreters der Chicago School, Louis Sullivan, einem der ersten großen Hochhausarchitekten. Buchstabengetreu könnte dieser Schüco-Bau das neue Zentralgefängnis von Bielefeld sein…..Kommen wir zum heute präsentierten Zahlenwerk des Namensgebers der Bielefelder „Alm“:

Die Schüco International KG konnte das Geschäftsjahr 2007 mit einem Wachstum von 12,2 Prozent abschließen und steigerte den Umsatz auf 1,8 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit stieg erstmals auf über 5.000 (2006: 4.700). Die Weichen für weiteres Wachstum sind bereits gestellt: viele herausragende Projekte wurden in den letzten zwölf Monaten begonnen.

Die Schüco Gruppe investierte 2007 weltweit rund 50 Millionen Euro (2006: 37 Millionen Euro). So wurde am Standort Bielefeld das neue Schüco Technology Center (STC) mit einem für Bürogebäude einzigartigen Energiekonzept errichtet und die Osttribüne der SchücoArena mit einem außergewöhnlichen Solardach gekrönt. Am Standort Groß-Rohrheim entstand eine Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage mit einer Leistung von einem Megawatt (MW). Damit leistet Schüco auch einen Beitrag zur Senkung des Kohlendioxid (CO2)-Ausstoßes: Allein diese drei Anlagen sparen pro Jahr rund 620 Tonnen CO2 ein.

Hamburg-Blog: Konzerte gegen Nazidemos

Die braunen Marschierer von NPD und „freien Kameradschaften“ schnüren mal wieder die Springerstiefel, um bundesweit am 1. Mai auf die Straße zu gehen, so auch in Barmbek. Doch zum Glück werden die Gegenstimmen lauter sein: Am 29. April wird ein „antifaschistisches LKW-Konzert“ seine Stimme für laut gegen Rechts erheben und zahlreiche angesagte Hamburger Künstler und Bands werden einsteigen. Mit dabei sind Jan Delay, streitbarer Chefstyler in Sachen Funk, Reggae und HipHop sowie seine Schwester im Geiste, Miss Leema. Auch Samy Deluxe, Hamburgs Aushängeschild in Sachen offensiver HipHop, wird erwartet. Nicht zu vergessen die Elektro-Punk-Hop-Irren von Deichkind, die den „Aufstand im Schlaraffenland“ mit „Krawall & Remmidemmi“ in musikalischer Form fordern werden. Weitere Gäste: Knarf Rellöm Trinity, Turbostaat, Plemo, Silly Walks Soundsystem, Holger Burner & Phillie Brandt sowie Schneller Autos Organisation. Los geht es um 16 Uhr mit einer Kundgebung und musikalischem Warm-up am Busbahnhof Barmbek (Fuhlsbüttler Straße/Ecke Drosselstraße), das LKW-Konzert beginnt um 18 Uhr auf der anderen Bahnhofseite am Museum der Arbeit.

Potsdam-Blog: Ich wähle, weil…

Mach mit bei „Ich wähle, weil…“

Potsdam ist deine Stadt, doch du hast das Gefühl, hier sollte sich etwas ändern? Politik ist für dich nicht greifbar, aber du möchtest verhindern, dass die falschen Leute über Potsdam bestimmen? Du findest auch, dass sich viel zu wenig junge Leute beteiligen und engagieren? Dann fang bei dir selbst an und beteilige dich an der Erst- und Jungwählerkampagne für Potsdam!

Mach‘ mit bei „Ich wähle, weil…“! Gesucht werden Potsdamer Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren, die stadtweit auf Plakaten und Postkarten zum Wählen aufrufen und das Motto „Ich wähle, weil…“ durch ihre ganz persönliche Meinung ergänzen. Und mit etwas Glück und vielen Unterstützern kommst Du im September auf die Titelseite des Stadtmagazins Events!

Aus allen Einsendungen bis 25. Mai haben bis zu 30 Jugendliche die Chance, bei dieser besonderen Kampagne mitzumachen. Alle Teilnehmer werden dann im Photoatelier Claudia Pfeil professionell abgelichtet und stellen sich auf der Webseite www.ich-waehle-weil.de von Mitte Juni bis Anfang August dem Internet-Publikum zur Wahl. Dabei gilt: Sammle wie im Wahlkampf so viele Stimmen wie möglich und überzeuge mit deinem Statement! Die fünf Bestplatzierten werden im Wahlmonat September stadtweit auf Litfaßsäulen und Postkarten zu sehen sein. Wenn du die oder der Bestplatzierte bist, kommst du sogar auf die Titelseite des Stadtmagazins Events.

Bewerben kannst du dich vom 30. April bis 25. Mai 2008 im Internet unter www.ich-waehle-weil.de. Das Voting startet am 15. Juni und endet am 10. August 2008.

Auf der Webseite findest du ab Juni außerdem Infos zur Wahl, zu den Kandidaten der demokratischen Parteien und vieles andere mehr. Die Kandidaten müssen im Wahl-Check beantworten warum sie gewählt werden wollen und müssen sich und ihre Ziele für die Stadt und die Jugendlichen präsentieren.

www.ich-waehle-weil.de

Rathenow-Blog: Wühlmausvertreiber

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Kaiserkronen haben einen unangenehmen Geruch, der sogar die Wühlmäuse vertreibt. Im Garten nimmt man den „Duft“ nur wahr, wenn die Pflanzen im zeitigen Frühjahr aus der Erde sprießen. Wühlmäuse sollen so empfindlich auf starke Gerüche reagieren, dass sie bei gleichmäßiger Verteilung dieser Blumenzwiebeln den Garten verlassen. Im Sommer werden Kaiserkronenzwiebeln oft auf Wochenmärkten angeboten. Es gibt auch noch welche mit roten Blüten. Die Zwiebel muss man relativ tief in den Boden setzen (etwa 20 cm). Außerdem muss sie schräg liegen, denn wenn der Blütenstiel abgestorben ist, entsteht an der Stelle ein Loch in der Blumenzwiebel. In dieses darf kein Wasser eindringen. Das würde zur Fäulnis führen.

Bielefeld-Blog: Wie praktisch. Ulla liest ab, was Bertelsmann (will) formuliert

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Gestern schruben wir hier bereits über die unappetitlichen Praktiken des in letzter Zeit sehr oft und mit gutem Recht kritisierten Konzerns aus dem Nachbarstädtchen. Heute nun ist Kim Otte, einer der beiden Autoren des Buches „Der gekaufte Staat“, in der Metropole. Im ARD-Magazin „Monitor“ hatte er die unter Gazgerd Schröder eingerissenen und unter Merkel verfeinerten Praktiken der Einflussnahme der Wirtschaft auf die Politik aufgedeckt. Hunderte von Mitarbeitern aus DAX-Unternehmen sitzen direkt in den Ministerien und formulieren die Gesetze so, wie sie es wollen. Und nicht, wie sie „das Volk“ via gewählte Abgeordnete am Ende benötigt. Bertelsmann tut sich bei dieser Praxis offensichtlich besonders hervor. Eine Mitarbeiterin der Bertelsmann-Stiftung schreibt unter anderem Reden für Ministerin Ulla Schmidt. Kein Wunder, das die Gesundheitsreform ein Abbild jener seltsamen Einstellung ist, die die ehemaligen Wehrmachtsbuchdrucker aus dem kleinen Städtchen tagtäglich manifestieren: „Für uns täglich Mohnkuchen. Der Rest kann sich an den Tafeln ernähren“.

Hannover-Blog: Elf Mentoren nehmen die Arbeit auf

Von Daniel Junker
Laatzen/Region.
Sie sind Helfer für Migranten in der Region: Elf Absolventen des Jugendhilfe-Projektes „MiT – Miteinander in Toleranz“ können ihre Arbeit aufnehmen. Im Zentrum für Qualifikation (ZAQ) der Leine-Volkshochschule (VHS) wurden sie in Kooperation mit der Region Hannover in 40 Seminarstunden geschult. Am Sonnabend, an ihrem letzten Ausbildungstag, bekamen sie ihre Zertifikate von VHS-Geschäftsführer Reinhard Lange-Köppel ausgehändigt.
Als Mentoren sollen die Absolventen in der Region junge Migranten unterstützen und als Vermittler zwischen Schule und Ausbildung, Eltern und Lehrern tätig sein. „Jugendliche Migranten brauchen Unterstützung“, sagte Projektleiterin Natalie Zeichner. Viele Schüler mit Migrationshintergrund, aber auch ihre Eltern würden sich mit den Rahmenbedingungen der Ausbildung in Deutschland nicht sehr gut auskennen. Die Mentoren sollen sie „von der Schule in die Ausbildung begleiten“ und sie somit unterstützen, in einem Beruf Fuß zu fassen, umriss Zeichner die Aufgabe der Mentoren.
Yeliz Ates beschrieb einige Probleme, mit denen Migranten konfrontiert sind. „Meine Eltern hatten bei den einfachsten Sachen die größten Schwierigkeiten“, sagte die Mentorin, deren Eltern vor 30 Jahren nach Deutschland gekommen sind. „Zum Beispiel war es für sie nicht einfach zu erkennen, ob in einer Packung Salz oder Zucker ist.“ Ates freut sich, nun ein Bindeglied zwischen deutscher und ausländischer Gesellschaft zu sein.
Die elf Mentoren sollen Jugendlichen bereits in der Schulzeit bei Problemen zur Seite stehen. Sie werden angefordert, wenn Lehrer und Eltern ins Gespräch kommen müssen. Die Mentoren stammen selbst aus unterschiedlichen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. So können sie auch als Übersetzer tätig werden.
Die Mentoren mussten sich für ihre Posten bewerben. Die Helfer, von denen die meisten selbst Studenten oder Arbeitnehmer sind, sind nicht fest angestellt. Sie bekommen für ihre Einsätze ein Honorar ausbezahlt. Das Projektgebiet umfasst die Kommunen Laatzen, Hemmingen, Pattensen, Garbsen, Neustadt, Ronnenberg, Seelze, Sehnde und Wunstorf.
Bereits seit Februar ist eine erste Gruppe mit 17 Mentoren im Einsatz. Der erste Auftrag kam damals einen Tag nach der Zertifikatsvergabe.

Bielefeld-Blog: Ach ja, die Gütersloh-Connection

Da fiel mir doch mehr oder weniger zufällig die Diplomarbeit „Universität Bremen, Fachbereich 11, Studiengang Sozialpädagogik
Untersuchung der politischen und gesellschaftlichen Einflussnahme der Bertelsmann Stiftung auf die Reformen im öffentlichen Bereich. Diplomarbeit. Erstellt von: Susanne Schiller. Bremen, August 2007“ in die Hände.

Immer wieder interessant, die Analyse der „guten Menschen aus Gütersloh“ zu verfolgen. Versuchen doch diese, über massive Einflußnahme zu Gazgerd Schröders Zeiten („u.a. Hartz 4, Gesundheitsreform, etc.“) und heute der Merkel-Kanzlatur mehr oder weniger die Geschicke der Republik in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu verändern. Wobei anzumerken ist, das die Bertelsmann-Ideen nicht das Papier taugen auf dem sie stehen, aber ihrem eigentlichen Zwecke sehr wohl dienen: Einflußnahme, Wichtigtuerei, frömmelnde Interessendurchsetzung. So liest man über die Stiftung in der Diplomarbeit:

3.1.1 Operative Reformwerkstatt mit guten Kontakten

Der Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung liegt darin, Reformen des politischen,
wirtschaftlichen und sozialen Systems voranzutreiben. Mehr als 300 hoch qualifizierte
AkademikerInnen testen in Modellversuchen, was die öffentliche Hand landes-, bundesund
europaweit auf den Weg bringen soll. Große Teile der deutschen Gesundheits-,
Hochschul- und Arbeitsmarktreformen werden von ihnen konzipiert. Die Bertelsmann
Stiftung war eine der ersten ,Ideenagenturen für Politik und Öffentlichkeit‘ in Deutschland
und versteht sich als „Deutschlands führende Reformwerkstatt“ mit dem Ziel, die Republik
aus ihrer ,Sackgasse‘ heraus zu führen Wernicke und Bultmann zeigen auf, dass es derzeit kaum
ein gesellschaftliches Feld gibt, an dessen Umstrukturierung die Denkfabrik des Medienimperiums nicht
mitarbeitet. Sie ist in den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Bildungs- und Hochschulpolitik,
Gesundheitspolitik und Demografische Entwicklung, Außen- und Verteidigungspolitik
tätig.

Wer aufmerksam die Politik verfolgt, kann sich ein zynisches Grinsen nicht verkneifen. Allzu groß ist der politische Mist, der da in in unserem Nachbarstädtchen Gütersloh ersponnen und von den immer gleichen TV-gepinselten Mietmäulern gegen Kohle propagiert wird. Bertelsmann hat sich wahrlich um die Spaltung der Gesellschaft verdient gemacht.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Begleithundeprüfung in Regensburg

Hallo Hundefreunde,

am Samstag den 3. Mai 2008 – Beginn 9 Uhr, findet am Übungsplatz des Boxerklubs eine Begleithundeprüfung, mit Verkehrsteilnahme, statt. Wer Interesse hat kann zusehen. Es treten Hunde verschiedener Rassen an. Der Eintritt ist frei. 

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Der Hund ist das Spiegelbild des Herrn, sagt man. Leute mit guten Umgangsformen haben auch einen gut erzogenen Hund.