StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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März 2008
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
10
Mrz '08

Detmold-Blog: Heimkehr

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Früher war es der gute alte Straßenatlas, der einen in die Heimat zurückgeführt hat, heute ist das – ganz modern – das Navi. Gut, die letzten Meter findet man natürlich auch im Dunkeln nach Hause, keine Frage, aber hat doch auch was gutes, wenn auf einer langen Autofahrt auch mal jemand mit einem spricht. Und dann auch noch eine weibliche Stimme. Die zwar nur Anweisungen und Kommandos gibt, so wie man das von zuhause gewöhnt ist, aber dafür auch keine Widerworte gibt. Seufz….

Und Staus umfahren kann das gute Stück auch. Hilft einem dann ungemein. Obwohl man natürlich nicht weiß, wieviele Navis das gleichzeitig machen, so dass die Umgehungsstrecke dann auch wieder verstopft ist. Es gibt ja sogar Menschen, die ganz bewusst einen Stau aufsuchen und extra auf die Autobahn in einen Stau reinfahren. Das machen die, weil es ihnen gefällt, unter ihresgleichen und mit anderen zusammen zu sein. Soziales Anschluss-Motiv, nennt man das dann glaub ich in der Fachsprache. Ist schon erstaunlich, was die Menschen so antreibt…

Bielefeld-Blog: Was macht eigentlich “web2bi.net”?

.. vor allem ziemlich Augenpulver. Gehen Sie mal hin. Wie sagte doch neulich Barack Obama? “Wir sind die, auf die wir gewartet haben”. Passt sicher auch auf OWL.

Dann gibt es da aber auch noch unter web2BI.de im Nachbardorf Steinhagen dieses seltsame Jungunternehmer-Konstrukt, das vor allem mit Dumpingpreisen brilliert:

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Obs da Gemeinsamkeiten gibt? Wohl kaum.

Regensburg-Blog: Max-Buchhauser-Garten – Regensburger Skulpturen

Hallo Blogger,

Regensburg hat viele künstlerisch wertvollen Sehenswürdigkeiten. Die können im Internet und in jedem Fachbuch nachgesehen werden und darum möchte ich immer wieder einige Regensburger Raritäten vorstellen die nicht jeder kennt.

Beginnen möchte ich mit dem Max-Buchhauser-Garten.

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Im Wikipedia steht folgendes:

Der Max-Buchhauser-Garten liegt in Regensburg an der Nordseite der Donau an der B 8 und stellt eine Sehenswürdigkeit der Stadt ob seiner beeindruckenden Skulpturen dar. Max Buchhauser war Gärtner und Hobbybildhauer in Regensburg und Inhaber einer Gärtnerei. Ein Großteil seiner Gartenanlagen, einschließlich der Treibhäuser, musste dem Bau der Oberpfalzbrücke weichen. Was blieb, war ein heute verwilderter Acker etwa in der Größe eines Fußballplatzes, der zwischen dem Donaukanal und der Frankenstraße eingeengt liegt.

Dieser Garten ist bekannt für die bis zu drei Meter hohen grotesken Skulpturen entlang der Nord- und Südseite, die von der Straße und der Brücke, aber auch vom Kanal aus sichtbar sind. Dieser kostenfreie Skulpturengarten ist beeindruckend in seiner Monumentalität und des bizarren und wunderlichen Charakters. Er ist deshalb zu einem der kleineren Wahrzeichen Regensburgs geworden. Die Skulpturen sind eine bewusst chaotische Mischung aus den Stilen mehrerer Epochen. Von den Ägyptern, über die Griechen, die Römer, die Nazikunst bis hin zur naiven Bildhauerei: Alle Stilrichtungen und Kulturepochen sind vertreten. In ihrer Kombination erreichen sie eine unerwartete Komplexität. 

Dem möchte ich nichts hinzufügen.  

Habe die Ehre

Euer Xaverl

Bielefeld-Blog: SPIEGEL-online über Arm. Bielefeld…..

Der Spiegel setzt sich heute mit der Wirkung auseinander, die ein Trainerwechsel haben kann, aber nicht haben muß. Zu Arm. Bielefeld heißt es da:

Vermutlich kann man Trainerwechsel nicht verwissenschaftlichen, sondern muss jeden für sich betrachten. Ernst Middendorps Entlassung in Bielefeld war nach ziemlich einstimmiger Ansicht der Experten unausweichlich, weil seine Anstrengungen, sich dem Team zu entfremden, sehr erfolgreich waren. Eine andere Frage ist, ob Nachfolger Michael Frontzeck der “Richtige” ist. Wenn man sich die Standards anhört, die Präsident Hans-Hermann Schwick nach dem 0:2 gegen Schalke (mehr…) von sich gab, so ist vermutlich der wichtigste Satz: “Die Mannschaft möchte mit dem Trainer zusammenarbeiten.” Frontzecks fatale Bilanz (1 Punkt und 2 Tore aus 6 Spielen) drückt tatsächlich bisher nicht jene Befreiung aus, die man in Spielerinterviews herauszuhören glaubt.

Bielefeld-Blog: Entsorgen im Speckgürtel

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Wenn man ohnehin im westfälischen Halle nahe Gerry Weber zu tun hat, kann man auch gleich den Gartenschnitt mitnehmen. Man umgeht den Stau bei Bielefelds Entsorgern. Ein sauberer, großer Entsorgungspunkt im Hallenser Ortsteil Künsebeck nimmt den Kofferauminhalt in den grünen Säcken entgegen, kassiert 4 Euro und man ist schnell wieder weg. Daraus machen sie dann Recyclingerde.

Bielefeld-Blog: “…auch wenn sie im Widerspruch stehen sollten”

Die Osterfeuer dräuen und die Stadt Bielefeld hat pflichtgemäß eine Presemeldung herausgegeben. Der letzte Satz ist es wert, eingerahmt zu werden:

Das Ordnungsamt und die Bezirksämter haben in diesem Jahr 30 Osterfeuer in Bielefeld genehmigt. Sämtliche Genehmigungen wurden dabei – unabhängig von speziellen Auflagen im Einzelfall – mit folgenden Umweltschutz- und Sicherheitsauflagen erteilt:

Als Brennmaterial dürfen lediglich pflanzliche Abfälle verwendet werden. Des Weiteren ist der Verbrennungsvorgang so zu steuern, dass Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere durch Rauchentwicklung, nicht eintreten können. Ein Übergreifen des Feuers durch Ausbreiten der Flammen oder Funkenflug über den Verbrennungsort hinaus soll so verhindert werden.

Auch müssen bestimmte Mindestabstände eingehalten werden: So soll die Feuerstelle wenigstens 100 Meter von Wohngebäuden und sonstigen baulichen Anlagen oder von Waldstücken, 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen und zehn Meter von befestigten Wirtschaftswegen entfernt sein.

Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, muss es von einem genügend breiten Ring umgeben sein, der frei von brennbaren Stoffen ist. Zum Anzünden und Unterhalten des Feuers dürfen keine Altreifen verwendet werden. Weiterhin dürfen Mineralöle und stark Rauch entwickelnde Stoffe nicht dem zu verbrennenden Material beigegeben werden. Bei starkem Wind ist auf die Gefahr der Ausbreitung des Feuers durch Funkenflug oder Flugfeuer zu achten.

Um eine Gefährdung von Kleintieren weitgehend zu vermeiden, ist das abzubrennende Material erst kurz vor dem Anzünden zusammenzutragen oder aber vollständig umzuschichten. Außerdem ist das Feuer durch zwei Personen, von denen mindestens eine das 18. Lebensjahr vollendet hat, ständig zu beaufsichtigen. Diese Aufsichtspersonen dürfen den Verbrennungsplatz erst dann verlassen, wenn das Feuer erloschen ist.

Den Weisungen von Polizeibeamten und Beauftragten der Stadt Bielefeld ist Folge zu leisten, auch wenn sie im Widerspruch zu der Genehmigung stehen sollten.

Bielefeld-Blog: Die Parks leuchten gelb

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Ein Schnappschuß aus dem Bürgerpark.

Bielefeld-Blog: Aus einer Stadtratssitzung in Bielefeld

Marketing schreiben die Bielefelder Parteien und speziell der Rat dieser Metropole ja etwas anders. Ungefähr so: “Maggeding” . Das belegt auch das fiktive Protokoll einer Sitzung zur “Zukunft der Stadt”. Bitteschön:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.

2. Wir wechseln die Reiter.

3. Wir sagen : „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“

4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.

5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.

7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.

8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.

9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.

10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.

11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.

12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.

13. Wir erklären : „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte“.

14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.

15. Wir machen eine Studie um zu sehen, ob es billigere Bereiter gibt.

16. Wir kaufen etwas zu, dass tote Pferde schneller laufen läßt.

17. Wir erklären, dass unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist als andere Pferde.

18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.

19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.

20. Wir reichten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

21. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt !!!

22. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich des toten Pferdes !!!

23. Wir entwickeln ein Motivations-Programm für tote Pferde !!!

24. Wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt !!!

Alles klar mit dem Maggeding?

Bielefeld-Blog: Die Ochsen vorm Bielefelder Stadttor

Die kleine Metropole zwischen den Bergen des Teutoburger Waldes ist nicht nur im Bundesligafußball die Lachnummer der Nation. Sie schafft es auch regelmäßig mit anderen Themen. Jetzt sind die Ochsen dran. Genauer: 10 Auerochsen, die laut Empfehlung des “Umwelt – und Stadtentwicklungsausschusses” für 300.000 € angeschafft und mit jährlich 17.000 € – berechnete die im Rat vertretene BfB – unterhalten auf der Fläche weiden sollen, auf der einmal der Untersee geplant war/ist/wird. Die Bezirksvertretungen Heepen und Schildesche – Leute, die ganz sicher das Ohr an ihren Bürgern haben – stimmten bereits gegen die Pläne.

Eines muß man dem Bielefelder Rathaus lassen: Es regiert derart weit entfernt von den Bedürfnissen, Sorgen und Wünschen der Bürger dieser Stadt, das man besser Kamele anschaffen sollte. Dann wäre wenigstens Deckungsgleichheit zwischen Verwaltung und grasendem Vieh hergestellt.

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Zum Vergrößern auf Pappochsengröße anclicken. Protest auf eigene Art: v.l. Johannes Delius (BfB), Luise Köttnitz (Bezirksvertretung Heepen) und Hans-Dieter Springer (Bezirksvertretung Schildesche). Quelle: NW Bielefeld.