Früher war es der gute alte Straßenatlas, der einen in die Heimat zurückgeführt hat, heute ist das – ganz modern – das Navi. Gut, die letzten Meter findet man natürlich auch im Dunkeln nach Hause, keine Frage, aber hat doch auch was gutes, wenn auf einer langen Autofahrt auch mal jemand mit einem spricht. Und dann auch noch eine weibliche Stimme. Die zwar nur Anweisungen und Kommandos gibt, so wie man das von zuhause gewöhnt ist, aber dafür auch keine Widerworte gibt. Seufz….
Und Staus umfahren kann das gute Stück auch. Hilft einem dann ungemein. Obwohl man natürlich nicht weiß, wieviele Navis das gleichzeitig machen, so dass die Umgehungsstrecke dann auch wieder verstopft ist. Es gibt ja sogar Menschen, die ganz bewusst einen Stau aufsuchen und extra auf die Autobahn in einen Stau reinfahren. Das machen die, weil es ihnen gefällt, unter ihresgleichen und mit anderen zusammen zu sein. Soziales Anschluss-Motiv, nennt man das dann glaub ich in der Fachsprache. Ist schon erstaunlich, was die Menschen so antreibt…





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