Das war ein Fußball-Krimi. Schalke schafft gegen Porto den Sprung in die nächste Runde der Champiions-Legue. Gratulation! Aber am Samstag reicht die Kraft gegen den Stolz der Alm nicht. Ok? Arminia revanchiert sich dann 2011 im Achtelfinale der Champions-League
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Es war wohl unvermeidlich und mußte so kommen. Rainer Wend SPD/MdB hat was zur hessischen Situation von Andrea Ypsilanti und dem Bekenntnis, sich zur Linken zu öffnen, gesagt. Das liest sich dann vom “Wirtschaftsexperten”, der “Diätenerhöhung im Bundestag” und “Vorratsdatenspeicherung” zustimmte, so:
Der SPD-Wirtschaftsexperte Rainer Wend warf der hessischen SPD vor, sich nicht ernsthaft um eine Alternative zur rot-roten Kooperation bemüht zu haben. “Wo hat es denn die inhaltlichen Angebote an die FDP gegeben?”, sagte er dem “Handelsblatt”.
FDP? Burschi, hätte sie dem Wiesbadener Hähnchen ein paar goldene Eier legen sollen? Der gute Mann an der Spitze der Schwesterwelle-Partei hat doch vor dem Urnengang klar gesagt, das er wieder mit Großinquisitor Roland Koch kuscheln will. Den haben die Wähler aber klar abgestraft. Wo also, lieber
Bielefelder Abgeordneter Wend, ist dann die Schnittmenge mit ihren hessischen Parteifreunden?
Auch die rechten Neokapitalisten und Schröder-Fans aus der Schule des “Seeeheimer Kreises” werden einsehen müssen, das die SPD die “Linken” zumindest tolerieren und sich inhaltlich mit ihnen auseinandersetzen muss. Politische Kotkübel a la “Kommunisten, Mauerbauer” etc. auszukippen ist lediglich kindisch und treibt immer mehr Wähler in die linke Ecke. Vielleicht haben aber auch die Recht, die sagen: “Union und SPD haben die Hosen vor Angst vor den Linken gestrichen voll”. Daran wird schon was sein, denn wer lauthals vom “Aufschwung” faselt und das Geld lediglich in die 10% obersten Taschen umverteilt, wird es zukünftig programmatisch extrem schwer haben. Der Widerstand in Deutschland wächst mit jedem Tag. Wie auch die heutigen Streiks gezeigt haben ….. Ein paar Millionen Trillerpfeifen in Berlin auf einen Schlag könnten verheerende Wirkung haben.
Man kann ihnen und ihren Tips wirklich gut folgen,wenn der Bielefelder Magen in die Knie abzurutschen droht. Die “Bielefelder Flaneure” kennen die Kneipen, Bistros, Verköstiger und Restaurants des Metropolen-Geheimtipps am Teuto. Oft schon huschten wir hier vorbei. Demnächst gehts rein. Schnitzel testen.
Die ein paar Jahre dauernde Restaurierung der ehemaligen Postkutschenstraße “Detmolder” hat begonnen und sorgt für die ersten Unpäßlichkeiten der Anrainer, da kommt neue frohe Kunde aus dem Rathaus:
Von Montag, 17. März, bis Donnerstag, 20. März, sowie von Dienstag, 25. März, bis Freitag, 28. März, wird der Niederwall ab der Körnerstraße in Richtung Jahnplatz gesperrt. In dieser Zeit wird dort der Parkstreifen saniert. Teilweise wird auch an der Fahrbahndecke gearbeitet. Während der Osterfeiertage kann der Niederwall jedoch ohne größere Einschränkungen befahren werden. Danach wird der Niederwall noch in den Osterferien für einen Tag bereits ab der Brunnenstraße gesperrt, um eine Schadstelle in der Fahrbahn hinter dem Fußgängerüberweg am Neuen Rathaus beseitigen zu können. Dann wird eine Umleitung (U 7) ausgeschildert. Die Gegenrichtung vom Jahnplatz in Richtung Landgericht bleibt immer frei.
Juchhuuu. Wenigstens ein Ruf, den Bielefeld bestätigt: “Die freundliche Baustelle am Teuto”. (Böse Zungen ersetzen das “freundlich” gerne durch “ein wenig dämlich”. Aber das sind wie gesagt nur böse Zungen. Die ganz große Mehrheit findet die Dutzende aufgerissene Wege, Straßen und Flächen wunderbar, bieten sie doch intime Einblicke in Kanalisiation, Verkabelung und Stromführungen)
Heute morgen hat es mal wieder einen kleinen Graupelschauer gegeben. Der Winter scheint zurück, der Frühling nicht in Sicht. Oder doch? Oder doch wieder nicht… Ein Wechselspiel der Gefühle und der gefühlten Temperaturen. Hinfort mit dir, du kalter Winter.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bremen hat ein Weblog eingerichtet. Darin erscheinen News und Infos rund ums Fahrradfahren. Kommentare, Tipps und Anregungen sind erwünscht:
Hallo Blogger,
Regensburg hat gewählt. Aber nur sehr wenige. Da schimpfen alle am Stammtisch weil die, die unsere Stadt regieren, nicht so regieren, wie die, die schimpfen, regieren täten. Aber wer nicht wählt der darf auch nicht schimpfen. Und wer denkt es nutzt sowieso nichts, der sollte mal nachdenken.
Über 50% haben nicht gewählt. Hätten die, die nicht gewählt haben, den Kandidaten gewählt, der die wenigsten Stimmen bekommen hat, dann hätte der mit über 50% die absolute Mehrheit erreicht. Hätten die, die nicht gewählt haben, einen der Kandidaten die jetzt in der Stichwahl gewählt werden müssen, dann hätte der über 75% bekommen.
Aber jetzt haben wir eine Stichwahl wo jeder noch einen Versuch hat. Wenn jetzt wieder nur unter 50% wählen, dann wird einer der Kandidaten mit über 25% aller Wahlberechtigten Bürgermeister. Weil wenn die Hälfte wieder nicht wählen geht, dann ist die Stimme jedes aktiven Wählers doppelt so stark.
Und wenn das so weiter geht und gar keiner mehr wählen geht, dann wähle ich mit meiner einzigen Stimme den Bürgermeister. Natürlich täten sich die Bürgermeister selber wählen. Aber weil das jeder tut, hebt sich das wieder auf. So gesehen wäre es wieder gut wenn keiner wählen ginge.
Habe die Ehre
Euer Xaverl
Nr. 5/08 Seite 26
Was der Setzer nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
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Absurde Diskussion auf Schalke. Trainer Slomka (“kleiner Strohhalm”), der mal nicht nur wegen seines Namens “Schalkes letzter Strohhalm” war, sitzt auf einem Schleuderstuhl. Steuerberater und Präsident Josef Schnusenberg, der so gut mit dem Rheda-Wiedenbrücker Billigfleischhauer und Aufsichtsrats-chef Tönnies kann, hat mal wieder Gott gespielt und dem 40jährigen “Gnadenfrist” gegeben, selbst wenn Schalke heute Abend beim FC Porto in der Champions League untergehen sollte. Er darf auch dann weiter auf der Bank sitzen und wäre am Samstag gegen Arm. Bielefeld auf der Alm dabei. Ach Schalke, da bisse ´n bisschen wie Amminnia. Das heißt es auch immer, wenn es um Titel und gute Ligaplätze geht: “Nur angucken. Nicht anfassen”.
Schmeckt Krombacher eigentlich besser als Veltins?
Erst der Zumwinkel-Tsunami, dann Hohlköpfchen Steinbrücks eher dümmlichen Jubel über Daten auf kriminell erworbener Ware, dann Peers Nachtreten gegen den Parteichef, obwohl er dem Beschluß “Öffnung zur Linken” zugestimmt hatte und nun die neue Sau im Dorf, die all das publizistisch ablöst: Die Diskussion um die “Mitte”. Ja war da nicht was? War es nicht der hohen Finanzministerstirn zuzuschreiben “Unternehmenssteuern müssen gesenkt werden, dann gibt es auch Arbeitsplätze” und “Die Löhne und Gehälter bei uns sind gemessen am Weltniveau zu hoch”? Und jetzt kommt das IMK Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und barmt über “Den Verlust der Mitte”. Konnte man gestern bereits im SPIEGEL als DIW-Fassung (Deutsches Institut der Wirtschaft) einschließlich hunderter Kommentare von Lesern nachlesen.
Seltsam. Wo unsere von Wirtschafts- , Steuer – und Ökonomiethemen eher unbeleckte Superkanzleuse doch erst kürzlich gesagt hat “Wo wir sind, ist Mitte”. Ob sie Berlin-Mitte meint, wo sie im Kanzlerbunker auf weichem Gestühle thront? Oder meinte sie die “Mitte der Gesellschaft”, die sich aber nach den Zahlen der jüngsten Niedersachsen-Wahl mit Sieg von Christian Wulff auch nicht als das herausstellen wollte, haben ihn doch angesichts einer Wahlbeteiligung von knapp über 50% grad mal nur rund ein Viertel der Mitte-Niedersachsen wirklich gewählt. Das also kann “Mitte” auch nicht sein. Oder ist es die Definition der Mittelschicht, die angeblich bei “16.000 € Nettoeinkommen/anno pro Person” beginnt? Netto 16.000/anno x 3-Personenhaushalt = 48.000 netto/anno = 4000 netto/Monat = ca. 7.500 brutto/Monat. Halleluja, so gut gehts der “Mittelschicht”? Nun kann man ja jede Statistik exakt in die Form kneten, in die man sie haben will. Und es gibt 1000sende Statistiken und Gutachten, die immer exakt das Gegenteil belegen. Kommt eben drauf an, aus welchem Lager sie kommen und wer sie bezahlt.
Ich bin so frei und unterstelle mal, das die Sozialdemokraten qua Hans-Böckler versuchen, ihre Argumentation so aufzubauen, das sie am Ende ruhigen Gewissens behaupten können, das von ihnen selbst fleißig mit verursachte Desaster “Hartz 4 etc.” war großer Mist. Was sie dann näher an “Die Linke” heranrutschen ließe. Was aber wiederum wenig Platz ließe für Lautsprecher Steinbrück, der ohnehin der beste CDU-Finanzminister ist, den die SPD je gestellt hat. Es wird kalt in Deutschland für die letzten Anhänger des großen lippischen Zampano Gerd S., der sich ins Gaz flüchtete, als seine – wie sich immer mehr herausstellt – sehr amateurhaften Wirtschaftsthesen nicht den Erfolg für die breite deutsche Masse zeitigten, den ihm Gurus wie Peter Hartz usw. einzuflüstern wußten. Auch für die legale Erbin des großen kleinen Gerd, Dr. Angela M., wird kein Platz mehr sein. Obwohl sie die beste SPD-Kanzlerin ist, die die Union je stellte.
Geben wir einfach dem rustikalen Bauarbeiter, der an der Arminia-Gedächtnistribüne werkelt und seinen Eimer mit Zement umkippte, satte 10 Punkte für die Bemerkung: “Deutschland einfach zuscheißen, es kann danach nur besser gehen”. Gilt natürlich auch für Arminia Bielefeld.
Weihnachten war gestern. Ostern vielleicht? Egal. Petrus hat heute Morgen unseren Landstrich gezuckert, sich dann aber doch schnell bei 0 Grad zurückgezogen. War dem alten Herrn wohl zu kalt hier.
Man staunt:
Die Arminen-HP erscheint umrahmt von Sponsorenfremder Reklame auf dem Bildschirm:

Haben die kein Geld mehr für einen eigenen werbefreien Webspace???
Hier nachschauen, ob es dauerhaft ist oder nur eine vorübergehende Panne war.
(“Panne” passt ja auch gut zu Arminia und kommt von “unprofessionell”)
Wenn es denn wenigstens sexy Werbebanner für geile Hotlines wären …




Nr. 5/08 Seite 26

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