32 Punkte am heutigen Abend für Elektrotechniker Deniz. Nach einem Einkaufsgang über den Siegfriedplatz ohne Geldbörse zauberte er in einer Miniküche zunächst “Flädlessuppe”, also klare Gemüsebrühe mit EinlaufAnlauf. Danach ein rosa gebratenes Kalbsfilet an Mangotagliatelle, die er auf völlig neue Art fabrizierte. Schließlich schloß er das auf erfrischend “normale” Art gegenüber den beiden Eröffungsdinners andere Mahl mit einer ebenso sauren wie süßen Kombination aus Crepes mit Zitronencreme ab. Auch beim Zuschauen ein Dinner mit Unterhaltungswert, das Deniz in locker-aufgeweckter Art präsentierte. Wann sieht man schließlich schon mal die Entstehung eines 3-gängigen Dinners auf der Fläche eines Bügelbrettes: In Bielefeld natürlich.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Der “Hammer des Monats” ist eine 8.000-Euro-Spende des Bauunternehmens Hugo Schneider an den Kinderhospizdienst Unna/Hamm.
Das Geld wurde auf einer Feier zur Eröffnung der Firmen-Niederlassung in Unna anstelle von Geschenken gesammelt. Weitere Infos gitb es auf der Hugo-Schneider-Website und auf Hammtv.de.

Hallo,
ich hab einen ganz heißen Tipp, wenn jemand von euch aktuell einen Job sucht. Jobsinhamburg.de hat sich sehr erfolgreich auf die Region Hamburg spezialisiert. Einziger Haken: Weil www.jobsinhamburg.de über die Arbeitsagentur finanziert wird, muss man arbeitslos gemeldet sein.
Wenn jemand auch mit einer anderen Arbeitsagentur bzw. Jobvermittlung in Hamburg gute Erfahrung gemacht hat, bitte ich euch um zahlreiche Antworten! Danke!
Viele Grüße,
Mal
Hallo Blogger,
wir sind ja schon Weltkulturerbe. Das ist schon was. Aber jetzt haben wir es geschafft und ein Pfund draufgelegt (für Norddeutsche – getopt) . Wir sind jetzt eine Nockherberg geweihte Stadt. Was gibt es wichtigeres als beim Politikerderblecken am Nockherberg vom Bruder Barnabas erwähnt zu werden. Und das gleich dreimal. Die Regensburger Buberlgruppe.Der Regensburger Chorknabe: Der Regensburg-Besuch vom Erwin Huber.
Keine andere Stadt in Bayern wurde so oft erwähnt, außer natürlich München, aber das zählt nicht, weil da ja der Nockherberg zuhause ist. Ich würde vorschlagen unsere Stadtschilder gleich mit den Hinweis zu versehen, dass auch alle Leute das sehen.
War des nix (für Norddeutsche – wäre das nicht toll)
Habe die Ehre
Euer Xaverl
Soeben veröffentlicht: “Das Bundesverfassungsgericht hat Online-Durchsuchungen an hohe rechtliche Hürden geknüpft. Das heimliche Ausspähen der Computerfestplatte ist nur zulässig, “wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen”, heißt es in einem Urteil vom heutigen Mittwoch.
Eine entsprechende Befugnis des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes verletzt das Grundgesetz und ist damit nichtig. Damit gab der Erste Senat den Verfassungsbeschwerden einer Online-Journalistin, eines Mitglieds der Partei Die Linke und dreier Rechtsanwälte statt, darunter der FDP-Politiker Gerhart Baum.
Mit seinem Grundsatzurteil habe das Karlsruher Gericht erstmals ein “Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme” geschaffen, sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier bei der Verkündung in Karlsruhe. Dieses neue Grundrecht sei aber nicht schrankenlos.
Weil mit dem heimlichen Zugriff auf den Computer aber besonders intensiv in das Grundrecht eingegriffen werde, sei er nur bei drohenden Gefahren für Leib, Leben und Freiheit zulässig sowie bei Bedrohungen, die den Bestand des Staates oder die Grundlagen der menschlichen Existenz berührten.”
Na, wenigstens ein kleiner Schritt, dem Moloch Staat auf die Pfoten zu hauen.
Heinrich Viersenkötter isn starken Mann. Beim Schälen vonne Ssandkattoffeln ausser Senne hat er so seine Chedanken. Aber übersetzen wir lieber sein Bielefeld-ostwestfälisches Geknöttere ins Hochdeutsch:
Beim Schälen der Sennekartoffeln für die westfälische Bohnensuppe kommt Heinrich Viersenkötter ins Sinnieren. Letzte Nacht hatte er einen starken Traum. Ständig fuhr er auf dem Fahrrad durch Versmold. Warum Fahrrad, warum Versmold, konnte er nicht verstehen. Wo er doch Bielefelder durch und durch ist. Hoch oben im Norden, wo der Frühling später beginnt, in Jöllenbeck, da kommt er her. Also, er lag in seinem Bett und träumte. Seine Frau Erna war nicht zu sehen. Und er fuhr und fuhr durch Versmold. Eine Stimme im knallbunten Radlertrikot rief: “Komm mit nach Bielefeld”. Heinrich legt sich in die Pedale, die rechte Hand am Griff des Bowdenzuges zum Hinterrad. Da reißt das Ding aus seiner Verankerung, die Straße geht bergab Richtung Bielefeld, Viersenkötter will bremsen….. da piept es an seinem rechten Ohr. Was nun? Er hört die Stimme des Bielefelder Oberbürgermeisters David durch ein Megaphon: “Bürger dieser Stadt, die Welt schaut auf Euch”. Wie, die Welt? Wieso David? Bis er begreift, das sich sein Radiowecker eingeschaltet hatte und Radio Bielefeld eine Eilmeldung durchgab: “Die Zukunft soll bereits Gütersloh eingenommen haben und noch 7 Kilometer vor Bielefeld-Ummeln stehen.” Fanfaren, die Meldung wird von der “Internationalen” unterbrochen. Dann gehts weiter mit der Übertragung vom Süsterplatz auf Radio Bielefeld: “Der Rat der Stadt fordert alle Bürger auf, sich in Sicherheit zu begeben. Die Tiefgarage unter dem Kesselbrink ist dafür bestimmt. Die besseren Leute werden auf die Hühnenburg gefahren”. Heinrich V. reibt sich die Augen, fährt mit der rechten Hand über die Linke, zählt die Finger. Alles noch dran. Schlagartig ist er wach: “Die Zukunft steht vor der Stad. Gütersloh ist schon eingenommen”. Nichts wie weg……
“Zukunft. Das ist das Letzte, was wir hier brauchen können”, murmelt er, als sich die schweren Brandtore der Kesselbrink-Garage hinter ihm schließen. Geschafft. Bloß keine Zukunft. Schon gar nicht hier.
Der heimischen Kultubranche geht es wohl zu gut im Moment. Aber von vorne: In diesem lb-Eintrag hatte sich Sandmann (der schonmal zum Thema Verkehrsanbindung geschrieben hatte) zu Wort gemeldet und angemahnt, dass Lippstadt nicht in der “Kulturregion Südwestfalen” des NRW-Kulturservers auftaucht.
Also habe ich denen mal geschrieben:
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Hallo liebe NRW-Kulturler,
im Lippstadt-Blog gibt es seit geraumer Zeit immer wieder mal Diskussionen zum Thema “Kultur und unsere Stadt”.
Aktuell ist einem aufmerksamen Leser aufgefallen, dass Lippstadt nicht auf Ihrer Kulturregion-Karte “Südwestfalen” vertreten ist.
Trotz meiner Trauer über diesen Versuch, Lippstadt von der kulturellen Landkarte zu tilgen, bringe ich es über’s Herz Ihnen zu schreiben. Eine Stellungnahme (per E-Mail oder im Blog direkt) würde meinem jetzt tristen Dienstag womöglich ein wenig Hoffnung zurückgeben:
http://lippstadt-blog.de/13.02.2008/lippstadt-lied-jetzt-auch-als-video/#comments
;o)
Vielen Dank!
Andreas Knepper
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Hier die Antwort von Arp Hinrichs aus dem Kulturserver-Team (Hervorhebungen und Verlinkungen von mir):
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Sehr geehrter Andreas Knepper!
Von der Redaktion des Kulturservers bekam ich Ihre Anregung bzw. Kritk weitergeleitet. Herzlichen Dank !
Die Bestrebungen, Mittelwestfalen dem Land hinter den tausend Bergen zuzuordnen, sind vor allem im letzten Jahr stärker in den Fokus geraten – vor allem aus touristischer Sicht wurden hier neue Allianzen geschmiedet. Die KulturRegionen des Kulturservers sind etwas älter. Lippstadt wird – genausowenig wie Soest – ausgeschlossen: Es gehört zur KulturRegion Hellweg.
Das zugehörige KulturPortal heißt www.hellweg.org; seit der www.Kulturserver-suedwestfalen.de [Die URL dazu heißt http://www.kulturregion-swf.de] dazu gekommen ist, gibt es einen Austausch. Von Möhnesee aus haben wir im Terminkalender einen Dauerlink nach Südwestfalen gelegt.
Beide Portale beziehen sich auf die Mutter www.kulturserver-nrw.de und da findet man alle(s) – in der HellwegRegion auch Lippstadt.
Viel tragischer ist, dass Lippstadt bzw. die Lippstädter kaum Termine eintragen. “Alle Termine ab heute sind lapidare 43. (Allein Möhnesee schaffte 253; aber es gibt noch andere meldefaule Kommunen). Wenn Sie für den Kulturserver werben möchten, gebe ich Ihnen gerne Schützenhilfe: Z.B. jeder Veranstalter kann seine Termine als eigenen Kalender auf seine Homepage sezten u.v.m. – einmal eintragen – vielfacher Nutzen.
Viel Freude weiterhin mit Kultur in der (Kultur)Region !
Schöne Grüße aus Soest
Arp Hinrichs
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Dann mal aufgewacht, liebe Musik- und Kneipenszene, liebe Veranstalter, liebe Galeristen, liebes PR-Team der Stadt Lippstadt, liebe Marketing-Abteilungen von Sponsoren und Kulturföderern, liebe Lippstädter. Tut es dem Stadttheater gleich und investiert ein paar Minuten in kostenlose Werbung! Denn seit geraumer Zeit könnt Ihr Kultur-Termine auf den genannten Webseiten eintragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man dazu nicht mal der Veranstalter selbst sein, kann sich also ganz allgemien für die Kultur in der Region engagieren (*Zwinkern in Richtung Sandmann*).
Der gestrige, sehr blasierte Auftritt des 22 jährigen Bielefelder Studenten Maximilian kam in den einschlägigen Foren weitaus weniger gut an, als wir mit “Bielefeld-Bonus” annehmen wollten. Beispiel von “Kräutersuse” aus dem Forum zur Sendung auf VOX:
Eigentlich ist ziemlich viel über den gestrigen Abend geschreiben worden. Die Aufgabenteilung in der Familie wurde durchgezogen, für Sauberkeit und Nachschenken gibt es “Frauen”, Männer fahren den Ruhm ein. Dem jungen Mann wünsche ich bei seinen nächsten Klausuren mal einen richtigen Reinfall, sowas erdet gewaltig. Habe ich bei meinen Kids auch erfahren. Was mir auffällt, wir haben nun schon einige Tage hintereinander recht ansprechende Menues gesehen ( meine auch die letzte Woche ). Da haben wir schon ganz andere Wochen. Ob diese Truppe anschließend einen gemeinsamen Ausflug macht, glaube ich nicht.
Irgendwie kommen mir die ersten beiden Tage vor, wie eine Werbeveranstaltung der ostwestfälischen Küchenbetriebe und eines bekannten Küchengeräteherstellers aus dieser Gegend. Habe ja 17 Jahre lang dort verbracht. Aber in so einem Kochclub, evtl. gesponsert von einem bekannten Lebensmittelbetrieb in ebenfalls diesem Ort, kann man wohl doch schon Einiges lernen.
@ Rudi: Bislang mußte noch keiner zum Einkaufen nach Düsseldorf fahren
LG
Kräutersuse
Dann gucken wir doch mal in unser sehr gut sortiertes Archiv. Und wen finden wir da ganzseitig am 11. November 2000? Richtig, der Papa kocht die “Grand-Maitre de Chuci” des “CC Club der kochenden Männer in der Bruderschaft Marmite e.V.” Allerdings hat er weder die Finger abgeleckt noch Teller ausgeschlürft, sicher auch keine Weinflasche umgeworfen und das Menu mit Mundabgeschleckten Fingerchen betastet und eine Menge selbstkritischer als Sohnemann war er auch. Wie war das noch mit dem Ferrari und dem Porsche?
Thats Entertainment. Baby. Auch wenns in Bielefeld ziemlich provinziell rüberkommt.
“Bielefeld arbeitet weiter an seinem Image als Lachnummer”, sagt Bürgermeister Horst Grube (SPD) und geißelt damit die unsägliche Diskussion in der Stadt des (Noch)Fußballerstligisten Arm. Bielefeld in Hinblick auf “Public viewing” zur Fußball EM in der Schweiz und Österreich. Rats – und Bezirkspolitiker fetzen sich, wie so gut wie immer, wenn es um etwas breitere Themen in der schlafmützigen Metropole geht. Hier Ravensberger Park, da Droop & Rein-Brachfläche, da Boulevard am Hauptbahnhof. Die Stadtverwaltung “prüft”. Was sie seit Jahrzehnten tut und so gut wie nicht weiterkommt. Jetzt kommt aus heiterem Himmel – wer wußte hier schon, das Bielefeld ein großes Fußballstadion hat? – die Schüco-Arena, also Alm, ins Gespräch. Donnawetter, möchte man da ausrufen: Gemerkt? Was in anderen Städten absolut kein Problem verursacht, ist in Bielefeld ein Politikum unter “Politikern”, die diesen Namen wohl kaum verdient haben, geht es doch nur um eigene Interessen, Pfründe und Pöstchen. Das versteht kein Bürger mehr und wendet sich mit Grausen von der Laienspielerschar im Rathaussaal ab. Wenn man allerdings einen OB hat, der lieber auf Tauchstation geht, anstatt mal dazwischen zu schlagen, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Wenn man sich dann noch vorstellt, das die CDU einen “glänzenden Verwaltungsfachmann” als OB-Kandidaten für 2009 aufstellt, ist das Grausen komplett.
Das ist die Startseite der Homepage der SPD Bielefeld am heutigen 27. Februar 2008. Kein Hinweis auf die Hamburg.-Wahl, kein Satz zu Kurt Becks “Öffnung nach links”. Sollte die alte Parteitante vollends eingeschlafen sein? Oder sind das nur die normalen Symptome allgemeinen Bielefelder Tiefschlafes?
“Unter den Fans gibt es zwar Bedenken, ob Frontzeck nach seinem Abstieg mit Alemannia Aachen in der Vorsaison der richtige Trainer sei, doch werde sich der neue Coach selbst bei seinem Einstand am 4. Januar allen Fragen stellen. Ein “Trainer-Schleudersitz” sei die Arminia nicht, so Kentsch, trotzdem müsse man auch Frontzeck in einem halben Jahr hinterfragen, falls der Klassenerhalt nicht geschafft werden sollte.” Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch am 16.12.07 in einem Interview mit “sportgate 2.0″
In der gestrigen Aufsichtsrat – und Vorstandssitzung, die die Entlassung von Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig zur Folge hatte, enthielt sich Kentsch der Stimme. Ist ja auch eine Scheiss-Situation: Tribünenbau am Bein, teurer geworden. Middendorp-Vertrag bis 2010, hohe Abfindung. Saftig raus, Vertrag vor 3 Monaten bs 2010 verlängert, Abstieg in die 2. Liga droht.
Wat nu, Herr Kentsch?







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