Wer kennt sie nicht die Situation: Da fährt man mehr oder weniger frohgelaunt auf einer der Ausfallstraßen stadtauswärts und hat mal wieder ein lippisches Stufenheck vor sich. Vorzugsweise ein silbernes. In der Regel ein Opel. Bah!!! Und das ganze dann auch noch bis Bielefeld Ubbedissen, wo die 66 zweispurig wird. Ich weiß nicht, wie oft das inzwischen vorgekommen ist, seit ich wieder in Detmold wohne, aber in anderen Städten dieser Republik ist mir das nie so aufgefallen.
Dass die Lipper kein Auto fahren können, ist ja seit jeher bekannt. Der Detmolder hat wahrscheinlich vergessen, dass nach dem Ortsausgangsschild die Geschwindigkeit erhöht werden darf, wenn es erlaubt ist. Auf einer 70-Strecke stadtauswärts wird mit gefühlten 43km/h und gemesenen 60,7km/h davongeschlichen, als ob der Fahrer (mit Hut) um das Runterfallen seiner imaginären Strohballen besorgt ist, die er sowieso nicht geladen hat. “Der gute Herr hat wohl vergessen, dass er inzwischen nicht mehr mit dem Trecker sondern mit einem Personenkraftfahrzeug unterwegs ist.” Und das ganze auf einer Kraftfahrstraße…!
Warum existiert dieses Phänomen? Ich weiß es auch nicht. Dazu müsste man wahrscheinlich in die Tiefen der Anthropologie einsteigen und Herrn Hundt fragen, so er denn noch leben würde. In jedem Fall nervt es. Ich weiß, ich weiß, Detmold und sein Vekehr im allgemeinen und GeschlechtsStraßenverkehr im speziellen ist ein heikles Thema. Auf jeden Fall hat man sich mal im blog eines befreundeten (aber sehr erfolglosen) Bundesligavereins darüber seine Gedanken gemacht.
Detmold, das nervt an dir! Aber gewaltig…









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