StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
21
Feb '08

Detmold-Blog: Gipfel des Teutos

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Auf meinem gestrigen Trip in die Schweiz nach Zürich wurde ich den ganzen Tag und immer wieder an die lippische Heimat erinnert.

Zürich kann man eigentlich ganz gut mit Detmold vergleichen, beide Städte haben viel gemeinsam und sind ähnlicher Touristenmagnet mit landesweit herausragender Bedeutung. Lediglich von der Einwohnerzahl her fällt Detmold etwas ab, aber das muss ja noch nicht mal ein Nachteil sein.

Die Berge um Zürich herum sind ähnlich hoch wie die im Teuto. Im Gegensatz zu den Alpen im Norden von Zürich sind die lippischen Erhebungen Grotenburg, Velmerstot und Gauseköte derzeit wieder schneefrei und – was die letztgenannte Erhebung angeht – als Pass auch wieder befahrbar. Zumindest mit Schneeketten.

Die Donoperteiche sind dem Zürichsee ebenfalls sehr ähnlich. Von seiner Lage, seiner bezaubernden Schönheit und auch von seinen Möglichkeiten des Wassersportes haben sich die Schweizer Städteplaner bereits einiges den lippischen Gewässern abschauen können.

Was den Schweizern ihre Schokolade ist den Lippern ihr Pickert. Die Historie dieser beiden durchaus vergleichbaren Leibspeisen geht auf die Anfänge des vorvorvorletzten Jahrhunderts zurück. Ihrer Filigranität, ihrem Anmut und ihrem zarten Schmelz zu urteilen, haben die berühmten Schweizer Chocolatiers bei den lippischen Pickert-Köchen ihr Handwerk gelernt.

Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber auch die Kunst der Uhrenherstellung geht ursprünglich auf die Geschicke von Ernst von Bandel zurück. Der großartige Feinmechaniker und Erbauer des Hermannsdenkmals war vor seiner Zeit in der lippischen Einöde Umgebung Erfinder des mechanischen Uhrwerks und hat sich neben der Ausbildung von jungen Schweizer Ingenieuren zu Uhrenmechanikermeister ein kleines Firmenimperium aufbauen können (Omega, Fortis, Zenit usw.).

Lediglich die Tatsache, dass Zürich in den gleichnamigen Kanton eingebettet ist und sich nicht Fürstentum nennen kann, unterscheidet dieses beiden Weltstädte deutlich voneinander. Ein Schloss sucht man dort vergeblich.

Schneegestöber auf feiner Schweizer “Schoki”:

schoki.JPG

Bielefeld-Blog: Auch die letzte politische Moral verkommt zusehends…..

Man stelle sich vor, auf dem Alten Markt zu Bielefeld versammelten sich wie bei der Basler Fastnet in früher Morgenstunde Presse, Fernsehen und per Tip “bestellte Schreiberlinge vor der zum Oetker-Konzern gehörenden Lampe Privatbank. Irgendjemand hat irgendjemand ein paar Hunderter zugesteckt, um den besten Platz zur rechten Zeit vor der öffentlich-rechtlichen Hinrichtungs-Guillotine zu erhaschen. Gibts nicht? Gibts sehr wohl.

Spiegel-online schreibt heute: “Der Vorwurf wiegt so schwer, dass die nordrhein-westfälische Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) einen offenen Brief verfasst hat. Darin nimmt sie die Bochumer Staatsanwaltschaft gegen angebliche Vorwürfe von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in Schutz.Im Zusammenhang mit der Durchsuchung beim früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel soll Gabriel bei einer öffentlichen Veranstaltung gemutmaßt haben, dass die vor Zumwinkels Wohnhaus anwesenden Journalisten rechtzeitig einen Tipp der Bochumer Staatsanwaltschaft erhalten hätten. Dafür hätten die Justizinformanten Geld erhalten.

Müller-Piepenkötter äußerte sich in dem Schreiben an Gabriel “entsetzt” über diese Vorwürfe. “Als Dienstvorgesetzte der betroffenen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte weise ich sie aufs Schärfste zurück”, schrieb die Ministerin. Es bestünden nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür, dass die Staatsanwaltschaft dienstliche Geheimnisse verraten habe.

Sollte Gabriel tatsächlich gemutmaßt haben, dass Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft käuflich seien, halte sie einen solchen durch nichts belegten Vorwurf aus dem Munde eines Bundesministers für geradezu infam, betonte Müller-Piepenkötter.”

Verehrte Fau Müller-Piepenkötter, das ist ja gradezu zum Piepen: Schon ab 5 Uhr in der Früh lungerten nach Presseberichten die Teams des ZDF und von Zeitungen um das Haus von Zumwinkel. Woher die das wohl wußten? Göttliche Eingebungen? Wohl kaum. Da wurde massiv dran gedreht, weil der Staat unbedingt ein Exempel statuieren wollte, was der “öffentlichen” Spiegel-Durchsuchung unter Adenauer in den frühen Jahren der Republik mehr als die Krone aufsetzt. Diese Regierung in Berlin hat keine Hemmungen mehr, den Rechtsstaat vollends auszuhebeln und steht damit denen, die Gelder unversteuert irgendwohin verschieben, wenig nach. “Angst einjagen. Drohen. Bespitzeln” heißt die Taktik. Da kann man auch ruhig mal außerhalb des Grundgesetzes Demonstranten oder Tornados observieren lassen oder “Agents provocateurs” in die Demonstrantenmasse schleusen, die bewußt Randale machen.

Und jetzt sehn Sie mal zu, Frau Müller-Piepenkötter, das der BND sein bereits zweimal angemahntes Hehlergeld bekommt. Sind Sie immer so säumig beim Zahlen? Bei Judaslohn sollte man nicht säumig sein. Schließlich hat der ehrenwerte Informant und Dieb aus Liechtenstein bereits bei Auszahlung in deutscher Beamtengründlichkeit seine “in dem Falle üblichen” 10% Steuer und “Auslagen des BND” abgezogen bekommen. Aber 4,2 Mio. für Datenklau ist ja auch nicht schlecht. Mir hat man beigebracht, das der Hehler nicht besser als der Stehler sei…… Welch altmodische Erziehung mit heute völlig unangebrachten Werten.

Bielefeld-Blog: 958 € jährlich…..

dad.jpg

Wie viele Bielefelder und ostwestfälische Unternehmen, Unternehmer oder Freiberufler heute ein Schreiben von Inga Kruskop bekommen haben, ist nicht bekannt. Vollmundig verspricht da ein “DAD Deutsches Internet Register” auf Recyclingpapier die “…Aktualisierung Ihrer Eintragung im Deutschen Internet register”… Man denkt sich nicht viel dabei, schaut sich das penibel ausgefüllte beigefügte Registerblatt an. Die bereits eingefügten Daten stimmen. Bis man unten im Kleingedruckten entdeckt: “……958 Euro zuzüglich gesetzlicher Mwst. jährlich”….. Süße, der Papierschredder hat sich gefreut.

Auf vielen Websites finden wir Hinweise auf diese offensichtliche Betrugsabsicht. Man muß also nicht einmal in ;Liechtenstein sitzen, Straubing (Postabsender) genügt….

Bielefeld-Blog: Sorge um Queller Pferde

quellepferde.JPG

Dieses Schild findet sich an einer großen Koppel gegenüber dem Queller Fiedhof. Die Pferde wurden offenbar so häufig gefüttert, das der Besitzer berechtigte Sorgen haben muß. In Deutschland wird also nicht nur um “zu dicke Bürger” von treusorgenden Politikern diskutiert.

Bielefeld-Blog: Thema Synagoge

Ich habe um Löschung des gesamten Threads zum Thema “Synagoge Bielefeld/Jüdische Gemeinde” gebeten, weil die Thematik von Kommentatoren offensichtlich bewußt dazu benutzt wird, Mißverständnisse zu konstruieren.

Leipzig-Blog: Schreibt doch mal was…

Na ja, sehr viel ist hier ja auch nicht los, wo sind denn all die Leibziger hin ?
irgend welche Blogger muss es doch geben und irgend etwas muss es doch zu berichten geben ?
ok, hier eine kleine Motivationshilfe, vielleicht hilft die Aussicht auf einen netten Preis ja euch mehr zum bloggen anzuregen.
(weiterlesen …)

Lippstadt-Blog: ABSTIMMEN FÜR LIPPSTADT

WDR 2 für eine Stadt. Hier klicken und abstimmen.

Regensburg-Blog: Italienisch im Mehrgenerationenhaus

Hallo Blogger, 

da haben wir nun ein Mehrgenerationenhaus bekommen. Wichtige Leute waren bei der Einweihung da und haben klug geredet. Ich war da nicht dabei, weil ich ja nicht wichtig bin. 

Jetzt geht es aber los. Da gibt es in Regensburg den Treffpunkt Seniorenbüro in der Kumpfmühler Straße. Da treffen sich die Alten. Alte darf man aber nicht mehr sagen. Man sagt jetzt Senioren 50+. 

 Und da gibt es viele Gruppen die machen unterschiedliche Dinge. Einige dieser Alten ziehen jetzt um ins Mehrgenerationenhaus.  Da habe ich einen Spezi der ist in so einer Gruppe. Die reden aber dort nicht deutsch, sondern italienisch. Und der Spezi hat gesagt, ich soll doch auch schreiben, dass die jetzt in dem Mehrgenerationenhaus in der Ostengasse 29 sind. Da sind alle willkommen die italienisch reden. Das müssen aber nicht nur alte Knacker, Entschuldigung Senioren 50+ sein, sondern alle die halt auch italienisch reden und vormittags Zeit haben.

Die Gruppe trifft sich immer alle 14 Tage. Das nächste Treffen ist am Monat den 25. Feb um 10 Uhr und dann am 10. März  usw alle 14 Tage. 

Also Heinz, so heißt mein Spezi, ich habe es in den Blog geschrieben und ich hoffe, dass du dafür schon ein Weizen ausgibst. 

Habe die Ehre 

Euer Xaverl

Bielefeld-Blog: Ab 1. April im Handel: Der Duft von Puddingwiese

parfumdebielefeld.jpg

Es wurde ja auch Zeit, das sowas kommt: Ein eigener Duft für Bielefeld. Gewöhnlich außerordentlich gut uninformierte Kreise durften schon einmal an dem neuen Parfum schnuppern, das ein gewisser Wolfgerd Joppe aus Jöllenbeck für die Metropole am Teutoburger Wald entwickelt hat. Es soll in der Kopfnote dumpfen Waldgeruch, aber in den Seitenlinien gewissen Größenwahn und Bedeutungsüberschätzung neben extrem ausgeprägtem Vanillepudding enthalten. Vor allem die sichtlich geniale “Mischung aus Wildkräutern Bielefelder Brachflächen” ergebe zusammen mit der Note “leerstehende Hauptpost um Mitternacht” eine berauschende Komposition. Am 1. April wird das neue Parfum, dem man seinen Siegeszug heute schon problemlos vorhersagen kann, auf der Bielefelder Alm vorgestellt, wenn der Abtrieb von der größten Bergwiese der Stadt nahezu abgeschlossen ist. Wer das Parfüm hat entwickeln lassen, ist noch ein Geheimnis. Der Rat der Stadt hat sich in einer ersten Presseerklärung davon distanziert, er habe den Duft zusammen mt einem geheimen Informanten in Vaduz/Liechtenstein komponieren lassen. Lassen wir uns überraschen.