StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
11
Feb '08

Lippstadt-Blog: Es wäre echt so schön gewesen

… aber es hat nicht sollen sein. Das DFB-Pokalspiel gegen Delbrück hatte keine wirklichen Höhepunkte. Entsprechend fiel auch die Spielzusammenfassung des Gasttrainers aus: “Dieses Spiel war grausam.” (oder so ähnlich, gefolgt von Applaus).

Und dessen Team hatte an dem Abend gewonnen. Nach Verlängerung und 11Meterschießen. “Tja, scharf vorbei.” mag man denken. Kann man auch, wenn man nicht weiß, dass der SV08 seit etwa der 80. Minute einen Mann mehr auf dem Platz hatte.  Lippstadts Trainer entschuldigte sich entsprechend mit der tatsache, dass noch viel nachzuholen sei und er selbst erst seit ein paar Wochen Zeit hatte, die Mannschaft neu zu formen.

Trotzdem: Sehr, sehr Schade! Die Stimmung war nämlich atemberaubend.

Delbrueck1   Delbrueck2   Delbrueck4  Delbrueck3

Delbrueck5   Delbrueck6   Delbrueck7
Andreas

Lippstadt-Blog: Kogge kuggen

In Lippstadt entsteht eine waschechte Hansekogge. na gut, sie ist in etwa 5x kleiner als das Original, dafür wird sie mit den tradierten Mitteln hergestellt (dass ein Akkuschrauber zum Einsatz kam, ist ein ganz böses Gerücht! Deshalb habe ich auch alle Fotos davon gelöscht gibt es davon auch keine Bilder:

Holz wird in heißem Wasser vorgeweicht, damit es sich zur Außenwand formen lässt. Die Planken werden mit Werg und Pech  kalfatert, so wie das sich gehört. Und das ganze in passender Umgebung, nämlich bei einem der sein Handwerk ebenfalls nach alter Tradition vollführt: Dem Wirt der Lippstädter Brauerei.

Hat Spaß gemacht zuzusehen. Habe allerdings vergessen zu fragen, wann sie fertig wird.

Kogge Kuggen 1   Kogge Kuggen 2   Kogge Kuggen 3   Kogge Kuggen 4

Andreas

Rathenow-Blog: Ein Sonntagsspaziergang

Gestern – es war Sonntag und herrliches Wetter – rief die Natur nach mir und so machte ich mich auf den Weg zum Wolzensee. Ich wollte mir das neu gebaute Blockhaus anschauen und dann entspannt spazierengehen und das schöne Wetter genießen.

So weit, so gut. Am Wolzensee angekommen vernahm ich ein nicht zu überhörendes “Bumm-Bumm-Bumm”. Es klang nach überlauter Musik – insofern man das noch so nennen kann – aus dem Auto eines jugendlichen Fahrers. Es ging soweit, dass dieses “Gehämmere” wirklich an jedem Fleck des Wolzensee-Geländes zu hören war. Selbst ganz vorn am Vogelgesang.

Auf meiner weiteren Spaziertour entdeckte ich die Lärmquelle. Es handelte sich tatsächlich um Musik (ich sträube mich, das so zu nennen) aus einem Auto. Dieses war am Ufer des Sees geparkt – wohlgemerkt in einer Zone des absoluten Verkehrsverbots – und Türen sowie Kofferraum standen offen, damit auch wirklich jeder in den “Genuss” der Rummelbeschallung kommen konnte. Ein paar Meter weiter auf einer Bank und drumherum saßen seelenruhig 5 Jugendliche und scherten sich einen Dreck feuchten Kehricht um die langen Gesichter der Spaziergänger. Jene gingen sichtlich pikiert vorbei, jedoch keiner sagte etwas oder handelte irgendwie. Ich auch nicht. Warum auch? Blöde Antworten kann ich mir selber geben und eventuell tätlich angegriffen zu werden, geht mir auch zu weit.

Also blieb alles so, wie’s war…

Mal ehrlich, ich habe mich am meisten über mich selber geärgert. Darüber, dass ich nicht den Mumm hatte, die 5 Pappnasen Jugendlichen anzusprechen und die Konfrontation eingegangen bin. Aber mein Hauptproblem liegt wohl darin, dass ich es einfach nicht verstehen kann, wie man so asozial rücksichtslos sein kann, den Menschen auf einem riesengroßen Gelände so dermaßen den Nachmittag zu versauen und einfach keinen Sinn für das Schöne und Beschauliche haben kann.

Prost Mahlzeit.

Bielefeld-Blog: Wilde Kerlin in Stieghorst

Freitag, 22. Februar, ist ab 15.00 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Stieghorst, Am Wortkamp 3, Elisa Velte zu Gast, die als Schauspielerin bei den “Wilden Kerlen” mitgewirkt hat. Elisa ist 15 Jahre alt, geht in Sennestadt zur Schule und hatte sich zuvor bei einem Casting-Wettbewerb der “Bravo” beteiligt – und schließlich eine Rolle im neuen Film der “Wilden Kerle” bekommen. Sie wird Kindern und Jugendlichen von den Dreharbeiten erzählen und wie es ist, als Neuling plötzlich beim Film zu landen, sowie von den Begegnungen mit den anderen bekannten Jungschauspielern berichten. Außerdem beantwortet sie Fragen und liest auch aus einem der “Wilde Kerle”-Bücher vor.

Der Eintritt ist frei. Da die Plätze aber begrenzt sind, wird um Anmeldung gebeten. Interessierte melden sich in der Schul- und Stadtteilbibliothek Stieghorst, unter der Telefonnummer 0521 / 51-2934.

Koeln-Blog: GmbH-Geschäftsführer-Tag sorgt für Durchblick

Erst die Unternehmensteuerreform, dann die GmbH-Reform und voraussichtlich Mitte des Jahres die Erbschaftsteuerreform – da kann es leicht passieren, dass GmbH-Chefs den Überblick verlieren. Mit praxisbezogenen Vorträgen, gehalten von Top-Referenten der Kölner Wirtschaftsszene will der 1. GmbH-Geschäftsführer-Tag in Köln dem vorbeugen und seine Teilnehmer am 21.2.2008 über die wichtigsten Neuerungen rund um die GmbH informieren. Weitere Tagungsthemen sind: die rechtssichere Gestaltung der eigenen Homepage, Public Relations für mittelständische Unternehmen sowie steuersichere Vergütungen für Gesellschafter-Geschäftsführer. 

Veranstalter des Seminars ist das Wirtschaftsmagazin gmbhchef in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek, der DHPG Dr. Harzem & Partner KG, der Sparkasse KölnBonn und der Firma Laycom GmbH. Die Tagung findet von 9 bis 18 Uhr im Maternushaus statt und kostet 60 € zzgl. MwSt. (inkl. Mittagessen und Pausengetränken).  

Folgende Firmen werden dort austellen:·                          Heuking Kühn Lüer Wojtek ·                          Sparkasse KölnBonn ·                          DHPG ·                          Wirtschafts- und Kommunalberatung Aachen ·                          Jean-Jacques Martinet ·                          itteliance GmbH ·                          BVMW ·                          European Primes AG ·                          Euforma AG für das Forderungsmanagement in Europa ·                          Wirtschaftsförderung Erftstadt ·                          Nussbaum Design GmbH ·                          Patent- und Markenanwalt Dr. Hohmann ·                          VAA Services GmbH   

 

Anmeldung und weitere Informationen unter www.gmbhchef.de oder Tel. 0228 95124-0.

Bielefeld-Blog: Schon ganz schön lecker

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Falls man von der Menge der Pferde, die sich jetzt schon draußen auf den Koppeln am Teutoburger Wald tummeln, auf die Leckerheit des frischen Grases schließen kann, muß das ein voll fetter Superjahrgang werden. Aber wie kriege ich jetzt die Kurve vom WDR-Trailer “Suuupaaaa, wirklich Suppaaaaa, un jetzt säksssiii gehen… suuuppaaa” mit dem unsäglichen Radebrecher Bruce (Früher bei das Heidi K. ihre Katjes-Modelshow. Stylt Sie jetzt jeden Tag gegen 18 Uhr auf irgendeinem Sender, wohl ARD) zur Vergeudung von GEZ-erpreßten Gebühren zu Pferden? Ach ja, die haben einen größeren Kopf. Und Kerner hat jetzt ein dunkelhäutiges Brüderchen.

Bielefeld-Blog: Der Himmelsmaler ist da

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Erstaunlich, welche Gebilde da am sanften blauen Himmel über Ostwestfalen die immer gleiche Landschaft mal düster, mal dramatisch, mal freundlich machen. Himmelsmalerei vom Feinsten.

Bielefeld-Blog: Nö Ayse, nö

Auf der Seite “Lokales” der NW von heute findet sich ein Leserbrief von Ayse Köse, der sich unter dem Titel “Toleranz und Weltoffenheit” mit dem geplanten Minarett neben der Vatan-Moschee in BI-Brackwede beschäftigt. “Die Moschee steht sowieso schon da, ob sie auch ein Minarett hat oder nicht, wen stört es?”, schreibt sie. Nun ist allein schon diese Argumentation eher geeignet, den vergnüglichen Wettbewerb “Wer war zuerst da. Huhn oder Ei?” anzuheizen anstatt die Diskussion um das in Brackwede ungeliebte und von der Stadt Bielefeld vorerst nicht genehmigte Minarett zu fördern. Wenn sie dann in der Fortsetzung des Briefes schreibt, anläßlich einer Führung durch die Moschee habe ein ältererer Herr davon gesprochen, die “Moschee sei eine Bereicherung für die Muslime und für ganz Bielefeld”, kann man das ja nachvollziehen. Warum er dann aber für “Toleranz und Weltoffenheit” dankt, verbirgt sich in den Gedankengängen von Ayse. “Toleranz und Weltoffenheit” würden sich doch wohl auch darin ausdrücken, auf den Bau eines in Brackwede fremdartigen und von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollten Minarettes zu verzichten. Aber soll hier nicht seitens der türkisch-islamischen Gemerinde ein Präzedenzfall für ganz Bielefeld auf Biegen und Brechen geschaffen werden?

Wer aufmerksam der Rede des hysterisch in Köln gefeierten türkischen Politpostars Erdogan in Köln zuhörte (Ja, es gibt Leute, die das fast simultan übersetzen können), kommt an der finalen Botschaft des wortreichen Mannes aus Ankara nicht vorbei: “Ihr lebt zwar in Deutschland. Aber ihr seid Türken und ich bin Euer Ministerpräsident”. Und weiter: “Ich verstehe, dass ihr empfindlich seid, wenn es um Assimilation geht. Keiner darf das von euch verlangen”. Wie “wir Türken” und “ihr Deutschen, Belgier, Holländer” aber mit Menschen, die sich nicht “assimilieren” mögen, besser auskommen sollen, das hat Herr Erdogan nicht gesagt. An dieser Stelle sah das Drehbuch lediglich bunte Lichter und dramatische Musik vor. Und so mancher erinnerte sich in jenem Moment durchaus an ein Thema, das seitens der Erdogan-Regierung in der Türkei und im Nordirak mit Waffengewalt gelöst werden soll: Die Kurden.

Ministerpräsident Erdogan hat seine Landsleute in Köln aufgebaut, den Integrationsbemühungen aber einen Bärendienst erwiesen. Wären nächsten Sonntag Wahlen in Hessen, Roland Koch würde haushoch gewinnen. Es ist legitim, zu Leuten solchen oder solchen Schlages ein durchaus kritisches Verhältnis zu haben und genau hinzuhören, wenn sie ihre donnernden Reden mit wenigen wirksamen Versatzstücken halten. Wölfe fressen bekanntlich zuvor Kreide, wenn sie im Schafspelz auftreten.

Deshalb: Nö Ayse, nö.

Bielefeld-Blog: Grüne ihrer Zeit weit voraus

Manchmal spielt das wahre Leben auch Zeitungen schöne Streiche. So hat die NW heute die Kommunalwahl 2009 und den Wunsch der “Grünen” nach einem eigenen grünen Oberbürgermeister ins Jahr 20009 verlegt. Möge die Kraft mit Euch sein. Aber OB David wird das bis dahin nicht schaffen.

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Bielefeld-Blog: Ab jetzt läuft sie ein

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Gesehen im NW-Anzeigenteil 11. Februar 2008