Archiv für den Monat: Februar 2008

Detmold-Blog: Regierungssitz gesichert

„Na, da ham wa aber noch ma Schwein gehabt, Kea!!! Jau, Kea!!!“

Alles bleibt wie es ist. Einer heutigen Pressemitteilung zufolge ist die geplante Auflösung der dezentralen NRW-Verwaltungsstruktur vom Tisch. Soll heißen: Die Verringerung der Regierungsbezirke in NRW von fünf auf drei ist erstmal nicht angedacht. Zur Zeit gibt es in NRW fünf Regierungsbezirke mit den Hauptstädten Detmold, Münster, Arnsberg, Düsseldorf und Köln. Im Koalitionsvertrag von 2005 war als Ziel vorgegeben worden, diese Zahl auf drei zu verringern. Unser aller Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wollte zudem die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland in die Neuordnung einbeziehen und drei große Regionalverwaltungen schaffen. Böse, böse!!!

Nun wolle man aber nicht die „bewährte dezentrale Verwaltungsstruktur“ zerschlagen. Eine Diskussion über eine Auflösung der jetzigen Regierungsbezirke sei sogar gefährlich, so erfurh man heute, weil sie den Eindruck erwecken würde, die Koalition wolle „Düsseldorfer Zentralismus vorantreiben“. Von einer Auflösung der Landschaftsverbände und der Zusammenlegung ihrer Aufgaben mit denen der Bezirksregierung sei im Koalitionsvertrag wohl aber ohnehin nicht die Rede. Auch die Wirtschaft in NRW stehe einer Auflösung der dezentralen Verwaltungsstruktur sehr kritisch gegenüber.

Na dann, ist ja noch mal gut gegangen! Sonst wäre wahrscheinlich aus dem Provinzdorf Detmold mit Lippe auf Dauer eine Diaspora entstanden, die den gleichen Attraktivitätsgrad gehabt hätte wie das Wendland in Niedersachsen…

Bielefeld-Blog: Das perfekte Dinner als Spiegel Bielefelder Eitelkeiten

Das perfekte Dinner, so erfolgreich wie auch eins der diesbezüglichen Foren, macht manchmal Spaß, manchmal aber dringt der Selbstdarstellungstrieb der einzelnen Mitspieler so stark durch, dass eigentlich das Abschalten die einzige Lösung ist. Der erste und der zweite dieser Woche waren als Mensch schwer zu ertragen. Also weiterlesen hier und andere Dinner in anderen Städten mit angenehmeren Menschen erleben.

Bielefeld-Blog: Das perfekte Dinner. Finale

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33 Punkte für @friends-Mitchef und Versace-Schönwohner Marc. Nach dem wohl unvermeidlichen Einkauf bei Klötzer in der Obernstraße gabs was Leberiges, dann was Maishuhniges und am Ende ein von Maximilian Schimmack angeekeltes Parmesanighoniges. Der junge Mann, der die Bielefelder Runde gewann, setzte seinen ungeheuren Sympathiewerten noch eins drauf mit der finalen Bemerkung: „Es kam genau so, wie ich es erwartet habe“. Da ist der Apfel wahrlich nicht weit vom elterlichen Stamm gefallen. Jenseits von Schweden auch Marcs Gesangseinlage…. Schwamm drüber. Es gab schon weitaus bessere und sympathischere Runden in anderen Städten. Aber Klötzers Feinschmecker – und Hochpreis“paradies“ bleibt natürlich allen 1,7 Millionen Zuschauern im Gedächtnis. Aber Bielefeld war schon immer die Toscana Ostwestfalens :-)) Vor allem wegen der vielen Feigen im Stadtrat. Salute.

Bielefeld-Blog: Beim Schwadronieren des Capuccino

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„Wissen Sie, „tönte er am Nachbartisch von Café Knigge in der unteren Obernstraße, „wissen Sie“ und unterstrich das noch einmal mit wedelnden Bewegungen seiner schwarz umwandeten Arme, „ich als Mitglied der Bielefelder Universität habe das schon immer gesagt. Schon, als es den Begriff per se, sozusagen als Impetus des weltweiten Denkens, noch gar nicht gab. Ich, habe ich gesagt“, die um ihn versammelte Runde Scheinabhängiger Studiosi schaute ehrfürchtig auf den Erleuchteten, der nun den Satz preßte wie ein Dreijähriger beim ersten Mal auf dem Topf, bis es ihm kam: “ die Globalisierung geht immer weiter nach Osten. Immer weiter. Einmal rund um den Erdenball. Und dann kommt sie bei uns wieder an“ Sprachs, segnete noch einmal die Scheinabhängigen und ließ den Satz im schwach gefüllten Café hängen.

Wir schauten uns an. Wortlos. Winkten die Bedienung herbei, zahlten unseren Capuccino incl. Trinkgeld und sahen zu, ganz schnell in die Jacken zu kommen. Falls uns die Globalisierung doch noch auf der Treppe zum ersten Stock einholen sollte.

Brandenburg-Blog: Veranstaltungskalender Brandenburg

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18.04.2009RENE KOLLO
RENE KOLLO begann seine Weltkarriere als Heldentenor 1969 in Bayreuth. Danach eroberte er sich Salzburg, Covent Garden, die MET, Paris, und die Deutsche Oper in seiner Heimatstadt Berlin.

29.05.2009IMMERGUT FESTIVAL 2009
Am 29. und 30. Mai findet zum zehnten Mal das IMMERGUT FESTIVAL 2009 statt. Das Immergut ist Forum für Indiepop und -rock, bei dem den Besuchern ein entspanntes Wochenende geboten wird.

12.06.2009BJÖRN CASAPIETRA
Mühelos gelang dem Multitalent Björn Casapietra der dauernde Sphärenwechsel: Rampenlicht und Aufnahmestudio, Fernsehkameras und Theaterbühne, italienische Leichtigkeit und deutsche Romantik – wie eingeprägt in seinen Namen, der auf wundersame Weise viel verrät über einen bemerkenswerten Künstler.

10.07.2009SPLASH! FESTIVAL 2009
Das splash!- Festival 2009 geht dieses Jahr in die zwölfte Runde. Vom 10. – 12. Juli wird in Bitterfeld (nähe Leipzig) auf der wunderschönen Halbinsel Pouch wieder mit unzähligen Besuchern gefeiert, getanzt und die wunderbare Musik gehuldigt. SPLASH Tickets

13.07.2009MICHAEL JACKSON Welt Tournee 2009
Unglaublich: MICHAEL JACKSON will es noch mal wissen! Ab Juli 2009 geht es noch mal auf grosse Tournee. 10 Termine bringen angeblich 11 Millionen. Den echten Fan freuts es so oder so, Seien Sie dabei und erleben Sie zum letzten? Mal den Moonwalk original live on Stage!

28.08.2009MONIKA MARTIN Erhebet die Herzen Tournee 2009
Der Werdegang der österreichischen Sängerin und Autorin MONIKA MARTIN ist ein erstaunlicher. Als erfolgreiche Schlagersängerin gewann sie 2006 die „Goldene Stimmgabel“ und ein Jahr später die „Krone der Volksmusik“.

10.10.2009CAPTAIN COOK und seine singenden Saxophone
Mit dem unverkennbaren Saxophon-Sound interpretiert die Formation unter der Leitung von CAPTAIN COOK alias Dr. Thomas Grebel die großen Weltmelodien und schafft auf diese Weise ein neues, einmaliges Klangerlebnis.

Nichts passendes gefunden in Brandenburg!? Schau doch mal bei den Veranstaltungstipps für Magdeburg oder Wolfsburg! Dort findest Du weitere Tickets und Konzertkarten im Vorverkauf!

Detmold-Blog: Detmold hat geöffnet

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Detmold hat geöffnet? Wohl eher nicht, wie auf dem obigen Schild zu entnehmen ist (man mags kaum glauben, aber dieses Foto stammt im übrigen tatsächlich aus Detmold und ist kein fake. Der genaue Ort wird natürlich nicht verraten, eine kleine politische Partei musste aber wohl ein wenig sparen und konnte sich nur die eine Stunde leisten. Egal…)

Wie steht es um die Detmolder Öffnungszeiten, hat Hermann sichefraacht?

Nun, da wären zu allererst die Geschäfte in der Innnenstadt, die brav und tapfer wie vor dreihundersiebenundfünfzig Jahren um Punkt 18.00 Uhr die Pforten schließen. Ok, manche um 18.30 Uhr. Das Drogeriegeschäft um die Ecke wagt da schon mal eine kleine Revolution, und hat gleich mal bis 19.00 Uhr geöffnet. Ganz zu schweigen von den Supermärkten, vornehmlich auf der grünen Wiese oder ein bisschen mehr außerhalb, da gehts bis acht. Wow… Und dann – ganz revolutionär und fast großstädtisch anmutend – der eine Supermarkt (Sie wissen schon) von Donnerstag bis Samstag bis 22.00 Uhr (!). Ja, das ist doch mal richtig cool! Da kann dann wenigstens die arbeitende Bevölkerung auch noch ihre Einkäufe machen. Oder arbeitet man in Detmold nicht? Die Beamten, von denen es hier ja so viele gibt, könnten freitags sowieso ab 12.00Uhr14.00Uhr ihre lippische Kohlwurst einkaufen. Aber es gibt ja auch Beschäftigte in der Industrie, denen es sehr gefällt, das späte Einkaufen …

Ganz revolutionär hält es hingegen sogar eine Arztpraxis in Detmold. Die haben Donnerstag bis 20.00 Uhr und sogar am Samstag vormittag geöffnet. Was in deutschen Großstädten `state of the art´ ist, scheint sich in Detmold erst so gaanz allmählich durchzusetzen. Diese beiden jungen Ärzte – so erfuhr ich aus zuverlässiger Quelle – werden von ihren Detmolder Kollegen häufig als die „jungen Wilden“ bezeichnet… Wenn das Verlängern von Öffnungszeiten in diesem Ausmaße schon als jung und wild zu bezeichnen ist, dann weiterhin gute Nacht, liebe Residenzstadt…

Bielefeld-Blog: Das perfekte Dinner. 4. Tag

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32 Punkte für Vertrieblerin Göknur. Ein rundum gelungener türkischer Abend bei einer sehr aufmerksamen Gastgeberin, der die Runde vor dem TV mehrmals zu der Bemerkung veranlasste: „Könnt ich jetzt auch essen“. Türkisches Essen ist hier sehr beliebt. Morgen ist final nun Belcanto Marc dran. Hoffen wir mal, das er Mäxchen toppt 🙂

Bielefeld-Blog: Rüdiger Lamm?

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Die NW Neue Westfälische wirft in ihrer heutigen Spitze „Leineweber“ die Frage auf, was eigentlich Rüdiger Lamm, einer der umtriebigsten, zwielichtigsten und großfressigsten HolzmichlManager („Was will der kleine Schneider von Halle (Anm: Gerhard Werber / „Gerry Weber“ aus Halle/Westf. einer der Sponsoren) denn?“), den Arm. Bielefeld je hatte, so macht. Und ob er vieleicht sogar noch auf der Gehaltsliste des Vereins mit der großzügigen Kassenführung und den lukrativen Abfindungen nach kurz zuvor erfolgter Vertragsverlängerung steht. Bitteschön:

Lamm ist „Berater“ und Feldherr und eigentlich das, was er immer war beim Oberligisten SV Waldhof Mannheim. Im Forum des Vereins findet sich ein Interview aus der Rhein-Neckar-Zeitung mit ihm:

Waldhof will nach oben und ins Guiness-Buch der Rekorde

Wie hat sich der Ex-Walldorfer Matteo Monetta beim SVW eingelebt?

Lothar musste sich zunächst im Trainigslager in Side an die größere Trainigsbelastung gewöhnen, denn bei uns wird auch zu Hause zweimal trainiert. Wenn er voll belastbar ist, wird er für uns im Angriff eine deutliche Verstärkung sein.

Wieso Lothar?

Matteo ist für mich zu kompliziert, man denkt unwillkürlich an Matthäus. Der heißt Lothar und so heißt er halt bei uns jetzt auch.

Mussten Sie für den Transfer tief in die Tasche greifen, denn immerhin waren auch die Zweitligisten Paderborn und Fürth an Monetta dran?

Keineswegs. Lothar wollte unbedingt zu uns, passt in den Gehaltsrahmen und hat nur eine geringe Ablösesumme gekostet.

Zunächst hieß es, der SV Waldhof wolle in der Winterpause überhaupt nicht nachlegen. Jetzt wird auch noch der Deutsch-Italiener Giovanni Speranza kommen.

Das ist richtig. Wir haben Geschäftsführer Andreas Laib nach Frankfurt geschickt, um kurz vor Ende der Transferperiode die Sache perfekt zu machen. Giovanni hat bei Eintracht Frankfurt das Fußball-ABC gelernt, hat dort in der 2. Liga und Regionalliga gespielt. Ferner bei Mainz 05 und Slavia Sofia. Zuletzt war er in Italien, möchte aber wieder nach Deutschland zurück.

Der Marktwert von Speranza liegt bei 300.000 €. Sicher nicht einfach, ihn in der Oberliga zu finanzieren?

Doch. Berater Klaus Gerster hat ihn uns angeboten, da er sich bei uns für höhere Aufgaben empfehlen will, so dass wir kein finanzielles Risiko eingegangen sind.

Auch Tobias Leis war im Gespräch.

Das ist richtig. Der Mittelfeldspieler wurde uns vom SV Sandhausen angeboten, doch unsere Transfers sind abgeschlossen.

Wie sind Sie auf Keeper Benjamin Kirsten von Bayer Leverkusen II gekommen?

Nach der Verletzung von Marius Todericiu mussten wir handeln. Vater Ulf Kirsten hat mir gesagt, dass seinem Sohn ein Wechsel in die Fremde gut tun würde und Benjamin will den Kampf mit Stammtorhüter Daniel Tsiflidis aufnehmen.

Der SV Waldhof ist unter Alexander Conrad seit zwölf Spielen bei neun Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen. Da hätten Sie beim Trainerwechsel ein glückliches Händchen.

Das kann man wohl sagen. Alexander Conrad ist auf dem Trainingsplatz eine Rakete. Ich behaupte, dass er auch unter Jürgen Klinsmann den Co-Trainer hätte machen können.

Wie lauten die Ziele für die kommenden eineinhalb Jahre?

In diesem Jahr natürlich die Qualifikation für die Regionalliga, wobei ich auf Platz eins laden will. Im nächsten Jahr muss die neue dritte Liga angestrebt werden, denn wir bleiben ja viertklassig und auf Dauer sind wir in der Regionalliga nicht überlebensfähig.

Dann heißt es, das Team noch einmal zu verstärken?

Drei bis vier Neue müssen dann her.

Wie sieht es denn finanziell in dieser Runde aus?

Sehr gut. Wir werden eine dicke schwarze Null schreiben, wobei den Verein noch die Schulden der Vergangenheit belasten. Statt der veranschlagten 3500 Zuschauer, werden wir in dieser Runde auf einen Schnitt von 4000 kommen. Und mehr.

Wieso noch mehr?

Wir wollen den Zuschauer-Rekord (14020) der vierten Liga brechen, um in das Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Mit der deutschen Reaktion sind wir bereits in Kontakt und ich bin mir sicher, dass wir im letzten Heimspiel gegen Linx 15.000 bis 20.000 Besucher ins Carl-Benz-Stadion locken könne, da wir gleichzeitig die Regionalliga feiern wollen.

Siehste. Mit Klaus Gerster, dem „Schwarzen Abt“ arbeitet er also auch noch zusammen….. Fußball-Fans wissen, was gemeint ist.

Rathenow-Blog: Wozu?

Ich frage mich nach dem Sinn einer solchen Geschwindigkeitsanzeige, wie ich sie heute vor der Fußgängerampel in der Genthiner Straße in Rathenow gesehen habe.
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Kraftfahrzeuge sollten über einen funktionstüchtigen Tacho verfügen, brauchen also keine mobile Tempoanzeige und ob ich als Radfahrer mit 18 oder 23 Kilometer pro Stunde daran vorbeifahre, ist wohl völlig unwichtig. An fast jedem Laternenmast hängt in Rathenow ein Plakat für eine anstehende Disco, für Marktschreiertage, für Sonderrabatte oder für einen Trödelmarkt. So viele Informationen kann im Vorbeifahren niemand erfassen, geschweige denn verarbeiten. Also stuft man es als unwichtig ein und dann kann es passieren, dass eine wirklich wichtige Information, nämlich ein Verkehrszeichen, übersehen wird.
Hier an dieser Stelle ist eine intakte Fußgängerampel, die bei Bedarf gedrückt werden kann. Da ist eine Geschwindigkeitsanzeige total überflüssig.

Rathenow-Blog: Bald bezugsfertig

Noch wird fleißig gebaut an der Seniorenresidenz in der Rhinower Straße in Rathenow. Demnächst sollen die Wohnungen für ältere oder betreuungsbedürftige Personen bezugsfertig sein.
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Hier haben die zukünftigen Bewohner die Garantie, dass im Bedarfsfall Hilfe geleistet werden kann. Außerdem bietet diese Anlage einen Blick auf die Stremmewiesen und viel Grün.

Koeln-Blog: GmbH-Anteilsübertragung

Steuerverschärfungen bei Anteilsübertragung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge 

Das geht jeden GmbH-Anteilseigner an: Er muss sich die Frage stellen, wie, wann und an wen er seine Beteiligung auf einen Nachfolger übertragen soll. Regelmäßig wird er sich von dem Gedanken leiten lassen, dass er sich und seine Familienangehörigen dabei absichern möchte. Auch und gerade steuerrechtliche Aspekte spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

Hier hat der Fiskus weitere Schranken aufgebaut: Das Jahressteuergesetz 2008 bringt für GmbHs und ihre Gesellschafter diesbezüglich einige (unliebsame) Überraschungen mit sich. Besonders betroffen sind GmbH-Chefs, die ihren GmbH-Anteil im Rahmen vorweggenommener Erbfolge gegen Versorgungsleistungen übertragen wollen. Überträgt der Gesellschafter seine GmbH-Anteile nach dem 31.12.2007, kann der Erwerber Versorgungsleistungen nur noch dann als Sonderausgabe geltend machen, wenn diese Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der Übertragung unternehmerischen Vermögens stehen. Damit dies greift, muss die Beteiligung mindestens 50% betragen, zudem muss der Gesellschafter als Geschäftsführer dieser GmbH tätig gewesen sein. Außerdem muss der Erwerber diese Funktion nach dem Anteilserwerb übernehmen. – Kein Beitrag zur Steuererleichterung!

 

Die Übertragung z.B. von Immobilien oder Kapitalvermögen und „kleinerer“ GmbH-Anteile fällt nicht mehr unter diese Regelung.  Umso wichtiger ist die Kenntnis der Rahmenbedingungen und insbesondere der Gestaltungs-Alternativen, um steuerlich keinen allzu großen „Schaden“ zu erleiden.

 Mehr zum Thema „Jahressteuergesetz 2008 (1)“ lesen Interessierte in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „GmbH-Steuerpraxis“, der Beitrag kann kostenfrei beim VSRW-Verlag, 53179 Bonn oder per E-Mail bei buch@vsrw.de angefordert werden kann.

Bielefeld-Blog: Dubai, Schumi und ein Fond aus Gütersloh

Liechtenstein? Monaco? Andorra? Schweiz? Bahamas? Cayman-Island? Vergessen Sie´s, die Sie grad mal „vagabundierendes Kapital aus ehrlicher Arbeit Hände“ (Absicht!) unterbringen wollen. Dubai ist in, Dubai ist Klasse. Sagt eine Firma namens Alternative Capital Invest aus unserem freundlichen, langgezogenen Nachbardorf Gütersloh. 5 Mio. Euro ist es den Jungs aus der Hauptstadt der Bertelsmann-Bewegung wert, sich den Namen des Rennfahrrentners und in der Schweiz Niedrigststeuern zahlenden Idols deutscher Rotkäppchen (40 € das Stück) Ferrari-Fans für ein Bürobauwerk bzw. Fond zu sichern. Das Leib- und Magenblatt deutscher Verblödung, BILD, jubelt ausführlich darüber. Erstaunlich, wo es doch vor kurzem noch „Asoziale Schmarotzer “ waren, die vom Kanzlerin-Steueradjudanten Steinbrück vollmundig ebenso angeprangert wurden wie Steuerflüchtlinge a la Beckenbauer oder Schumacher. Aber was interessiert das Geschreibsel von gestern. Heute gilt:

„Zwar hat er seine Formel-1-Karriere vor 16 Monaten beendet, doch als Geschäftsmann kommt Michael Schumacher langsam aber sicher richtig in Fahrt. Denn in Dubai wird gerade ein 29 Stockwerke hohes Bürogebäude gebaut, in den fünf obersten Etagen soll ein Edel-Businesscenter entstehen. Und wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wird der Komplex den Namen „Michael Schumacher Business Avenue“ tragen. „Den Deal habe ich eingefädelt“, verrät Schumis Manager Willi Weber gegenüber der „Bild“-Zeitung. Die Idee dahinter ist recht simpel: Schumacher gibt seinen Namen für das Gebäude her und bekommt Geld dafür – und das nicht zu knapp.

Apropos Manager Willi Weber, ehemals in Stuttgart legal „Rotlicht-Weber“ genannt. Der steckt nämlich mal wieder dahinter, weil Michael S. sowas nicht kann, dafür mehr handwerklich und im Drehen von Lenkrädern begabt ist. Da gibt es viele hübsche Geschichten über den immer etwas zwielichtigen Mann, darunter eine in „brandeins„, dem Wirtschaftsmagazin.

Aber eigentlich wollte ich Ihnen ja erzählen, das Liechtenstein nicht mehr in ist und Dubai angesagt und die Jungs aus Gütersloh da ungeheuer rege sind. Aber beeilen Sie sich ein wenig, der BND hat auch da eine Niederlassung mit DVD-Kopiergerät.

Bielefeld-Blog: Freude bei Bielefelder FoeBud

„Es ist ein Unding, dass Landtags- und Bundestagspolitiker Gesetze beschließen, von denen klar ist, dass sie vom Bundesverfassungsgericht gekippt werden — austesten, wie weit sie gehen können.“

„Rechtsstaat“ sollte nicht heißen, dass nur noch durch das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit unserer Gesetze garantiert / gewährleistet / verteidigt werden kann und Gesetze erstmal „auf Verdacht“ beschlossen werden.“

„Bürgerinnen und Bürger wollen den dauernden Terror-Alarmismus und die immer weitergehende Einschränkung ihrer Freiheitsrechte nicht mehr hinnehmen. Viele haben an den FoeBuD gespendet, um diese Verfassungsbeschwerde zu ermöglichen.“

Diese bemerkenswerten Sätze entnehmen wir der Homepage des Bielefelder Vereins FoeBud, der jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einen Erfolg gegen NRW-Innenministers Wolf und Schäubles Datensammlerparanoia und schleichenden Abbau des Rechtsstaates erstritt. Zur Erklkärung noch einmal auf die Homepage:

Der FoeBuD in Bielefeld…

…heißt mit ganzem Namen „Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.“ und bevor Sie nach einem tieferen Sinn suchen: Es handelt sich um eine Parodie auf die skurrilen und komplizierten Abkürzungen der Deutschen Bundespost, als diese in Deutschland noch für die Telekommunikation zuständig war. Diese Zeiten, wo das Anschließen eines Modems ohne Postzulassungsstempel als Straftat verfolgt wurde, sind nun schon eine Weile her. So können Sie aus unserem Namen schließen, dass es unsere Organisation schon recht lange gibt, genau gesagt: seit 1987. Im FoeBuD-Logo erkennen Sie einen stilisierten Computer und auch ein bisschen Albert Einstein, der die Zunge rausstreckt – es steht für Freude an der Technik ebenso wie für Neugier, Kreativität und Fähigkeit zu kritischem Denken.

Tragisch, das wir in Deutschland schon wieder so weit sind, das klare Bürgerrechte vor dem Bundesverfassungsgericht erstritten werden müssen und es eine Menge Politiker gibt, die keinerlei Unrechtsbewußtsein und Gefühl für das haben, was das Grundgesetz einmal wollte. Aber einem Staat, der einem Kriminellen Unterlagen gegen Steuermillionen abkauft, dem ist noch Anderes zuzutrauen.

Bielefeld-Blog: Heidi. „Tu Glas. Macht das Leben schöner“

Drei Kerle in einer Bielefelder Kneipe beim Pilsken. Draußen stackert eine langbeinige Blondine vorbei. Einer: „Äh, wie Heidi K. Super. Auf die steh ich“ (Zu spät, mein Sweetie, Flavio und Seal waren viel, viel schneller und haben mehr auf dem Konto). Typ Heidi K., soso. Das ehemalige Katjes-Testimonial. Model. Es entspann sich ein Disput um das zackige Mädel, das immer „Tu Glas. Macht das Leben schöner“ in jede bereitgestellte Kamera schnarrt, unglaublich glaubhaft Dickmacher von McBlöd futtert, mit ihrem Hausangestellten Weichspüler Seal in VW´s Autorennen macht, Kinder kriegt wie ein Weltmeister und ein paar Minuten später schon wieder über den Catwalk tackert. Sie merken, da mag jemand das Heidi nicht gar so gern.

Die nächste Stufe des deutschen Prekariatsfernsehens zündet heute auf Pro 7, wenn ab 20.15 Uhr jenes Heidi wieder „Germany´s next Topmodel“ sucht. Eine junge Bielefelderin Studentin der Mathematik und Pädagogik, man nennt sie „Anna Vanessa“, wird heute Abend vor Deutschlands weiblicher Inkarnation eines preußischen Feldwebels auch über den Steg geschickt, der Tausenden junger Mädchen die Welt bedeuten muß. Wenns keine Bielefelderin wäre, wäre alles, was Heidi K. betritt, eher nicht der Rede wert. Es sei denn, Sie lesen beim Friseur begeistert die BUNTE, wo die Schönen, Reichen, Neureichen und leider bereits insolventen Flachbildschirmverteiler a la Franjo P. Wahres aus ihrem ach so tollen Leben erzählen.

Wenn man dann noch weiß, wie der Vater vom Heidi der wo ihr Manager ist, gegen Blogger vorgeht, die ihren Namen in einem ihm unpassende Zusammenhang erwähnen, lassen wir das zackige Mädel dann mal allein mit ihren hundert armen Geschöpfen, die in die zweite Runde gekommen sind und nun von ihr taxiert werden. Der Laberer „Bruce“ mit seinen „entzückenden“ Radebrechungen ist ja nicht mehr dabei. Ihm gab die ARD eine eigene Vorabend-Show, die aber alles Andere als ein Renner ist.

Heidi. No, no, no.

Bielefeld-Blog: Perfektes Dinner. 3. Tag

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32 Punkte am heutigen Abend für Elektrotechniker Deniz. Nach einem Einkaufsgang über den Siegfriedplatz ohne Geldbörse zauberte er in einer Miniküche zunächst „Flädlessuppe“, also klare Gemüsebrühe mit EinlaufAnlauf. Danach ein rosa gebratenes Kalbsfilet an Mangotagliatelle, die er auf völlig neue Art fabrizierte. Schließlich schloß er das auf erfrischend „normale“ Art gegenüber den beiden Eröffungsdinners andere Mahl mit einer ebenso sauren wie süßen Kombination aus Crepes mit Zitronencreme ab. Auch beim Zuschauen ein Dinner mit Unterhaltungswert, das Deniz in locker-aufgeweckter Art präsentierte. Wann sieht man schließlich schon mal die Entstehung eines 3-gängigen Dinners auf der Fläche eines Bügelbrettes: In Bielefeld natürlich.

Hamburg-Blog: Personalvermittlungen auf Hamburg spezialisiert?

Hallo,

 

ich hab einen ganz heißen Tipp, wenn jemand von euch aktuell einen Job sucht. Jobsinhamburg.de hat sich sehr erfolgreich auf die Region Hamburg spezialisiert. Einziger Haken: Weil www.jobsinhamburg.de über die Arbeitsagentur finanziert wird, muss man arbeitslos gemeldet sein.

 

Wenn jemand auch mit einer anderen Arbeitsagentur bzw. Jobvermittlung in Hamburg gute Erfahrung gemacht hat, bitte ich euch um zahlreiche Antworten! Danke!

 

Viele Grüße,

Mal

Regensburg-Blog: Regensburg und der Nockherberg

Hallo Blogger, 

wir sind ja schon Weltkulturerbe. Das ist schon was. Aber jetzt haben wir es geschafft und ein Pfund draufgelegt (für Norddeutsche – getopt) . Wir sind jetzt eine Nockherberg geweihte Stadt. Was gibt es wichtigeres als beim Politikerderblecken am Nockherberg vom Bruder Barnabas erwähnt zu werden. Und das gleich dreimal.  Die Regensburger Buberlgruppe.Der Regensburger Chorknabe: Der Regensburg-Besuch vom Erwin Huber. 

Keine andere Stadt in Bayern wurde so oft erwähnt, außer natürlich München, aber das zählt nicht,  weil da ja der Nockherberg zuhause ist. Ich würde vorschlagen unsere Stadtschilder gleich mit den Hinweis zu versehen, dass auch alle Leute das sehen.

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War des nix (für Norddeutsche – wäre das nicht toll) 

Habe die Ehre

Euer Xaverl

Bielefeld-Blog: Karlsruher Bedenken gegen NRW´s online-Schnüffelei

Soeben veröffentlicht: „Das Bundesverfassungsgericht hat Online-Durchsuchungen an hohe rechtliche Hürden geknüpft. Das heimliche Ausspähen der Computerfestplatte ist nur zulässig, „wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen“, heißt es in einem Urteil vom heutigen Mittwoch.

Eine entsprechende Befugnis des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes verletzt das Grundgesetz und ist damit nichtig. Damit gab der Erste Senat den Verfassungsbeschwerden einer Online-Journalistin, eines Mitglieds der Partei Die Linke und dreier Rechtsanwälte statt, darunter der FDP-Politiker Gerhart Baum.

Mit seinem Grundsatzurteil habe das Karlsruher Gericht erstmals ein „Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“ geschaffen, sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier bei der Verkündung in Karlsruhe. Dieses neue Grundrecht sei aber nicht schrankenlos.

Weil mit dem heimlichen Zugriff auf den Computer aber besonders intensiv in das Grundrecht eingegriffen werde, sei er nur bei drohenden Gefahren für Leib, Leben und Freiheit zulässig sowie bei Bedrohungen, die den Bestand des Staates oder die Grundlagen der menschlichen Existenz berührten.“

Na, wenigstens ein kleiner Schritt, dem Moloch Staat auf die Pfoten zu hauen.

Bielefeld-Blog: Beim Schälen vonne Kattoffeln

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Heinrich Viersenkötter isn starken Mann. Beim Schälen vonne Ssandkattoffeln ausser Senne hat er so seine Chedanken. Aber übersetzen wir lieber sein Bielefeld-ostwestfälisches Geknöttere ins Hochdeutsch:

Beim Schälen der Sennekartoffeln für die westfälische Bohnensuppe kommt Heinrich Viersenkötter ins Sinnieren. Letzte Nacht hatte er einen starken Traum. Ständig fuhr er auf dem Fahrrad durch Versmold. Warum Fahrrad, warum Versmold, konnte er nicht verstehen. Wo er doch Bielefelder durch und durch ist. Hoch oben im Norden, wo der Frühling später beginnt, in Jöllenbeck, da kommt er her. Also, er lag in seinem Bett und träumte. Seine Frau Erna war nicht zu sehen. Und er fuhr und fuhr durch Versmold. Eine Stimme im knallbunten Radlertrikot rief: „Komm mit nach Bielefeld“. Heinrich legt sich in die Pedale, die rechte Hand am Griff des Bowdenzuges zum Hinterrad. Da reißt das Ding aus seiner Verankerung, die Straße geht bergab Richtung Bielefeld, Viersenkötter will bremsen….. da piept es an seinem rechten Ohr. Was nun? Er hört die Stimme des Bielefelder Oberbürgermeisters David durch ein Megaphon: „Bürger dieser Stadt, die Welt schaut auf Euch“. Wie, die Welt? Wieso David? Bis er begreift, das sich sein Radiowecker eingeschaltet hatte und Radio Bielefeld eine Eilmeldung durchgab: „Die Zukunft soll bereits Gütersloh eingenommen haben und noch 7 Kilometer vor Bielefeld-Ummeln stehen.“ Fanfaren, die Meldung wird von der „Internationalen“ unterbrochen. Dann gehts weiter mit der Übertragung vom Süsterplatz auf Radio Bielefeld: „Der Rat der Stadt fordert alle Bürger auf, sich in Sicherheit zu begeben. Die Tiefgarage unter dem Kesselbrink ist dafür bestimmt. Die besseren Leute werden auf die Hühnenburg gefahren“. Heinrich V. reibt sich die Augen, fährt mit der rechten Hand über die Linke, zählt die Finger. Alles noch dran. Schlagartig ist er wach: „Die Zukunft steht vor der Stad. Gütersloh ist schon eingenommen“. Nichts wie weg……

„Zukunft. Das ist das Letzte, was wir hier brauchen können“, murmelt er, als sich die schweren Brandtore der Kesselbrink-Garage hinter ihm schließen. Geschafft. Bloß keine Zukunft. Schon gar nicht hier.

Lippstadt-Blog: Warum wird kostenlose Werbung nicht genutzt?

Der heimischen Kultubranche geht es wohl zu gut im Moment. Aber von vorne: In diesem lb-Eintrag hatte sich Sandmann (der schonmal zum Thema Verkehrsanbindung geschrieben hatte)  zu Wort gemeldet und angemahnt, dass Lippstadt nicht in der „Kulturregion Südwestfalen“ des NRW-Kulturservers auftaucht.

Also habe ich denen mal geschrieben:

Hallo liebe NRW-Kulturler,
im Lippstadt-Blog gibt es seit geraumer Zeit immer wieder mal Diskussionen zum Thema „Kultur und unsere Stadt“.
Aktuell ist einem aufmerksamen Leser aufgefallen, dass Lippstadt nicht auf Ihrer Kulturregion-Karte „Südwestfalen“ vertreten ist.
Trotz meiner Trauer über diesen Versuch, Lippstadt von der kulturellen Landkarte zu tilgen, bringe ich es über’s Herz Ihnen zu schreiben. Eine Stellungnahme (per E-Mail oder im Blog direkt) würde meinem jetzt tristen Dienstag womöglich ein wenig Hoffnung zurückgeben:
http://lippstadt-blog.de/13.02.2008/lippstadt-lied-jetzt-auch-als-video/#comments
;o)
Vielen Dank!
Andreas Knepper

Hier die Antwort von Arp Hinrichs aus dem Kulturserver-Team (Hervorhebungen und Verlinkungen von mir):


Sehr geehrter Andreas Knepper!
Von der Redaktion des Kulturservers bekam ich Ihre Anregung bzw. Kritk weitergeleitet.  Herzlichen Dank !
Die Bestrebungen, Mittelwestfalen dem Land hinter den tausend Bergen zuzuordnen, sind vor allem im letzten Jahr stärker in den Fokus geraten – vor allem aus touristischer Sicht  wurden hier neue Allianzen geschmiedet.  Die KulturRegionen des Kulturservers sind etwas älter.  Lippstadt wird – genausowenig wie Soest – ausgeschlossen: Es gehört zur KulturRegion Hellweg.

Das zugehörige KulturPortal heißt www.hellweg.org; seit der www.Kulturserver-suedwestfalen.de [Die URL dazu heißt http://www.kulturregion-swf.de]  dazu gekommen ist, gibt es einen Austausch.  Von Möhnesee aus haben wir im Terminkalender einen Dauerlink nach Südwestfalen gelegt.
Beide Portale beziehen sich auf die Mutter www.kulturserver-nrw.de und da findet man alle(s) – in der HellwegRegion auch Lippstadt.

Viel tragischer ist, dass Lippstadt bzw. die Lippstädter kaum Termine eintragen. „Alle Termine ab heute sind lapidare 43. (Allein Möhnesee schaffte 253; aber es gibt noch andere meldefaule Kommunen).  Wenn Sie für den Kulturserver werben möchten, gebe ich Ihnen gerne Schützenhilfe: Z.B. jeder Veranstalter kann seine Termine als eigenen Kalender auf seine Homepage sezten u.v.m.  – einmal eintragen – vielfacher Nutzen.

Viel Freude weiterhin mit Kultur in der (Kultur)Region !

Schöne Grüße aus Soest
Arp Hinrichs

Dann mal aufgewacht,  liebe Musik- und Kneipenszene, liebe Veranstalter, liebe Galeristen, liebes PR-Team der Stadt Lippstadt, liebe Marketing-Abteilungen von Sponsoren und Kulturföderern, liebe Lippstädter. Tut es dem Stadttheater gleich und investiert ein paar Minuten in kostenlose Werbung! Denn seit geraumer Zeit könnt Ihr Kultur-Termine auf den genannten Webseiten eintragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man dazu nicht mal der Veranstalter selbst sein, kann sich also ganz allgemien für die Kultur in der Region engagieren (*Zwinkern in Richtung Sandmann*).

Bielefeld-Blog: „Perfektes Dinner“ schlägt Wellen

Der gestrige, sehr blasierte Auftritt des 22 jährigen Bielefelder Studenten Maximilian kam in den einschlägigen Foren weitaus weniger gut an, als wir mit „Bielefeld-Bonus“ annehmen wollten. Beispiel von „Kräutersuse“ aus dem Forum zur Sendung auf VOX:

Eigentlich ist ziemlich viel über den gestrigen Abend geschreiben worden. Die Aufgabenteilung in der Familie wurde durchgezogen, für Sauberkeit und Nachschenken gibt es „Frauen“, Männer fahren den Ruhm ein. Dem jungen Mann wünsche ich bei seinen nächsten Klausuren mal einen richtigen Reinfall, sowas erdet gewaltig. Habe ich bei meinen Kids auch erfahren. Was mir auffällt, wir haben nun schon einige Tage hintereinander recht ansprechende Menues gesehen ( meine auch die letzte Woche ). Da haben wir schon ganz andere Wochen. Ob diese Truppe anschließend einen gemeinsamen Ausflug macht, glaube ich nicht.

Irgendwie kommen mir die ersten beiden Tage vor, wie eine Werbeveranstaltung der ostwestfälischen Küchenbetriebe und eines bekannten Küchengeräteherstellers aus dieser Gegend. Habe ja 17 Jahre lang dort verbracht. Aber in so einem Kochclub, evtl. gesponsert von einem bekannten Lebensmittelbetrieb in ebenfalls diesem Ort, kann man wohl doch schon Einiges lernen.

@ Rudi: Bislang mußte noch keiner zum Einkaufen nach Düsseldorf fahren

LG
Kräutersuse

Dann gucken wir doch mal in unser sehr gut sortiertes Archiv. Und wen finden wir da ganzseitig am 11. November 2000? Richtig, der Papa kocht die „Grand-Maitre de Chuci“ des „CC Club der kochenden Männer in der Bruderschaft Marmite e.V.“ Allerdings hat er weder die Finger abgeleckt noch Teller ausgeschlürft, sicher auch keine Weinflasche umgeworfen und das Menu mit Mundabgeschleckten Fingerchen betastet und eine Menge selbstkritischer als Sohnemann war er auch. Wie war das noch mit dem Ferrari und dem Porsche?

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Thats Entertainment. Baby. Auch wenns in Bielefeld ziemlich provinziell rüberkommt.

Bielefeld-Blog: „Lachnummer“ Bielefeld

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Bielefeld arbeitet weiter an seinem Image als Lachnummer“, sagt Bürgermeister Horst Grube (SPD) und geißelt damit die unsägliche Diskussion in der Stadt des (Noch)Fußballerstligisten Arm. Bielefeld in Hinblick auf „Public viewing“ zur Fußball EM in der Schweiz und Österreich. Rats – und Bezirkspolitiker fetzen sich, wie so gut wie immer, wenn es um etwas breitere Themen in der schlafmützigen Metropole geht. Hier Ravensberger Park, da Droop & Rein-Brachfläche, da Boulevard am Hauptbahnhof. Die Stadtverwaltung „prüft“. Was sie seit Jahrzehnten tut und so gut wie nicht weiterkommt. Jetzt kommt aus heiterem Himmel – wer wußte hier schon, das Bielefeld ein großes Fußballstadion hat? – die Schüco-Arena, also Alm, ins Gespräch. Donnawetter, möchte man da ausrufen: Gemerkt? Was in anderen Städten absolut kein Problem verursacht, ist in Bielefeld ein Politikum unter „Politikern“, die diesen Namen wohl kaum verdient haben, geht es doch nur um eigene Interessen, Pfründe und Pöstchen. Das versteht kein Bürger mehr und wendet sich mit Grausen von der Laienspielerschar im Rathaussaal ab. Wenn man allerdings einen OB hat, der lieber auf Tauchstation geht, anstatt mal dazwischen zu schlagen, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Wenn man sich dann noch vorstellt, das die CDU einen „glänzenden Verwaltungsfachmann“ als OB-Kandidaten für 2009 aufstellt, ist das Grausen komplett.

Bielefeld-Blog: DSC „Deutsches Sport Chaos“ Arm. Bielefeld

„Unter den Fans gibt es zwar Bedenken, ob Frontzeck nach seinem Abstieg mit Alemannia Aachen in der Vorsaison der richtige Trainer sei, doch werde sich der neue Coach selbst bei seinem Einstand am 4. Januar allen Fragen stellen. Ein „Trainer-Schleudersitz“ sei die Arminia nicht, so Kentsch, trotzdem müsse man auch Frontzeck in einem halben Jahr hinterfragen, falls der Klassenerhalt nicht geschafft werden sollte.“ Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch am 16.12.07 in einem Interview mit „sportgate 2.0″

In der gestrigen Aufsichtsrat – und Vorstandssitzung, die die Entlassung von Sport-Geschäftsführer Reinhard Saftig zur Folge hatte, enthielt sich Kentsch der Stimme. Ist ja auch eine Scheiss-Situation: Tribünenbau am Bein, teurer geworden. Middendorp-Vertrag bis 2010, hohe Abfindung. Saftig raus, Vertrag vor 3 Monaten bs 2010 verlängert, Abstieg in die 2. Liga droht.

Wat nu, Herr Kentsch?

Detmold-Blog: Blitzi blitzi

 

Ich zitiere aus der NW-Online: Nachrichten, die das Leben schrieben. Nachrichten, die so doof klingen, dass man es fast nicht glauben möchte.

Detmold (-sg-). Und dann war da noch eine 45-jährige Frau, die am Montag im lippischen Entrup gleich zweimal in die selbe Radarfalle getappt ist.

Gegen 10 Uhr kam sie mit ihrem Mini das erst Mal angebraust. Natürlich blitzte es, denn statt der gefahrenen 76 Sachen waren nur 50 erlaubt. Noch bevor die 45-Jährige die Anhaltestelle erreichte, drehte sie und fuhr in Richtung Radarwagen zurück. Hier angekommen, wendete sie den Wagen erneut und passierte jetzt mit 71 kmh die Geschwindigkeitsmesssung – wieder blitzte es.

Natürlich waren die Polizisten neugierig, auf welch schmales Brett die Frau denn gekommen sei. Sie habe gedacht, so die 45-Jährige, dass an der Stelle 70 kmh erlaubt gewesen seien und sich so gefragt, was denn da plötzlich geblitzt habe. Daraufhin habe sie dann noch eine Kontrollfahrt gemacht. Die Polizisten konnten der Dame keinen Mengenrabatt gewähren…

Bielefeld-Blog: Perfektes Dinner. 2. Tag

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34 Punkte für Marketingstudent Maximilian Schimmack. Die Nervosität war dem jungen Mann deutlich anzumerken, ebenso aber auch ich die Schule,die ihm der weit über gehobenem Amateurniveau kochende Papa Wolfgang hat angedeihen lassen. Es gab als Vorspeise Loup de Mer mit was Kaviarknödeligem, dann Rinderfilet mit Rotweinschalotten und Bulgur – etwas abenteuerlich – und final Basilikumeis mit einer Cassisbirne. Da der Schreiber fasziniert abgelenkt von den Möbeln in der elterlichen Wohnung des Jungkochs war, die er schon einmal in einem weitaus größeren Kontext gesehen hat, bekam er nicht jede Nuance des Dinners haarklein mit. Man möge das ebenso verzeihen, wie den Nichtverrat von Einzelheiten. Morgen ist Deniz dran……