StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
18
Jan '08

Bielefeld-Blog: Bielefeld wortlos in knapp 2 Minuten

Bielefeld-Marketing hat einen nicht ganz 2minütigen Kurzfilm erstellen lassen. (Mehr gab die Stadt an Themen nicht her?). Dazu gibt es diese Pressemitteilung:

Die Bilder sprechen für sich: In einem neuem, knapp zweiminütigen Trailer für das Internet präsentiert sich Bielefeld als modernes und dynamisches Wirtschaftszentrum. Bewusst ohne Worte, damit im weltweiten Netz erst gar keine Sprachbarrieren entstehen können und so grundsätzlich auch eine Einbindung beispielsweise in englischsprachige Internetseiten möglich ist.

Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH: „Mit dem Trailer wollen wir aktives und attraktives Standortmarketing verbinden. Es ist unser Wunsch, dass insbesondere Bielefelder Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit nutzen, den Kurzfilm auf ihren eigenen Internet-Seiten einzubinden oder entsprechend zu verlinken.“

Realisiert und produziert wurde der Film im Auftrag der Bielefeld Marketing GmbH von dem Bielefelder Unternehmen Videograph.

Der Film steht ab sofort auf der Homepage der Bielefeld Marketing www.bielefeld-marketing.de zum Betrachten und zum Download in verschiedenen Formaten bereit.

Ein jeder mag den Film anschauen und sich dazu seine Meinung bilden. Bin gespannt auf Reaktionen.

Detmold-Blog: Überlebenskampf

Er wird immer härter in diesem Land, so hört man. Oder nur in dieser Stadt? Zumindest in diesem angepriesenen Combjuder-Spiel. Kämpfen und Überleben kriegen wir noch irgendwie hin. Aber Anpassen? Hä? Wat dat denn?

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Bielefeld-Blog: Mehr Kraftfahrzeuge in BI

Der Bielefelder Fahrzeugbestand ist in 2007 leicht gestiegen. Hier die Pressemeldung der Stadt:

Der Fahrzeugbestand in Bielefeld ist im vergangenen Jahr wieder angestiegen: Waren es Ende 2006 noch 205.629 Fahrzeuge, zeigt die Statistik Ende 2007 eine Ausweitung auf 209.390 Gefährte. Diese Gesamtzahl setzt sich zusammen aus 180.727 zugelassenen (2006: 180.616) und 28.663 außer Betrieb gesetzten (2006: 25.013) Fahrzeugen.Bei den zugelassenen Fahrzeugarten gab es im Vergleich zum Vorjahr bei den Personenkraftwagen (inklusive Kombis) einen leichten Rückgang um 135 Autos auf 145.736 PKW. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der Krafträder im Jahr 2007 von 9.956 auf 10.024. Auch merklich mehr Lastkraftwagen waren Ende 2007 zugelassen: 7.930 statt 7.849 ein Jahr zuvor.

Bielefeld-Blog: 15.000.000 (15 Millionen) Kopfnoten

Morgen ist auch in Bielefeld der grosse Tag. Es gibt wieder Zeugnisse mit Kopfnoten. Landesweit sind 2,5 Millionen Schüler betroffen und Berechnungen der GEW (Gewerkschaft Erziehung Wissenschaften) zufolge hätten die Lehrer dafür rund 1 Mio. Arbeitsstunden verbraucht. Über den Sinn von Kopfnoten kann trefflich gestritten werden. Vor allem, ob jedes Mitglied eines LeerLehrkörpers es so richig beurteilen kann. Hier in OWL haben eine Reihe von Bezirksschülervertretungen zu Demonstrationen gegen die schwarzgelbe Landesregierung und ihre Schulpolitik aufgerufen. Da wirds ja für Bielefelds CDU-Ministerin Sommer noch mal richtig Winter. “Setzen, das war ein Kalauer”. Ok. Eintrag ins Klassenbuch wegen “mangelndem Respekt”. Wie sagt er doch immer scherzhaft? “Lerne die Regeln und breche sie”. Sie darauf: “Brich sie”. Ach ja, das alte Spiel der Geschlechter. Necken, narren, trallalaa…

Detmold-Blog: Stolperkante

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Schon manchmal irgendwie drollig, das deutsche Völkchen.

Gesehen in einem Parkhaus in Detmold. Am Fuße des Stützträgers aus Beton erhebt sich eine ca. 1.5m x 1.5m große und ca. eine Bordsteinkanten-hohe Anhebung, die mit Pflastersteinen verlegt ist. Warum? Keine Ahnung! Es ist aber eine Stolperkante. Und damit der Bürger nicht darüber stolpert, wird an jeden Stützpfeiler ein Hinweisschild “Vorsicht Stützpfeiler Stolperkante” angebracht. Warum? Damit der Bürger nicht stolpert, is´ doch klar. Wenn er aber doch stolpert, besteht die Gefahr, dass er sich weh tut. Und dann die Stadt Detmold vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt, weil seine beiden gebrochenen Beine ihn endlich arbeitsunfähig werden ließen und er es der Stadt “mal endlich so richtig zeigen kann, was ´ne juristische Harke ist”. 

Die Frage ist nur, warum nicht noch ein Schild angebracht wird “Vorsicht, parkende Autos!”? Schließlich besteht die Gefahr, dass er auch dort gegenlaufen könnte. Dann hätte nicht nur die Stadt eine Klage am Hals, sondern der Bürger selbst auch, vom Besitzer des beschädigten, parkenden Autos nämlich.

Mein Vorschlag: Die Stadt bringt einfach ein einziges Schild mit der Aufschrift “Augen auf machen!”an. Das wäre dann die juristische Allround-Absicherung…

Bielefeld-Blog: Goldbeck baut Nokias rumänischen Bochum-Killer

Zumindest die Ummelner Firma des IHK-Präsidenten Ortwin Goldbeck kann sich ein diabolisches Grinsen nicht verkneifen: Sie baut als Generalunternehmer das rumänische Nokia-Werk in Cluj, wegen dem rund 4000 Menschen in und um Bochum ihren Job verlieren werden. 40 Millionen Euro bekommt man dafür an die Gütersloher Straße. Na, da steht ja dann dem neuen Autohof an der zu bauenden A 33 nichts mehr im Wege. Notfalls könnten die “sympathischen” Ummelner ihn ja vorfinanzieren. Von wegen, “in Deutschland wußte man nichts von den rumänischen Nokia-Plänen”. In Ummeln schon ….

Jaja, der Herr IHK-Präsident hat schon ne Menge inpetto. Ob für viele was Gutes dabei ist, mag bezweifelt werden. Als “Beihelfer zur Jobkillung” zu gelten, is ja auch nicht so ganz chic.

(Quelle: Spiegel online. 18. Januar 2008)

Bielefeld-Blog: Zecki verleiht Arminia Flügel

Der Chefausbildungsleiter der Arm. Bielefeld hat messerscharf erkannt, was die Mannschaft braucht: Fl�gel. F�r die R�ckrunde hat er verbal eine ganze Kollektion davon angeschafft. Kleinere, schmalere für Jörg Böhme, lange, kräftige für Jonas Kamper, für Sibusiso Zuma werden sie in der City-Passage grad frisch blondiert und der polnische Flitzer Artur Wichniarek bekommt welche vom polnischen Adler, dem Wappentier unserer östlichen Nachbarn. Ab sofort wird vor jedem Flügellauf und dem hineinspurten des polnischen Stürmers in die Flanke vom Flügel die polnische Nationalhymne gespielt:

Jeszcze Polska nie zginęła,
Kiedy my żyjemy.
Co nam obca przemoc wzięła,
Szablą odbierzemy.

(Noch ist Polen nicht verloren…) Und dazu gibts in der Pause statt grünem Almtee kräftige Schlucke aus der Red Bull-Flasche: “Verleiht Fliiegelll”

Rathenow-Blog: Nun wird abgerissen

Die Kita “Max und Moritz” in der Puschkinstraße wurde im Sommer des vergangenen Jahre geräumt. Nun wird sie, wie vorgesehen, abgerissen.
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Bielefeld-Blog: Gehen Rüdigers Gildemeister-Lichter aus?

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Schon erstaunlich, was in der Bielefelder Gildemeisteraffäre trotz “geheimer Emittlungen” der Staatsanwälte doch so alles – und nicht nur über die Zeitungen – nach aussen dringt. Noch erstaunlicher ist, das sich niemand an der Börse sonderlich echauffiert hatte, als die Aktie im Oktober einen Höchststand erreichte, um dann im Zuge der beginnenden – bis dahin ja “geheimen” – staatsanwaltlichen Ermittlungen um 35% zu fallen. Dann gab es ein Zwischenhoch. Wer von der Geschichte wusste, hätte spätestens jetzt abgestoßen, Kasse gemacht. Dann wieder ein Tief. Am Tag der Razzien – Dienstag – verdoppelte sich der Umsatz mit Gildemeister-Akten und vervierfachte sich am Mittwoch sogar. Na, wo ist das Loch? Wer bei Gildemeister oder der Staatsanwaltschaft/Steuerfahnung machte noch schnell Kasse?

Vorstandschef Rüdiger Kapitza himself kann es nicht gewesen sein, denn die Staatsanwälte hatten seine Konten schon Griff. Und auf denen hatte sich Erstaunliches getan. 500.000 Euro von der Ex-Ehefrau als “Geschenk”, 850.000 von einem österreichischen Handwerksmeister. Insgesamt 1,35 Mio. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt, die im österreichischen Örtchen Klaus nahe der DMG Europe Holding GmbH, (der Gildemeister Europazentrale für Vertrieb und Service) gelegene Werbeagentur “Montfort” habe was damit zu tun. Nein, nein, die wickelte nur den überaus üppig bestückten Werbeetat von Gildemeister komplett ab. Nun haben Bielefelds Werber wohl die Erklärung dafür, warum sie nie eine Chance hatten, den Etat zu gewinnen.

Rüdiger Kapitzas Lichter dürften wohl nicht mehr allzu lange brennen. Dabei wäre er in der “Hall of fame” der Essers, Ackermanns, Kleinfelds, Hartz doch nur ein ziemlich kleines Licht. Hätte er auch nicht verdient angesichts der Doofheit, die Kohle auf seine offiziellen Konten fliessen zu lassen. Ich erspare Ihnen jetzt mal den Vergleich, was der Oma passiert, die 30 Cent aus der Kasse des Bäckerladens klaut hat, um mit einem Brötchen den ärgsten Hunger zu stillen. Da wär mehr drin gewesen, Mister Gildemeister!

Rathenow-Blog: Aus der Geschichte der Schule

Die Schule an der Alten Hauptstraße in Premnitz wurde 1925 erbaut. Damals reichte die alte Dorfschule nicht mehr aus, weil durch die Industrialisierung eine rasche Entwicklung des Ortes erfolgte. Bereits 1935 musste ein Erweiterungsbau angefügt werden. Zu DDR-Zeiten wurde sie zu einer zehnklassigen Polytechnischen Oberschule und erhielt den Namen “Geschwister Scholl”. Nach der Wende entstand aus ihr eine Grundschule. Im Sommer 2007 wurde sie geschlossen, da die Kinderzahl in Premnitz und Umgebung nicht mehr für zwei Grundschulen ausreichte. Einzige Grundschule des Ortes ist nun die Dachsbergschule.
(Informationen aus der MAZ)

Rathenow-Blog: Berufliche Schule der AWO zieht um

Die Berufliche Schule für Sozialwesen der AWO wird von Rathenow nach Premnitz umziehen. Bislang wurde im Gebäude an der Bammer Landstraße unterrichtet. Der Vermieter hat den bestehenden Vertrag zum Sommer gekündigt. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll die Ausbildung in der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule an der Alten Hauptstraße in Premnitz stattfinden. Die Berufliche Schule der AWO ist die einzige im Westhavelland in freier Trägerschaft. Es gibt drei Bildungsgänge in dieser Einrichtung: Berufsausbildung zum Sozialassistenten und die Fachschulausbildung zum Heilerziehungspfleger oder Erzieher. Augenblicklich werden zweihundert Schülerinnen und Schüler hier ausgebildet. AWO und Schulleitung hoffen, dass auch am neuen Standort diese Einrichtung gut angenommen wird.