Das ist das Teil – ja, das zwischen den beiden Ampeln – auf das die Bielefelder so mächtig stolz sind: Die alte Sparrenburg. So am hellichten Tag sieht sie eher unaufregend aus. Aber stellen Sie sich das jetzt mal vor, angestrahlt aus tausenden orangenen LED-Leuchten, verbunden mit einem blauen Leuchtband der Sympathie rüber zum Johannisberg. Meinen Sie nicht auch, das jeder New Yorker, der den Fluig bezahlen kann und raus darf, alles stehen und liegen lässt, um dieses geniale Städtewunder aus der Nähe zu betrachten? Und dann werden aus heute per Gaussscher Normalverteilung hochgerechnte 26 Mio. Touristen jährlich, 100 Millionen. Ach was sag ich Dummchen, 200 Millionen. Ganz Russland kommt. Die Grönländer lassen ihre grüne Klimaschockinsel hinter sich, haben sie doch sonst nichts mit Burgen am Hut. Alles ist hier, staunt, wundert sich und fragt:
“Wo issn nun der fliegende Oetker-Pudding?”.
Verzeihung für meine sarkastischen Minuten. Aber ich habe grade Häßlichlands RoKo im ZDF gesehen, nach der längst überfälligen Abwatschung bei Kanzlers. Sollte man vielleicht mit den hiesigen Granden auch so machen, bevor sie weiteren Unfug verzapfen. Die Besten sinds wirklich nicht, die sich politisch öffentlich gerieren, nicht mal die Zweitbesten. Aus der dritten Reihe saufrech nach vorne geboxt, das würde besser passen.








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