Gestern Abend bei “Bloch” in der ARD. Die erst 20jährige Bielefelderin Paula Kalenberg spielt in der “Blauen Stunde” neben Arrivierten wie Dieter Pfaff und Katharina Wackernagel die Sina. Ein in psychischen Zwängen gefangenes Mädchen. Sie spielt intensiv, hautnah, eindringlich. So wie seinerzeit in Schillers “Luise Miller”, von Theatermann und Regisseur Leander Hausmann als Film aufbereitet. Über ihre Beziehung zu Bielefeld äussert sich das auch in Berlin wohnende junge Talent unprätentiös. Das Angebot der Metropole am Teuto sei Abends “überschaubar. “Ich hänge wirklich an der Stadt. Man kann alles mit dem Fahrrad erreichen und weiß abends immer, wo man hingeht. Und wenn es da, wo man hingeht, scheiße ist, geht man eben schlafen. Anders in Berlin: Da hast Du jeden Abend einen unendlichen Katalog an Ausgehmöglichkeiten. Und am Ende gehst Du nirgendwo hin, weil Dich die Auswahl erschlagen hat”.
In einem Intervew mit Greenpeace sagte sie vor einiger Zeit etwas Bemerkenswertes:
Greenpeace: Welche Verantwortung haben die Energieversorger?
Paula Kalenberg: Gute Frage. An den Menschenverstand und an moralische Grundwerte zu appellieren, scheint hier nichts zu nützen. Ich wüsste zum Beispiel gerne. ob ein Eon-, RWE-, Vattenfall-, EnBW-Konzernvorstand schon einmal nachts, vor lauter Gewissensbissen schweißgebadet aufgewacht ist und sich Sorgen um die eigenen Kinder gemacht hat. Vielleicht hat er anschließend die Nacht wach gelegen und sich Gedanken gemacht, wie er sich und seine Sprösslinge, für den Fall eines Supergaus in Deutschland, außer Landes bringen könnte. Und vielleicht hat er panisch in seinen Unterlagen nachgesehen, wo das AKW eigentlich liegt, in das sein Konzern gerade erst Gelder hat fließen lassen …
Ich denke, dass wir mit dem Film Die Wolke die Möglichkeit haben Augen zu öffnen, bevor uns ein wirklicher Super-GAU dazu zwingt. Wir sind von diesem Thema alle betroffen und haben eine gemeinsame Verantwortung, es erst gar nicht zu diesem Albtraum kommen zu lassen.
Greenpeace: Welche Verantwortung haben die Energieversorger?
Paula Kalenberg: Gute Frage. An den Menschenverstand und an moralische Grundwerte zu appellieren, scheint hier nichts zu nützen. Ich wüsste zum Beispiel gerne. ob ein Eon-, RWE-, Vattenfall-, EnBW-Konzernvorstand schon einmal nachts, vor lauter Gewissensbissen schweißgebadet aufgewacht ist und sich Sorgen um die eigenen Kinder gemacht hat. Vielleicht hat er anschließend die Nacht wach gelegen und sich Gedanken gemacht, wie er sich und seine Sprösslinge, für den Fall eines Supergaus in Deutschland, außer Landes bringen könnte. Und vielleicht hat er panisch in seinen Unterlagen nachgesehen, wo das AKW eigentlich liegt, in das sein Konzern gerade erst Gelder hat fließen lassen …
Ich denke, dass wir mit dem Film Die Wolke die Möglichkeit haben Augen zu öffnen, bevor uns ein wirklicher Super-GAU dazu zwingt. Wir sind von diesem Thema alle betroffen und haben eine gemeinsame Verantwortung, es erst gar nicht zu diesem Albtraum kommen zu lassen.
Weiter so….

Unheimliche Heimliche in der “Blauen Stunde”: Paula Kalenberg (hinten)
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