… liegt Bielefeld-Jöllenbeck. Die “Jürmker” lieben das Dörfliche an ihrem Vorörtchen. Wer nur temporär dort lebt, möchte nicht tot “übern Zaun geworfen” werden, wie sich neulich mal jemand ausdrückte. Hier ein Kreisverkehr in “Mitte” (Kanzlerindefinition seit Sonntag. Bezeichnet politisch einen Standort, wo man sich niemals festlegen muß und nie genau sagen muß, wo man nun wirklich hin will):
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Einladung zum Vortrag
anlässlich der Ausstellung Reza Abedini – wenn Schrift Bild wird; in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut und den Freunden des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart e.V.
Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18.30 Uhr
Dr. Franziska Uhlig, Hochschule für Kunst und Design, Halle
Arabeske aus einem Strich – Zeichnung als Selbstvergewisserung
Johannes Ilmari Auerbach studierte am Bauhaus. Sein Blatt “Arabeske, gezeichnet in einem Strich” verweist auf die Rezeption orientalischer und fernöstlicher Auffassungen von der Linie und vom Zeichnen am Bauhaus in Weimar. Im Zentrum des Vortrags aber wird die Funktion des Zeichnens als Selbstvergewisserung und als Möglichkeit der Subjektivierung und der Bewahrung von Identität stehen, denn Auerbach zeichnete seine Arabeske ohne abzusetzen in einer Isolationshaftanstalt der Nationalsozialisten.
ifa-Galerie, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, www.ifa.de
Freie Fahrt auf dem Detmolder Bahnhof sozusagen, zumindest bis Ende Januar. Solange will die Gewerkschaft der Lokführer nämlich nicht streiken, da wieder verhandelt wird. Und offensichtlich scheint es einen Durchbruch gegeben zu haben, zumindest stehen die Eckpunkte für einen Tarifvertrag.
Prima, Manfred, da hast du ja dein Lebenswerk noch vollbracht, bevor du in den Ruhestand gehst, und im Kabinett der Eitelkeiten und Profilneurosen ein neues Kapitel aufgeschlagen. Wir dürfen gespannt sein, wieviele Gruppierungen demnächst auch noch für ihren eigenen Tarifvertrag auf die Straße gehen, falls sie denn imstande sind, eine halbe Republik lahmzulegen…
Sie lachen, lachen und lachen. Heute in der NW Neue Westfälische. Und tragen kess die neuen dunkelblauen Polizeiuniformen, die Innenminister Ingo Wolf unter anderem in der Teutostadt testen läßt. Allerliebst. Kostet pro Polizeinase zwischen 800 bis 1000 Euro. Macht bei 480 Bielefelder Polizeinasen eine runde halbe Million. Euro. Wer diese dunkelblauen Dinger schon in anderen Bundesländern mit US-amerikanischen Cops-Klamotten verwechselt hat, wird das auch hier zu. Tut uns leid, liebes Lokalblatt, das wir in Euren üblichen unkritischen Jubel ein ganz klein wenig Niespulver gestreut haben. Macht ja nichts. Die spielen doch nur. Und wenns der schwarzgelben Wespenkoalition in Düsseldoof im September 2008 – da soll entschieden werden, ob das landesweit eingeführt wird – nicht gefällt, dürft ihr Bielefelder Ordnungshüter die blauen Klamotten sicher mit nach Hause nehmen. Als Vogelscheuchen zwischen Möhren – und Zwiebelsaat in Senner Bauerngärten – Der Steuerzahler schenkt sie Euch. Ungefragt.
Am letzten Wochenende verschmutzten bisher unbekannte Täter beide Hauptschulen in Hilden mit rechtem Gedankengut.
Der Sachschaden beträgt ca. 10.000 Euro.
Für mich persönlich sind solche Dinge nur schwer zu ertragen.
Schon morgen wird wieder irgendwo in Deutschland zu lesen sein, dass “Ausländer” sich nicht “integrieren” wollen.
Ich sage: “Wie denn auch, wenn ich so herzlich willkommen bin”
Und die ewigen Sprüche, nach dem Motto, das sind alles nur Einzeltäter die sowas machen, hängen mir auch langsam zum Hals heraus.
Verdammt viele “Einzeltaten” in der letzten Zeit. Finden Sie nicht?
Gestern schlossen die Gesamtschule “Bruno-H.-Bürgel” Rathenow und Hertha BSC einen Partnerschaftsvertrag ab. Auch hierbei war der Bildungsminister anwesend. Für den Berliner Verein war Michael Preetz zur Unterzeichnung erschienen. Damit soll die Sportprofilierung dieser Schule weiter hervorgehoben werden. Über dem Eingang der Schule soll künftig ein Schild auf diese Partnerschaft hinweisen.
Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht besuchte gestern die Oberschule Rathenow und brachte einen Scheck über 240.000 Euro mit. Die Stadt Rathenow legt 60.000 Euro dazu, sodass insgesamt 300.000 Euro genutzt werden können für den Ausbau des Ganztagsangebotes. Damit hofft die Oberschule auf einen regen Zulauf künftiger Schüler und auf eine Verbesserung des Ansehens dieser Einrichtung.
Es hatte ganz schön gekracht, als Bayerns Miroslav Klose und Arm. Bielefelds Keeper Mathias Hain in der ersten Halbzeit des Sonntagsspiel der Fubabuli zusammenkrachten. Bruch des Brustbeins, Wirbelabsplitterung und Gehirnerschütterung wurden beim “harten Hund” im Bielefelder Tor diagnostiziert. Wir drücken die Daumen, das der Trainingseinstieg Anfang Januar 2008 gelingen möge. Derweil hütet Südafrikas Torwart Nr. 1, Rowen Fernandez, das Arminen-Gehäuse. Freitagabend werden die Dortmunder Borussen zu spüren bekommen, was das heißt. Alle spielen für Mathias Hain – und siegen im Westfalenstadion. Der BVB hat keinen Franck Ribery.
Wer mal kurz in eine richtig große Stadt hineingeschnuppert hat, kann sich an vielen Ecken SchildasBielefelds ein Lächeln nicht verkneifen. Zum Beispiel die sensationelle Coffee-Shop-Dichte. Jetzt wird demnächst an die Commerzbank-Filiale Jahnplatz ein Coffee-Shop namens “Puro Coffee” angehängt, dessen “Hühnerstangenseite” mit Fensterblick zur Bahnhofstraße hinauszeigt. Der Clou: Durchgang zum Kundencenter der Bank. Klasse Idee, bahnbrechend. Erst ein Blick auf das völlig überzogene Girokonto und dann einen kleinen Schwarzen hinunterstürzen. Aber so ist das in der Metropole an der Lutter. Fängt einer an, fangen viele an. Mit dem Nachmachen. Neue Ideen Mangelware. Und so ballt sich das Kaffeetrinken eben auf der Traummeile Bahnhofstraße-Niedernstraße-Obernstraße. Wenn jetzt noch Starbucks im Mantelhaus zuschlagen würde, wäre das Glück perfekt.
Neulich, auf dem Markt. Detmolder Zwerge?! Wat dat denn? Ah, Würstchen! Steht soweit unten auf dem Schild, dass man es kaum entdecken kann. Offensichtlich auch geschrieben für selbige. Auf jeden Fall lecker, die kleinen Dingerchen.
Vom Nikolaustag bis zum 16. Dezember können die Rathenower und ihre Gäste den Weihnachtsmarkt auf dem Märkischen Platz besuchen. Unter anderem werden auch wieder Frau Holle und die Goldmarie in ihrem Häuschen anzutreffen sein und mit den Kindern kleine Geschenke basteln und ihnen Geschichten erzählen.
Inzwischen ist es zur Tradition geworden, dass in der Adventszeit im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche Krippen aus aller Welt gezeigt werden.
Mehr Wissenswertes kann man hier erfahren.





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