Die Fraktion der Linken hatte für die Kreitagssitzung am Montag den Antrag gestellt, im Rahmen freiwilliger Ausgaben über einen Zuschuss für Kinder aus Hartz IV- Gemeinschaften zum Weihnachtsfest zu beraten. Dieser wurde, genau wie ihr Antrag auf Prüfung der Kosten für die Unterkunft, ohne Diskussion abgewiesen. Da braucht sich niemand über Politikverdrossenheit der Wähler oder über einen Zulauf bei Extremisten zu wundern.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Diana Golze, Mitglied des Deutschen Bundestages, will im neuen Jahr ihre Diätenzulage für soziale Projekte in ihrem Wahlkreis spenden. Sie bittet deshalb um Vorschläge für besonders dringende Fälle.
Drei Angehörige der Bundeswehr standen heute mit Sammelbüchsen auf dem Wochenmarkt. Ich habe sie nicht gefragt, ob wir uns nun direkt an der Finanzierung der neuen Panzer oder der Düsenjäger beteiligen sollen. So weit ich sehen konnte, hat aber auch niemand etwas gespendet. Da werden die Uniformierten wohl demnächst zu Hause bleiben müssen.
Für die Renaturierung der Unteren Havel, die ein umfangreiches und komplexes Naturschutzprojekt der nächsten Jahrzehnte darstellt, sind rund 25 Millionen Euro veranschlagt worden. Diese Summe muss vom Bund, den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt und vom NABU aufgebracht werden. Kürzlich spendete der Elektronik-Hersteller Panasonic 108.333 Euro für dieses Vorhaben. Das Geld war während der Panasonic-Umweltwochen zusammengekommen, da für jeden verkauften Plasmabildschirm zehn Euro in die “Spendenbüchse” kamen.
In der Vorweihnachtszeit ist bekanntlich auch die Spendenbereitschaft am größten. So sammelte kürzlich der Rotary Club Spenden bzw. verkaufte Wein und Bratwürste für die Dacheindeckung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Vor einigen Tagen wurden nun dem Förderverein 500 Euro und vier Ferngläser übergeben. Die Ferngläser können sich Besucher gegen eine geringe Gebühr ausleihen, um dann vom Kirchturm aus einen weiten Blick über das Havelland zu werfen. Weitere Informationen zum aktuellen Spendenstand kann man hier entnehmen.
Wahnsinnsstimmung in der Bielefelder Weihnachtsgasse zwischen Sushi (linkerhand) und Rostbratwurst (rechterhand)

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Ihr Lieben,
hier ist es ganz nett. Das Wetter geht so und das Essen auch. Die Leute gehen zum Lachen in den Keller und nennen das U-Bahn. Parkplätze sind knapp und dafür auch richtig teuer. Wenn man die bezahlt … und wenn man die nicht bezahlt auch!
Viele Grüße!
Eure Touristen.
Da lugt er gar nicht schüchtern bei einem der größen Bielefelder Volkswagenhändler um die Ecke, der chinesische Brilliance. Auf den ersten Blick ein 4,88 Meter langes angebliches “Schnäppchen”. Auf den Zweiten (nein, damit sieht man nur als Brillenträger besser) ein Auto, das beim Euro-NCAP-Test mit lediglich 1 von 5 Sternen (bei manchen Marken bereits Standard) als “gefährlich” im Crashtest eingestuft wurde. Warum sich der Händlöer solche Fahrzeuge in den Hof stellt, bleibt sein Geheimnis. Ist doch ein gut ausgestatteter Wolfsburger ähnlicher Abmessungen kaum teurer. Oder ist da ein Hintergedanke, wird die Chinaschaukel doch in einem chinesischen Werk gefertigt, in dem BWM mitmischt? Wie dem auch sei, wir werden mit der gelben Gefahr rechnen müssen.
Wer auf der Tangente B 68 Brackwede/Quelle Richtung Osnabrück verläßt oder die Metropole umgekehrt anfährt. reibt sich verwundert die Augen. Großbaustelle B 68. Kilometerlang rahmen die Baken die Straße ein. Eine Riesenmaschine fräst den Seitenstreifen auf und Lastwagen um Lastwagen schüttet sein asphaltenes Gut in die entstandene Rinne. Moderner Straßenbau. Klar, wird ja auch noch eine ganze Weile dauern, bis die Autobahn A 33, die parallel dazu gebaut wird/soll fertig ist. Ach ja, man vergaß. Aus dem Tiefen see im fernen Berlin wurden ja “weitere Mittel” für den Straßenbau angekündigt. Anscheinend sind sie schon angekommen. Früher nannte man das Schüttgut “Pech”.
Derweil nun auch der Oberrang der neuen Haupttribüne der AlmSchücoArena ein geschlossenes Bild zeigt, ranken sich weitere Ereignisse rund um den Traditionsort. Der Club steht da, wo er meist steht, also nichts Neues von der Buli-Tabelle. In den Bielefelder Tageszeitungen lektürt man Leserbriefe, die nicht sehr freundlich mit dem Traditionsverein, dem Trainer und der Führung umgehen. Und ansonsten liest man von wohlfeiler Vertragsverlängerung der Führungsriege Kentsch/Saftig, ergänzt mit der Meldung, das der dienstälteste Bundesligapräsident H-H Schwick nach seinem Geburtstag Ende Dezember voll (zeitlich gesehen) für den Verein da sein wird. Er verläßt seine Anwaltskanzlei. Ansonsten trudelt alles auf das Spiel gegen Bayern am Sonntag hin, zu dem es noch überraschend 900 Karten mehr gibt, weil für die Sicherheit Verantwortliche Kapazität freigeguckt haben. Ach ja. Noch etwas. Eine der gewohnt ganz bösen Stimmen behauptet, die Fenster der Verwaltung seien so vernebelt, das der Blick mit dem Fernglas auf die schildaesk angelegte Gästetribüne einfach unmöglich sei. Und wer mutet schon 400.000 Euro/Jahr Salär Empfangenden (“Stolze Anmerkung der NW: “Im unteren Drittel der Bundesliga”. Na, wo auch sonst, bei dem Tabellenstand?) einen Besuch zu Fuß auf der verlängerten Nordtribüne zu, die in anderen Stadien einfach zu einem Winkel verbaut worden wäre. Aber wir sind ja nun mal in SchildaBielefeld. Und da ticken die Uhren anders. Ganz anders. Glück auf!






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