Es gibt ihn tatsächlich: den KOT-Tag in der Bergstraße.
Und es ist der Donnersatag. Das soll soviel heißen wie:
Es gibt dann im Tucholski-Komplex Korn, Ouzo und Tequila zu einem günstigeren Preis.
Korn, Ouzo, Tequila: KOT eben.
Aber ist denn niemandem aufgefallen, daß diese Abkürzung, dieses Akronym, als Wort gelesen, eine sehr unappetitliche Bedeutung hat?
Es ist kaum zu glauben, aber es muß wohl so sein. Denn wer trinkt schon gern, wenn er dabei an Exkremente denken muß?
Manche Geschätsleute in Kiel sind sich leider nicht im Klaren darüber, wie nötig sie eine Werbeagentur haben.
Ich sage nur “Steiß kahl”, und schon sind wir wieder beim Thema.
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Das war ja mal wieder nichts! Diese schöne amerikanische Tradition hat in Kiel und im Rest der Republik immer noch nicht Fuß gefaßt.
Jetzt kommt der Chor der kritischen mündigen Bürger und singt:
“Man muß auch nicht alles aus den USA übernehmen.”
So, nun zieht er vorüber, der Chor.
Besser für ihn.
Was ich sagen wollte:
Als nun also Kinder in Kiel von Haus zu Haus gingen und “Süßes, sonst gibts Saures” riefen, bekamen sie oft ein erstauntes “Wie bitte?” zu hören. Die Älteren können damit eben noch nichts anfangen.
Vielleicht haben die noch nicht einmal den Klassiker von John Carpenter gesehen.
Aber vielleicht wird es ja noch langsam was mit dem vorchristlichen Halloween-Fest in unserer Gegend.
Eine bessere kompensatorische Übersetzung von “trick or treat” als “Süßes, sonst gibts Saures” fällt jedenfalls auch mir nicht ein.
steht diese Buche im Indian-Summer-Look auf dem Gelände einer Ummelner Firma, der es zum Glück recht gut geht.
war das hier eine stolze Ummelner Fabrik, bevor sie Sangershausen/Thüringen-Patina annahm.
PS: Wir haben nichts gegen Sangershausen/Thüringen. Aber die ersten Fabriken, die wir Ende 1989 “drüben” sahen, standen dort und hatten den Look, den heute viele Fabriken in Ummeln, Bielefeld und OWL haben. Ob daran auch die Chinesen schuld sind?
Auch unterm Eisenbahnviadukt in Schildesche brodelts. Konkret hat Baudezernent Gregor Moss in einer weiteren seiner schildaesken Nacht – und Nebelaktionen – berühmt geworden ist er ja durch spontane “Brachflächenschaffung” in der Metropole – den erst vor 3 Jahren mit Kunstrasen belegten Platz des VfL Schildesche sperren lassen. Die Vereinsverantwortlichen wußten davon allerdings erstmal einige Zeit nichts. (Wahrscheinlich war Gregor Mossens Handy oder sein Diensttelefon gesperrt, so daß er nicht anrufen konnte ….. ) Angeblich sei der Rasen brüchig und “gefährlich”. Und die Stadt wolle bei Unfällen nicht haften. Ach ja, wir vergassen. Der Herr Dezernent war ja mal in seiner Jugend Mittelstürmer von Panathinaikos Schilda
))) Passt nahtlos in das Führungskonzept der Metropole.
Arminia gewinnt das gestrige Pokalspiel in Koblenz verdient nach Verlängerung. Eigler schießt beide Tore. Und in der Kabine soll Power-Ernst Middendorp Arminias Sportgeschäftsführer Reinhard Saftig (Den gibts noch?) aus der Kabine gewiesen haben. Und schon brodelts wieder im Arminen-Führungskreis. Einer der unseligsten und häufig in Skandälchen verwickelte Spielervermittler, der Gütersloher Volker Graul, soll sich auffallend häufig und nah an Arminia-Geschäftsführer “Banker” Roland Kentsch anschmiegen und Trainernamen einflüstern. Aber wir schruben es ja schon häufiger: Arminia wäre nicht Arminia, wenn die Führungsdilletanz aufgehört hätte. Da hilft auch kein neues Almstadion.
Wenigstens liegen nach dem gestrigen Pokalsieg erst einmal die Trainerhoiffungen des NW-Sportredaktors Torsten Ziegler brach. Dafür ziehen andere NW-Redaktionskollegen gegen Middendorp vom Leder. Soll da jemand von der Alm geschrieben werden?

Also hömma, die Erde is blau. Und rund. Un passt in ein Stadion. Besser wär, besser Fußball spielen als viel zu labern.





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