Archiv für den Monat: November 2007

Detmold-Blog: Advent

Morgen geht es los, das muntere Türchen-Öffnen. Vor allem für Kinder ein feines Vergnügen, lässt es doch die Spannung auf Weihnachten in unvorstellebare Höhen schnellen, dass es kaum mehr auszuhalten ist.

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Dieser in Arbeitskleidung gut vorbereiteter Vertreter seiner Zunft hat sich gleich Verstärkung mitgebracht, in Form eines Großcousins von Knut. Dem Bären gleich die Weihnachtsmütze aufgesetzt, und zack, fertig ist das Kostüm. Neulich hing er noch in der Langen Straße, vielleicht ist er inzwischen schon losgezogen, um am 24. seinen Einsatz nicht zu verpassen.

Bielefeld-Blog: Groschenoper

Als Geringverdiener für 3 Euro ins Theater oder städtische Veranstaltungen in der Oetker-Halle besuchen können? Ja. Das beschloß jetzt der Stadtrat einstimmig. Der Haken: kurz vor Beginn der Veranstaltung müssen noch Plätze frei sein. Ob das Wolfgang Clement, ehemals versagender NRW-Politiker, Zeitarbeitskönig, ehemaliger „Superminister“ unter Gazgerd und Erfinder der ungestraften Volksbeschimpfung a la „Sozialschmarotzer“ gefällt? Wahrscheinlich ist ihm nicht bewußt, das die Zuschüsse aus Steuergeldern auch Zugang zur Kunst für arme Bevölkerungsschichten ermöglichen muß. Und diese Schicht wächst, wächst und wächst.

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Guetersloh-Blog: Meyersche Buchhandlung

Es ist nun schon einige Zeit her,dass die Meyersche Buchhandlung in Gütersloh eröffnet wurde.
Da hat man sich schon eine Meinung bilden können. Mir geht es jedenfalls so.
Bevor dieser „Bücher Supermarkt“ geöffnet hat,habe ich am Kolbeplatz bei Buch und Medien eingekauft.
Auch wenn ich keine Literatur brauchte bin ich einfach mal gerne durchgeschlendert,habe Neuheiten durchgeblättert,die Bücher von Elke Heidenreichs „Lesen“ auf einem speziellen Tisch entdeckt, oder einfach nur gestöbert. War ein Buch nicht vorhanden wurde es prompt bestellt. Immer war ein Ansprechpartner zur Stelle,der mich auch beraten konnte.
Besonders als ich als Computer Neuling Ratgeber für dieses Medium brauchte.Bei der Meyerschen Buchhandlung vermisse ich diese Atmosphäre,alles ist riesig,grell,selten ist jemand zur Stelle,der einen berät.Und von der Vielzahl der Bücher fühle ich mich echt „erschlagen“,wie ein Supermarkt eben!
Das Schlimmste ist wenn es zur Kasse geht!Die Schlange dort ist oft endlos,für so einen grossen Laden viel zu wenig besetzt! Ich werde weiter dort kaufen,viel Alternative gibt es ja nicht in Gütersloh.
Aber ein wenig fehlt mir die „Gemütlichkeit“ von früher!
In diesem Sinne. barbarafortysix

Bielefeld-Blog: Peanuts gezählt

Die Steuerprüfer von SchildaBielefeld schwärmten aus und filztenbesuchten 12 Diskotheken. Hier die Pressemeldung, in der Stolz mitschwingt:

Am vergangenen Wochenende haben Mitarbeiter der Steuerabteilung des Amtes für Finanzen und Beteiligungen in insgesamt zwölf Bielefelder Diskotheken überprüft, inwieweit dort die Bestimmungen der städtischen Vergnügungssteuersatzung eingehalten wurden. Bei etwa der Hälfte der Prüfungen wurden hinsichtlich der Besteuerungsgrundlagen verschiedene Unstimmigkeiten und ordnungswidrige Verstöße festgestellt. Die Steuerabteilung wird in diesen Fällen weitere Ermittlungen anstellen und gegebenenfalls Bußgeldverfahren einleiten.

Nun könnte man natürlich als Steuerbürger sagen, „wie die Kleinen, so die Großen“… Pustekuchen. Das wird – wie zuletzt in großem Stil in diversen Prozessen – ausgewürfelt/gekungelt, ach nein, „verhandelt“. Das Lachen bleibt im Halse stecken.

Detmold-Blog: Stadtgang

Ein Stadtgang im Advent wird angeboten, wie schön. Da kann man sich dann in uuuuriger Atmosphäre zwischen alten Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster vom Nachtwächter in historische Stimmung versetzen lassen. Bleibt zu hoffen, dass die zwei Gestalten im Schaufenster hoffentlich nicht seine Assisstenten oder gar metallgewordene Detmold-Touristen sind . . .

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Bielefeld-Blog: Wird BI-CDU mutig?

Wohl kaum. Was in Jahrzehnten bundesrepublikanischer Wirklichkeit so viele Aufsichtsrats – und Wichtigtuer-Mandate hervorgebracht hat (Der öffentlich-rechtliche Rundfunk) wird wohl nicht wirklich von der Bielefelder CDU auf dem Samstag in Hannover beginnenden Bundesparteitag der CDU durchgesetzt werden. Liest sich aber gut. Und hätte verdammt viele Freunde in dieser Republik. Aber wie heißt es doch im Grundsatzpapier der Schwarzen unter der Sparrenburg? „Eine Grundversorgung solle aus Steuermitteln finanziert werden“…. Dehnbar wie altes Kaugummi. Am Ende sitzen wieder die „Verdienten“ auf den weichen Sesseln. Heißt dann nur anders.

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Bielefeld-Blog: Der liebe Hans-Georg

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Das auf dem Bild ist der liebe Hans-Georg. Hans-Georg sitzt dem Vorstand der Sparkasse Bielefeld vor. Gestern zeigte Hans-Georg Schülern des Bielefelder Helmholtz-Gymnasiums (8. Klasse) das wirkliche Leben. So wie es Hans-Georg sieht. Extra dafür und für die Tageszeitung NW hatte Hans-Georg sein Büßerhemdsein mausgraues Sacco angezogen. Da sieht er dann viel freundlicher aus als im Scharfrichteranzug dunkelblauen Bankeranzug. Hans-Georg zeigte den Eleven die 6. Etage, da wo er ganz oft den Daumen unter Tränen und Fürbitten an Gott Mammon nach unten machen muß, wenn unvernünftige Unternehmer oder Leute, die entlassen worden sind und in Hartz 4 fielen, nicht so können, wie er will. Da ist Hans-Georg schon mal unbequem, bevor er zum Abendessen nach Hause fährt („Ich hör immer Deppendorf?“).

Immer aber hat Hans-Georg einen Blick auf das, wo „nicht allein der Gewinn zählt“. Wie neulich bei der Ersteigerung des Einfallstores von SchildaBielefeld, dem ehemaligen Skala am Jahnplatz. Das mag Hans-Georg. Hat er da doch sicher damals, so 1929, mit seiner großen Liebe in der letzten Reihe gesessen PopkornPickert gegessen und „Metropolis“ geguckt. So, träumte Hans-Georg bis heute, möchte er Bielefeld haben. Hat Hans-Georg ja auch fast geschafft. Kesselbrink, Neuer Markt, Alte Post.

Die Gebrüder Grimm sind ja schon lange tot. Aber wir haben ja Hans-Georg, der schöne Märchen erzählt. Und MdB Rainer Wend, der im Kreditausschuss der Sparkasse sitzt. Und damit alles so märchenhaft bleibt, wie Hans-Georg das sieht, hat Rainer auch für seine Diätenerhöhung gestimmt und für die Vorratsdatenspeicherung. Da kann er dann mal bei Wolfi S. anrufen und nachfragen, wo denn die, über die er im Ausschuss zusammen mit Hans-Georg den Daumen gesenkt hat, alles versteckt haben. Und bei der IKB-Schieflage, deren Gesellschafter Sparkasse sicher ein Engagement der Mittelstands-bank im amerikanischen Immobilienmarkt heiß befürwortet hatte (Rendite, Rendite, Rendite. Risikolos), waren sich Hans-Georg und Rainer auch einig. Sind doch nur Zinsen und Gebühren von niedrig bedienten Sparereinlagen, die flöten gehen, während sie ihren Kunden raten, „schlechtem Geld kein gutes hinterher“ zu werfen.

Im Hexenhaus, lieber Rainer, haben Eure bösen Ex-Klienten das versteckt. Aber das wird Hans-Georg auch noch finden. Gell, Hans-Georg? Du packst das schon. Aber dafür solltest Du Deine Brille abnehmen. Schärft den Durchblick.

Bielefeld-Blog: Aikido. Aikido?

Kurz vor der Auffahrt zum Ostwestfalendamm, da wo die Jöllenbecker einen letzten Knicks vor der Metropole macht, liest man linkerhand „Aikido e.V.“. Eingegeben in einer Suchmaschine, wird Aufklärung geboten: „Japanische gewaltlose Kampfsportart“. Gibts also. Ein Blick ins Verzeichnis „Postleitzahl 3….“ eröffnet zwar weitere Zentren. Aber Bielefeld fanden wir nicht. Neues Wasser auf die Mühlen der „Bielefeld-gibts-nich-Theorie“.

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Bielefeld-Blog: Kunst am Telebau

T-Systems heißt ein Unternehmensbereich des Magenta-Riesen auf tönernen Füßen. In Bielefeld residiert man an der Detmolder Straße und baut zur Zeit ein wenig aus. Zumindest stehen Baucontainer im Innenhof. Kann aber auch sein, das Vorstandschef (D)Obermann Platz braucht, um die Talk-Sendung seiner Gefährtin Maybritt Illner demnächst aus dem beschaulichen SchildaBielefeld produzieren zu lassen. Outsourcing als Managementallheilmittel ist ja zur Zeit in dieser Inflationsrepublik schwer in. Am beliebtesten bei DAX-Chefs, wenn Herr Hartz gleich 4 übernimmt. Aber herrlich glänzende „Kunst am Bau“ haben sie. Zumindest was die Abluftschornsteinchen betrifft.

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Bielefeld-Blog: Billy-Buddha

Jöllenbecker Straße. Erst kommt Auto-Trayser. Dann ein chices Möbelhaus. Und kurz vor der Autowaschstraße sitzt er rechterhand. Billy. The Buddha. Billy, nach den berühmten Regalen aus dem blaugelben Möbelhaus. Umrahmt von Deutschlandfahnen. So gut behütet kann man die letzten Kilometer in den Bielefelder Norden sicher angehen.

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Rathenow-Blog: Kein Diskussionsbedarf

Die Fraktion der Linken hatte für die Kreitagssitzung am Montag den Antrag gestellt, im Rahmen freiwilliger Ausgaben über einen Zuschuss für Kinder aus Hartz IV- Gemeinschaften zum Weihnachtsfest zu beraten. Dieser wurde, genau wie ihr Antrag auf Prüfung der Kosten für die Unterkunft, ohne Diskussion abgewiesen. Da braucht sich niemand über Politikverdrossenheit der Wähler oder über einen Zulauf bei Extremisten zu wundern.

Rathenow-Blog: Spenden (3.Teil)

Drei Angehörige der Bundeswehr standen heute mit Sammelbüchsen auf dem Wochenmarkt. Ich habe sie nicht gefragt, ob wir uns nun direkt an der Finanzierung der neuen Panzer oder der Düsenjäger beteiligen sollen. So weit ich sehen konnte, hat aber auch niemand etwas gespendet. Da werden die Uniformierten wohl demnächst zu Hause bleiben müssen.

Rathenow-Blog: Spenden (2.Teil)

Für die Renaturierung der Unteren Havel, die ein umfangreiches und komplexes Naturschutzprojekt der nächsten Jahrzehnte darstellt, sind rund 25 Millionen Euro veranschlagt worden. Diese Summe muss vom Bund, den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt und vom NABU aufgebracht werden. Kürzlich spendete der Elektronik-Hersteller Panasonic 108.333 Euro für dieses Vorhaben. Das Geld war während der Panasonic-Umweltwochen zusammengekommen, da für jeden verkauften Plasmabildschirm zehn Euro in die „Spendenbüchse“ kamen.

Rathenow-Blog: Spendenzeit (1.Teil)

In der Vorweihnachtszeit ist bekanntlich auch die Spendenbereitschaft am größten. So sammelte kürzlich der Rotary Club Spenden bzw. verkaufte Wein und Bratwürste für die Dacheindeckung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Vor einigen Tagen wurden nun dem Förderverein 500 Euro und vier Ferngläser übergeben. Die Ferngläser können sich Besucher gegen eine geringe Gebühr ausleihen, um dann vom Kirchturm aus einen weiten Blick über das Havelland zu werfen. Weitere Informationen zum aktuellen Spendenstand kann man hier entnehmen.

Bielefeld-Blog: Die gelbe Gefahr

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Da lugt er gar nicht schüchtern bei einem der größen Bielefelder Volkswagenhändler um die Ecke, der chinesische Brilliance. Auf den ersten Blick ein 4,88 Meter langes angebliches „Schnäppchen“. Auf den Zweiten (nein, damit sieht man nur als Brillenträger besser) ein Auto, das beim Euro-NCAP-Test mit lediglich 1 von 5 Sternen (bei manchen Marken bereits Standard) als „gefährlich“ im Crashtest eingestuft wurde. Warum sich der Händlöer solche Fahrzeuge in den Hof stellt, bleibt sein Geheimnis. Ist doch ein gut ausgestatteter Wolfsburger ähnlicher Abmessungen kaum teurer. Oder ist da ein Hintergedanke, wird die Chinaschaukel doch in einem chinesischen Werk gefertigt, in dem BWM mitmischt? Wie dem auch sei, wir werden mit der gelben Gefahr rechnen müssen.

Bielefeld-Blog: B 68 eingebaken

Wer auf der Tangente B 68 Brackwede/Quelle Richtung Osnabrück verläßt oder die Metropole umgekehrt anfährt. reibt sich verwundert die Augen. Großbaustelle B 68. Kilometerlang rahmen die Baken die Straße ein. Eine Riesenmaschine fräst den Seitenstreifen auf und Lastwagen um Lastwagen schüttet sein asphaltenes Gut in die entstandene Rinne. Moderner Straßenbau. Klar, wird ja auch noch eine ganze Weile dauern, bis die Autobahn A 33, die parallel dazu gebaut wird/soll fertig ist. Ach ja, man vergaß. Aus dem Tiefen see im fernen Berlin wurden ja „weitere Mittel“ für den Straßenbau angekündigt. Anscheinend sind sie schon angekommen. Früher nannte man das Schüttgut „Pech“.

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Bielefeld-Blog: Arminia sorgt für Kurzweil

Derweil nun auch der Oberrang der neuen Haupttribüne der AlmSchücoArena ein geschlossenes Bild zeigt, ranken sich weitere Ereignisse rund um den Traditionsort. Der Club steht da, wo er meist steht, also nichts Neues von der Buli-Tabelle. In den Bielefelder Tageszeitungen lektürt man Leserbriefe, die nicht sehr freundlich mit dem Traditionsverein, dem Trainer und der Führung umgehen. Und ansonsten liest man von wohlfeiler Vertragsverlängerung der Führungsriege Kentsch/Saftig, ergänzt mit der Meldung, das der dienstälteste Bundesligapräsident H-H Schwick nach seinem Geburtstag Ende Dezember voll (zeitlich gesehen) für den Verein da sein wird. Er verläßt seine Anwaltskanzlei. Ansonsten trudelt alles auf das Spiel gegen Bayern am Sonntag hin, zu dem es noch überraschend 900 Karten mehr gibt, weil für die Sicherheit Verantwortliche Kapazität freigeguckt haben. Ach ja. Noch etwas. Eine der gewohnt ganz bösen Stimmen behauptet, die Fenster der Verwaltung seien so vernebelt, das der Blick mit dem Fernglas auf die schildaesk angelegte Gästetribüne einfach unmöglich sei. Und wer mutet schon 400.000 Euro/Jahr Salär Empfangenden („Stolze Anmerkung der NW: „Im unteren Drittel der Bundesliga“. Na, wo auch sonst, bei dem Tabellenstand?) einen Besuch zu Fuß auf der verlängerten Nordtribüne zu, die in anderen Stadien einfach zu einem Winkel verbaut worden wäre. Aber wir sind ja nun mal in SchildaBielefeld. Und da ticken die Uhren anders. Ganz anders. Glück auf!

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Berlin-Blog: Systematischer Betrug bei SPRINGER

Die BILD-Zeitung fälscht seit Einführung der BINGO-Zahlen auf der Titelseite vor einigen Jahren diese Zahlen. Die Zahlen sind so manipuliert, dass man mit ihnen keinesfalls gewinnen kann, zumindest nicht die zugesagten 50.000 Euro.

Mehr als ein verkaufsförderndes Instrument sind diese BINGO-Zahlen also nie gewesen!!

Nachdem wir das Haus Springer mehrfach auf seinen Betrug an Millionen Kunden hingewiesen haben, erscheinen plötzlich Firmen wie Ltur oder die Lotto-Gesellschaft auf der Titelseite, die Preise ausspielen, um die Ehre der BILD zu retten. Genug Moral, um selbst Geld für das BINGO locker zu machen, hat Friede Springer bisher allerdings nicht gezeigt. Hauptsache, es geht ihr nicht an den eigenen Geldbeutel …