StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

So
28
Okt '07

Brandenburg-Blog: Die AWO und ihre Tagelöhner

Man sollte es kaum glauben, aber der Wohlfahrtsverband AWO, welcher sich folgender Präambel unterstellt hat, beutet seine eigenen Beschäftigten schamlos und ohne jegliches Gewissen aus.

Zitat:

„Die Arbeiterwohlfahrt ist unter den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege auf Grund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung. In ihr haben sich Frauen, Männer und junge Menschen als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.“

Leider hat der Gesetzgeber, unser Staat, den Arbeitnehmer völlig entrechtet und entmündigt. Grundlage dafür sind die Gesetze zur befristeten Einstellung. Diese ermöglichen es, Beschäftigte ohne jede Begründung, bis zu 2 Jahre ohne Festvertrag zu beschäftigen.

Die AWO Geschäftsstelle in Cottbus, nutzt diese Möglichkeit brutal aus. Erzieherinnen werden in den Kita’s zu Bedingungen beschäftigt, welche sie fast zu Tagelöhnern machen. Die AWO vergibt Befristungen über Zeiträume von 3 und 6 Monaten, welche ganz nach Belieben verlängert werden oder auch nicht. Nach maximal 2 Jahren werden die Betreffenden dann rigoros „abgeschossen“ und es wird eine neue Kraft dafür eingestellt. Der Arbeitnehmer hat hier ständig die Angst vor Kündigung, Urlaub kann praktisch nie geplant werden und die Kinder, um die es hier eigentlich geht, haben ständig wechselndes Betreuungspersonal. Ein reibungsloser Betrieb ist praktisch unmöglich und die Kita’s arbeiten ständig unter Notbesetzung. Bei dieser verantwortungslosen Beschäftigungspolitik geht es nur um Zahlen und Rechenoperationen, zum Nachteil aller Beteiligten. Ziel ist es, so wenig wie möglich Geld für den Betrieb zu investieren. Grenzenloser Geiz auf dem Rücken der Beschäftigten und der betreuten Kinder. Dies hat nichts mehr mit „Wohlfahrt“ und sozialer Verantwortung zu tun. Ein solches Verhalten gehört an den Pranger gestellt und Eltern sollten ihre Kinder nicht mehr in Kita’s der AWO schicken. Ein sozialer Verein sollte so viel Verantwortung zeigen und seine Mitarbeiter in einem humanen Verhältnis beschäftigen, welches nach einer normalen Probezeit auch einen Festvertrag vorsieht. Zum Wohle der Kinder und der Gesellschaft.

Rathenow-Blog: Herbstsonntag

Ein Herbstsonntag, wenigstens ab Mittag.
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Rathenow-Blog: Von Dom zu Dom

Vom Dom in Havelberg habe ich vor einigen Tagen schon ein Foto gezeigt. Heute noch mal ein paar Ansichten:
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Diese Bilder sind vom Dom in Havelberg, die nachfolgenden vom Dom in Brandenburg. Und was in Havelberg problemlos möglich war, wurde mir in Brandenburg untersagt: Ich durfte nicht mit Blitzlicht fotografieren. Da sollten die Brandenburger ihre Haltung bis 2015 überdenken, wenn es zur BUGA-Ausrichtung kommen sollte.
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Bielefeld-Blog: Der Festivitäten nächster Teil

Da setzen wir doch gleich mal was Positives gegen den Bielefelder Armutsbericht der “Alte Herrenriege”: der Jüngere wurde in der vergangenen Nacht 18 und feierte das mit seiner ganzen Fußballmannschaft in diversen Bielefelder Lokalitäten. Nicht mal betrunken lief er gegen 7 in der Frühe wieder hier im Westen ein. Das läßt hoffen, das gibt Kraft.

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Bielefeld-Blog: Städtebaulicher Sonderfall

Bielefeld

Die ostwestfälische Metropole wird von fast allen Städteplanern der BRD völlig unterschätzt! Jedoch besonders die städtebauliche Vielfalt begeistert den eingeborenen Bielefelder. Die abwechslungsreiche Architektur bietet eine lebhafte Atmossphäre, die die meisten Städte mit über 300 000 Einwohnern nicht zu bieten haben!

Siehe Foto: Slums (links unten!), Einfamilienhäuser (rechts unten!), Wolkenkratzer (im Hintergrund!)

Reutlingen-Blog: Gaststätten und Kneipen in Reutlingen mit Raucherecken

Seit einiger Zeit ist die neue Gesetzgebung zum Rauchverbot in Gaststätten in Baden-Württemberg umgesetzt – auch in Reutlingen herrscht Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten.

Grundsätzlich bin ich als Nichtraucher zwar Befürworter dieser Massnahme zum Nichtraucherschutz, aber ich fühle mich mit dem deutschen rigorosen Ansatz auch nicht wirklich wohl :-( . Man hätte gerade den kleinen Kneipen hier etwas mehr Spielraum für die Umsetzung geben sollen, insbesondere dort wo der Platz für eine echte räumliche Teilung fehlt. Ein bisschen mehr Toleranz und Flexibilität hätte der Kneipen- und Gaststättenkultur gut getan.

Da ich immer noch häufig mit befreundeten Rauchern ausgehe habe ich ein paar Gaststätten kennengelernt, in denen man immer noch rauchen kann, also hier ein paar

    persönliche Tips für Raucher in Reutlingen:

- “Kaiserhalle” in der Bismarckstrasse – Kneipe: Abgetrennte Raucherzelle mit starker Belüftung, wenn es leer ist etwas kühl durch das starke Gebläse, aber leer ist es selten…

- “Treppenhaus” in Pfullingen (beim Marktkauf) Restaurant und Kneipe: Eigentlich die perfekte Lösung, zwei grosse vollständig getrennte Bereiche in denen man sowohl Essen als auch nur was Trinken kann dazu noch ein grosser Biergarten im Sommer.

- “Schnitzelei” in Eningen an der Haupstrasse – Speisegaststätte: Zwei getrennte Gaststuben – aber der wahre Hammer dort: 28 verschieden Schnitzelsorten.

Soweit meine privaten Tips für die bedrohte Spezies des Rauchers ;-) bitte ergänzt Eure Tips in den Kommentaren.