Die Herbstferienwoche in Brandenburg geht dem Ende entgegen. Wir hatten für ein paar Tage ein Ferienkind zu Besuch. Heute hatte sie sich noch eine Freundin eingeladen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um sieben Grad haben wir gemeinsam eine Radtour nach Grütz unternommen und vom Vogelbeobachtungspunkt einen Blick mit dem Fernglas in die Runde gewagt.
Zum Schluss wurde noch ein Blick auf die Anschauungstafel geworfen und über die Vielzahl der Gänse und Enten gestaunt.
Wieder zu Hause, schmeckten der heiße Tee und die frisch gebackenen Quarkkringel besonders gut.
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Nicht nur über den Rieselfeldern Windel/Senne hört und sieht man sie, die keilförmigen Formationen der Gänse und Kraniche. Jetzt fliegen sie wieder dahin, wo es wärmer ist oder der Pfeffer wächst. M anchmal wollte man Nils Holgersson sein und sich ihnen anschließen. Von oben ein Blick auf Bielefelder Brachflächen und geplante Hoffungslosigkeiten. Oder die majestätischen Steelen der neuen Alm-Osttribüne.
Für die Sanierung des Daches der Sankt-Marien-Andreas-Kirche werden etwa 50.000 Biberschwänze benötigt. 1.000 Ziegel zum symbolischen Preis von zehn Euro sind laut Förderkreis bereits von privaten Spendern und Vereinen gespendet worden. Jeder Spender erhält eine Urkunde. Außer dem Dach müssen die Seitenwände saniert und wenn möglich, auch die Kreuzgewölbe neu eingebaut werden. Für großzügige Spender gibt es auch die Möglichkeit des Erwerbs von Stifterbriefen und Münzen.
Zur Geschichte der evangelischen Kirche und des Kindergartens in Rathenow kann man sich in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche eine Ausstellung ansehen. Die Angebote werden gut genutzt. Neben den Studenten der TU Cottbus nahmen gestern unter anderem auch Gäste aus Pritzwalk und Cuxhaven die Möglichkeit der Besichtigung wahr.
25 Studenten der Fachrichtung Architektur der TU Cottbus waren gestern in Rathenow zu Besuch. Sie haben die Aufgabe, im Rahmen einer Semesterarbeit für eines der freien Grundstücke auf dem Kirchberg eine Bebauung zu planen. Dazu sahen sie sich das Gelände auch aus der Vogelperpektive (vom Kirchturm aus) an und unternahmen Spaziergänge durch den Stadtteil.
Herbstlich frisch war gestern der Oktobertag in Rathenow. Mit meinem Ferienkind war ich auf dem Turm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Kirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Gegen einen Obulus von einem Euro kann jeder auf den Turm und sich die Stadt von oben ansehen. Wer es nicht selbst schafft, dem will ich mal wieder ein wenig helfen.
75 Jahre gab es dieses Textilgeschäft direkt an der Buschkampkreuzung am Südring. Bis 2004 Schluß war. Bis heute hat sich kein Nachmieter für das Geschäft direkt an der großen Ampel gefunden. Tausende Autos fahren jeden Tag daran vorbei. Wo ihre FahrerInnen wohl ihre Klamotten kaufen? KIKen Sie einfach mal in das Etikett Ihrer Jeans. Na? “Made in China”. 8 Euro, Wühltisch. Von Kindern in China gestichelt. Geiz ist eben nach wie vor geil. Und passt in die Schiene “Lohndumping”, “Zeitarbeit”, “1-Eurojob”, “Heuschrecken”.
Gestern Katja K., heute Katja K. Jaja, die NW Neue Westfälische Zeitung liebt die Frau des aus Bielefeld stammenden Chefredakteurs der B..D-Zeitung, Kai “Gelhaar” D. Und widmet der dreifachen Mutter (Aufgepasst, Eva H.), “Starreporterin” und Neubuchautorin nach dem gestrigen Elaborat auch heute nochmal ein paar allerliebste Zeilen. Zusammen mit den Bielefelder Schwiegereltern schaut sie gar herzlich auf ihr erstes Buch. Den Titel sagen wir hier mal nicht. Bei der Douglas-Tochter Thalia (Wie schön, das es diese überall gleichen Kettenläden gibt. Man fühlt sich da auch in Moskau gleich heimisch) stellte sie es gestern vor und meinte neckisch, es gehe “schon ab wie eine Rakete”. Klar, bei dem NW-Rückenwind. Und so widmen wir uns denn mal lieber den ernsthaften Dingen hier in Ostwestfalen. Dem Wetter zum Beispiel. 4 Grad, hohe Regenwahrscheinlichkeit. Wenn Sie in den Teutoburger Wald wollen, ziehen Sie lieber gleich Intermediates auf.
Vor einigen Wochen erlaubte die Bundesopiumstelle in Bonn zum ersten Mal die Ausgabe von Cannabis (im Volksmund besser als Hanf bekannt) an einen Patienten, der unter multipler Sklerose leidet. Dass die Verwendung von Hanf als wirksames Medikament zunehmend und auch öffentlich diskutiert wird, wurde kürzlich auf der „4th Conference on Cannabinoids in Medicine“ in Köln deutlich. Demnach scheint die Anwendung von Hanf weitere klinische Forschungen zu rechtfertigen. Allein, das Potenzial der 70 verschiedenen aus Hanf isolierten Substanzen verweist nicht nur auf zukünftig profitable Märkte für die Pharmaindustrie. Forschungsergebnisse aus Kalifornien, England, Italien und der Schweiz markieren auch die Gratwanderung zwischen therapeutischem Neuland und einer im nationalen Einzelfall “flexiblen” Ausgestaltung der Illegalität.




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