StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
9
Okt '07

Mainz-Blog: Kickerkarikatur – Mainz 05

kari-mainz.jpg

Dresden-Blog: Wer benötigt Lehrer………….???

ES WURDE FESTGESTELLT !!??das die Sachsen zuviele Lehrer hätten……….

hahaha…..warum haben die Kinnings dann ständig Stundenausfall statt Vertretung.

kompletter Artikel

grussi………..

Dresden-Blog: Klappe die dritte………….

in DD wird nenFilm gedreht,und zwar im Haus der Presse………
keine Sau wird das interessieren aber es war der SZ ne Pressenotiz wert……….

wers wirklich lesen will..

grussi…………

Dresden-Blog: Unser Goldener Reiter…………

um nicht selber soviel zu diesem guten Beitrag schreiben zu müssen übernehme ich den Artikel der SZ komplett.Ab morgen ist mein Probeabbolesen nämlich zu Ende und ich kann auch nur noch das lesen was der nichtzahlende Pöbel sieht.

also komplett:

Der Goldene Reiter wird eingezäunt
Von Bettina Klemm

Das Reiterstandbild auf der Hauptstraße wurde in diesem Jahr schon dreimal beschädigt. Jetzt soll es geschützt werden.

Rings um den Goldenen Reiter stehen Poller aus Stein. Doch sie halten Übermütige nicht zurück, die glänzende Figur reizt sie offensichtlich zum Klettern. Das wiederum nimmt die Blattgoldhaut übel. Auch das Schwert und das Sattelzeug wurden bei der Kletterei beschädigt. Andere ritzten ihre Initialen an die Figur, so tief, dass alle Schichten beschädigt wurden.

Teure Reparatur

Zur Beseitigung der Schäden ist es deshalb erforderlich, die Hubbühne gleich mehrere Tage einzusetzen, weil die einzelnen Farb- und Goldschichten erst austrocknen müssen. Damit werden selbst zwei eingeritzte Buchstaben zu einer teuren Angelegenheit. Rund 7000 Euro musste die Stadt in diesem Jahr schon ausgeben, um die Schäden zu beseitigen, sagt Rathaussprecher Karl Schuricht.

Um Vandalismus in Zukunft zu verhindern, sollen der starke August und sein feuriges Pferd geschützt werden. In einer gemeinsamen Beratung mit dem städtischen Liegenschaftsamt und der Landesdenkmalpflege stellte das Landeskriminalamt dazu mehrere Varianten vor. „Wir haben uns auf einen Zaun nach historischem Vorbild geeinigt und mehrere Firmen um entsprechende Entwürfe gebeten“, sagt eine Mitarbeiterin im Liegenschaftsamt.

Auf alten Postkarten ist so ein schmiedeeiserner Zaun zwischen den Pollern zu sehen. „Der Goldene Reiter kommt hinter Gitter“, titelt die Bildzeitung und fragt zugleich, ob ein Zäunchen ausreicht. „Ein Zaun oder auch nur eine Kette als räumliches Hindernis würde die Hemmschwelle erhöhen. Wir haben aber gleichzeitig eine Videoüberwachung empfohlen“, erläutert Tom Jährig vom Landeskriminalamt. Beim Überschreiten des Zaunes könnte auch ein Wachschutz alarmiert werden.

Videoüberwachung geprüft

Bisher gebe es in der Stadt nur vage Vorstellungen zu den Kosten für einen kunstvollen Zaun. Finden die Entwürfe bei den Denkmalschützern Zustimmung, könnte er im nächsten Jahr aufgestellt werden. „Eine zusätzliche Videoüberwachung wird geprüft. Dazu ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagt Karl Schuricht. Nach Angaben des Liegenschaftsamtes wird kein anderes Standbild so häufig beschädigt wie der Goldene Reiter.

Auch bei seiner letzten Sanierung 2002/03 gab es Schwierigkeiten: Zunächst riss ein Sturm Teile des Schutzdaches ab und beschädigte die Figur. Kurz vor der Einweihung hatten dann unbekannte Täter den Reiter mit einer braunen Flüssigkeit begossen und zerkratzt.

Quelle……

grussi………..

Rathenow-Blog: Schluss für dieses Jahr

Die erste Saison im Optikpark ist Geschichte. Laut Zeitungsbericht in der MAZ sind rund 80.000 Besucher auf das ehemalige Landesgartenschau-Gelände gekommen. An den Wochenenden soll wegen der angebotenen Veranstaltungen die Besucherzahl zufriedenstellend gewesen sein. Besonders wenig Leute seien montags und freitags anzutreffen gewesen. Nun wird also wieder alles winterfest gemacht. Auch die Hinweistafeln werden weggeräumt, denn sie haben ausgedient.
cimg1494.JPG

Lippstadt-Blog: Watt is en ECE?!

… da stelle mer uns janz dumm und frachen die Schreiberlinge vons Lippstadt-Lied! Da kommt der ECE nämlisch vor. Hörste jannz deutlisch raus, und zwa hier:

Lippstadt-Lied, ECE (Quelle: Kontakte-Musikverlag)

Isch kannte wohl den Ihh Zeh Eh, datt issen Intercity-Express, abba EEEH Zeh Eh? Noch nie jehört.Und auf Anfrache sacht mir nun getz der Kontakte Musikverlach folchendes:

“Im Lippstadt Lied ist es tatsächlich der besungene ECE (EuroCity-Express) – denn der ICE, der hält ja seit einiger Zeit nahe Deiner Arbeitstür.”

Datt klingt doch ma nach ‘ne loggische Erklärung! Dann frache ich mich getz nur noch, warum im Notenblatt zum Liedschen trotzdem der ICE steht. Und welsche Erklärung haben die Herren Liedschenschreiber, wenn Lippstadt essma inne Bundes … ach, äh… schon gut!

;-)

Und bald is’ auch schon wieder Zeit für leckere Feuerzangenbowle!

Bielefeld-Blog: Jeden Tag ein bisschen schöner!

Klare Akzente setzt die neueste Sehenswürdigkeit der Stadt:

tafel.jpg

Wir freuen uns schon auf bunte Reklame
und vielleicht wird ja auch eines Tages die neue Imagekampagne
für Bielefeld an dieser gut sichtbaren Stelle erscheinen.

.

Rathenow-Blog: Freundliche Erinnerung

oder kleine Kontrolle? Seit dem 1. September ist meine Arbeitskraft mal wieder nicht gefragt. Heute früh kurz vor neun klingelte mein Telefon und eine freundliche Dame von der Agentur für Arbeit (unpassende Bezeichnung) erinnerte mich daran, dass ich am kommenden Montag einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler habe. Kann mich nicht erinnern, dass ich einen der vielen Termine (Meldetermin, Termin bei der Leistungsabteilung, zwei beim Vermittler, der nichts zu vermitteln hat) vergessen hätte. Wird vorausgesetzt, wenn man zu Hause ist, dass man automatisch verblödet oder wollte man feststellen, ob ich wirklich zu Hause bin? Dann war es purer Zufall, dass ich heute früh noch im Haus war. Meist war ich um diese Zeit nämlich schon im Garten beschäftigt oder im Wald auf Pilzsuche. Wie viele interessante Angebote mögen mir auf diese Weise schon verloren gegangen sein! Wenn ich zum “Vermittler” komme, wird er in meinem Beisein ins Internet sehen und zur selben Feststellung kommen, die ich zu Hause schon gemacht habe: Nichts da! Und in den Zeitungen stehen ständig dieselben sinnlosen Angebote: 500 Euro oder mehr als…Eine einzige interessante Sache war in den vergangenen sechs Wochen für mich dabei. Von dort bekam ich aber promt eine Absage. Wenn sie auf das Geburtsdatum sehen, ist man doch schon aussortiert. Dabei bin ich wahrscheinlich belastbarer und flexibler, als sie es altersmäßig von Jüngeren erwarten.
In Rathenow fand vor ein paar Tagen eine Rückholaktion für “Auswanderer” statt. Einen konnten sie tatsächlich hier vor Ort in Arbeit bringen. Das ging ja dann auch durch sämtliche Medien. Ich glaube nicht, dass diejenigen, die jetzt wirklich anderswo Fuß gefasst haben, so schnell wieder hierher zurückkommen. Wer gibt denn seinen sicheren Arbeitsplatz für solch eine Hau-Ruck-Aktion auf?

Bielefeld-Blog: Schoggiwandel

Bei Jibi (Bielefelds Kultnahversorger) zeigen die Regale schon Lücken, das kostbare Gut rutscht nicht so schnell nach, wie sie es gerne hätte. Die Rede ist von ihrem Schokoladengeschmackswandel. Von der glühenden Vollmilchverehrerin über Schoggi mit Puffreis (naja….) hin zu der X-fach geconchten (Sie wissen nicht, was das ist?) und mit Chilli, Orange oder anderen Extremzutaten dünn gefüllten Schweizer Edelbitter. Dabei war sie immer eine glühende Ablehnerin der Edelbitter. Jibi, leg nach…..

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Bielefeld-Blog: “Die Reihen fest geschlossen”

In großer Aufmachung berichtet heute die NW Neue Westfälische Zeitung über einen Sohn der Stadt Bielefeld, dessen Name untrennbar mit dem dunkelsten Kapitel Deutschlands verbunden ist: Horst Wessel. Heute vor hundert Jahren wurde er hier geboren. Das sogenannte “Horst-Wessel-Lied” gröhlen heute noch die rechten Horden, wenn sie mit Glatze und Springerstiefeln durch die Straßen ziehen. Wie weiland, Anfang 1933. Seine Ermordung in Berlin machte ihn zum Märtyrer, auch unter der Sparrenburg. Das 20 Tonnen schwere Denkmal, das die Stadt ihrem verblendeten Sohn unweit der Möllerschen Gaststätte auf einer Bergkuppe aufstellte, sollen die von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel gestiftet haben. Welch unselige Verquickung einer sozialen Einrichtung mit einer Ideologie, die mit Gaskammern, Konzentrationslagern und Euthanasie experimentierte…….

Bielefeld-Blog: Rainer Wend. Der Nibelungentreue

Rainer Wend, gerne als “Wirtschaftsexperte” apostrophierter Bielefelder Rechtsanwalt und SPD-Bundestagsabgeordneter, stellt sich gegen seinen Parteichef Beck und verteidigt eines der unseligsten und unsozialsten Machwerke der deutschen Politik, die Agenda 2010. Noch von Gerhard Schröder auf den Weg gebracht, von Experten viel gescholten und in vielen Teilen einfach handwerklich schlecht gemacht. So zum Beispiel beim Arbeitslosengeld I für Ältere. Wend möchte zementieren, was sich laut seiner Aussage “in der Praxis bewährt hat”. Jo, ebenso wie die Arbeitslosenstatistik, die von vorne bis hinten nicht stimmt. Aber zitieren wir mal den Bericht einer ostdeutschen Diakonie:

Zusätzlich zu den bekannten Zahlen die durch die Medien gingen, erhielten 2.836.000 erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II, ohne angeblich arbeitslos zu sein. Das sind in der Regel, die Beschäftigungen in Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) und die Teilnehmer an Qualifizierungsmaßnahmen.

Alles in allem bekamen damit 6.240.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II. Nachzulesen auf den Seiten der Arbeitsagentur: Hier der Link zur Arbeitsagentur (Lesen Sie Seite 6)

Rechnet man nun noch die 3,687 Millionen Arbeitslosen dazu die keinen EEJ haben und sich in keiner Qualifizierung befinden, dann ergibt das eine bestätigte Arbeitslosenzahl von mindestens:
6,523 Millionen Arbeitslose

Der Aufschwung an Ein-Euro-Jobber ist zweifelsfrei erkennbar, aber nur bei EE-Jobs! Die Bundesregierung verweist auf über 700.000 neue Arbeitsplätze die im letzten Jahr geschaffen wurden. Weiß jemand denn, wo die neu entstandenen 700.000 Arbeitsplätze sind? Nicht enthalten sind bei der Statistik auch Arbeitslose über 50 Jahre, die nicht oder nur sehr schwer vermittelbar sind. Unbestätigte Zahlen beschreiben ca. 680.000 Bürger über 50 Jahre, die nicht oder nur schwer vermittelbar sind, da sie zu alt sind. Rechnet man die 680.000 Bürger über 50 Jahre noch dazu, dann kommen wir bereits auf

ca. 7,2 Millionen Arbeitslose

allein aus der offiziellen Statistik der BA.

Allein in Magdeburg hängen tausende EIN-EURO-JOBer rum und wissen nicht wirklich was sie machen sollen, oder verrichten Arbeiten auf Baustellen der Privatwirtschaft, oder spielen den ganzen Tag PC-Spiele um die Zeit totzuschlagen. Das kostet uns Steuerzahlern zusätzliche Milliarden – die sinnlos versickern – nur damit die offizielle Arbeitslosenstatistik stimmt!

Dann gibt es noch ca. 2,2 Millionen arbeitslose Bürger, die gern arbeiten möchten, (wir berichteten bereits) die überhaut nicht in der Statistik erfasst sind, weil der Partner/Partnerin etwas mehr als 1.000 Euro monatlich verdient. Viele dieser Familien leben ebenfalls am Existenzminimum.

Somit gibt es mindestens:

ca. 9,4 Millionen Arbeitslose

in Deutschland.

Klar, lieber Rainer Wend. Man kann sich auch Dinge schön lügen. Oder man biegt sie so zurecht, wie man sie gerne haben möchte, um “erfolgreich” da zu stehen…… Hilft aber niemandem. Und schon gar nicht der SPD. Fahren Sie mal zu den Noch-Mitarbeitern von Balda, Schieder, Kampa und anderen. Die können Ihnen ein garstig Lied von Heuschrecken, Agenda 2010, Hartz IV und schief gelaufener Sozial- und Wirtschaftspolitik singen.