Traditionell Anfang Oktober startet das große Schulhoffest der Pestalozzi-Schule. Dazu wird es am Freitag, dem 5. Oktober, auf dem gesamten Schulgelände wieder viele Attraktionen geben. Da werden Sportwettkämpfe stattfinden, es gibt die unterschiedlichsten Bastelstände, eine Tombola mit wertvollen Preisen, einen Basar mit Spielzeug und natürlich reichlich zu essen und zu trinken.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Nachdem die ersten Erntefeste bereits gefeiert wurden, findet das Steckelsdorfer Fest am kommenden Sonnabend statt. Der Heimatverein hat sich dazu wieder allerhand einfallen lassen. So ist wie immer reichlich für Essen und Getränke gesorgt und auch verschiedene Wettbewerbe wurden vorbereitet (darüber wird später berichtet). Auf einer Ausstellung sollen die schönsten und kuriosesten Früchte dieses Sommers präsentiert werden. Beginn des Erntefestes ist um 14 Uhr mit einem Erntedankgottesdienst in der Dorfkirche. Anschließend wird dieses Mal auf der Big DD-Ranch gefeiert (der Platz um das Feuerwehrhaus ist doch recht beengt und mit den Anwohnern des Gemeindezentrums ist es offensichtlich noch zu keiner Einigung gekommen). Ab 19.30 Uhr gibt es einen Lampionumzug und ein Lagerfeuer.
Am Freitag, dem 28. September von 16 bis 20 Uhr findet auf dem Schulhof der Oberschule in der Schleusenstraße ein Schulhoffest statt. Schüler und Lehrer wollen das mit Beginn des neuen Schuljahres bezogene Gebäude präsentieren. Besonders herzlich sind Grundschüler und deren Eltern eingeladen, die demnächst vor der Wahl einer weiterführenden Schule stehen.
Noch steht Johann-Heinrich-August-Duncker-Gymnasium über dem Eingang, aber links neben der Tür weist seit Schuljahresbeginn ein Schild auf die jetzigen Nutzer des Hauses hin.
Am 27.9. um 20.00 Uhr ist im Kulturforum wieder Jazz-Zeit.
Vier Männer sind es, die die Band Elbtonal Percussion bilden, und dem Namen entsprechend sind sie ausgestattet. Das Quartett arbeitete bereits für ein Album mit dem renommierten Vibraphonisten Christopher Dell zusammen.
In der Ausgabe der Kieler Nachrichten vom 19. September überschreibt Klaus Kramer (wenn er es denn selbst war, der die Überschrift wählte) einen Kommentar mit den Worten
“Schlechter Witz”.
Derart vernichtende Kritik an seinem eigenen Kommentar wäre löblich, aber leider hat Kramer das wieder völlig anders gemeint:
“Der Gesetzentwurf der Justizministerin ist ein schlechter Wirtz. Es soll nicht etwa derjenige bestraft werden, der sich zum Terroristen ausbilden lässt, der im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult wird, der gedrillt wird, wahllos Menschen zu töten. Bestraft werden soll nur, wer nachweislich mit terroristischen Absichten nach Hause kommt.”
Oder ist es vielmehr ein schlechter Witz, daß Kramer von den Obliegenheiten des Rechtsstaates offenkundig kaum eíne Ahnung hat?
Wir finden sie in der Ausgabe vom 19. September aus Seite 1, und sie lautet:
“Die Zebras überrollen den SCM”
Lieber ungenannter KN-Redakteur!
(Bemerkst Du die Doppeldeutigkeit meiner Anrede?)
Hufe sind keine Räder.
Das schreibst Du jetzt hundertmal. Oder so lange, bis Du es begriffen hast.
Der ist nämlich am 20. September in den Kieler Nachrichten mit einem Kommentar vertreten.
Wir zitieren:
“Das hätte man dem United-Internet-Team Germany vor wenigen Wochen wahrlich nicht zugetraut, denn die erste deutsche America´s-Cup-Kampagne war das elegische Pseudonym für Pleiten, Pech und Pannen.”
Und wo er schon gerade davon spricht, kann er es natürlich nicht untrlassen, einen eigenen Doppelschnitzer zu präsentieren: Nicht “Pseudonym”, sondern “Synonym” meint er, und selbst das könnte unter keinen Umständen elegisch sein. Weiter im Text:
“Doch die Teamführung zog aus dem lange Zeit blassen Auftritt ihre Lehren, überraschte seit dem frühen Ausscheiden beim vergangenen Cup durchweg mit positiven Nachrichten.
Jetzt hob sie das deutsche Segel-Engagement auf ein ganz anderes Niveau. Mit der Verpflichtung von Jochen Schümann als Teamchef, Audi als zweitem Hauptsponsor und Porsche als Technologiepartner scheint der neuen Kampagne alles möglich, was der vorigen verwehrt blieb: Es könnte sich zu einer Sportangelegenheit von nationalem Interesse mausern.”
In der Mauser heißt die Kampagne also “das” Kampagne. Danach hört sie auf das zauberhafte Wortgefüge “Sportangelegenheit”.
Doch, dieser Abratis erreicht durchaus Kramer-Niveau.
Ab dem kommenden Freitag ist wieder Muschelwoche am Bootshafen.
Es wird eine verlängerte Woche sein, denn das übernächste Wochenende gehört auch dazu. An den Wochenenden sowie am Mittwoch stehen die Angebote bereits ab 12 zur Verfügung, an den anderen Tagen ab 17.00 Uhr.
Allerdings spräche auch nichts dagegen, sich auch mal am um Mitternacht ein paar Muscheln zu genehmigen und dazu ein passendes Bier (Stout oder Porter) zu schlürfen.
Aber leider ist 23.00 Uhr an jedem Tage Ende der Veranstaltung.
Na ja, in Kiel gibt es meines Wissens auch sonst kein Restaurant, das durchgehend oder zumindest bis nach Mitternacht geöffnet ist.
Habe ich jetzt eine Marktlücke entdeckt?
Oder irre ich mich vielleicht sogar?
Eben sicherheitshalber ne Google-Suche gemacht. Es scheint da wirklich nichts zu geben.
Nun sieht man also immer deutlicher, wie die neue Gablenzbrücke neben der alten Gesalt annimmt, und zwar genau die Gestalt der alten.
Inzwischen ist das Gefühl der Mulmigkeit bei mir geschwunden, wenn ich über die Brücke fahre.
Hat es sich bei anderen vielleicht noch verstärkt, als sie von dem fatalen Brückeneinsturz in den USA hörten?
Na ja, wenn man sich an der Gablenzbrücke so umguckt, dann scheint doch dort jede Menge sicherheitstechnische Kompetenz präsent.
Und das schafft Vertrauen.
Ein guter alter Titanic-Witz läßt sich läßt sich bestens auf Elmschenhagenerinnen anwenden:
Warum gibt es in Elmschenhagen so viele Telefonzellen?
Weil die Elmschenhagenerinnen von Handys …
Ach nee, so geht der:
Eine Elmschenhagenerin steht in einer besonderen Telefonzelle und spricht folgendes in die Sprechmuschel:
Hartmut?
Hartmut, kannst Du mich verstehen?
Ich rufe aus einer Behindertenzelle an.
Gefällt?
Jedenfalls wird die Reihe von Elmschenhagenerinnen-Witzen gnadenlos fortgesetzt.
Und wir hier im Kiel-Blog schauen zu, wie er vom Pferd fällt. Das ist immer wieder komisch, zumal wir ja wissen, daß er ein Steh-auf-Männchen ist.
Was also schreibt Kamer in seinem Kommentar der Kieler Nachrichten von heute:
“Angela Merkel unternimmt einen neuen Vorstoß für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat.”
Unternimmt einen Stoß für einen Sitz. Denn selbst kann der Sitz ja nicht stoßen, nicht wahr? Weiter im Text:
“Sie könnte damit mehr Erfolg haben als ihr Vorgänger. Denn erstens hat sich unter ihrer Führung das deutsch-amerikanische Verhältnis deutlich verbessert und zweitens tritt sie in der Sache diplomatischer auf als Gerhard Schröder.”
Vor “und zweitens” müßte ein Komma stehen, da dort ein Hauptsatz beginnt.
Und was ein Auftreten in der Sache im Unterschied etwa zu einem Auftreten in der Form sein soll, das weiß Kramer selbst nicht.
Fast zu schweigen davon, daß ein Sitz Deutschlands im UN-Sicherheitsrat durchaus nicht wünschenwert ist.
Deutschlands ist als Aggressor beider Weltkriege und mehrfacher Massenmörder das weltgrößte Sicherheitsrisiko.
Der findet zur Zeit immer noch am Holstentörn statt, wenn er nicht schon beendet ist.
Jedenfalls ist diese Veranstaltung heute, und nur heute.
Daß menschliche Beziehungen im Kapitalismus Warencharakter erhalten, behaupten die Marxisten. Geht das so weit, daß es einen “Sprachenmarkt” geben muß?
Na ja, interessant wäre es schon zu erfahren, wie viele four-letter-words man für ein dreigliedriges deutsches Kompositum erhält.
Aber darüber gibt dieser “Markt” leider keinen Aufschluß.
Er heißt nämlich, Ihr ahnt es schon, zu Unrecht so.
Worum also geht es wirklich?
Man wird halt einfach von native speakers und anderen Experten geballt über fremde Sprachen informiert.
Auch Esperanto und Gebärdensprache werden präsentiert, und man bietet sogar “Schnupperkurse” an.
Na denn man tau.
Verzeihung: Hänsel in diesem Blog erwähne, dann weil ihr Film “Als der Wind den Sand berührte” zum Beispiel am Mittwoch um 20.30 Uhr im Kommunalen Kino zu sehen sein wird.
Ums Verdursten gehts, und gegen dieses Thema ist nichts einzuwenden. Wohl aber gegen den Titel, zumal Sentimentalitäten dem Thema wohl kaum gemäß sind.
Wer sich daran nicht stört, kann ja mal vorbeisehen.
Inder Hansastraße 48 wird am 26.9. um 20.00 Uhr ein Stück von Sartre gegeben.
“Eine respektvole Dirne” heißt es.
Vielleicht haben wir es hier aber mit einem Übersetzungsfehler zu tun. Dirnen hält man gemeinhin nicht für respektabel. Daher ist vermutlich eben das gemeint: respektabel. Es soll ein Kontrast hergestellt werden.
“Respektvoll” dagegen hieße, daß sie vor anderen Menschen Respekt hat – und daran ist ja nun wirklich nichts besonderes.
Also gut, ich habe das Stück nicht gelesen und werde es auch nicht sehen. Wenn also mal einer der Kiel-Blog-Leser und Hansastraßenbesucher einen erhellenden Kommentar einstellen würde, wäre ich ihm verbunden.
Hier ist er:
Warum braucht man drei Elmschenhagenerinnen, um eine Glühbirne einzudrehen?
Weil sie so unheimlich blöd sind.
Wie, das wäre nun aber gar nicht komisch, ja geradezu primitiv?
Dann muß ich diesen Witz über weibliche Bewohner des Stadtteils Elmschenhagen eben analysieren:
Frage-und-Antwort-Witze wie zum Beispiel die meisten Blondinenwitze vermitteln in mehr oder weniger verhüllter Form, daß die zentrale Figur des Witzes dumm sei.
Das ist fast nie komisch.
In diesem Witz nun wird die Verhüllung weggelassen, und darin besteht der Witz. Der einfache Frage-und Antwort-Witz steht in diesem Meta-Witz nackt da, dumm wie Gott ihn schuf, dümmer als das Objekt seines Spotts.
Das soll nun aber nicht heißen, daß Witze über Elmschenhagenerinnen nicht ihre Berechtigung hätten.
Natürlich wird die Reihe fortgesetzt.
Was dem Deutschen im Ganzen seine Witze über Blondinen oder Ostfriesen, das sind dem Kieler bekanntlich die Witze über Elmschenhagenerinnen.
Beispiel:
Geht ne Elmschenhagenerin mit ner Sehnenscheidenentzündung zum Gynäkologen.
Hübsch, nicht?
Kurz und gut.
Und das ist erst der Anfang einer Reihe von Elmschenhagenerinnen-Witze in diesem Blog.
So und damit wirklich intelligent betitelt ist die Veranstaltung, die Ihr am 26.9. um 20.00 Uhr im Schloss besuchen könnt.
Denn Filmmusik scheint tatsächlich immer, oder doch zumindest oft von größten Größen und weitesten Weiten zu sprechen. Denkt doch nur mal an den berühmtesten aller Soundtracks:
Once upon a time in the West (“Spiel mir das Lied vom Tod”) von Ennio Morricone.
Aber es wird wohl auch Neues zu entdecken geben im Schloss.
Je näher man sich mit der Stadtbücherei beschäftigt, desto mehr Respekt vor den Verantwortlichen dieser Institution geht verloren.
Seit einiger Zeit habe ich mich darüber gewundert, daß die aktuelle Ausgabe der Monatszeitschrift epd Film nie an ihrem Platz ist, wenn ich vor Ort bin. Eine OPAC-Recherche meinerseits ergab neulich, daß die aktuelle Ausgabe ausgeliehen war.
“Das kann doch wohl nich wah sein”, dachte ich und ging zum Informationsbibliothekar.
Der bestätigte tatsächlich, daß nunmehr auch aktuelle Ausgaben ausgeliehen würden.
Da kommen nun also die Leute in die Bibliothek in der Hoffnung auf interessante Lektüre und ahnen nicht, daß sie auch bei wiederholten Anläufen keine Chance haben, in den Genuß derselben zu kommen.
Und warum nun diese “Umstellung”, wie der Bibliothekar es nannte?
Darüber gab der Auskunftsmensch keine Auskunft.
Vielleicht hat mal irgend jemand untersucht, daß zuviel aus der Bücherei geklaut wird.
Da ist man dann auf den Trichter gekommen, daß das Entleihen aktueller Ausgaben von Wochen- und Monatszeitschriften die Zahl der Diebstähle in den grünen Bereich bringt. Denn es sind wohl vornehmlich die aktuellen Ausgaben von Zeitschriften, die gestohlen werden, und was nicht da, weil entliehen ist, kann eben nicht entwendet werden.
Tja, am Ende werden sie noch Tageszeitungen entleihen.
Schon der erste Eindruck heute früh war nicht schlecht. Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bis jetzt zeigt er sich von seiner strahlendsten Seite.
Die Agenturspatzen pfiffen es ja schon länger von den Dächern unter der Sparrenburg und die Öffentlichkeit fragte sich, wann denn die “Bielefeld-Imagekampagne” endlich komme. Nun kommt nichts. Hier in diesem Blog gab es ja um die im Dezember 2006 vorgestellte Kampagne eines Agenturdreierteams aus “Drogies2moro”/Osnabrück, “Brasilhaus”/Bremen und “Inforce”/Bielefeld bereits erregte Diskussionen und die Qualität des Konzeptes wurde bezweifelt. Alle anderen Konzepte Bielefelder Agenturen genügten den Entscxheidern der Stadt nicht. Nun ist der Salat komplett, versalzen und verpfeffert. Die Imagekampagne mit so bedeutungsschwangeren Headlines wie: “Warum reden die Ostwestfalen so wenig? Sie machen”. Wie man ja sieht. Den beauftragten Agenturen – Etat immerhin 750.000 Euro für drei Jahre – wurde ein Brief geschrieben, der von Vorwürfen nur so strotzt. So sei die “nicht ausreichende Projekttiefe” zu bemängeln. Was im Klartext wohl heißt, die drei Werber hätten nicht weit genug gedacht.
Das in Schilda zu erkennen, bedurfte es in SchildaBielefeld 9 Monate. Werbe- und PR-Insider hatten es bereits bei der Vorstellung der Kampagne hinter vorgehaltener Hand gesagt. Drogentwomore? Wenn das durch die Republik geht, hat man mehr kaputt gemacht, als Bielefelds hölzernes Stadtmarketing es bisher schon vermag. Wer ist nun der eigentlich Verantwortliche für diese Pleite? Die Agenturen? Die WEGE (Marketing – und Entwicklungsgesellschaft) oder Bielefeld – Marketing?




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