StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
24
Sep '07

Rathenow-Blog: Überall sind zarte Schleier ausgebreitet

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Über Nacht haben sich Tautropfen in diesen zarten Gebilden gesammelt. Am Morgen glitzern sie dann im Sonnenschein. Das sind die schönen Seiten des Herbstes. Bald werden uns Sturm, Regen oder dicker Nebel die Stimmung verderben. Deshalb müssen wir jetzt die schönen Stunden genießen.

Rathenow-Blog: Flinker Gast im Garten

Das Eichhörnchen ist im nahen Wald zu Hause, fühlt sich aber auch in unserem Garten wohl. Es hat alle Haselnüsse aufgesammelt und guckt, was sonst noch an Fressbarem vorhanden ist.
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Anschließend huscht es wieder über die Straße auf seine Lieblingseiche.

Rathenow-Blog: Alle Akkus voll aufladen

Das herrliche Wetter nutzen alle, um noch mal richtig aufzutanken.
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Im Ameisenhaufen herrscht reges Gewimmel und auch die Eidechsen nutzten heute die wärmenden Strahlen der Sonne.cimg1365.JPG

Kiel-Blog: Ärger mit der Stadtbücherei

Neulich habe ich mich in der Stadtbücherei mit zwei Anliegen an einen Auskunftsbibliothekar gewandt.
Mein erstes Anliegen:
Man hat dort den Ulysses nicht in angemessener Form – für Nichtleser: Dieser Roman von James Joyce ist das berühmteste literarische Kunstwerk des Zwanzigsten Jahrhunderts.
Vorhanden sind lediglich Übersetzungen und Hörbuchausgaben, Das Eigentliche aber, eine Printausgabe im Original, fehlt.
Der Bibliothekar wies mich sogleich auf die Möglichkeit hin, einen Wunschzettel auszufüllen.
Daran, daß dieses hochberühmte Werk in einer so großen Bücherei fehlt, fand er offenbar nicht Bemerkenswertes.
Also, Herrschaften, stellt Euch mal vor, ein Bibliothekar würde zu Euch sagen: “Goethes Faust suchen Sie? Mal gucken. Hm, da haben wir eine französische Übersetzung und eine Comic-Fassung, aber die Tragödie auf Deutsch haben wir leider nicht.”
Das wäre natürlich katastrophal – schlimmer als der eben beschriebene reale Fall wäre es aber nicht.
Nun zu meinem zweiten gegenüber dem Bibliothekar geäußerten Anliegen:
Wer über das Eintreffen vorbestellter Bücher informiert werden möchte, der wird auf althergebrachtem postalischen Wege informiert. Da wäre es doch wesentlich eleganter, wenn man die E-Mail-Adressen der Besucher registrierte und sie auf diesem Wege informierte.
Dazu meinte der Angesprochene, das sei in Arbeit.

In anderen Bibliotheken wird aber schon seit Jahren Mit Mail-Adressen gearbeitet.

Soviel erstmal.
Unsere Serie über Mängel in der Stadtbücherei wird natürlich gnadenlos fortgesetzt.
(Aber wo bleibt das Positive?
Na gut, es soll nicht verschwiegen werden, daß der betreffende Bibliothekar sehr sympathisch und hilfsbereit ist.)

Bielefeld-Blog: Blauer Himmel bis nach Mittwochabend?

Halb zehn heut früh hier in Ostwestfalen, der wirklichen Heimat der Frühstückchen. Der Himmel blau, die Vorfreude auf das Mittwochabend-Spiel der Arminen groß. Könnte man doch die Schalke-Klatsche gegen Hannover auswetzen. Unterm Flutlichtkran in der Schüco-Arena sollten die Niedersachsen schlagbar sein.

Ludwigshafen-Blog: Offener Brief an Franz Müntefering zur Kinderarmut in Deutschl.

Franz Müntefering, SPD MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin Ludwigshafen den 21.09.07

Offener Brief an Arbeitsminister Franz Müntefering

Sehr geehrter Herr Müntefering,

Ihre öffentliche Überlegung, 10,- Euro pro Kind, welches in einer Hartz-IV
Bedarfsgemeinschaft lebt anzuheben, oder Überlegungen, Sachleistungen
zu gewähren, anstatt Anhebung des Regelsatzes, entspricht einer Ohrfeige
für die betroffenen Eltern!

Einzig sozialleistungsbeziehende Eltern, sind gezwungen, mit dem Kindergeld und
einer kleinen Regelleistung von 54,-Euro für Kinder bis zum 13. Lebensjahr,
112,- Euro ab dem 14.Lebensj. ihre Kinder zu ernähren.

Der Grund: Kindergeld wird als Einkommen vom Regelsatz des Kindes
abgezogen!

In keiner anderen Gesellschaftsgruppe, wird das Kindergeld als Einkommen angerechnet.

Dies wird einzig bei Sozialleistungsempfängern praktiziert!
Genau dies führt zur Kinderarmut!

Ihre neue Forderung von Sachleistungen lenkt von den tatsächlichen Gründen ab
und stellt eine Entmündigung von immer mehr betroffenen Eltern und somit einer großen Gesellschaftsschicht dar.

Wir fordern daher, dass das Kindergeld, wie allen anderen Einkommensschichten gleichberechtigt, als Freibetrag zur Verfügung zu stellen und nicht als Einkommen anzurechnen.
Somit wäre der Kinderarmut per Gesetz entgegengetreten .

Ebenso sehen wir dies, mit dem Grundgesetz (Artikel 3)der Gleichstellung, nicht vereinbar und ist somit dringend zu revidieren.

Wir bitten um Stellungnahme
In interessierter Erwartung
Brigitte Hirsch
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