StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
31
Aug '07

Speyer-Blog: Ein ganz normaler Akt der Nächstenliebe, geschehen in Speyer

An einem Sonntag Abend in Speyer erkrankte ein älterer Bürger unserer Stadt an einem hochgradigen fieberhaften Infekt. Der herbeigerufene Notarzt verschrieb ein hochwirksames Antibiotikum daß der Mann sofort bekommen sollte. Da er permanent beaufsichtigt werden sollte entschied sich die pflegende Person ein Taxiunternehmen unserer Stadt anzurufen um das dringend benötigte Medikament in der Apotheke abzuholen. Ein weiteres Problem war, daß kein Bargeld vorhanden war und eine Rechnung ausgestellt werden sollte, die am nächsten Werktag aus dem Budget des Bürgers bezahlt worden wäre.

Die Person telefonierte also mit insgesamt 4 speyerer Taxiunternehmen, und erklärte ihnen die Problematik. Durchweg alle Taxiunternehmen weigerten sich diese dringend notwendige Fahrt durchzuführen wenn kein Bargeld bezahlt werden würde. Sie hätten alle immer Probleme mit Rechnungen und müßten deshalb die Fahrt ablehnen.

In ihrer Not fragte sie einen 10-jährigen Jungen aus der Nachbarschaft der an diesem Sonntag abend mit dem Fahrad durch die Stadt fuhr und das Medikament für den Mann holte. Eine angebotene Süßigkeit lehnte der Junge mit den Worten ab: “Es ist für mich eine Ehrensache einem Menschen zu helfen der meine Hilfe benötigt! Dafür nehme ich nichts!”

Mit diesem Artikel soll einmal allen Leuten gedacht werden die ohne eine Gegenleistung für andere Menschen da sind und kompromislos helfen. Und für einige unserer namhaften Taxiunternehmen: Gute Geschäfte und viele Gewinne!

Ich überlege mir mit wem ich nach dem nächsten gemütlichen Abendessen in einem unserer zahlreichen Restaurants nach Hause fahre! Und vielleicht machen das andere auch.

Potsdam-Blog: Tierheimschliessung in Potsdam mathematisch nicht durchdacht

Ja, da haben wir es wieder. Jede Hausfrau kann besser rechnen als unsere Stadtverordneten, die ja alles für uns regeln sollen. Nachdem ich den Artikel in der letzten Zeitung gelesen habe, staut sich bei mir die Wut und ich habe größte Lust Herrn Platzeck am Samstag persönlich zu interwieven, wie ja am Tag der offenen Tür des Landtages möglich, jedoch bezweifele ich , das der normale Bürger wirklich dazu kommt. 

Punkt ist die Schliessung des Potsdamer Tierheimes zum Ende dieses Jahres, die an gleicher Stelle geplante Aufnahmestation ( 24 H ) und der geplante Vertragsabschluss mit dem Pfötchenhotel in Beelitz, wo ja nach Aussage der beigeordneten Müller nach  Tier und Nacht abgerechnet wird und Potsdam auf diese Weise ganz viel sparen will.

Nach meiner Information kostet das Pfötchenhotel pro Nacht 18 €. Das Tiuerheim beherbergt ca 1600 Tiere im Jahr, von denen ca 1000 wieder vermittelt werden.

Kurze Mathehilfe für unsere Abgeordneten:

1600Tiere/ Jahr = 133 Tiere Monat    

133 Tiere x 18 € =2394,00 € / Nacht

2.394,00 € x 30 Nächte = 71.820,00 € / Monat

71.820,00 € / Monat x 12 Monate = 861.840,00 €/ Jahr

Das macht das 6fache der bisherigen Kosten von 141.000 €/ Jahr aus, die die Stadt bisher zu tragen hatte. Jetzt werden einige sagen, okay, wir verhandeln ja mit dem Betreiber des Pfötchenhotels um den Preis, aber selbst, wenn der auf 10,00 € pro Nacht runtergeht, sind das 39.900,00 € im Monat und 478.800,00 € im Jahr.

Jetzt gibt es einige, die sagen werden, okay , aber das sind ja nun nicht immer 133 Tiere in einer Nacht= okay rechnen Sie also die Hälfte, einverstanden:

Immernoch bei 10,00 € / Nacht ca 239.400,00 € pro Jahr. hier haben wir noch nicht die inzwischen mit den gesammelten Spenden von 120.000,00 € aufgebaute Aufnahmestation dazu gerechnet, denn die soll ja 24 h betrieben werden; das könnte nur bei 1 € Kräften oder ehrenamtlichen Helfern billiger werden, normal gerechnet entspräche das, das mindestens 3 Mitarbeiter eingestellt werden müssen um den Betrieb aufrecht zu erhalten. 3 Schichten a 8 Stunden und das alleine, Wochenende   Urlaub / Krankheit muss ausfallen. Sind Pi mal Daumen ca 80.000,00 € incl. Lohnkosten/ Jahr. Dazu kommt natürlich der vorherige Umbau, Grundstückssteuer, Energie, Wasser, Futter, Medikamente? tierärztliche Versorgung etc. +

Shuttletransport nach Beelitz:

Anschaffung eines derartigen Fahrzeuges/ Versicherung dafür, Benzin etc, Fahrer

Okay, also wir waren bei ca 294.000,00 € im Jahr bei 66 Tieren die einen vollen Monat nächtigen, und das bei einem ca Preis von 10,00 € pro Nacht.+ 80.000,00€ Personalkosten zzgl. Shuttle, Grundstückskosten usw.=mindestens ca  380.000,00 € Kosten für die Stadt Potsdam pro Jahr.

Wie war das?141.000,00 € im Jahr kann sich Potsdam nicht leisten ? Okay, bezahlen wir eben mehr. Im Übrigen bin ich nicht überzeugt davon, das das Pfötchenhotel entsprechende Kapazitäten hat, um alle Tiere aufzunehmen, so dass Potsdam bald wieder vor demselben Problem steht.

Aber cool, vielleicht sollte ich ein Pfötchenhotel in Potsdam aufmachen, das rentiert sich ja richtig.Oder werde ich lieber Mitglied der Stadt? Sowas krieg ich auch hin.

Notfalls können die Tiere ja dann im neu aufgebauten Stadtschloss leben und Günter Jauch sammelt fürs Futter. Den Eingang haben wir ja schon.

 Mit den besten Wünschen

Ihre Desas

                                                                                 

Bielefeld-Blog: Bielefelder Ansichten

Das Café Milestones. August-Bebel-Straße. Nicht nur Eingeweihten ein Begriff. Die Website ist leider ein wenig wirr….

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Bielefeld-Blog: Arminia bei den Zebras

Morgen tritt der Fußball-Bundesligist im Wedau-Stadion bei den “Zebras” des MSV Duisburg an. Die hatten zwar die beiden letzten Spiele gegen Wolfsburg und Stuttgart verloren, was aber Trainer Middendorp nicht hindert, dem “Gegner Respekt zu zollen”. Arminia sollte es aber möglichs ein, den Zebras ins Beinchen zu beißen.

Bielefeld-Blog: teuto-card.de hilft der Initiative zur Erhaltung der Sparrenburg

Das Bielefelder Grußkartenportal teuto-card.de hilft seit einiger Zeit der Initiative zur Erhaltung der Sparrenburg. Neben der schon seit 2004 bestehenden Möglichkeit, kostenfrei Grußkarten mit bekannten Bielefelder Motiven in die ganze Welt zu versenden, kann nun auch eine Karte ausgewählt werden, die in herkömmlicher, gedruckter Form und per Post verschickt wird. Kostenaufwand sind gerade einmal 2,- Euro pro Postkarte, wobei direkt 1,50 Euro dem Bielefelder Wahrzeichen zu gute kommen.

Reinschauen lohnt sich!