Wenn ich Wowereit so Fernsehen machen sehe - eben inne ARD im “Krömer”, 28.8.07, 0:35 Uhr - und wie er sagt, daß OB-Sein vor allem Feierei bedeutet bei 60 Mrd. Schulden, die Berlin hat, frag ick mir janz ehrlich: was will der Mann? Kenn mir det jemand beantworten? Ick wees et neemich nich.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Rezepte gegen den Pisa-Schock sidn gefragt. Für die Landesregierung ein gutes Umfeld, um neue bildungspolitische Gesetze auf den Weg zu bringen. “Kinderbildungsgesetz”, kurz Kibiz, ist so ein Gesetz, das als Vorlage vor der Entscheidung steht. Es soll das Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder ablösen. Die Absichten des Entwurfs klingen vielversprechend. Problematisch wird es jedoch bei der Finanzierungregelung. Soll soll Eltern flexible Betreuungszeiten angeboten werden: 25, 35 oder 45 Stunden, mindestens aber 20 Stunden. Die Einrichtungen befürchten nun ein Wegbrechen ihrer Einnahmen, was zu Personaleinsparungen und steigenden Gruppengrößen führen könnte, da Eltern versuchen werden, die Kosten über die Betreuungszeit zu optimieren. In der Praxis heißt das: Die Einrichtungen müssen ihre Personalplanung auf das Buchungsverhalten der Eltern einstellen: Mehr Teilzeit, Flexibilisierung der Arbeitszeit.
Am 30.8.2007 soll es in Gütersloh eine Protestaktion mit dem Titel “Herzenswünsche” geben: Ein Treffen mit Kindern, Eltern, Erziehern und allen Interesierten vor der Martin-Luther-Kirche. Gegen 16:15 Uhr sollen die Herzenswünsche am Rathaus an Bürgermeisterin Unger übergeben werden.
In Gütersloh erzählt man sich die Geschichte einer Viertklässlerin mit sagenhaften Noten und ihrem Wunsch, ein Gymnasium besuchen zu dürfen. “Alles voll. Leider kein Platz”, heisst es in einem Bescheid der Schulbehörde. Versucht man, ein wenig Stimmung für ein drittes Gymnasium zu schaffen?
Schwerer Unfall auf dem Gütersloher Stadtring am späten Samstag Abend. Ein Fussgänger wollte über den Ring, ein Motorradfahrer beschleunigte seine Maschine. Beim Zusammenprall starben der Fussgänger und der Motorradfahrer, der Motoradmitfahrer überlebte, schwebt aber in Lebensgefahr. Wer der Fussgänger ist, ist war bis gestern unbekannt. Er hatte keine Ausweispapiere bei sich anhand derer man die Identität feststellen könnte.
Offensichtlich eine Verkettung tragischer Umstände:
- Ein Fussgänger überquert die dunkele, vierspurige Bundesstraße, die die Stadt Gütersloh fast wie eine Stadtautobahn durchschneidet und die Nord-Stadt von der Südstadt trennt.
- Ein Motorradfahrer beschleunigt auf Maximum und rast durch die Nacht
- Obwohl jeder Gartenweg nachts erleuchtet ist, schaltet Gütersloh auf dem viel befahrenen Ring das Licht fast komplett aus. Nur einige wichtige Kreuzungen sind erleuchtet. Bäume am Straßenrand halten jedes Restlicht zurück. Aus der Luft sieht der Ring nachts wie ein schwarzer Fluss aus.
Während der Räumarbeiten haben die Stadtwerke das Licht angeschaltet. Für viele Schaulustige genug Licht, um mit dem Handy einen Videoclip aufzunehmen und zu versenden. Dadurch wurden - so erzählt man sich - die Eltern der Getöteten erst von bekannten informiert und später erst von der Polizei.
Seit Jahren fragt man sich in Gütersloh, warum ausgerechnet entland der gefährlichen Stadtautobahn die Lichter um 23 Uhr ausgeschaltet werden. Gestern war es am Ring wieder wie gewohnt: Finster war’s, nur der Mond schien hell. Viele der typischen roten Friedhofskerzen erinnern an die Tragödie.
… dachte sich wohl der Grüne Winkel und begann mit dem Fluten:
Na gut, die Wege sind jetzt nur noch mit Anglerhosen zu betreten …
… und einige Schilder sind ab sofort etwas schwer zu lesen oder leicht irreführend …
… aber dafür beginnen die neuen Lippstädter Reisfelder jetzt ordentlich mit dem Blühen!
Von der Blüte bis zur Reife dauert es in der Regel 30-40 Tage. Ende September dann bitte alle mit bei der Ernte anpacken. Danke!
Andreas
HANNOVER (gb) – Ein äußerst seltener Kirchenfenster-Zyklus des Heiligen Josef konnte vor dem Verfall gerettet werden. Die drei Fenster stammen aus dem Altarraum der 1890 erbauten neugotischen St. Josef Kirche in Novo Topola, dem ehemaligen Windthorst, im Bistum Banja-Luka, in Bosnien-Herzegowina. Seit mehreren Jahren setzt sich die Deutsch-Kroatische-Gesellschaft-Hannover e.V. für diese Rettungsaktion ein. Vorsitzende Margret Engelking und Dr. Bischof Franjo Komarica, Bistum Banja Luka, fanden hierbei tatkräftige und finanzielle Unterstützung durch Arnold Deppe aus Rietberg, um die Grundsanierung der Kunstwerke durch erfahrene Restauratoren zu ermöglichen.
Für die Fenster war es höchste Zeit, gerettet zu werden, sagt Restaurator Josef Eichholz aus Bad Laer, bei Osnabrück: „Das Blei an den Kanten war sehr, sehr dünn. Es wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis die Bleiruten auseinander gefallen wären.“ Tausende von kunstvollen Fenstersegmenten wären in den Altarraum gestürzt und für immer zerstört. Die Darstellungen zeigen die Verlobung Josefs mit Maria im Tempel, Josef mit dem Jesuskind im Arm und das Totenbett des Heiligen, an dem Jesus und Maria Abschied nehmen. Eine äußerst seltene Darstellungsform. „Die Fenster zeigen zudem einen sehr hohen handwerklichen Anspruch“, betont Eichholz. Im zentralen Fenster, der Darstellung Josefs mit dem Jüngling Jesu, musste Eichholz einen Durchschuss feststellen, der zum Erstaunen der Experten das Fenster selbst nicht zerstört hatte. „In unserer Gegend sind diese Fenster sehr selten geworden. Viele dieser Fenster aus der Zeit des Historismus oder Neugotik wurden in den 60er und 70er Jahren aus den Kirchen entfernt, weil sie nicht mehr dem Geist der Zeit entsprachen. Da sind solche Objekte aus dieser Zeit immer wichtiger und wertvoller. Viele sind schon verloren gegangen. Jedenfalls in Deutschland“, betont bedauernd Andreas Eichholz, der gemeinsam mit seinem Vater und seiner Frau Maigarzata Eichholz-Maj die Restauration durchgeführt hat. In den zurückliegenden drei Jahren konnten bereits das Kirchendach und die Außentüren der Kirche ersetzt werden, um den Kirchenbau in seiner Substanz zu sichern. Im Kircheninneren sind weitere Sanierungen dringend notwendig.
Seit Kriegsbeginn 1991 im ehemaligen Jugoslawien setzt sich die Deutsch-Kroatische Gesellschaft Hannover für die Unterstützung der nach wie vor Not leidenden Bevölkerung in Bosnien-Herzegowina und für den Wiederaufbau zerstörter Kirchen ein.
Zur Josef-Kirche von Novo-Topola gehören außerdem ein Kloster, eine ehemalige Schule und ein Pfarrhaus. Das Kloster von den Anbeterinnen des Blutes Christi in Novo-Topola wurde im Jahre 1888 errichtet. In seiner langen Geschichte erlebte es manche Umgestaltung. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Klosterschule im Betrieb, die von den Ordensschwestern geleitet wurde. Als im Jahre 1946 die Kommunisten die Macht im Land übernahmen, konfiszierten sie die Schule. Im letzten Krieg, 1991 bis 1995, wurden die Ordensfrauen im von serbischen Soldaten misshandelt und vertrieben, der Priester ermordet, die Josef-Kirche nach militärischen Beschuss schwer beschädigt, ebenfalls geplündert sowie das Kloster zum Lazarett und als Unterkunft für Flüchtlinge umgewandelt. Erst im Jahre 2002 erhielt das Bistum Banja-Luka das Kloster völlig verwahrlost und demoliert zurück. Inzwischen wohnen die Schwestern im wieder sanierten Gebäude. Kirche, Kloster, Pfarrhaus und ehemalige Schule werden nach den Plänen von Dr. Bischof Franjo Komarica, Bistum Banja Luka, in Zukunft als ein internationales Begegnungs- und Friedenszentrum dienen.
Brechen wir mal eine Lanze für die fahrerischen Geschicklichkeiten der Bielefelder Busfahrer. Die lenken ihre Gelenkbusse virtuos durch das Gewirr der Schikanen, bedingt durch eine Fülle von Strassensanierungsmassnahmen, die allesamt seit Jahren überfällig waren. Hier eine Szene aus der Carl-Severing-Straße in Quelle, kurz nach dem zweiten Boxenstop.
Aus einer niedlich formulierten Pressemeldung der Stadt Bielefeld:
VHS-Wanderung: “Im Frühtau zu Berge”
Am Sonntag, 9. September, können Interessierte mit der Volkshochschule von 6.00 bis 9.00 Uhr eine neun Kilometer lange Frühwanderung machen und mit den Vögeln den Sonnenaufgang begrüßen. Die Exkursion führt um Dornberg und durch die Seitentäler des Teutoburger Waldes. Treffpunkt ist Kirchdornberg, Am Tie.
Diesmal gehts nicht um den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga, Arminia Bielefeld. Die 1. Mannschaft macht ihre Sache ja zur Zeit ordentlich. Es ist die 2.Mannschaft, der Unterbau aus der Oberliga gewissermassen, die heute die NW Neue Westfälische Zeitung zu einem Wortspiel ungeahnten Ausmasses veranlasste:
2. Spieltag:

(”Bielefeld direkt”)
3. Spieltag:

(BILD am Sonntag)





Artikel kommentieren »