StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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3
Aug '07

Bielefeld-Blog: Roter Ballon

99 Red Balloons

You and I in a little toy shop
Buy a bag of balloons with the money weve got
Set them free at the break of dawn
Til one by one they were gone
Back at base, bugs in the software
Flash the message, somethings out there
Floating in the summer sky
Ninety-nine red balloons go by

(Interpret: Goldfinger)

31072007-041.jpg

Da geht er hin, der Mann mit den roten Ballons. Gesehen an der Welle.

Bielefeld-Blog: Neogotik im Neuen Bahnhofsviertel

Eckig, kantig, stahlig, bunt, unpersönlich, kalt. Mit wucherndem Unkraut davor: Das Parkhaus des Neuen Bahnhofsviertels.

bahnhofsviertel.jpg

Kiel-Blog: Baltic Hurricanes im Soll

Nach den mächtigen Verstärkungen sind die Baltic Hurricanes, unsere inzwischen erstklassige Football-Mannschaft, im Soll. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat ganz den Anschein, als sei diese Liga nicht nur regional unterteilt – auch was das Leistungsvermögen betrifft, gibt es einen deutlichen Schnitt. Sowohl im Norden als auch im Süden haben wir es mit Zweiklassen-Gesellschaften zu tun.
Nur gut, daß das Kieler Team zur oberen Hälfte gehört. Die Meisterschaft scheint zwar noch sehr weit entfernt, aber zu einem Sieg am 18.8. gegen die Dresden Monarchs sollte es langen.
Und wer weiß – wenn sich die neuen Kräfte besser eingespielt haben, ist vielleicht noch so manche Überraschung möglich in dieser Spielzeit.

Kiel-Blog: Gott liebt die Narren

Ein Stück dieses Titels wird zum Beispiel am 15.8. ab 20.00 Uhr im polnischen Theater aufgeführt.

Es handelt sich um ein Schauspiel über Zwillinge, die es trotz sehr geringer Geistesgaben, aber eben mit Gottes Hilfe an die Spitze eines Staates gebracht haben.

Herrschaften, das war nur ein Scherz.
Aber schaut dennoch mal rein. Das polnische Theater bürgt für Qualität.

Kiel-Blog: Wer geht mit über 30 noch auf den Zwutsch?

Das ist zugegebenermaßen eine recht provokante Frage, nicht wahr?
(Heißt es übrigens “Zwutsch” oder “Swutsch”?)
Aber man muß doch eingestehen, daß in diesem Alter weit weniger Menschen regelmäßig auf die Piste gehen, als es Menschen tun, die um zwanzig Jahre alt sind.
Da trifft es sich doch außerordentlich schlecht, daß am 11.8. gleich zwei Ü-30-Veranstaltungen in Kiel angeboten werden: im Holsteiner und in der Traum GmbH. Und beide beginnen auch noch um 22.00 Uhr.
Vielleicht sollten die Veranstlater mal ihre Events koordinieren, um nicht kommerzielle Selbsttötung zu begehen.

Kiel-Blog: Shooter in der Brücke

Das Billig-Kino in der Brücke zeigt ab dem 9.8. den Film Shooter von Antoine Fuqua.
Für nur 1.99 € kann man hier also diesen Film sehen, der erst vor einigen Monaten in den aktuellen Kinos lief.
Und es lohnt sich, Damen und Herren.
Ein jetzt schon klassisches B-Movie ist dieser wunderschöne Politthriller. Zweitbester Film des Jahres bis jetzt (hinter Tarantinos Death Proof).

Kiel-Blog: THW ist nicht so beliebt wie allgemein angenommen

Die These gilt es nun natürlich zu belegen.
Es geht mir dabei nicht darum, daß die Leute, die nach einem Spiel des THW aus der Ostseehalle kommen, trotz eines Sieges selten begeistert aussehen – der Grund dafür ist einfach, daß der Sieg meist programmiert ist.
Vielmehr glaube ich, daß der Zuschauerzuspruch, das beständige Ausverkauftsein der Ostsseehalle bei Spielen des THW also, täuscht.
In der Zeit, als die Ostseehalle nur 6700 Menschen Platz bot, führten die Schwierigkeiten, Karten zu bekommen, zu vermehrter Nachfrage. Das ist nun einmal so: Was knapp ist, wird auf einmal auch von Menschen heftig begehrt, die sich sonst kaum dafür interessieren würden.
Nur daher kommt es wohl, daß die Ostseehalle auch noch in ihrer heutigen Größe vom THW ausgelastet werden kann.
Daß die Begeisterung für den THW sich aber in Grenzen hält, sieht man, wenn man einen Blick in das Cinemaxx wirft.
Dort nämlich wurden nicht nur Spiele der Fußball-WM, sondern auch das Rückspiel des Handball-Champions-League-Finales zwischen dem THW und Flensburg-Handewitt gezeigt.
Die größte Saal war bei den WM-Spielen mit deutscher Beteiligung ausverkauft. Anders sah es beim Spiel des THW aus. Ich war zwar nicht dabei, fragte aber einige Tage später einen der dort Angestellten. Und der sagte:
“In der Loge war es gut gefüllt, aber ausverkauft war es längst nicht.”
Seht Ihr, Leute?
Es ist doch eine eng begrenzte Anzahl von Leuten, die dieses Gemeinschaftserlebnis suchte.

Kiel-Blog: Holstein, wo bist Du gelandet?

Aber immerhin darfst Du am Sonntag um 14.30 Uhr im Holstein-Stadion gegen den HSV spielen. Das klingt doch mal wieder nach großer Welt.
Aber es muß sich konzeptionell einiges ändern bei Dir, wenn die eingleisige Dritte Liga mittelfristig erreicht werden soll.
Am spannendsten aber ist erstmal die Frage, um wieviel die Zuschauerzahlen im Vergleich zur vergangenen Saison zurückgehen werden.
Wollen doch mal sehen, wie treu die Kieler Dir sind, Holstein.

Kiel-Blog: Kiel-Triathlon

An diesem Wochenende ist Kiel-Triathlon.
Wer unbedingt dabei sein will, kann sich am Samstag um 11 an der Halle 400 oder am Sonntag um 9 an der Hörn einfinden.
Aber, Damen und Herren, es ist dies ein selten selbstquälerischer Sport, und fürs Auge ist er ja auch nichts, denn natürlich sind die Triathleten in keiner Disziplin stilistisch so gut wie die Spezialisten.

Bielefeld-Blog: So sieht’s aus:

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Kiel-Blog: Was ist eigentlich Sabine Lennartz für eine?

Von Sabine Lennartz war in diesem Blog noch nicht die Rede.
Wird es nun also hohe Zeit? Das werden wir sehen. Frau Lennartz ist am heutigen Tage mit einem Kommenar in den Kieler Nachrichten vertreten.
Ich zitiere:

“Auch wenn Bahnchef Mehdorn noch so dringend an die Börse will, sind die Länder gut beraten, die Signale erst einmal auf Halt zu stellen. Elf Tage Beratungszeit für ein Gesetz, das die Weichen für ein ganzes Jahrhundert stellen könnte, reichen nicht aus. Dazu kommt: Der Gesetzentwurf ist seltsam verschroben. Das Netz bleibt beim Bund, wird aber von der Bahn betrieben. Dafür zahlt wiederum der Bund. Er zahlt aber auch, wenn er sein eigenes Netz nach 15 Jahren wieder ganz zurückhaben will. Das alles klingt nicht vertrauenserweckend. Dann soll die Bahn doch lieber gleich in öffentlicher Hand bleiben, meinen viele.”

Dieser erste Absatz sagt in einfachen Worten, was Sache ist – und dennoch ist er nicht populistisch.
Das ist ebenso eine Seltenheit in dieser Zeitung wie das Fehlen grober verbaler Schnitzer.
Sabine Lennartz ist eine der wenigen Redakteurinnen der KN, deren Artikel man lesen sollte.

Potsdam-Blog: Teilnehmer für den dritten music media campus @ popkomm gesucht.

Für Auszubildende/ Studenten der Tontechnik, für Tontechniker, für junge Musikproduzent/innen, Tonmeister/innen und Musiker/innen, Toningenieure, Marketingfachleute und Labels, für junge Journalist/innen und Redakteur/innen mit ersten eigenen Artikeln oder Produktionen, die nicht älter als 29 Jahre sind:

Ab sofort werden neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den dritten music media campus @ popkomm gesucht.
Das Angebot in diesem Jahr:
Musikjournalismus (Radio, Podcast, Print, Online, TV und Vodcast) * Mikrofonierung * Musikmarketing * Live-Mixing

Die Bewerbung für die kostenlosen Workshops ist unter http://musicmediapark.de/campus.html möglich.

Infos zum music media campus @ popkomm findet Sie auch online unter http://www.musicmediapark.de

Bielefeld-Blog: “Auf die Bäume, ihr Affen”

Nein, nicht der Wald wird – wie in Hans A. Pestalozzis kritischem Buch – gefegt, sondern auf dem Bielefelder Johannisberg gibts 32 Kletterplattformen. Da können dann ab September alle in den Wipfeln rumturnen, denen es am Boden zu unsicher ist. Ob in Wipfelhöhe Allohol ausgeschenkt wird?

Bielefeld-Blog: Bielefelder Ansichten

Der Ostwestfalentunnel. Da muss er nachher durch.

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Top-Blogger des Monats: Altherrenriege aus Bielefeld

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit können wir nun behaupten: Bielefeld existiert nicht! Nachdem mehrere 100 Emails durch den Äther gejagt wurden, um den TopBlogger des Monats Juli von seinem Sieg zu unterrichten, und auch Detektive erfolglos aus Ostwestfalen zurückkehrten, bleibt uns nun nur noch die Möglichkeit, in Kaufhausmanier auszurufen: „Der kleine Blogger Altherrenriege soll sich bitte an der Information (info[ät]stadtblogs.de) melden.“ „Den Preis, einen coolen Flatscreen von Belinea, den er sich mit seinen Artikeln, die er ins Bielefeld-Blog schrieb, erbloggte, kann er sich dann auch gleich abholen. Gesetzt den Fall natürlich, dass der Blogger mit dem vollmundigen Namen „Altherrenriege“ tatsächlich existiert.

Rheine-Blog: MV aktuell zur politischen Willensbildung

NPD versucht in Rheine Fuß zu fassen...

-mas- Rheine. Die NPD im Kreis Steinfurt bereitet sich offenbar auf die nächste Kommunalwahl vor. In einem Flugblatt, das in den Stadtteilen Schotthock und Eschendorf an die Haushalte verteilt wurde, ist die Bildungspolitik Thema. Das zweiseitige Pamphlet nimmt den Ausbau der Bodelschwinghschule zu einer offenen Ganztagsgrundschule zum Anlass, um auf Defizite in der deutschen Schulpolitik aufmerksam zu machen.

Die Kritikpunkte sind zunächst allgemein gängig formuliert. Denn wer bestreitet heute noch, dass die Pisa-Studie Schwächen im deutschen Bildungssystem aufgedeckt hat? Dann bietet die NPD ihre Lösungsansätze: Sie propagiert eine heile Welt, wo die Kinder bei Mutter am Herd aufwachsen sollen. Zudem so die NPD im Flugblatt weiter sollen ausländische Kinder getrennt und in ihrer Muttersprache unterrichtet werden, damit die spätere Re-Integration in ihre Heimatländer einfacher falle.

Noch deutlicher wird NPD-Mann Matthias Pohl im Telefongespräch. Der ganze Kram gemeint sind die Türken müsse raus. Im Idealfall sei dann keiner mehr hier.

Auf MV-Anfrage setzten sich Ratspolitiker und Lehrergewerkschafter mit dem NPD-Flugblatt auseinander. Hier die Reaktionen:

Wenn die NPD für diese Mängel (am Schulsystem) ausländische Kinder verantwortlich macht, so ist dies skandalös, weil Ursache und Wirkung vertauscht werden, sagt Lothar Kurz, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Aus Sicht der Gewerkschaften bestehe das gravierendste Problem unseres Bildungssystems derzeit in der Tatsache, dass immer noch ein recht starker Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Schüler und ihrem Schulerfolg besteht. Da heutzutage eine gute Bildung und Ausbildung auch der Schlüssel für künftigen beruflichen Erfolg sei, entstehe ein Teufelskreis aus sozialer Benachteiligung, schulischem Misserfolg und daraus resultierender sozialer Benachteiligung. Hiervon sind Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund anteilmäßig häufiger betroffen als andere Schüler. Die Ausländerkinder sind also eher das Opfer der strukturellen Schwächen des derzeitigen Bildungssystems als deren Verursacher, sagte Kurz. Der von der NPD geforderte Sonderunterrricht für ausländische Kinder sei wahrscheinlich wesentlich teurer, als die derzeitige Unterrichtspraxis, womit die NPD-Argumentation in sich widersprüchlich ist, so Kurz weiter. Das Flugblatt der NPD ist in seiner ganzen Art populistisch und in seinem Tenor ausländerfeindlich, urteilte Ludger Stallkamp, Vorsitzender des Ortsverbandes Steinfurt der Lehrergewerkschaft VBE. Die offene Ganztagsschule im Bereich der Grundschule sei ein Angebot an Eltern und Kinder, das freiwillig angenommen werden kann. Hier werden Kinder nicht nur abgegeben und verwahrt, sondern gefordert und gefördert, sagte Stallkamp.

Dummheit oder Klugheit kennt keine Nationalität, reagiert Kamal Kassem, Vorsitzender des Integrationsrat der Stadt Rheine kurz und bündig. Natürlich gebe es im Schul- und Ausbildungswesen Defizite. Die zu beheben sei aber wohl nicht das Anliegen der NPD. Die NPD schüre mit ihrem Flugblatt nur den Fremdenhass. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft setzt die Fähigkeit der demokratischen Parteien zur Integration der Bürger voraus, sagt Kassem.

Alles Blödsinn, kommentiert Schulausschuss-Vorsitzende Resi Nagelschmidt den NPD-Text. Rheine ist als Bildungsstandort gut aufgestellt. Mehr wolle sie eigentlich nicht sagen, schließlich wolle sie dem braunen Sumpf kein Forum bieten.

Das NPD-Flugblatt entlarve deutlich deren Motivation. Es gehe nicht um differenzierte Kritik an der Schulpolitik, sondern um rassistische Anmache, sagt Rainer Ortel (Bündnis 90/Die Grünen). Wörtlich: Das ist eine Mogelpackung. Als Lehrer wisse er aus langjähriger Erfahrung, dass Integration in der Schule recht gut funktioniere. Außer bei den Nazis kenne er keine Versuche, Ghettos schaffen zu wollen.

Wir machen offene Ganztagsschule nicht für Kinder mit Migrationshintergrund, sondern für alle Kinder, sagte Schuldezernentin Ute Ehrenberg. Die PISA-Studie belege eindringlich, dass gerade die Länder mit Nachmittasunterricht gut abschneiden.

Es ist der Versuch der NPD, in Rheine Fuß zu fassen, sagt CDU-Fraktionschef Josef Niehues. Sie habe ein Thema gewählt, mit dem man vielleicht in Berlin Eindruck machen könne, nicht aber in Rheine. Rheinenser reagieren nicht auf solche wirren Vorschläge. Tatsache sei, dass viele Familien heute zwei Einkommen brauchen. Daher benötigen wir nachmittags eine professionelle Betreuung, sagte Niehues. Das hat nichts mit dem Thema Ausländer zu tun. SPD-Fraktionschef Jürgen Roscher appelliert an die demokratischen Parteien, diese Tendenz politisch gemeinsam zu bekämpfen.

http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_nachricht.php?file_name=223a064.nit&newsline=lokal&catchline=rh/%25/ln&szm_flag=1