StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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August 2007
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
31
Aug '07

Speyer-Blog: Ein ganz normaler Akt der Nächstenliebe, geschehen in Speyer

An einem Sonntag Abend in Speyer erkrankte ein älterer Bürger unserer Stadt an einem hochgradigen fieberhaften Infekt. Der herbeigerufene Notarzt verschrieb ein hochwirksames Antibiotikum daß der Mann sofort bekommen sollte. Da er permanent beaufsichtigt werden sollte entschied sich die pflegende Person ein Taxiunternehmen unserer Stadt anzurufen um das dringend benötigte Medikament in der Apotheke abzuholen. Ein weiteres Problem war, daß kein Bargeld vorhanden war und eine Rechnung ausgestellt werden sollte, die am nächsten Werktag aus dem Budget des Bürgers bezahlt worden wäre.

Die Person telefonierte also mit insgesamt 4 speyerer Taxiunternehmen, und erklärte ihnen die Problematik. Durchweg alle Taxiunternehmen weigerten sich diese dringend notwendige Fahrt durchzuführen wenn kein Bargeld bezahlt werden würde. Sie hätten alle immer Probleme mit Rechnungen und müßten deshalb die Fahrt ablehnen.

In ihrer Not fragte sie einen 10-jährigen Jungen aus der Nachbarschaft der an diesem Sonntag abend mit dem Fahrad durch die Stadt fuhr und das Medikament für den Mann holte. Eine angebotene Süßigkeit lehnte der Junge mit den Worten ab: “Es ist für mich eine Ehrensache einem Menschen zu helfen der meine Hilfe benötigt! Dafür nehme ich nichts!”

Mit diesem Artikel soll einmal allen Leuten gedacht werden die ohne eine Gegenleistung für andere Menschen da sind und kompromislos helfen. Und für einige unserer namhaften Taxiunternehmen: Gute Geschäfte und viele Gewinne!

Ich überlege mir mit wem ich nach dem nächsten gemütlichen Abendessen in einem unserer zahlreichen Restaurants nach Hause fahre! Und vielleicht machen das andere auch.

Potsdam-Blog: Tierheimschliessung in Potsdam mathematisch nicht durchdacht

Ja, da haben wir es wieder. Jede Hausfrau kann besser rechnen als unsere Stadtverordneten, die ja alles für uns regeln sollen. Nachdem ich den Artikel in der letzten Zeitung gelesen habe, staut sich bei mir die Wut und ich habe größte Lust Herrn Platzeck am Samstag persönlich zu interwieven, wie ja am Tag der offenen Tür des Landtages möglich, jedoch bezweifele ich , das der normale Bürger wirklich dazu kommt. 

Punkt ist die Schliessung des Potsdamer Tierheimes zum Ende dieses Jahres, die an gleicher Stelle geplante Aufnahmestation ( 24 H ) und der geplante Vertragsabschluss mit dem Pfötchenhotel in Beelitz, wo ja nach Aussage der beigeordneten Müller nach  Tier und Nacht abgerechnet wird und Potsdam auf diese Weise ganz viel sparen will.

Nach meiner Information kostet das Pfötchenhotel pro Nacht 18 €. Das Tiuerheim beherbergt ca 1600 Tiere im Jahr, von denen ca 1000 wieder vermittelt werden.

Kurze Mathehilfe für unsere Abgeordneten:

1600Tiere/ Jahr = 133 Tiere Monat    

133 Tiere x 18 € =2394,00 € / Nacht

2.394,00 € x 30 Nächte = 71.820,00 € / Monat

71.820,00 € / Monat x 12 Monate = 861.840,00 €/ Jahr

Das macht das 6fache der bisherigen Kosten von 141.000 €/ Jahr aus, die die Stadt bisher zu tragen hatte. Jetzt werden einige sagen, okay, wir verhandeln ja mit dem Betreiber des Pfötchenhotels um den Preis, aber selbst, wenn der auf 10,00 € pro Nacht runtergeht, sind das 39.900,00 € im Monat und 478.800,00 € im Jahr.

Jetzt gibt es einige, die sagen werden, okay , aber das sind ja nun nicht immer 133 Tiere in einer Nacht= okay rechnen Sie also die Hälfte, einverstanden:

Immernoch bei 10,00 € / Nacht ca 239.400,00 € pro Jahr. hier haben wir noch nicht die inzwischen mit den gesammelten Spenden von 120.000,00 € aufgebaute Aufnahmestation dazu gerechnet, denn die soll ja 24 h betrieben werden; das könnte nur bei 1 € Kräften oder ehrenamtlichen Helfern billiger werden, normal gerechnet entspräche das, das mindestens 3 Mitarbeiter eingestellt werden müssen um den Betrieb aufrecht zu erhalten. 3 Schichten a 8 Stunden und das alleine, Wochenende   Urlaub / Krankheit muss ausfallen. Sind Pi mal Daumen ca 80.000,00 € incl. Lohnkosten/ Jahr. Dazu kommt natürlich der vorherige Umbau, Grundstückssteuer, Energie, Wasser, Futter, Medikamente? tierärztliche Versorgung etc. +

Shuttletransport nach Beelitz:

Anschaffung eines derartigen Fahrzeuges/ Versicherung dafür, Benzin etc, Fahrer

Okay, also wir waren bei ca 294.000,00 € im Jahr bei 66 Tieren die einen vollen Monat nächtigen, und das bei einem ca Preis von 10,00 € pro Nacht.+ 80.000,00€ Personalkosten zzgl. Shuttle, Grundstückskosten usw.=mindestens ca  380.000,00 € Kosten für die Stadt Potsdam pro Jahr.

Wie war das?141.000,00 € im Jahr kann sich Potsdam nicht leisten ? Okay, bezahlen wir eben mehr. Im Übrigen bin ich nicht überzeugt davon, das das Pfötchenhotel entsprechende Kapazitäten hat, um alle Tiere aufzunehmen, so dass Potsdam bald wieder vor demselben Problem steht.

Aber cool, vielleicht sollte ich ein Pfötchenhotel in Potsdam aufmachen, das rentiert sich ja richtig.Oder werde ich lieber Mitglied der Stadt? Sowas krieg ich auch hin.

Notfalls können die Tiere ja dann im neu aufgebauten Stadtschloss leben und Günter Jauch sammelt fürs Futter. Den Eingang haben wir ja schon.

 Mit den besten Wünschen

Ihre Desas

                                                                                 

Bielefeld-Blog: Bielefelder Ansichten

Das Café Milestones. August-Bebel-Straße. Nicht nur Eingeweihten ein Begriff. Die Website ist leider ein wenig wirr….

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Bielefeld-Blog: Arminia bei den Zebras

Morgen tritt der Fußball-Bundesligist im Wedau-Stadion bei den “Zebras” des MSV Duisburg an. Die hatten zwar die beiden letzten Spiele gegen Wolfsburg und Stuttgart verloren, was aber Trainer Middendorp nicht hindert, dem “Gegner Respekt zu zollen”. Arminia sollte es aber möglichs ein, den Zebras ins Beinchen zu beißen.

Bielefeld-Blog: teuto-card.de hilft der Initiative zur Erhaltung der Sparrenburg

Das Bielefelder Grußkartenportal teuto-card.de hilft seit einiger Zeit der Initiative zur Erhaltung der Sparrenburg. Neben der schon seit 2004 bestehenden Möglichkeit, kostenfrei Grußkarten mit bekannten Bielefelder Motiven in die ganze Welt zu versenden, kann nun auch eine Karte ausgewählt werden, die in herkömmlicher, gedruckter Form und per Post verschickt wird. Kostenaufwand sind gerade einmal 2,- Euro pro Postkarte, wobei direkt 1,50 Euro dem Bielefelder Wahrzeichen zu gute kommen.

Reinschauen lohnt sich!

Do
30
Aug '07

Essen-Blog: Geschichte der Krupps im “Kleinen Haus”

Zwei Ausstellungen informieren über das Leben der Familie Krupp, die Entstehung der Villa Hügel, die Geschichte des Unternehmens sowie über die von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Es gibt viel zu entdecken in der Ausstellung. Wir erfahren, wie Alfred Krupp (1812-1887) aus der einstigen Gussstahlfabrik seines Vaters, Friedrich Krupp (1787-1810), ein Großunternehmen in Essen schuf.
Eigene Entwürfe von Alfred Krupp finden sich in der Ausstellung. Krupps Fokus lag eindeutig auf technischen Innovationen.
Der Bau ist eher schlicht und wurde in der damaligen Presse als „Kolossalkasten“ bezeichnet, “kaum etwas Bemerkenswertes verblieben ist, als seine wüste Größe”.
Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), verheiratet mit Margarethe Krupp geb. Freiin von Ende (1854-1931) führte das Unternehmen nach dem Tode des Vaters weiter.

Tochter Bertha Krupp (1886-1957), verlieh den Krupps durch ihre Ehe mit Gustav Krupp von Bohlen und Halbach (1870-1950), den adligen Zusatz, der auch in Zukunft Bestandteil des Namens blieb.

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach (1907-1967) war der „letzte Krupp“

Arndt von Bohlen und Halbach (1938-1986) verzichtete 1966 zugunsten der Stiftung auf sein Erbe.

Wie weit verzweigt das Imperium der Krupps ist, erfährt der Besucher. Die Germaniawerft gehörte unter anderem zur Dynastie.
Es gibt zahlreiche Fotos, Filme und Exponate.

Berthold Beitz, ist seit dem Tod von Alfried Krupp (1968), Sachverwalter des Kruppschen Privatvermögens.
Er wandelte das Vermögen in eine Stiftung um, und ist noch heute Vorsitzender des Kuratoriums der gemeinnützigen Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Beeindruckt war ich von den vielen Fotodokumente, die belegen, welche Staatsmänner er im Laufe der vielen Jahrzehnte getroffen hat.

Der obligatorische Eintritt in den Park der Villa Hügel beträgt 1 Euro.
Die Ausstellung im kleinen Haus ist im Eintritt enthalten.
Ich kann einen Ausflug nur empfehlen. Anschließend ein Spaziergang durch den Park – Herrlich.

Das Kleine Haus mit den Ausstellungen zur Krupp-Geschichte und zur Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung war längere Zeit wegen Umbauarbeiten geschlossen, inzwischen hat es wieder geöffnet.

 

Lippstadt-Blog: Exklusiv-Interview: Hartmut Befeldt und die Südstadt

Die Pläne um die südliche Altstadt Lippstadts sind nach wie vor ein heißes Thema. Kurz zusammengefasst: Die Stadt plant den Bau von Einkaufscentern (Hier das Infoblatt der Stadt, PDF, 2.5mb). Die Initiative “Lebendiges Lippstadt” hält dagegen und spricht sich eher für eine integrative Strategie aus, die auch den Norden der Innenstadt einschließt. Vor einiger Zeit hatte mir Hartmut Befeldt von “Lebendiges Lippstadt” auf einen Blogeintrag geantwortet. Draus geworden ist dieses Interview, exklusiv für Lippstadt-Blog. Ich danke Herrn Befeldt für die ausführliche Beantwortung meiner teils etwas scharfen Fragen.

(LB = Lippstadt-Blog / HB = Hartmut Befeldt)

LB: Hallo Hartmut, bitte umreiße ganz kurz, was die Initiative “Lebendiges Lippstadt” ist.

HB: Lebendiges Lippstadt ist eine Initiative ganz unterschiedlicher Bürger Lippstadts, denen die Entwicklung, die diese Stadt seit einiger Zeit nimmt, nicht gefällt und für die die jetzige Planung für das Güterbahnhofsgelände mit antiquierten Einkaufscenter-Konzepten der Anlass war sich zu organisieren. Dabei sind KünstlerInnen, UnternehmerInnen, ArchitektInnen, Pädagogen, KulturwissenschaftlerInnen und andere Lippstädter Bürger. Unser Ziel ist es Konzepte zu fördern und zu entwickeln, die Lippstadt in den Punkten, die es einzigartig macht, weiterentwickeln. Im eigentlichen Sinne von Stadtmarketing wollen wir die typischen, die Alleinstellungsmerkmale von Lippstadt weiterentwickeln, weil sich die Stadt nur so als Standort profilieren kann und nicht, indem sie die Konzepte anderer Städte nachahmt, mit denen die wiederum andere nachgeahmt haben, die vorher schon andere nachgeahmt haben … . Wir glauben, dass das Güterbahnhofsgelände eine einzigartige Entwicklungschance für die Stadt darstellt, und zwar in dem Sinne, dass sie sich kreativ weiterentwickelt, ihre Stärken ausbaut und an ihrer Einzigartigkeit arbeitet, z. B. mit einem „Kulturdreieck“ als Mittelpunkt, Wohnen, Handel, Büros und Gewerbe, Gastronomie und so weiter, eben urbane Lebensqualität schafft. Wir werden in den nächsten zwei Wochen dazu einen Entwurf präsentieren. Das Gelände bietet Raum für realisierbare Visionen, man muss sich nur die Zeit nehmen und Mut haben. Ein hervorragende Vision mit unglaublich viel Nutzen für die Stadt hat der „Blicker“ übrigens am 30.08.07 veröffentlicht.


LB: Es gab auch schon gemeinsame Termine mit der Stadt zu dem Thema. Ist die Initiative als Gesprächspartner denn anerkannt?

HB: Jain, natürlich sind wir insoweit anerkannt, wie wir eine Bedrohung für die Pläne des Bürgermeisters darstellen könnten. Als wir zum ersten Mal das Thema „Bürgerbegehren“ aufgebracht haben, war das Gesprächsinteresse besonders groß. Die bisherigen Gespräche – vor allem die letzen – waren klar darauf ausgerichtet, herauszubekommen was wir vorhaben und möglichst wenig an eigenen Informationen preiszugeben.

Inhaltlich wissen wir, dass die Fachdienste der Stadtverwaltung, also diejenigen die mit der Planung zu tun haben, unsere Argumente zumindest zur Kenntnis nehmen, weil sie fachlich fundiert sind und die bisherige Begründung für die städtischen Pläne - vor allem das angebliche Sachverständigengutachten - schon umfassend widerlegt haben.

Aber die Politik – an ihrer Spitze der Bürgermeister und die ihn tragenden Parteien des Stadtrats – hat natürlich kein Interesse an der fachlich besten Lösung, sondern muss jetzt langsam einmal etwas Vorzeigbares präsentieren. Die Wirtschaftsförderung hat im Bereich der Innenstadtentwicklung in den letzten zehn Jahren nichts auf die Reihe gebracht. Insofern kommt so ein Leuchtturm-Konzept von der Stange, das Einkaufszentrum in Innenstadtlage, natürlich genau zur richtigen Zeit, weil man selbst keinerlei Ideen hat, was man mit dem riesigen Güterbahnhofsgelände sonst noch so alles anfangen könnte. Und die Investoren wissen so etwas natürlich sehr genau. Die sind in der Regel über die politischen Besonderheiten einer Ziel-Stadt sehr gut informiert – auch unsere Aktivitäten - und nutzen diese Information wie gute Schachspieler

LB: Erkläre bitte in maximal 5 Sätzen das “Knochenkonzept” (ja, das ist gemein ;o)

HB: So schwierig ist das nicht (dieser Satz zählt nicht). Das Knochenkonzept sagt, dass man eine Fussgängerzone wie die Lange Str. dadurch stärkt, dass man an ihren Polen, also im Norden und im Süden gleichgewichtige „Einkaufsmagneten“ platziert. Dadurch entsteht zwischen diesen Polen, oder halt den dicken Enden eines Knochens, der fußläufige Verkehr, der die alte bestehende Einkaufslage stärkt und lebendig erhält. Das ist im übrigen nicht unser Konzept, sondern das Konzept, nachdem große Einkaufsmalls aufgebaut sind und was seit ca. zwanzig Jahren auch erfolgreich in der Stadtentwicklung praktiziert wird. Das Gegenteil davon ist das, was die Stadt Lippstadt plant: alleiniger Ausbau des Südens – die Aufstockung wird ca. 30% der bestehenden Einkaufsfläche betragen – und anschließende völlige Verödung der nördlichen Langen Str.: Billigläden, sinkende Mieten, etc.


LB: Bei der letzten Veranstaltung Mitte Juni hatte die Initiative etwa 30 Gäste. Direkt betroffene Bewohner, Pächter und Geschäftsleute blieben zuhause. Wie erklärst Du Dir das Desinteresse?

HB: Es waren auch mehrere direkt betroffenw Ladenbetreiber aus dem Norden der Langen Str. anwesend. Im Übrigen war der Besuch hochkarätig. Neben hochrangigen Vertretern mehrerer im Stadtrat vertretener Parteien waren anwesend: der Leiter des städtischen Planungsamtes, der externe Beauftragte für die Verkehrsuntersuchungen, der Investor für das Südertor Ost und Südertor West und Presse auch aus überstädtischen Medien.

Das Thema war nicht auf Krawall gebürstet wie bei unserer Veranstaltung im März, wo wir vier Tage vorher unsere Absichten ein Bürgerbegehren zu organisieren angekündigt hatten und Presse und Publikum sich darauf gestürzt haben.

Bei konzeptionellen Fragen herrschen in Lippstadt zwei Einstellungen vor: erstens: „Das bringt ja doch nichts, in Lippstadt hat noch nie etwas funktioniert“ und zweitens: „Die machen ja eh was sie wollen“. Das ist durchaus widersprüchlich, begründet aber gerade deshalb die resignative Grundhaltung.


LB: Die Initiative „Lebendiges Lippstadt“ stellt regelmäßig Informationsstände auf der Langen Straße auf. Wie ist das Feedback dort?

HB: In der Sache sehr positiv und zustimmend, in der Perspektive sehr ernüchternd. Bei unseren Info-Ständen haben wir immer wieder gehört: „Das ist gut was ihr macht, aber das bringt in Lippstadt eh nichts.“ oder eben „Die machen ja eh’ was sie wollen“. Das ist sicherlich sehr gut beobachtet und für viele Bürger auch eine reale Erfahrung. Ich frage mich allerdings, wieviel eine Stadt von ihrer Entwicklungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit bereits verspielt hat, wenn sie solche Einstellungen ihrer Bürger und Geschäftleute produziert.

Das Thema „südliche Altstadt“ polarisiert aber sehr, quer durch Parteien und Bevölkerungsschichten. Wir werden nicht nur gelobt, sondern auch beschimpft (über die Presse übrigens vor allem von der FDP, die ja immer glaubt, dass die unsichtbare Hand des freien Marktes alles zum Guten wendet, weil sie dann keine eigenen Konzepte mehr braucht, die sie ohnehin nicht hat). Die meisten Bürger verstehen aber nicht, warum man zwei historische Straßenzüge in der südlichen Altstadt abreißen muss, um anschließend auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ein Einkaufszentrum zu errichten. Selbst diejenigen, die im Planungsprozess etwas enger beteiligt waren, wussten nicht, dass die halbe Blumenstr. fallen muss, um dem „Leuchtturm“ für das Einkaufszentrum Platz zu machen. Da hat die viel beschworene Bürgerbeteiligung entweder nicht funktioniert oder sie hat auf gezielte Desinformation gebaut. Wir gleichen das jetzt aus und produzieren mit den Info-Ständen viele Aha-Erlebnisse.

Unsere „Gegner“ gehen der direkten Konfrontation aller eher aus dem Weg.


LB: Wann ist damit zu rechnen, dass wir als Bürger mit einer Unterschrift über das Geschehen mitbestimmen dürfen?

HB: Sobald das Projekt „Einkaufszentrem Südliche Altstadt“ konkret wird, d. h. in Bebauungspläne, Verträge etc. einmündet. In NRW ist es zwar nicht zulässig, Bürgerbegehren gegen Bebauungspläne einzuleiten, aber erstens hat erst kürzlich das Verwaltungsgericht in Münster, das auch für Lippstadt zuständig wäre, das anders und sehr differenziert gesehen, und zweitens sind wir darauf vorbereitet. Wir haben eine juristisch sehr gut vorbereitete Formulierung für ein Bürgerbegehren in der Schublade. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden wir die Lade öffnen.

Es macht aber keinen Sinn, ein Bürgerbegehren durchzuführen, solange die Anderen - also Stadtverwaltung, Stadtrat und Investor – immer noch nicht wissen, wie es denn jetzt eigentlich laufen soll und das scheinen sie in der Tat gegenwärtig selber nicht zu wissen. Die Pressemitteilungen der letzten drei Wochen sind da ja sehr widersprüchlich, gewissermaßen zwischen Katerstimmung und Euphorie – oder besser Euphemismus.

Am 20.09.2007 sollen übrigens die neuen - angeblich noch besseren Planungen - zunächst im Planungsausschuss des Stadtrates präsentiert werden.

Vorher haben wir aber noch eine höchst interessante Veranstaltung mit Dr. Pump-Uhlmann, Herausgeber und Autor des Buches „Angriff auf die City“. Die Veranstaltung ist am 13.09.07. genauen Ort und Zeit verbreiten wir noch über die Presse und unsere Website www.lebendiges-lippstadt.de

LB: Du bildest zusammen mit Sascha Tschorn quasi das Sprachrohr und zugleich die Speerspitze der Initiative - ein Wirtschaftsberater mit Fachkompetenz in Sachen Sanierung und ein Architekt. Da muss man sich schon die Frage gefallen lassen, ob das Interesse an einer “lebendigen Innenstadt” der einzige Grund für das Engagement ist …

HB: Zunächst einmal, die Initiative besteht aus vielen Personen mit großem Engagement, manche treten öffentlich auf und mache arbeiten im Hintergrund, häufig wirkungsvoller als diejenigen, die vorne stehen.

Aber klar, das bist du auch nicht der Erste, der das fragt. Was Sascha angeht, der beschäftigt sich beruflich mit ganz anderen Dingen, ist aber als Lippstädter mit Herzblut bei dem Thema dabei und hat auch schon als Student Konzepte zur Entwicklung des Güterbahnhofsgeländes erstellt. Er hat keine wirtschaftlichen, sondern ideelle Interessen und Ideen, genau wie ich auch.

Zu mir: Aus dem Gesichtspunkt des Steuerberaters mit einem Tätigkeitsschwerpunkt Sanierung hätte ich wahrscheinlich mehr davon, wenn das Einkaufszentrum gebaut würde. Da gäb` es im Lippstädter Einzelhandel in puncto Sanierung wohl viel zu tun. Allerdings fürchte ich, dass das eher Aufgaben für Insolvenzverwalter als für Sanierer werden.

Aber Spass beiseite, ich bin gebürtiger Dortmunder und habe dort schon vor zwanzig Jahren erlebt (dort war ich übrigens für eine Insolvenzverwalter-Kanzlei tätig), wie man durch einseitige Innenstadtentwicklung, die nur auf großflächigen Einzelhandel ausgerichtet war, die Innenstadt in die Verödung und den bestehenden Einzelhandel in den Ruin getrieben hat, und einen großen Teil der Gastronomie gleich mit. Das ist kein Einzelfall und kann vielfach nachgelesen werden. Mittlerweile versucht man dort unter großen Schwierigkeiten und Mühen wieder Lebendigkeit und Lebensqualität in die Innenstadt zu bringen, durch Wohnen, durch Kultur, Arbeiten und hochqualitiativem Einzelhandel, also die Art von lebendiger Mischnutzung, die uns auch für die südliche Altstadt vorschwebt.

Aber jetzt, zwanzig Jahre später, wo es in Großstädten keine Flächen für Einkaufszentren mehr gibt, versuchen die Investoren und Entwickler ihre zerstörerschen Konzepte in die Innenstadtlagen der Mittel- und Kleinstädte zu bringen. Und die Lippstädter Politik klatscht weitestgehend Beifall und hebt pflichtschuldigst das Abstimmhändchen, weil es sie von der Verpflichtung entbindet, sich eigene Gedanken um die zukünftige Entwicklung dieser Stadt zu machen. Dies zu verhindern, ist meine persönliche Motivation.

Aber auch wenn Sascha und ich noch irgend jemand anders da keine eigenen wirtschaftlichen Interessen haben: Die Frage nach der Tätigkeit in der Intiative und dem beruflichen Zusammenhang ist aber schon eine heikle Frage. Sascha und ich sind unabhängig von denjenigen, die in Lippstadt „ja eh` machen was sie wollen“ und insoweit nicht erpressbar. Das schafft natürlich auch große Unsicherheit bei genau denjenigen. Es gibt aber durchaus Aktive der Initiative, die bereits mit Repressionen beruflicher und damit wirtschaftlicher Art zu tun hatten. Scheinbar empfindet man uns tatsächlich als Bedrohung.

LB: Vielen Dank für das Interview!

Bielefeld-Blog: Das Ende des Sommers

Die Mitarbeiter des Bielefelder Betriebes der Sommer Fahrzeugbau haben jahrelang unbezahlte Überstunden geleistet, auf Urlaubs - und Weihnachtsgeld sowie Tariferhöhungen verzichtet. Vollmundig versprach die Arques AG - eine Investmentgesellschaft - alles zum Besseren zu wenden, als sie das angeschlagene Sommer-Gebilde des ehemaligen Bielelder IHK-Präsidenten (seine Frau Barbara ist die NRW-Schulministerin Barbara Sommer) übernahm. Das Gegenteil trat ein. Demnächst dürfen die aus zwei Kündigungswellen zuvor noch übrig gebliebenben 90 Mitarbeiter der Bielefelder Fertigung im doppeldeutigen Sinne “Ende des Sommers” auch noch in eine ungewisse Zukunft gehen. Wer weiß, was Arques wirklich plant, denn bei Übernahme sahen Werk und Fertigung nicht anders aus als heute.

Bielefeld-Blog: Am Wochenende zum Kürbisfest

Wenn der Herbst sich nähert, feiert es sich besonders viel rund um die Kapitale unter der Sparrenburg. Der Berghauser Kürbismarkt beim Städtchen Borgholzhausen (B 68, durch Halle durch und dann Richtung Borgholzhausen) feiert am Wochenende die »größte Beere der Welt«, den Kürbis. Alles dreht sich zwei Tage lang um die fröhlich-bunte und runde Frucht. Am Samstag ist der Markt von 13 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Schulten Hof in Berghausen geöffnet.

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Lippstadt-Blog: Du willst meine Meinung wissen, McDonalds?

Gerne! Gewöhn’ dir gefälligst korrekte Rechtschreibung an, denn in dein Schnellrestaurant gehen jeden Tag ganz viele Schulkinder, die sich das am Ende noch bei dir abschauen. Und pass’ auf, dass Du mit einer solch’ unüberlegten Aktion nicht beim Spießer-Alfons landest:

McDonalds Rechtschreibreform

Gesehen über einem “Meckerkasten” in der McDonalds-Filiale Lippstadt, Erwitter Straße.

Andreas

Lippstadt-Blog: Ich sach’ mal Hallo!

 Eigentlich ist es ja doof, mit zwei Logins in einem Blog zu hantieren. Weil man dann schneller den Überblick verliert. Aber meine Beiträge wurden in der Vergangenheit immer persönlicher. Und dann gibt es ne Menge Themen, die ich in Rücksicht auf meinen Arbeitgeber schlicht nicht unterdem WDS-Alias hier eintickern mag.

Und deshalb hat der Andreas jetzt auch ein persönliches Login. Der Alias “WDS” bleibt weiterhin Firmen-Login der WDS New Media GmbH (irgendwann schreibt auch mal einer der Kollegen, da bin ich mir sicher ;o).

Tja, damit nehme ich mir wahrscheinlich die letzte Chance auf einen der tollen Preise, die da oben rechts immer angepriesen werden (auch wenn man fast täglich mehrere Bilder und Texte ohne echten Informationsgehalt einstellen müsste, um den Dauer-Ersten zu schlagen).

Dann sag ich also mal brav Hallo zur Leserschaft - und zur hoffentlich mal bald wachsenden Autorengemeinde.

;o)

Dinslaken-Blog: DIE NIAG IN DINSLAKEN

Hallo zusammen.

In letzter Zeit gibt es immer häufiger Beschwerden über den Bus Verkehr in unserer Stadt.

Mit dafür ein Grund ist wahrscheinlich auch der neue Stadtfahrplan der NIAG in Dinslaken und Voerde.

Ich will jetzt auch nicht im Detail auf einzelne Punkte und Linien eingehen,

was ich einfach feststellen muss ist, das es nicht möglich ist mit der Averbruchlinie zu Vernünftigen Zeiten zum Bahnhof zu kommen um dort die Züge der Deutschen Bahn AG zu erreichen.

Das gleiche gilt auch Nachmittags auf der Rückfahrt.

Kommt der Zug am Bahnhof an ist der Bus gerade weg oder man muss 30 Minuten warten.

Sicher im Sommer kann man das Fahrrad nehmen, aber im Winter wird es doch zum Problem das schon seit Jahren von der NIAG nicht zu gelöst ist.

Was meint Ihr zum Thema?

Bielefeld-Blog: Arminias neue Website

Es tut sich viel beim heimischen Fußball-Bundesligisten. Neben dem Bau der neuen Osttribüne wurde auch die Homepage runderneuert und präsentiuert sich übersichtlich und ansprechend. Wer Webauftritte anderer Bundesligisten kennt, freut sich über das gelungene Werk.

arminiahomepage-kopie.jpg

Mi
29
Aug '07

Potsdam-Blog: DEMOS GEGEN TIERHEIMSCHLIESSUNG!

AM SAMSTAG 01.09.07 14.45 UHR AN DER JÄGERALLEE 3 VOR DER EINFAHRT ZUM VETERINÄRSAMT.

AM MITTWOCH 05.09.07 UM 12.00 UHR HAUTPEINGANG STADTHAUS, FRIEDRICH EBERT STR. 79-81.
(VOR DER, UM 13.00 UHR BEGINNENDEN, STADTVERORDNETENVERSAMMLUNG)


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Marburg-Blog: Trau dich, gib dem Marburg-Blog mehr Kraft!

Marburg ist doch eine schöne Stadt, die es verdient auch im Internet beschrieben zu werden!
Ob es Nachrichten, politische Themen oder einfach nur Schreiberei über die Menschen dieser prächtigen Stadt sind, lasst es raus!
Alles hängt von euch ab! Ihr seid davon begeistert? Warum erzählt ihr es nicht euren Freunden?
Je mehr Autoren wir haben, desto größer wird dieses Blog, also warum nicht gleich anmelden und losschreiben?

Jeder - absolut jeder - kann mitschreiben!

Dresden-Blog: es ist passiert………….

wirklich……….nach 5 Monaten sind die fehlenden 4 Erscheine von der berliner Strasse endlich beim Notar angelangt….(also für alle die nen Haus mit mehreren Erben kaufen wollen–s dauert etwas —–länger)…so was bedeutet–ich ziehe bald weg von DD nach Weixdorf und werde von oben auf euch herunterschauend ,,,,,,,,,,,,berichtend………

soweit…………

grussi…………

:-P

Berlin-Blog: Am 30.08.2007: Online Marketing Lounge in Berlin

Die “Online Marketing Lounge” findet ab 20 Uhr in der “White Bar” des beliebten Szeneclubs “Bangaluu” in der Invalidenstr. 30 (Eingang Am Nordbahnhof 3), nahe U6 Bhf. Zinnowitzer Str., statt. Die “White Bar” ist der Treffpunkt im “Bangaluu”, um zu sehen und gesehen zu werden. Ein idealer Ort für anregende Gespräche und aufregende Bekanntschaften. Im Anschluss an die “Online Marketing Lounge” kann hier ab 0 Uhr auch weiter gefeiert werden.

Auch diesmal wird es wieder einen inoffiziellen T-Shirt-Wettbewerb geben, der bei dem letztmaligen Event von telefon.de ausgerufen wurde und von der Berliner Firma LinkLift gewonnen wurde. Der Veranstalter Ecato wird dieses Mal auch erstmalig in eigenem Shirt auflaufen. Die Mannschaft von Telefon.de kommt Gerüchten zufolge mit einem neuen, aufgepimpten Shirt. Übrigens wird der Geschäftsführer dieses Blogs laut Gästeliste auch anwesend sein. Man darf gespannt sein, was aus dem Wettbewerb wird. Aufgrund der Länge der Gästeliste, wird die Online Marketing Lounge sicher wieder ein spannender Event werden.

Bielefeld-Blog: Don Dahlmanns Blogsperre

Talsperren kennen wir. Maulsperren auch. Aber der bekannte Blogger “Don Dahlmann” hat eine andere Sperre. Eine Blogsperre. Das hat nun zwar nichts mit Biedlefeld zu tun, aber die Gedanken eines Vielgelesenen wollen wir auch hier mal zur Diskussion stellen. Hier ein entscheidender Auszug, in dem der Held wie weiland Hamlet über “Blog oder Nichtblog” sinniert:

“Damit meine ich nicht den Umstand, dass sich jemand hinsetzt, etwas aufschreibt und ins Netz stellt. Das halte ich weiterhin für eine Idee, die man nicht verbessern kann. Mir geht es einerseits um die Technik, andererseits darum, was das Ganze überhaupt bringt. Vielleicht liegt meine momentane Abneigung gegenüber der Blogosphäre auch daran, dass ich a) in diesem Jahr ein wenig überarbeitet bin und b) ich eben schon so lange dabei bin. Jedenfalls wundert mich der Zustand und der Umgangston in der deutschen Blogszene. Es gibt einfach zu viele Leute, bei denen man den Gedanken hat, das von Matt und Jörges vielleicht doch Recht hatten. Und es sind zu viele Blogs wie f aufgetaucht, dessen Inhalt anscheinend einfach nur darin besteht, sich als Held darzustellen, um den Menschen mal zu erklären, wie es richtig funktioniert, alleine aus dem Grund, um sich über andere zu stellen zu können. Und es sind zu viele Blogs aufgetaucht, in denen es nur noch darum geht zu nörgeln. Ich habe ca. 250 Blogs deutschsprachige Blogs abonniert, und in vielen geht es zu, wie am Reklamtionsschalter eines schwäbischen Möbelhauses. “Da ist Farbe abgeplatzt!”, “SIE HABEN EINE NUSS ZU WENIG GELIEFERT!!!1!”, “Das nennen sie ein Spaltmaß?”. Es wird genörgelt und es werden andere Blogger mal offen, mal weniger offen beschimpft. Meist mit dem Ziel, mal wieder selber ein paar Klicks zu bekommen. Es geht vielen nicht mehr Austausch, sondern nur daraum eine Meinung zu postulieren und wenn dafür jemanden ans Bein pinkeln muss, dann ist das eben so und der andere hat es auch nicht besser verdient. Das die ersten Abmahnungen zwischen Bloggern aufgetaucht sind, wundert mich zwar nicht, macht mich deswegen aber auch nicht glücklicher, sondern eher panisch, weil wir ja noch Sommer haben und der Herbst/Winter, in dem traditionell mehr im Netz los ist, erst noch kommt.

Wie gesagt, kann ja sein, dass meine Beobachtung auch meiner allgemeinen Müdigkeit geschuldet ist. Aber stelle ich mir halt gerade die grundsätzliche Frage, was ich mache möchte. Microblogging? Eine Art automatisierter Bookmarkfeed? Oder alles vergessen, komplett wieder ins “private” gehen und ab und an Katzenbilder online stellen? Oder vielleicht alles zusammen? Ach, das geht nicht, weil das “Image” ja heute wichtig ist. Und man wird ja allerhöchstens als “schrullig” bezeichnet, wenn man zwischen Bildern, Reiseberichten, Kochrezepten auch mal was über das neue “Links” schreibt. Um glaubhaft zu sein, muss man sich schon entscheiden. Dabei dachte ich immer, dass Blogs gerade genau das ausmacht, dieser Mix. ”

Bielefeld-Blog: “Holz vor der Hütten”

Diesen masochistisch gefärbten Spruch kennen sicher alle. Und assoziieren bestimmte Maße und Formen damit. Wenn man eine halbe Stunde lang auf einer langen Bielefelder Straße “Holz vorm Kühler” hat, sieht das so aus:

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Bielefeld-Blog: Um den Monatsletzten rum

Immer wenn sich der 29., 30. oder 31. des Monats zeigt, geht etwas Merkwürdiges an den Bielefelder und ostwestfälischen Briefkästen der Finanzämter
vor sich. Menschen fahren langsam auf die Parkplätze, lächeln gequält vor sich hin, steigen matt aus, schlurfen zu einem grauen, weißen oder braunrostigen Kasten mit der Aufschrift “Finanzamt. Briefkasten” und werfen Briefumschläge ein. Mit spitzen Fingern, so als ob Peer Steinbrück gleich selbst aus dem Kasten sprünge um die Umschläge zu raffen, entledigen sie sich der Unterlagen, Zahlschecks und andere Dinge, die nur ein Finanzminister fordern kann. Jeder andere hätte sich längst die Finger gequetscht an diesen Kästen, denen allesamt ein wenig Farbe gut täte.

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Regensburg-Blog: Ein Kind klemmt sich die Hände an zwischen Kinderwagen und Haltstage. Ein Handy war schuld.

Eine kuriose Kettenreaktion führte in Regensburg zu, dass sich in Regensburg ein zweijähriges Kind leichte Verletzungen zuzog. Dabei fiel zunächst einer 44-jährigen Frau ein Handy aus der Hand auf die Fahrbahn. Sie bückte sich danach, was einen Bus zum starken Bremsen veranlasste. Durch die Bremswirkung setzte sich ein Kinderwagen im Bus in Bewegung (dem Gesetz der Trägheit folgend). Der Kinderwagen rollte vor eine Haltestande. Das im Kinderwagen sitzende, klemmte sich daraufhin die Hand zwischen Kinderwagen und Haltestange. Diese Geschichte ist heute in der Donau-Post zu lesen. Vermutlich gab es ansonsten nicht genug zu berichten.

Kaiserslautern-Blog: Mieterschutzverein, Baugenossenschaft Bahnheim, Tyrant Neighbors and the Corrupt German Justice system

Di
28
Aug '07

Dortmund-Blog: Eine Million Euro aus Stadtkasse veruntreut

Die Dortmunder “Bargeldaffäre” ist offenbar schlimmer, als zunächst angenommen.

Als die Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel mit den Ermittlungen begann, stand ein Geständnis der 41-jährigen Ex-Mitarbeiterin des OB-Büros im Ruam. Demnach habe sie innerhalb von drei Jahren rund 400.000 Euro zur Finanzierung ihrer Drogensucht veruntreut.

Die Staatsanwaltschaft gab sich  mit diesem Geständnis nicht zufrieden und prüfte nach. Inzwischen hat man einen Schaden von rd. 1 Mio Euro feststellen können, den die 41-jährige mittels gefälschter Auszahlungsbelege in die eigene Tasche gewirtschaftet hat.

Dresden-Blog: was nun ?????

wie geht es nun weiter mit der Brücke,am 13.-ten des Monates wo ich in DK war sollte Baustart sein,aber eine “Hufeisennase”,welche auch bei mir im Garten rumflattert soll alles verhindert haben???

gibt es Antworten dazu ???

grussi………….

Muenster-Blog: Präventivtheater gegen Mobbing

Theater als präventive Maßnahme, um Schülern für Mobbingprozesse zu sensibilisieren, bildet einen Teil des westfalenweiten Projekts “Stark im MiteinanderN”, initiiert von der Versicherung Westfälischen Provinzial, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, dem Arbeitskreis soziale Bildung sowie der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster.

Das Mobbing hat sich in den letzten Jahren signifikant verstärkt. Nach Angaben von Experten werden inzwischen sogar Lehrer mit Handys gefilmt und anschließend auf einschlägigen Internetseiten massiv gemobbt.

Kiel-Blog: Gesund in 24217 (Raum Schönberg) Zwei Termine + mehr

die letzten Standspiele für Kids finden am Mittwoch, den 5. September ab 15.45h statt, sofern es das Wetter zulässt. Ansonsten + 1 Woche.
Wieder geht es um den allgemeinen Spaß am gemeinsamen Spiel und um eine optimale Bewegung. Die Eltern von neuen Teilnehmer erhalten selbstverständlich auch diesmal einen Bericht über eventuell vorhandene Auffälligkeiten am Bewegungsaparat, der Motorik und der Fuß- und Beinentwicklung.

Am Sonnabend den 8. September gibt es ab 15.00h den Tag der Fußgesundheit am Schönberger Strand. In diesem Jahr wird das Programm ausgeweitet,- die offene Laufschule für alle und zum Abschluss einen Schnack mit Snack, wo die Teilnehmer weitere Fragen stellen und untereinander diskutieren können.
In einem Bildvortrag werden die unterschiedlichen Gangbilder erklärt und der Teilnehmer lernt die Unterscheidung zwischen dem Normalfuß und Senkfuß, Plattfuß, Hohlfuß, Spreiz- und Knickfuß ganz einfach zu deuten. Ferner erfährt man grundsätzliches über den Innengang. Diese psychomotorische Fehlstellung der Füße und Beine während des Gehens ist ganz leicht therapierbar,- man muss nur wissen wie. Und dieses erfahren die Teilnehmer ebenfalls im Vortrag, ferner werden die möglichen Folgeschäden beschrieben.
Zum Programm des Tag der Fußgesundheit geht es nach dem Vortrag weiter mit Bewegungsübungen sowie bewusst gesund barfuß auf Naturböden (am Stand und auf dem Deich) laufen. Das Ende ist in diesem Jahr offen!

In diesem Jahr ist die Veranstaltung nicht nur für Eltern mit Kindern gedacht, sondern für Jedermann.
Bereits angemeldet sind Gäste aus Thüringen und dem Saarland,- die weiteste Reise tritt ein Mann aus der Schweiz an, der in den Internet- Fachforen erfahren konnte, dass man mit der richtigen Therapie sämtliche Fuß- und Kniebeschwerden schnell und einfach abstellen kann.

(In diesem Jahr konnte bei elf Kindern aus sämtlichen Gegenden aus Deutschland und bei einem 10 Jährigen Stakendorfer eine anversierte Fußoperation durch die von mir angebotene Einlagentherapie, die sich stark vom üblichen Weg Arzt > “Kasseneinlagen” unterscheidet, vermieden werden. Nicht nur wegen der angebotenen Erfolgsgarantie kommen regelmäßig Familien und Sportler aus ganz Deutschland zu mir nach Stakendorf - siehe u.a. den Pressebericht HIER).

Wer an diesem Tag verhindert ist, findet viele einfach ohne fachchinesisch beschriebene Infos unter www.fussgesundheit.info im Internet.

Das Jahr 2007 ist zum Jahr des gesunden Kinderfußes auserkoren,- bis zum 31.12.2007 gibt es in 24217 eine Gangbilderkundung, Fußdiagnose und Tipps zum Schuhkauf für Kinder und Jugendliche völlig kostenlos und unverbindlich- ein Termin und nähere Infos bekommt man unter Tel. 04344- 412 351

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Herr

Berlin-Blog: Handys helfen der Berliner Polizei

Der Boom der Handys im letzten Jahrzehnt hat der Polizei vor allem eines verschafft, nämlich Arbeit. Der Grund ist, dass Handys gestohlen werden und auch oft genug einfach aus der Jackentasche fallen und dann erst einmal weg sind, so sie denn jemand findet und zur Polizei oder zum Fundbüro bringt. Auch beim bloßen Verlust ist oft eine Verlust- oder Diebstahlanzeige die Folge.

Seitdem Handys aber auch zur Aufzeichnung von Fotos oder Filmen geeignet sind, werden die Mobiltelefone inzwischen auch zu echten Helfern im Sinne von Zeugen für die Polizei. Dies war am Sonntag im Tatort zu sehen und ist heute im Berliner Tagesspiegel zu lesen.

Osnabrueck-Blog: Da die NOZ (noch?) nicht berichtet: Ministerpräsident Christian Wulff besucht telefon.de

Der amtierende niedersächsische Ministerpräsident Wulff besuchte mit der Jungen Union Osnabrück am Freitag, den 24. August 2007 die Firma telefon.de Handels AG in Osnabrück. Dies ist dem Blog der Firma zu entnehmen.

Die telefon.de Handels AG ist eine innovative eCommerce-Firma in der Hansestadt Osnabrück, die im Internet unter der Adresse www.telefon.de erfolgreich mit Produkten aus dem Bereich der Telekommunikation handelt. Dazu zählen Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter, Handys mit und ohne Vertrag sowie Zubehör.

Ministerpräsident Wulff zeigte sich bei dem Besuch der Firma, die 16 Mitarbeiter zählt, beeindruckt von den Aktivitäten der Firma telefon.de und motivierte die Anwesenden Mitglieder der Jungen Union ihrerseits unternehmerisch tätig zu werden. Christian Wulff betonte, dass Osnabrück ein idealer Standort für Unternehmen wie telefon.de ist, da Niedersachsen führend im Bereich des Bürokratieabbaus sei.

Den Besuch eines so prominenten Besuchers aus der Politik beurteilt der Vorstand von telefon.de Jan Klöker sehr positiv:  „Wir haben uns sehr auf den Besuch des Ministerpräsidenten gefreut und sind glücklich Herrn Wulff in unseren Räumlichkeiten begrüßt haben zu dürfen. Für unser Team ist das eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit, wenn sich die Junge Union und der Ministerpräsident für ein kleines, mittelständiges Unternehmen aus Osnabrück interessieren.“

Seit der Gründung 1996 durch Jan und Nils Klöker im Alter von 16 bzw. 18 Jahren im Keller des Elternhauses hat sich telefon.de mit seinen 16 Mitarbeitern (davon zwei Auszubildende) kontinuierlich zu einem wichtigen Unternehmen für den Internetverkauf von Telekommunikationsausstattung mit einem Jahresumsatz von ca. 5 Millionen € entwickelt. Über den Shop telefon.at wird zudem der interessante Markt in Österreich bedient.

Bielefeld-Blog: KOMMENTARSTAU

Und wieder herrscht KOMMENTARSTAU im Bielefeldblog, denn seit Tagen gehen neue Kommentare nicht mehr auf Sendung. Ergreift die Bielefelder BLOCKADE-Schwemme auch das Internetz?

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Bielefeld-Blog: TNS Infratest: MoBiel - Kunden in Deutschland am zufriedensten…..

Laut einer neuen Umfrage von TNS Infratest sind die Kunden des Bielefelder Nahverkehrs MoBiel die zufriedensten in ganz Deutschland. Wie schon 2006. 32 Kategorien wurden abgefragt, 25 Verkehrsbetriebe beteiligten sich bundesweit. Mit einer Anrufaktion wird heute die NW Neue Westfälische Zeitung hinterfragen, wie zufrieden denn Bielefelder Bus - und Bahnfahrer wirklich sind. Da kann man gespannt auf das Ergebnis sein.