Es ist soweit. Wie bereits angedroht ( http://bielefeld-blog.de/07.03.2007/kameras-und-klassik-gegen-schluckis-an-der-tuete/ ), rieselt jetzt Klassik (“Für Elise”) in einer unerträglichen Endlosschleife am Eingang der Bielefelder Stadtbahn-Haltestelle Hauptbahnhof auf Passanten und Regenschutzsuchende ein.
Ganz augenscheinlich bzw. ohrenkundig mit dem Plan psychologischer Kriegsführung wird also versucht, auf menschenverachtende Weise selbst das hartgesottenste Säuferhirn so zu quälen, dass sie offensichtlich ohne Gewalt bzw. Polizeieinsatz von alleine verschwinden.
Es gelingt wohl so leidlich, allerdings leidet wohl halb Bielefeld mit. Jeden Tag bekomme ich einen halben Nervenzusammenbruch, wenn ich schon weitem von diesem durch penetrante Wiederholung zum Geklimper degradiertem Klassikstück empfangen werde. Pfui. Ist das die neue Zeit, die sich da leise einschleicht? Statt Dialog und Sozialarbeit: Überwachung, Fingerabdruck, lebenslange Steuer-ID, und nun auch noch Psychoterror. Deutschland, wo schipperst Du hin? Stäuble am Steuer. und noch andere Wirrköpfe. Ich mache mir Sorgen.





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