Am 21. April feierte Helga Hille ihren 80. Geburtstag. Ihr Ehemann Werner wurde am 5. Juni 85 Jahre alt. Beide sind Generationen von Rathenowern als Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule bekannt. Zu ihren Ehrentagen hatten sie sich anstelle von Geschenken Geldspenden für die Erneuerung des Daches der Sankt-Marien-Andreas-Kirche erbeten. Es kamen 400 Euro zusammen. Dafür bekamen sie kürzlich die Spenderurkunden für die Dachsteine Nummer 628 bis 667. Dr. Heinz- Walter Knackmuß bedankte sich im Namen des Fördervereins und wünschte beiden Jubilaren beste Gesundheit.
Eingeweihte wissen, dass das Paar am 26. Juli auch noch das Fest der Diamantenen Hochzeit begeht.
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In den zurückliegenden trockenen Sommern dauerte die Blütenpracht meist nur kurze Zeit an. Man kam mit dem Gießen gar nicht nach. In diesem Jahr blühen die Stockrosen dafür recht andauernd und erfreuen Anwohner und Passanten, aber auch Hummeln, Schmetterlinge und verschiedene Schneckenarten.
Am 7. Juli ab 20.00 Uhr setzt es ein geistliches Konzert in der Bethlehem-Kirche.
Geistlich bedeutet dabei: im Dienste der jüdischen Sekte, die sich Christenheit nennt.
Wir bitte?
Sie wenden sich dagegen, daß ich die Christenheit eine jüdische Sekte nenne?
Na, dann denken Sie doch mal ein wenig nach, vielleicht kommen Sie dann ja drauf, daß die Bezeichnung unabweislich ist.
Wenn Sie aber nach längerem scharfen Nchdenken immer noch nicht darauf gekommen sind, dann ist bei Ihnen, wie bei allen Christen das Glauben wesentlich stärker als das Denken, und dann ist dieses Konzert für Sie genau das Richtige.
(Sagensemal, was stört sie denn mehr an der Bezeichnung: “jüdisch” oder “Sekte”?
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Dacht ichs doch – die meisten deutschen Christen waren, sind und bleiben Antisemiten.)
Wer sich einen Reim auf Geschichte und Vorgeschichte machen kann, der weiß, warum viele Frauen – wenn auch meist uneingestandermaßen – die Penetration als Demütigung empfinden.
Na gut, die meisten Männer empfinden es ebenso, wobei, damit das klar ist, beide Parteien empfnden, das der Mann der Demütigende, die Frau aber die Gedemütigt ist.
Wer sich aber nicht denken kann, woher das kommt, der darf mich gern haben, äh gern fragen, meine ich. Man braucht sich da nicht zu schämen. Man wird in zahlreicher Gesellschaft sein.
Zurück zur Sache: Die Frauen sinnen selbstredend auf Rache. Da sie aber andererseits ihren Männe doch auch irgendwie lieben oder sowas, versuchen sie, diese Rache stellvertretend zu üben.
Das tun sie, in dem sie sich zuhauf Filme / Stücke ansehen, die eben solche Titel wie “Gatte Gegrillt” anschauen. Und das Lachen, das bei solchen Produkten trotz Komikfreiheit derselben nicht ausbleibt, schafft offenbar Luft.
Damit es nicht zu letalen Taten kommt, bei denen Frauen Männer mit Messern penetrieren.
Siehe dazu auch Kill Bill I.
Am besten STATT des gegrillten Gatten.

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Das gönnt man sich in Bielefeld.
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Das Trafo feiert am 6. Juli ab 20.00 Uhr eine brasilianische Nacht.
Derlei kommt hier mehr und mehr in Mode, und das ist auch gut so.
Große Namen der Musikgeschichte sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Zu den bekanntesten gehören Gaetano Veloso und Gilberto Gil.
Dieise Musik in all ihrer Kurvigkeit, Geschmeidigkeit und Laszivität ist allerdings eher weiblich als männlich. Und während im Rock Sängerinnen in der Minderheit gegenüber ihren männlichen Kollegen sind, sind die Sangeskünstlerinnen in Brasilien deutlich in der Mehrheit.
Es wird jdedenfalls ins Ohr und ins Bein gehen am Freitag, soviel kann man jetzt schon sagen.
So heißt ein Vortrag, dem man morgen ab 20.00 Uhr in dere Kunsthalle beiwohnen kann.
Und der Titel hat seine Berechtigung. Das verrät schon der eine oder andere Blick in die Geschichte:
Zur Zeit des Hellenismus war die sizilianische Metropole Syrakus eine der Weltstädte.
Später hausten dort die Wandalen, die Normannen und die Mohren, wie man früher sagte. Der eine oder andere wird sich noch an diese Bezeichnung erinnern:
Bevor man die Schwarzen Schwarze nannte, nannt man sie Neger. Und davor wiederum Mohren.
Diese Bezeichnung beruht allerdings auf einer Verwechslung: Denn ursprünglich waren es die Mauren, die Mohren genannt wurden. Und dann wurde das Wort auf alle Moslems ausgedehnt. Und in eben diesem Sinne verwendete ich die Bezeichnung vorhin.
In jüngsten Jahrhunderten nun gehörte und gehört Sizilien zum Mezzogiorno, jenem Teil Italiens, der verglichen mit dem außerordentlich wohlhabenden Norden arm und unentwickelt ist.
Ob in dem Vortrag auch die Mafia als eine besondere Kultur vorgestellt wird, bleibt abzuwarten.
Die Stadtteilbibliothek Gaarden präsentiert auch mal hin und wieder eine Veranstaltung.
Und es ist schön, daß man dazu bereit ist oder sich gar dazu verpflichtet fühlt.
Am morgigen Donnerstag um 15.00 Uhr gibt es eine Lesung zum Thema Pferde.
Da werden sich doch sicher ein paar Mädels finden, die interessiert zuhören.
Immer noch und immer wieder setzt es Adams Äpfel im Traum Kino.
Das muß nicht sein.
Es ist doch wahrhaftig völlig geistlos und hat null Unterhaltungswert, was sich da so handelsüblicherweise herrlich skurril nennt.
Steiskal, der Bäcker mit der dümmsten Werbung, hat sich etwas überlegt:
Heute zum Beispiel geschah es frühmorgens, daß interessierte Zivilisten an einer Führung durch den Betrieb teilnehmen durften.
Man hat schließlich nichts zu verbergen, oder?
Aber der Geschmack spricht schließlich doch gar zu deutlich gegen Steiskal.
Bei Kochfest in der Dänischen Straße (8) gibt es Küchenbedarf für den gehobenen Bedarf.
Wie ungeschickt formuliert aber auch, nicht wahr?
Aber das bleibt jetzt so stehen.
Dort wird jedenfalls so einiges gehandelt, wovon manche Hobby-Köche noch nicht einmal zu träumen wagen, und das von der Inhaberin Ulrike Jäger, einer Frau mit schönen, klugen dunklen Augen, kenntnisreich präsentiert wird.
Es gibt also gleich eine Reihe von Gründen, sich dort mal blicken zu lassen.
Und wenns dann doch ein wenig zu teuer für den einen oder anderen ist, dann wird Frau Jäger dennoch durchaus nie pampig.
Das würde ihre aristokratische Erscheinung ja auch durchaus nicht schmücken.
Aus einer Pressemitteilung der Stadt Bielefeld:
Zentrale Steuer-ID für jeden Bürger
An der Vorbereitung für die Vergabe der zum 1. Juli neu eingeführten bundesweiten Steuer-Identifikationsnummer (Tax Identification Number; kurz: TIN) hat auch das Bürgeramt der Stadt Bielefeld mitgewirkt. 372.378 Datensätze musste die Behörde jetzt dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zukommen lassen.
Jeder gemeldeten Person – vom Säugling bis zum Großvater – wird seit Anfang des Monats eine zentrale Steuer-ID zugeteilt. Diese ersetzt langfristig die alte Steuernummer und wird schon mit der Geburt vergeben. Sie gilt lebenslang und wird bei den Finanzbehörden erst gelöscht, wenn sie zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben nicht mehr erforderlich ist, spätestens jedoch 20 Jahre nach dem Tod des Steuerpflichtigen.
Die neue TIN besteht aus einer elfstelligen Ziffernfolge, zu der persönliche Angaben wie Name, Anschrift, Geschlecht, Geburtstag, Geburtsort oder zuständiges Finanzamt gespeichert werden.
Daten von rund 82 Millionen gemeldeten Einwohnern wurden von den ungefähr 5.300 Meldebehörden in Deutschland an das BZSt übermittelt. Die bislang von den Bundesländern vergebenen Steuernummern (in Bielefeld 305/.. oder 349/..) werden im Rahmen der TIN-Vergabe erstmals zentral zusammengeführt, sodass ein Register der gesamten Bevölkerung Deutschlands entsteht. Beim Vergabeprozess der Steuer-Identifikationsnummern werden außerdem bis Oktober alle deutschen Meldedateien miteinander abgeglichen. Falls in diesem Verfahren etwa Doppel-Nennungen beim Wohnort ermittelt werden, haben die Meldebehörden die Aufgabe, den Sachverhalt zu klären und ihm detailliert nachzugehen. “Dubletten” werden dann ebenso entfernt wie die sprichwörtlichen “Karteileichen”. In diesem Zusammenhang bleibt abzuwarten, welcher Mehraufwand dabei auf das städtische Bürgeramt zukommt. Wenn der Datenabgleich abgeschlossen ist, muss das Bundeszentralamt wiederum alle rund 82 Millionen Einwohner Deutschlands über die neue ID-Nummer informieren.
Ziel der TIN soll es sein, die Besteuerungsverfahren zu vereinfachen und transparenter zu machen sowie Bürokratie abzubauen. Die gesamte Steuerverwaltung soll dem digitalen Zeitalter angepasst werden und damit die elektronische Bearbeitung von Steuererklärungen und anderen Verwaltungsabläufen verbessern. Sie stellt aber auch eine weitere Kontrollmöglichkeit dar, um Steuerbetrügern leichter auf die Schliche zu kommen. Letztlich sollen alle Steuerpflichtigen bei der Durchsetzung der Steuergesetze gleich behandelt werden.
Die entscheidenden Aussagen haben wir mal ganz frech fett angemerkt. Vor allem die “Gleichbehandlung” und den “Bürokratieabbau”. Entschuldigung, wenn wir jetzt leise lächeln. Das werden wir in diesem Jahrtausend sicher nicht mehr erleben.
Die Universität Bielefeld nimmt einen neuen Anlauf zur Einführung von Studiengebühren. Morgen Vormittag soll der Senat beschließen, dass ab dem Wintersemester eine Gebühr von 350 Euro erhoben wird. Das Verwaltungsgericht Minden hatte zuvor einen Senatsbeschluss aufgehoben, der gestaffelte Gebühren zwischen 100 und 500 Euro vorsah.
Dazu passt der Spruch des Tages: “Ich habe immer versucht, in einem Elfenbeinturm zu leben, aber es brandet eine solche Scheiße gegen seine Mauern, dass er einzustürzen droht” (Gustave Flaubert)
Aus Mangel an Zeit für eine Recherche zum Thema verlinke ich grade einfach mal auf die aktuelle Meldung der Stadt zum kommenden Rathausfestival.
Besonders hingewiesen sei auf den speziellen Abend des Nachwuchses: am 29.07. werden SPINOZA, KORSAKOW SYNDROM und ME, JOE & KARMA das Kopfsteinpflaster vor’m Rathaus zum Tanzen bringen!
Andreas
Im Bad liegt noch die Seife aus den Hotels, in denen er vor einem Jahr während umfangreicher Reportagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz logierte. Die letzte Rückfahrt an eben jenem denkwürdigen 4. Juli 2006 dauerte ewig. Vor allem vor Dortmund und auf der A 2 in Gegenrichtung Bielefeld. Staus, Unfälle und im WDR: “Da liegt ein Zambrotta auf der Straße”. In Dortmund sangen sie sich in der Fußballwestfalenoper ein. Deutschland gegen Italien. Halbfinale. Am Ende siegte tatsächlich Zambrotta und Ostwestfalens Metropole mit dem Public Viewing auf dem Jahnplatz verfiel in ebenso tiefe Traurigkeit wie ganz Deutschland. Das Wetter war anders vor einem Jahr. Deutschland war anders vor einem Jahr. Die Menschen waren anders vor einem Jahr. Der Dauerregen des 4. Juli 2007 scheint das Synonym für das heutige Deutschland zu sein.
Überzeugender Arminen-Sieg gestern Abend beim Landesligisten Telgte. Flottes Spiel, keiner verletzt. Und Arminen-Rückkehrer Mathias Langkamp 45 Minuten im blauen Dress.
6 Uhr früh am Teutoburger Wald. Der Regen prasselt gegen die Scheiben. Der Hund dreht sich zusammen, bar jeder Lust, vor die Tür zu treten. Sie ist schon in aller Herrgottsfrühe unterwegs zu einem Termin im Ruhrgebiet, der eigentlich schon gestern über die Bühne hätte gehen sollen. Er lässt noch einmal die Kaffeemaschine durchlaufen und widmet sich den lokalen Provinzzeitungen.






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