Bielefeld. Ein Bild, aufgenommen um 16 Uhr. Bleigrauer Himmel, ringsum zugezogen. Dumpfe Schwüle, Donner, Blitze, Regen. Aber man kann ja auch unter schützendem Dach grillen, oder? Hält jemand bitte mal den Regenschirm?
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Hydrangea. Steht bei uns im Garten in Kübeln und kommt mächtig. Braucht aber viel Wasser. Leider hatten wir versäumt, Alaun beizufügen. So werden sie halt rosa. Das Blau kommt schon von allein, wenn wir nur genügend Bier, Wein und andere Alkoholika bei ihrem Anblick konsumieren.
Eklig siehts ja aus, was da am anderen Morgen noch auf dem Grill liegt. Fettig. Zum Glück fangen die Aluschalen überm Gasgrill jede Menge davon ab, was sonst ins Glühende tropfen würde. Dennoch: Es war lecker. Wir machen es wieder. Schon heute Abend in Bielefeld-Quelle. Die Adresse verraten wir aber nicht, sonst würds zum kühlen Bier, eiskaltem Rosé und Grillgut ziemlich voll…..
Fragt man im Bielefeld-ostwestfälischen Bekanntenkreis, welche Position die NW Neue Westfälische Zeitung politisch einnimmt, lauten die Antworten unisono: SPD. Diskutiert man dann Kommentare und Berichte der vergangenen Wochen intensiver, weicht diese Meinung stark auf. Klar gehört die NW mehrheitlich der SPD-Holding. Die politische Tendenz des Blattes aber ist zunehmend Wischi-Waschi, ja häufig sogar pro CDU/CSU. Auffällig ist auch das ansteigende Vermengen von PR – Inhalten gegenüber der wünschenswerten kritisch-soveränen journalistischen Abgrenzung.
Und warum die NW heute halbseitig auf Seite 4 eine Jubelarie auf die Kanzleuse ausbringt, weiß nur sie allein. Weltweit hagelt es starke Kritik an den Ergebnissen des Heiligendummer Gipfels, werden die schwaflig-schwammigen Ergebnisse und das Verschieben immens wichtiger Entscheidungen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag diskutiert, die große Vorsitzende aber bekommt davon in der NW nichts ab. Nicht böse sein, liebe NW, wenn es demnächst eine kleine Kündigungswelle intelligent-kritischer Abonnenten gibt.






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