Einen im Havelland nicht oft anzutreffenden Baum möchte ich hier mal vorstellen: Es handelt sich um einen Ginkgo. Einige ältere Exemplare stehen am Ebertring in Rathenow in Höhe des Jahn-Gymnasiums. Dieser junge Baum wurde in Premnitz in der Nähe des neu gestalteten Bahnhaltepunkts Zentrum gepflanzt.
Bei dem zweiten Baum handelt es sich um eine Kaiser-Paulownie. Dieser steht rechts am Eingang zum Jahn-Sportpark. Soweit ich weiß, gibt es davon in Rathenow nur dieses eine Exemplar. Anfang der siebziger Jahre stand er manchmal Anfang Juni in voller Blüte. Nun sieht er leider nicht mehr sehr gesund aus. Nach der Anzahl der noch vorhandenen Fruchtstände müsste er im vergangenen Frühsommer reichlich geblüht haben, ist mir aber leider entgangen. In diesem Jahr konnte ich nur ganz wenige blaue Blüten entdecken.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Unsere Flucht endete im Januar 1945 in Mecklenburg, in einem kleinen Dorf Pernick bei Neukloster. Wir bekamen 1 Zimmer für 4 Personen, gekocht und gewaschen wurde in der Waschküche. Von unserem Vater wussten wir nichts, wir sahen uns zuletzt in Pillau, kurz vor unserer Flucht aus Ostpreußen.. Er war damals als Soldat in Peise und ist dort auch in Gefangenschaft geraten. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen war sehr gering, wir hatten erfahren, dass viele Soldaten dort gefallen waren. Es gab auch kein Ziel, wo wir uns treffen wollten. Trotz der geringen Hoffnung gaben wir eine Suchmeldung beim Roten Kreuz auf.
Es war unfassbar, im Dezember 1946 erreichte uns die Nachricht, dass unser Vater lebt und sich als Kriegsheimkehrer auf einem Gut bei Boizenburg in der Uckermark befindet. Unsere Freude über dieses Lebenszeichen war riesengroß und wir haben gleich beschlossen, dass ich sofort nach dort fahre, um den Vater zu holen, damit wir nach langer Zeit Weihnachten wieder zusammen sein können. Mir war klar, dass diese Reise nach Boizenburg bei den schlechten Verkehrsverhältnissen(Züge fuhren unregelmäßig) und bei den z Zt. Winterlichen Temperaturen (minus 15 Grad) mit großen Strapazen verbunden sein wird. Aber ich war jung, 2o Jahre und sehr mutig. Ich fuhr von Wismar ab, musste öfter umsteigen, lange Wartezeiten auf den Bahnsteigen es war sehr kalt, zu essen gab es auch nichts, meine Verpflegung reichte nicht aus, es war schon richtig entmutigend. Aber ich gab nicht auf, ich wollte es doch schaffen, das war ich meinem Vater schuldig.
Vom 8. bis 10. Juni veranstaltet die Arbeitsgruppe Kunst der Braunschweigischen Landschaft e.V. in Kooperation mit dem Internationalen filmfest Braunschweig das Symposium Motivation :: Natur :: Wissenschaft zum Gebrauch der Fotografie in Naturwissenschaft und Kunst. Am Sonntag, 10. Juni, um 13:00 Uhr zeigt das Filmfest in der Wichmannhalle (Sophienstr. 40) Beispiele für wissenschaftliche Experimente und unerwünschte Nebenwirkungen, künstliche Menschen und verrückte Wissenschaftler im Kurz-, Experimental- und Spielfilm. Der Eintritt ist frei.
Das festival contre le racisme findet in diesem Jahr zum vierten Mal in Deutschland statt und wird gemeinsam vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs), dem Bundesverband Ausländischer Studierender (BAS) und natürlich den austragenden Hochschulen veranstaltet. Inspiriert ist die Kampagne vom französischen Studierendenverband UNEF, der das festival in diesem Jahr bereits zum 12. Mal durchführt.
Das Motto des diesjährigen festival contre le racisme ist: Mobilität.
Veranstaltungszeitraum 2007 an der Universität Bielefeld: Montag, 11.06.2007 bis Donnerstag, 14.06.2007
Am Montag, 11.06.2007 um 13:45 Uhr werden Ilse und Willi in der Universität Bielefeld ihren Walkact mit anschließender Show unter dem Motto “Ilse und Willi machen Pause” zur Aufführung bringen:
Ilse Berg (Silvia Licht) hat eine Städtereise für zwei Personen gewonnen. Nur ihr Nachbar Willi Horstkötter (Andreas Wetzig) hat Zeit, den Gewinn mit ihr einzulösen… Das ungleiche Paar beschließt, die Gelegenheit zu nutzen und einmal Pause vom Alltag zu machen! Der Reisegutschein wird ausgefüllt, die Sachen werden gepackt und ein Stadtplan besorgt. Am ersten Reisetag stehen beide pünktlich an der Bushaltestelle. Aber der Bus kommt nicht…
Dieser Walkact ist ein als Straßentheater konzipierter Comedy-Act. Zwei streitbare Charaktere treffen hier aufeinander und gemeinsam auf ein Publikum, welches mit Situationskomik und verrückten, kleinen Storys in das Geschehen eingebunden wird. Der Walkact lebt vom Augenblick! Durch theatralische Szenen, die mit viel Humor, Improvisation und Action den Zuschauern eine absurde Geschichte näher bringen, erleben die Passanten auf Stadtfesten, Messen und anderen Großveranstaltungen zwei schrille Persönlichkeiten, denen nichts, – aber auch rein gar nichts – peinlich ist!
Zwischenrufe und Bemerkungen aufmerksamer Zuschauer werden von den Akteuren spontan aufgegriffen. Auf diese Weise entstehen kurze Theaterstücke auf offener Straße, bei denen unverhofft der eine oder andere Passant plötzlich eine tragende Rolle spielt. Schnell sammelt sich eine Menschentraube um die beiden Schauspieler, die sich erst wieder auflöst, wenn Ilse und Willi sich geeinigt haben, in welche Richtung die Reise fortgesetzt wird…
Narrenmütter, Hanswürste und Pickelheringe ziehen durch die Bielefelder Innenstadt.
Zum 11. Mal fand am 02. Juni 2007 der Carnival der Kulturen in Bielefeld statt. Theaterperformer, Stelzenläufer, Gruppen der freien Kulturszene, Vereine und Schulen haben sich wieder mit fantasievollen Kostümen und spektakulären Aktionen an der Carnivalsparade beteiligt.
Leider sind die ostwestfälischen Schaulustigen nie ganz so ausgelassen wie die Akteure. Während viele Teilnehmer mit Percussion, Samba, Soca und Salsa ihre Darbietungen untermalen und während der Parade unaufhörlich tanzen, steht der Bielefelder eher von einem Fuß auf den anderen wippend am Straßenrand und läßt sich nicht so recht mitreißen von diesem Fest der Sinne und der Sinnlichkeit.
Das Veranstalterteam aus Welthaus Bielefeld und Shademakers Carnival Club hat jedenfalls wieder Großartiges geleistet! Der Carnival in Bielefeld zeigt in der heutigen, globalisierten Gesellschaft wie vielfältig die künstlerischen Ausdrucksformen der verschiedenen Nationalitäten unserer Stadt sein können.
Der Grundstein für einen Erweiterungsbau des Seniorenhilfezentrums der Volkssolidarität wurde kürzlich in der Ferdinand- Lassallle-Straße gelegt. Bisher hatte diese Einrichtung 27 Plätze für die Betreuung an Demenz erkrankter Menschen. Sie leben in drei Gruppen, die nach der Schwere der Erkrankung eingeteilt sind. Ihnen wird eine familiäre Atmosphäre geboten und sie sollen so weit wie möglich in den Tagesablauf aktiv einbezogen werden. Dieses Konzept überzeugte Angehörige wie Krankenkassen, sodass es von Anfang an Wartelisten gab. Durch den Erweiterungsbau Können 20 neue Bewohner aufgenommen werden.
Eine verwirrte Frau wurde am frühen Donnerstagmorgen in der Curlandstraße gefunden. Sie war unterkühlt und wies einige Schürfwunden auf und konnte sich weder an ihren Namen noch an ihre Anschrift erinnern. Die Frau kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Am Vormittag stellte sich dann heraus, dass sie vermutlich schon in der Nacht unbemerkt ein Rathenower Pflegeheim verlassen hatte.
Auf dem Foto sieht man den Eingangsbereich des Pflegeheimes am Fontanepark.


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