| 30.05.07 | |
| Uhrzeit: | 20:00 Uhr |
| Ort: | Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4 |
| Veranstalter: | Historisches Museum der Pfalz |
Der Speyerer Schriftsteller Peter Biron liest aus seinem Nachkriegsroman “Bella Marie”.
| 30.05.07 | |
| Uhrzeit: | 20:00 Uhr |
| Ort: | Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4 |
| Veranstalter: | Historisches Museum der Pfalz |
Der Speyerer Schriftsteller Peter Biron liest aus seinem Nachkriegsroman “Bella Marie”.
Da ich ja nun bald wieder Sohn dieser Stadt bin, suche ich derzeit nach allen möglichen Infos über Lippstadt. Dazu gehören nicht nur die weniger schönen Seiten (wie zum Beispiel die Schließung von kirchlichen Kinderheimen 1971 wegen Missbrauch von Schützlingen, oder der Vandalismus an jüdischen Gräbern in Lippstadt und Lipperode), sondern auch die angenehmen. Und weil ich einen Ruf als Schönredner zu verteidigen habe, kommt hier ein positives Stück Lippstadt: Hermann Müller!
Was für ein Name! Deutscher geht’s ja wohl kaum. Hermann Müller hat sich im 19. Jahrhundert mit so spannenden Sachen beschäftigt, wie Blüten Insekten und Laubmoosen (Schlimme Erinnerungen an men Herbarium kommen hoch). Aber jetzt kommt’s: Charles Darwin, the Godfather of Evolution himself (!!) soll über Müller gesagt haben: “Hermann Müller ist ein so exakter Beobachter und ein so scharfer Denker, dass ich immer zögere, etwas zu veröffentlichen, wenn ich nicht mit ihm übereinstimme.” (Quelle: Wikipedia)
Müller war ab 1883 Professor an der Realschule (“Naturwissenschaftliches Gymnasium”; heute das *hüstel* Ostendorf-Gymnasium) in Lippstadt.
Und so bin ich noch ein bisschen mehr froh, wieder hier zu sein ;o)
Andreas
In weit zurückliegenden Zeiten habe ich mir ja auch mal überlegt, meinen Hauptkunden “Textgutscheine” zum Schnapperpreis anzubieten. Man nimmt halt ne Mindestmenge ab und bekommt dafür Rabatt. Ich fand die Idee klasse … die Kunden nicht.
Wie die “Kunden” des DRK Lippstadt die Sache sehen, bleibt abzuwarten. Die örtlichen Helfer haben nämlich eine ganz ähnliche Idee entwickelt: Gutscheine, mit denen man Rotkreuz-Helferlein zu sich kommen lassen kann. Gekauft werden sollen die aber nicht von den Bedürftigen selbst (wieso auch), sondern Angehörige die – so lese ich es aus dem Interview im Patriot – dann z. B. sorgenfrei in Urlaub fahren können.
Ich kenne meine Großellis. Wenn ich da mit nem Gutschein ankäme, würden die sich fein bedanken, das Ding nie einlösen und auf Anfrage sagen “Wir haben unsere Frau X, und das reicht. DIe wissen ja auch garnicht, wo alles steht, dann ist sone Stunde viel zu schnell vorbei…”
Dem DRK wünsche ich viel Erfolg mit der Idee, ihren Kundenstamm auf Angehörige zu erweitern. Was so ein Gutschein kostet, stand im Interview leider nicht. Auf der Website des DRK Lippstadt bin ich ebenfalls nicht fündig geworden. Kann aber auch an mir liegen.
Andreas
Ich frage mich, ob eine Gefahrenzulage für Busfahrer sinnvoll wäre. Oder eine Ekelzulage.
Neulich fuhr ich mit der 100 in Richtung Laboe. Es war schon nach 20.00 Uhr, also mußte man seinen Fahrschein der Fahrerin präsentieren.
In Gaarden aber humpelte ein junger Mann an Krücken durch die mittlere Tür und meinte offenbar entweder, die Busfahrerin habe ihn übersehen oder werde wegen seiner Krücken ein Auge zudrücken (denn die machen es einem ja nicht gerade leichter, seine Karte herauszukramen).
Aber dem war nicht so. Sie zitierte ihn zu sich, und er zückte sogleich sein Portemonnaie, um ihr zwei Euro hinzulegen.
Darauf sie: “Aha, also eine versuchte Schwarzfahrt.”
Offenbar wollte sie es dabei bewenden lassen, ihn aber auch nicht mitfahren lassen.
Daraufhin spie er sie an und verließ den Bus.
Herrschaften, daß man es hier aber auch mit so primitiven Menschen zu tun hat!
Es ist ja schlimm genug, so etwas mit ansehen zu müssen – um wieviel schlimmer aber muß es sein, derlei selbst, und offenbar wiederholt, erleiden zu müssen.
Die Fahrerin jedenfalls reagierte derart geschäftsmäßig darauf, daß daraus zu schließen ist, daß sie es desöfteren mit solchen Schätzchen zu tun hat.
Also, wie gesagt, das ist irgendeine Zulage vonnöten.
Die Kieler SPD-Fraktionsvorsitzende Cathy Kietzer wurde in der vergangenen Woche Ehrenmitglied des Baltic Sea Forums. Der Vorstandsvorsitzende des Forums, Kurt Bodewig, sprach in diesem Zusammenhang von Kietzers “überdurchschnittlichem Einsatz” für die deutsch-dänischen Beziehungen.
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
“überdurchschnittlicher Einsatz!”
Was für eine Würdigung!
Warum nicht gleich:
“Was die Kietzer da gemacht hat, ist immer noch besser als mit nem schmutzigen Stock aufs Auge.”
Ja, warum nicht?
Dieser Klaus Kramer schreibt für die Kieler Nachrichten, oder besser: Er versucht es.
Zum Beispiel am 23. Mai in einem Kommentar zum Thema Arbeitsmarkt.
Die Überschrift seines Artikels lautet:
“Kein Grund zur Euphorie”
Zur Euphorie aber gibt es nie Grund.
Und so beginnnt der Kommentar:
“Was sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2006 andeutete, bestätigt sich nun: In Deutschland entstehen unter dem Strich zusätzliche Arbeitsplätze.”
Kramer meint: Es werden mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet. “Unter dem Strich zusätzlich” ist grober Unfug.
Weiter im Text:
“Das Erfreulichste an dieser Nachricht ist, daß neben der Zeitarbeit mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgebaut wird.
Dabei handelt es sich keineswegs um ein unergründliches `Job-Wunder`.”
Ach Kramer, ein Wunder ist doch immer unergründlich. Ja, jetzt, da ich es sage, merken Sie es auch?
Es ist wirklich furchtbar mit Ihnen.
In die neue Gablenzbrücke werden Tonsteine eingelassen, oder dies ist sogar bereits geschehen.
Warum das bemwerkenswert ist resp. was das soll?
Nu ja, vorher wurden die Steine gebrannt, und wiederum vorher haben manche Kieler Gelegenheit genommen, sich mit Worten und Zeichnungen auf diesen Steinen zu verewigen.
Eine Zensur findet nicht statt?
Ich nehme an, in diesem Falle schon.
Irgendein Verantwortlicher der Stadt wird schon darüber gewacht haben, daß da nicht irgendwelche Obszönitäten eingeritzt wurden.
Oder politische Wahrheiten.
Also, ich hätte mich etwa folgendermaßen zu verewigen versucht:
“Die Volquartz muß weg!”
oder
“Weg muß die Volquartz!”
Ist doch wahr. Aber das hätte man garantiert nicht zugelassen.
Obwohl:
Wenn die Volquartzsche schon längst vergessen ist, würde man durch meine Inintiative immer noch ihren Namen in der Gablenzbrücke finden.
Ich war an sich mit meinem alten Büchereiausweis immer ganz zufrieden. Ich konnte mit ihm nach Herzenslust Medien in der Stadtbücherei entleihen, und das reichte mir.
Als ich heute wieder etwas entlieh, fragte mich die ebenso nette wie hübsche Diensthabende:
“Haben Sie schon den neuen Ausweis?”
Das mußte ich verneinen, und ich dachte zunächst, daß das nun irgendein besonderes Stück sein müsse, mit dem man mehr anfangen kann als mit dem alten.
Aber das ist offenbar nicht der Fall. Die überaus schnucklige und ebenso nette Dame – erwähnte ich diese Eigenschaften schon? – klärte mich darüber auf, daß mein alter Ausweis noch bis zum 13. 6. gültig sei, danach aber nur noch der andere benutzt werden könne.
Die Frage, wozu es denn nun einen neuen Ausweis gebe, erübrigt sich, wenn man einen Blick auf den Ausweis wirft:
Auf der einen Seit des Ausweises ist fast nichts als Werbung für KielNet.
Im Zentrum steht dabei ein Foto eines glücklich telefonierenden Kleinkindes. Daneben der Slogan:
Wer viel liest, hat viel zu erzählen.
Wiederum Werbung auf hohem Niveau, das muß man den Leuten von KielNet lassen.
Andererseits:
Das Mädel, das da abgebildet ist, dürfte so um die fünf Jahre alt sein. Daß es viel liest, mag man also kaum glauben.
Gleichviel, das Ganze ist jedenfalls eine bedenkliche Entwicklung.
Werden vielleicht damnächst auch all die Werbeflächen am Eingang von Kleinanzeigen der Bürger und Hinweisen auf Kulturveranstaltungen freigeräumt, um Platz für die letzten Angebote von Lidl zu machen?
Ich bin dagegen.
Es ergibt sich da übrigens ein Problem, das vielleicht noch nicht alle durchdacht haben (und das ist vorsichtig ausgedrückt): Man ist ja, wenn man diesen Ausweis benutzt, nicht nur Ziel der Werbung, sondern man wirbt auch selbst. Man ist selbst Werbeträger, indem man – und das läßt sich ja nicht vermeiden – die Werbung auf dem Ausweis für andere sichtbar macht.
Und es wird zu prüfen sein, ob solche Werbung ohne Einwilligung des Kunden als Werbeträger legal ist.
Mal wieder ein Aufruf, denn immerhin hat es ja einmal vorzüglich geklappt. Damals ging es noch um das Duplo und Hanuta Fuballbilderklebesammelalbum, aber es hat funktioniert. Darum jetzt noch mal der Versuch. Ich würde gerne mal wieder Fußball spielen. Auch gerne regelmäßig, so ein mal die Woche. Und eben am liebsten mit einer Hobbytruppe, so Wald und Wiesenkicker. Nicht zu verbissen, des Spaßes wegen. Vielleicht kennt ja jemand ein paar Leute, die auch noch jemanden suchen, oder so ähnlich. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand meldet…
Heute bin ich auf einer Fahrt gleich zweimal kontrolliert worden.
Sonst vergehen ja ganze Wochen, in denen das nicht geschieht. Aber das ist nichts als Zufall, nehme ich an.
Lustig ist es aber immer wieder, wie die Kontrolleure da so auffallend unauffällig an den Haltestellen warten, daß einige aufmerksame Leute dann doch noch rechtzeitig aufspringen und aussteigen. Sei´s drum, manche werden eben doch erwischt. Es vergeht, wenn man es recht bedenkt, kaum eine Kontrolle, bei der niemand erwischt wird.
Professionell gehen die Kontrolleure aber nicht eben vor:
Es sind jeweils drei, und die teilen den Bus für die Kontrolle untereinander auf.
Aber offenbar machen sie sich nicht immer klar, wo die Grenzen sind. Typisch ist es daher, daß ein Kontrolleur, der vorn mit dem Prüfen angefangen hat, wenn er hinter der ersten Tür angekommen ist, allen Ernstes fragt:
“War hier schon?”
Die Frage geht, wohlgemerkt, jeweils an einen Fahrgast, nicht etwa an einen Kollegen!
Und, Damen und Herren, ist denn das nicht hirnrissig?
Heißt das nicht: Ich vertraue Ihrer Aussage, daß Sie schon kontrolliert worden seien, obwohl ich Ihnen ja grundsätzlich immer zutraue, daß sie schwarzfahren”?
Doch, das heißt es.
Ist man sich seitens der Kontrolleure dieser Widersinnigkeit nicht bewußt?
Bei nächster Gelegenheit werde ich mal fragen. Und dann sage ich Euch natürlich bescheid.
In Hamburgs “Altem Land” hat der starke Regen Kirschen zum Platzen gebracht. Das heißt: Ab in die Schnappsbrennerei. Wenn es auch hier so weiter regnet, fällt die Ernte wohl ins Wasser. Wobei den Bauern Ostwestfalens bewußt ist, daß mengenmäßig ohnehin nicht viel zu holen ist in 2007. Das Bestäubungs-Wetter war nicht gut für die Bienen. So bleiben leider dann doch wieder nur die Kunstkirschen……

Nachdem der Sozi Kurt Beck die Probleme des Prekariats mit dem Figaro bekämpft, geht das Imperatorliebchen Angela Merkel die Weltprobleme gleich mit dem Schminktopf an. Der Friseur und die Visagistin, das deutsche Dream-Team, die große Koalition der Einseifer, Abrasierer und Überschminker probte am Donnerstag im Bundestag für das Finale der Weißwäscher, für den G-8-Weltwirtschaftgipfel in Heiligendamm. Unter dem Motto: „Wir müssen der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben”, langte die christliche Heimsuchung tief in den Schminktopf und versuchte das Antlitz der imperialen Hegemonialpolitik etwas aufzuhübschen.
Der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sei wütend gewesen, schreibt das EhNaMag, einmal mehr sei seine großzügige Handhabung der Geschäftsordnung zur “Inszenierung von Mätzchen” ausgenutzt worden. Kein Wunder, dass der wütend wird, finde ich, wenn sich der Bundestag in einen Friseursalon verwandelt, ist das kaum mit der „Würde des hohen Hauses vereinbar”. Dieses Verhalten “karikiert den Anspruch von Ernsthaftigkeit”, klärt er die Abgeordneten auf, recht hat er, denke ich so, hatte doch Matthias Wissmann gerade für die Unionsfraktion ein Stück Real-Satire vorgetragen, sein Credo für den “freien Welthandel” der “die beste Entwicklungshilfe” sei, rief selbst im fernen Kongo, in Lamoko, das liegt direkt am Rande des Regenwalds, am Fluss Maringa, wahre Lachsalven hervor, aber der CDU-Lammert meinte die PDS.
Am 8. Februar 2005 kamen die Vertreter einer großen Holzfirma nach Lamoko, um mit den einheimischen Landbesitzern zu verhandeln und ihnen etwas Nachhilfeunterricht in Sachen „freien Welthandel” zu erteilen und bei der Gelegenheit knüpften sie den Dorfbewohnern gleich die Rodungsrechte für tausende Hektar Wald, für 20 Säcke Zucker, 200 Säcke Salz und einige Macheten ab. Ihr Dorfältester wurde von den Konzernbossen über den Tisch gezogen. Ohne jeglichen juristischen Beistand vergab er die Rechte seiner Gemeinde an dem Wald für die nächsten 25 Jahre. Was er nicht wusste: schon ein Einziger dieser Bäume hat einen Wert von mehr als 5800 Euro, Der Kaufpreis entspricht damit nicht mal dem Wert von zwei Bäumen, der Wald sei zum Teil mit seltenen exotischen Pflanzen bewachsen, die jetzt dem Raubzug der Holzmafia zum Opfer fallen, berichtet der britische “Guardian”.
Diese „beste aller Entwicklungshilfen” wie sie der christliche Figaro Wissmann von der CDU fordert, war ein Deal nach dem Muster einer Vereinbarung im Rahmen der “Sozialen Verantwortung”, wie sie die Weltbank fördert, in solchen lausigen Zeiten müssen die Dorfbewohner im Kongo halt Haare lassen.
Der Lamoko-Vertrag ist nur einer von vielen, die europäische Firmen mit Dorfältesten im Kongo geschlossen haben. Der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge sehen andere Verträge als Bezahlung für die Holzfällerlizenz lediglich Zucker, Salz und Werkzeuge im Wert von gerade einmal 100 Dollar vor.
Greenpeace hat solche Verträge in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt. Insgesamt zwei Jahre lang schrieben Mitarbeiter der Organisation an einem Bericht, der gerade vorgestellt wurde. Kernaussage: Der industrielle Holzschlag, der auch von der Weltbank unterstützt wird, ist außer Kontrolle geraten!
Das sich die Politik heute nur noch als Management einer alternativlosen Realität versteht und beim großen Ressourcenklau Schmiere steht, das können auch Merkels Schminkkünste nicht mehr übertünchen.Da schminkt die EU gerade an einem Freihandelsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik und Pazifik) rum, auch dieses wird, unter all dem aufgelegten Rouge, zu einer massiven Verschlechterungen im sozialen Bereich dieser Staaten führen, aber zugunsten rosiger Investitions- und Handelsbedingungen für die globalen Konzerne.
„Diese 500 größten Privatgesellschaften der Welt kontrollieren 52 Prozent des Weltsozialproduktes, sie sind reicher als die 133 ärmsten Länder der Erde. Zwischen 1980 und 1995 erhöhte sich das Gesamtvermögen der 100 größten transnationalen Konzerne um 700 Prozent.
Eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. 600 Millionen sind nicht dort, wo sie leben wollen, sondern vertrieben oder geflüchtet. 30.000 Menschen sterben täglich, weil sie nichts zu essen oder nichts zu trinken haben. Kinder verrecken. 8.000 Kinder sterben Tag für Tag an Krankheiten, vor denen Impfungen sie geschützt hätten. Für viele gibt es keinen Arzt, keine Schule, für ihre Eltern keine Arbeit. Es fehlt alles, was lebensnotwendig ist.
250 Millionen Kinder sind zur Arbeit gezwungen. In den gleichen Regionen sind 900 Millionen Erwachsene arbeitslos. Die Kinder schuften, die Eltern lungern arbeitslos zu Hause herum. Die einen verhungern, die anderen verfetten. Globale Schizophrenie? Die Welt ist verrückt geworden,” auch das schreibt einer von der CDU, leider fand er als aktiver Politiker nie so klare Worte in seinen Bundestagsbeiträgen, erst als harmloser Rentner wischt Norbert Blüm die Schminke vom Antlitz der Globalisierung, die seine Kanzlerin da gerade mühsam draufspachtelt, und fordert in seinem Buch “Gerechtigkeit”, eben diese ein, die er als Politiker stets dem Machterhalt geopfert hatte. Dabei waren für die CDU/CSU, besonders für ihre Macher wie Franz Josef Strauß und Helmut Kohl, „Globalisierungsgegner”, die damals noch zum linken Rand der SPD gehörten, und die Franz Josef Strauß immer wieder gerne auf seiner Liste der staatsfeindlichen Gegner, als „Studenten, Lehrer, Dozenten und Pädagogen” anführte, für eben diese CDU/CSU stets die geistigen Wegbereiter des Terrorismus. Wenn also der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Proteste gegen den G-8-Gipfel mit der Anfangszeit der RAF vergleicht, dann setzt er nur eine Tradition fort, die in der CDU/CSU tief verankert ist.
Das ATTAC-Neumitglied Heiner Geißler stellt zwar heute fest, dass der JU-Chef Mißfelder »dumm« sei, und dieser „anstatt gedankenlos dumme Vergleiche zu ziehen, lieber die Hunderttausende junger Leute unterstützen solle, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Prozess der Globalisierung human zu gestalten”, nur war es nicht dieser CDU Generalsekretär der seinem Kanzler Helmut Kohl immer so schöne Sprüche wie: „Ihre Republik ist nicht unsere Republik”, ins Manuskript schrieb, wenn da wieder mal ein paar den Ruf nach „Humanität” anstimmten?Die uckermarksche Visagistin zeigte dagegen Verständnis für die Ängste, die einige Globalisierungsgegner immer noch vor dem Antlitz der ökonomischen Macht haben, trotz ihres humanitären Facelifting. Deshalb erklärte sie auch:
„Wer friedlich protestiert, dessen Anliegen ist nicht nur legitim, sondern dessen Anliegen findet auch unser Gehör!”
Nur singen, also singen ist absolut staatsgefährdend lese ich gerade online bei Stern, Sangesbrüder finden nicht das Gehör der Kanzlerin. „Vor der Anlage, in der demnächst die G8-Staatschefs tagen werden, sei eine Gruppe von zehn Personen auffällig geworden, hieß es. Sie habe lautstark die “Internationale” gesungen. “Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht.”
Die Sicherheitskräfte baten um Unterstützung zur Gefahrenabwehr. Die für die Sicherheit des G8-Gipfels zuständige Polizeitruppe “Kavala” wird informiert. Gegen 18 Uhr stoppen drei Einsatzwagen der Polizei die Gruppe am Ortsausgang von Heiligendamm. Personenkontrollen und Durchsuchungen folgen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den verdächtigen Sängern um zwei Deutsche, eine Engländerin und sieben Russen handelt. Vorwiegend Wissenschaftler und Studenten. Einer von ihnen ist der Rostocker Martin Krämer. Der 35-jährige Doktor der Agrarwissenschaften fragt die ermittelnden Polizisten, seit wann es verboten sei, in der Öffentlichkeit die Internationale zu singen. Er bekommt keine Antwort. Stattdessen werden er und eine weitere Person vorläufig festgenommen und zum zuständigen Polizeirevier nach Bad Doberan gebracht. Sicherheitshalber”.
Ein Glück, dass die von der CDU/CSU so lupenreine Demokraten sind und dass sie nur den Geist emanzipatorischen Denkens, der sich da im nächtlichen Gesang ausgedrückt hatte, als fantastische oder Kultur zersetzende Unmöglichkeit in Schutzhaft genommen und nicht die Sangesbrüder gleich selber nach Guantanamo ausgeflogen haben.
En vivo, desde el barrio La Puya
El Patio
Partner : http://www.0815-info.de
http://www.youtube.com/watch?v=ej9zjU21pbA Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=xT1VXagMCdU Teil 2
http://www.youtube.com/watch?v=hYehDnWuH7I Teil 3
http://www.youtube.com/watch?v=RcAv0D4mphs Teil 4
http://www.youtube.com/watch?v=5Sir4krOrSM Teil 5
http://www.youtube.com/watch?v=ecs0g121u5I Teil 6
Das Soziale-Netzwerk-Deutschland e.V. veranstaltete eine Kundgebung und Mahnwache vor den Toren der verantwortlioche Arge bezüglich des verhungerten 20jährigen aus Speyer. Als erstes spricht eine Stadträtin von Mannheim und noch viele mehr
Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: “!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
http://www.tacheles-im-namen-des-volkes.de und http://www.gfa-ludwigshafen.de
Ist noch nen ganz schönes Weilchen hin, aber ich denke, da werden die Karten ruckizucki wech sein, also kann es nicht schaden, sich so früh wie möglich drum zu kümmern. Nicht nur wegen seinem Auftritt bei Wetten Dass??, wo er mit einer Helliummickeymousestimme den Song Hello zum besten gab, ist er für mich einer der ganz großen, wo man eigentlich nichts falsch machen kann, wenn man mal die Chance hat, ein Konzert zu besuchen, dies auch zu tun. Ich freu mich drauf…
Vom 25.05. – 28.05.07 fand in Berlin zum 12. Mal der Karneval der Kulturen statt. Pfingst-sonntag zog der große Karnevalsumzug mit ca. 4.500 Akteuren aus über 80 Nationen von Neukölln nach Kreuzberg (Blücherplatz). Trotz des schlechten Wetters kamen über 700.000 Besucher zu dem berühmten Spektakel. Da können wir uns schon auf nächstes Jahr freuen.
So langsam gerät Ostwestfalen-Lippe unter Wasser. Es gießt aus Kübeln. Schlechte Zeiten für Bikini-Verkäufer. Ob man gegen die Fluten einen Heiligen Damm errichten sollte?
Das Wetter jetzt zu Pfingsten hatte ja so seine vor und Nachteile. Vor allem wen man Boofen wollte. Das hab ich nämlich gemacht. Der Vorteil war ganz eindeutig, dass man kaum Nebenbuhler hatte, die sich sonst zu Pfingsten immer in großer Anzahl durch die sächs. Schweiz tummeln. Der Nachtteil war dann eben, das man mit unter Nass wurde, oder halt mit Umständen leben musste, die doch in mir ein Unbehagen ausgelöst haben. Am Sonntag Abend waren wir ziemlich lange auf einen der Steine, im Gebiet der Steine, nah beim Papststein. Irgendwann war es zu dunkel und glitschig um wieder abzusteigen. Leider kam dann ausgerechnet ein kräftiges Gewitter, welches uns zwang, in einen Pavillon mit Blitzableiter auszuweichen. Da nun so am liegen, war es schon ein merkwürdiges Gefühl, zu denken, dass wenn der Blitz kommt, er auch die kleine Hütte erwischt, und wie das wohl ist, wenn man drin sitzt. Irgendwann war die Müdigkeit aber größer, und es ist ja auch alles gut gegangen. Merkwürdig war es trotzdem das Gefühl…
Artikel kommentieren »