StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Mai '07

Dortmund-Blog: Milliardenloch

Täglich Hunderttausensend Verhungerte. Wieoft die Shoah? Wie oft Ausschwitz? Relativierung der tote Kadaver?

Rathenow-Blog: Traditionelles Schulhoffest

Fast ausschließlich im Schulhaus und in der Turnhalle fand das traditionelle Frühlingsfest der Grundschule Rathenow-West statt. Die Organisatoren hatten nämlich vergessen, sich mit Petrus abzustimmen. So gab es in der Turnhalle eine musikalische Begrüßung durch den Chor unter der Leitung von Frau Blackstein.
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Anschließend präsentierten Schüler eine Modenschau für Urlaub, Sport und alle Jahreszeiten. Eine Delegation der polnischen Partnerschule war ebenfalls in das Programm eingebunden. Die jungen Polen, die Deutsch als erste Fremdsprache lernen, führten eine Abwandlung des Märchens “Frau Holle” auf. Dafür und für ihren Gesangsbeitrag ernteten sie reichlich Applaus.
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Im Schulhaus trat ein Zauberer auf, es gab verschiedene Bastelmöglichkeiten, Kinderschminken, einen Spielzeugbasar und vieles mehr. Kuchen, Eis, Bratwurst und Getränke sorgten für das leibliche Wohl. Und auch die Hopseburg wurde reichlich genutzt.
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Kiel-Blog: Rocky Balboa in der Brücke

Das erfreuliche Billig-Kino serviert uns in dieser Woche Sylvester Stallones letzten Kino-Erfolg:
Rocky Balboa.
Damit wärmte der Mann den alten Rocky-Mythos noch einmal auf.
Durchaus trivial, das Ganze, aber nicht vollständig unsympathisch.
Als ich übrigens eben von Stallones letzem Kino-Erfolg sprach, da meinte ich zwar “den neuesten”, aber eben wirklich auch “den letzten”. Ein weiterer wird dem Mann nicht vergönnt sein.

Kiel-Blog: Hallenflohmarkt in der Räucherei

Am Samstag, den 12.5., ist Hallenflohmarkt in der Räucherei.
Da heißt es hingehen und zugreifen, damit nicht wieder das Angebot die Nachfrage um das Hundertfache übersteigt.

Kiel-Blog: Schimmelreiter im Werftpark-Theater

Und zwar heute um 20.00 Uhr.
Mit der Novelle, auf der das Stück basiert, sind wohl die meisten Kieler im Laufe ihrer Schullaufbahn getriezt worden.
Ihr merkt schon, mein Fall ist die Erzählung nicht.
Aber wie sagte schon Hitchock (sinnlgemäß):
Ich werde nie ein literarisches Meisterwerk verfilmen.

Und er schuf filmische Meisterwerke aus drittklassiger Literatur.
Dementsprechend ist ja vielleicht auch dieses Stück viel besser als der Sprachkunstwerk-Versuch von Theodor Storm.

Kiel-Blog: De besten Daag in mien Leeven

So heißt ein Theaterstück, das am heutigen Freitag um 1800 am Wilhelmplatz gegeben wird.
Und wieder ist zu loben, daß sich Menschen in dieser Stadt um das Niederdeutsche verdient machen.
Wenn es auch als gesprochene Sprache ausstirbt, so sollte es dennoch weiterhin vielen Menschen möglich sein, diesen schönen Zungenschlag zu verstehen.
Und dazu wird mit solchen Stücken eben ein wesentlicher Beitrag geleistet.
Die Zuschauerschaft ist in solchen Fällen durchaus nicht über 60 im Schnitt. Also geht da mal hin, es ist ganz und gar nicht unhip, solche Veranstaltungen aufzusuchen.

Dresden-Blog: Dixie macht Krach…

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es das Dixie Fest ist. Seit meiner langen Dresdner Abstinenz bin ich etwas raus aus dem Stadtgeschehen. Aber irgendetwas war da gestern, und zwar laut und deutlich. Da muss doch ein riesen Feuerwerk gewesen sein, oder ähnliches. Ich bin doch direkt aufgewacht davon. Aber schön war es, auf jeden Fall anzuhören, und eigentlich bin ich mir doch sicher, dass es das Dixie Fest war und ist. Auch heute und morgen wird noch so einiges geboten. Wer nicht nur Feuerwerk hören sondern auch mal ein paar Klängen der Dixie Musik lauschen möchte findet hier bestimmt etwas für sich…

Lippstadt-Blog: Der erste (Thomb-)Hansetach

Also, wenn die Hanse-Radler mal loslegen, dann bleibt echt kein Auge trocken. Diese Truppe macht mal Stimmung.
Beispiel gefällig (hier sind sie grade erst im Hinterhof der Lippstädter Brauerei angekommen):

: Hanseradler machen Stimmung

Wie versprochen, habe ich mich vergewissert, dass die Kogge auch ordentlich gebaut wird! Und muss sagen: Die beiden Zimmerleute haben einen professionellen Auftritt hingelegt, teilweise zwar unter Zuhilfenahme mittelalterlicher Bohrmaschinen *räusper*, aber die meiste Zeit wurde der Verzehr von leckerem (Thomb-)Hansebier durch fettes Schmatzen von Eisenwerkzeugen begleitet, die umabrmherzig Holz in Form brachten. Ich habe hier eher eine leisere Stelle erwischt:

: Koggebauer bei der Arbeit

Zum Schluss, weil ich´s ihm versprochen habe und weil er gestern sooo schön geschmollt hat, hier ein Foto vom lieben Christoph in seinem neuen Arbeitskleid (Hier lacht er auch schon wieder):
Christoph im Arbeitsdress

Andreas

PS: Obwohl es zum Thema Hansetag wieder mal zu einem Fall langweiliger Firmen-PR gekommen ist, halten wir an unserem Hauptziel für dieses Blog natürlich weiter eisern fest!

Guetersloh-Blog: Sensation: DB repariert am Gütersloher Bahnhof

Die DB-eigene Instandsetzungsfirma repariert zur Zeit das marode Vordach des Gütersloher Bahnhofgebäudes. Es dürfte sich eher um eine Notreparatur handeln denn um eine Modernisierungsmassnahme. Offensichtlich sind die tragenden Säulen der Konstruktion teilweise verrostet. Und ähnlich wie am neuen Berliner Hauptbahnhof könnten ja eile der Dachkonstruktion jemandem auf den Kopf fallen. Die DB-Mitarbeiter bringen neue Dachrinnen an und sanieren die Tragesäulen. Dass die Zugabfahrtsdisplays, die seit vielen Monaten ausser Betrieb sind (Daueranzeige “Auf Durchsagen achten”) repariert werden, ist nicht zu erkennen.

Bielefeld-Blog: Warum Rheda-Wiedenbrück?

Nun hat es Bielefelds kleiner Stadtnachber, Rheda-Wiedenbrück (Auch eine Heimstatt des mächtigen Drahtzieherkonzerns Bertelsmann) in die Kommentarspalten der großen Presse geschafft:

“”Nirgendwo sind die Busfahrer unfreundlicher, die Schulden höher, die Schulschlägereien brutaler, die Selbstüberschätzung größer … Kai Diekmann und sein Blatt sind nur die prominentesten Opfer des Agendasettings, an dem er so gerne teilhaben möchte. Wenn er wirklich eine Zeitung machen wollte, die so wäre wie das Land und seine Bewohner, sollte er die Redaktion nach Rheda-Wiedenbrück, Wanne-Eickel oder Jauernick-Buschbach verlegen. Denn Deutschlands Herz schlägt in der Provinz.”

Christoph Siemes in der “Zeit” über das “Missverständnis ‘Bild’ in Berlin. “Die Zeit”

Hmmmm, wäre Bielefeld nicht noch passender gewesen?

Bielefeld-Blog: 1900 gegründet. 2007 aufgegeben.

Die Großgärtnerei Storbeck an der Bielefelder Petristraße wird zum 30. Juni geschlossen. Inhaber Otto Storbeck gibt nach unzähligen Querelen und – laut NW von heute – “Verärgerung über die Stadt Bielefeld” entnervt auf. Nach 107 Jahren als gärtnerische Institution verlieren 30 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Die Umwidmung des Riesengeländes in Baugebiet läßt seit 2001 auf sich warten. Was wiederum nicht verwundert, stehen doch Forderungen der Stadt nach “weiteren Gutachten” im Raum.

Es sei an dieser Stelle erinnert an Bielefelds bedeutende Bauruinen und Brachlagen: Kesselbrinck, Mercedes-Gelände an der Herforder Straße, Neumarkt, Hauptpost, und, und, und …… Auf dem Leineweber-Markt weden sie alle wieder fröhlich in den Mai tanzen, die mutigen Entscheider und Visionäre dieser Stadt.

Bielefeld-Blog: Lichtblick

In der heutigen NW Neue Westfälische, dem anderen ProvinzLokalblatt Bielefelds und der Region gibt es einen Kommentar von NW-Redakteuse Nicole Hille-Priebe zum Heiligendammer G8-Wahnsinn. Er gipfelt im Schlußsatz: “Eine Politik, die Menschen zu Zaungästen macht, die die Zeche hinterher auch noch zahlen dürfen”. Wie wahr, wie wahr. Ein Kommentar-Lichtblick. Zwar gibts hier in Bielefeld keinen Zaun, der das Rathaus schützt, aber die Politik da drinnen erinnert auch häufig an G8-Gutsherrenart. Eines vor allem haben sie alle verloren, egal ob G8-Treffer oder Lokalpolitiker: Bodenhaftung. Und Achtung vor den Menschen, die sie gewählt haben, um anständig, menschenwürdig und mit Augenmaß regiert oder verwaltet zu werden. So bleibt G 8 in Heiligendamm ein Menetekel, das für die Anmaßung heutiger Politiker steht. Da gibts doch nur eins: Bei der nächstmöglichen Wahl bewußt anders ankreuzen. Wenigstens Denkzettel dürfen wir Vorratsgespeicherten Überwachten präventiv Verdächtigen (noch) verteilen. “Big Brother” ist schon ein alter Hut. “Animal Farm” läßt grüßen. Da regieren in George Orwells Roman die Schweine…….

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