Das Kino für den kleinen Geldbeutel zeigt in diesen Tagen “Mein Führer”.
Leider ist der Film ganz und gar mißlungen.
Ganz und gar?
Na gut, die Leistung Helge Schneiders als Hitler muß man loben, ja bewundern.
Denn man merkt ihm zwar an, daß er kein ausgebildeter Schauspieler ist, aber 1. gelingt es ihm, Hitler auf der ganzen Linie als lächerliche Figur darzustellen,
und 2. sehen wir mehrfach einen besonderen Augenausdruck bei Schneider – einen, der davon spricht, wie Hitler immer wieder mal eine Ahnung seiner Lächerlichkeit und der Absurdität seiner Weltsicht beschleicht. Und auch die leider erfolgreiche Abwehr dieser Ahnung weiß Schneider darzustellen.
Und zwar bravourös.
Also: Obwohl der Film mißlungen ist, lohnt sich der Besuch. Wegen der Leistung Schneiders.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Mario Barth ist der Fips Asmussen unserer Zeit.
Gegen diese Aussage werden vermutlich gleich zwei Einwände laut:
1. Fips Asmussen – der lebt doch noch, oder?
Ja, ich fürchte, so ist es. Aber er spielt ja massenmedial keine Rolle mehr.
2. Das was hier so schmeichlerisch klingt – Asmussen unserer Zeit – ist doch eigentlich gar kein Kompliment, sondern ein fürchterlicher Verriß.
So ist es.
Mario Barth ist das Letze. Aber wirklich. Das kann doch nicht ernsthaft bestritten werden.
Dennoch ist nicht auszuschließen, daß er die Ostseehalle heute füllen wird, wenn er dort um 20.00 Uhr auftritt.
Womit mal wieder bewiesen ist, daß es in dieser unserer Stadt nicht nur Leuchten gibt.
Was aber nun uns Leuchten betrifft:
Wir würden uns lieber zum hundertstenmal eine Folge von Monty Python´s Flying Circus ansehen, als auch nur einmal Mario Barth (allein schon der Name hat so´n Bart) live zu sehen.
Is doch wahr, Herrschaften.
Heute um 20.00 Uhr gastiert keine Geringere als Tamara Nile in unserer Stadt.
Genauer: Im KulturForum.
Darauf hatte man ja in dieser Stadt kaum zu hoffen gewagt, daß diese begabte Singer/Songwriteress sich hier mal blicken lassen würde.
Um so größer ist die Freude.
Hallo,
seit gestern ist die Website für die im Oktober stattfindende Reutlinger Kulturnacht online.
Was erwartet ihr oder erhofft ihr euch von dieser Veranstaltung?
Beste Grüsse!
Die Altherrenriege ist tief betrübt über das Ende der Ära des guten Bartschnitts in Bielefeld:
Am 27. April 2007 schließt mit dem Salon Busse in der Rohrteichstraße eine viel zu wenig beachtete Bielefelder Institution.
Der Betreiber, der das Geschäft wohl schon von seinem Vater übernommen hat, geht in den wohlverdienten Ruhestand und hinterlässt eine deutliche Lücke in der Bielefelder Friseurlandschaft:
Während sich andere Friseure im Stadtgebiet nur noch auf das schnelle elektrische Mähen des Barthaares über den Kamm verstehen (ratzfatz in 2 Minuten), wurde im Salon Busse für kleines Geld noch klassisches und sorgfältiges Barbier-Handwerk geboten: 15-20 Minuten picobello Handarbeit mit Kamm, Schere und Rasiermesser inclusive Rasierwasser-Finish.
Akkurater Herrenhaarschnitt und erstklassiger Bartschnitt für zusammen 16 Euro. Bis zuletzt ein vorzügliches Preis-Leistungsverhältnis. Damit ist nun Schluss. Wie schade.
Deutschlands erste “Schwulen-Illustrierte” ist da! Ab morgen am Kiosk ersteh- und online einsehbar. Tja, als “Hete” fragt man sich da schon, was genau in einer solchen “Illustrierten” steht. Eine Pressemitteilung gibt Aufschluss:
Ein Großteil der schwulen Printmedien hierzulande pendelt noch zwischen Anzeigenblatt und Porno-Postille. “Wir beweisen, dass auch schwule Medien professionell gemacht werden können”, so Chefredakteur Andreas Hergeth. “Unsere anspruchsvolle Zielgruppe verlangt mehr als Termintipps oder Nacktfotos. Moderner Look, starke Themen, trendige Erotik – das ist unser Konzept.”
Hm… also das Meiste finde ich auch in “normalen” Männerzeitschriften, nur dass hier Schwule beim Thema Erotik wohl eher selten auf ihre Kosten kommen. Die Mode- und Styling-Tipps in Matador, Maxim & Co. sind nämlich nicht geprägt von Harley-Jacken und Bodybuilding-Pumphosen , wie man vielleicht vermuten mag. Stil und Sinn für Feinheiten haben auch hier Einzug gehalten. Der wahre Grund für das Magazin liegt da meiner Meinung nach ganz wonaders. Und siehe da: man verhehlt es auch garnicht:
Längst hat die Werbung beim “Gay-Marketing” das “Pink Money” entdeckt – die kaufkräftige Zielgruppe der Männer, die Männer mögen.
Tja Jungs, leider keine selbstlose Revolutiosschrift, nur ein weiterer Titel für ein “Marktsegment”. Sorry!
Ach ja, und wer sich jetzt fragt, was das Ganze mit Lippstadt zu tun hat, der sollte nochmal kurz nachdenken … man neigt als Hetero sehr schnell dazu, diese Gruppe aus dem Blick zu verlieren, weil sie so klein ist. Von da her: Eigentlich ganz gut, die neue Zeitschfrift. Vielleicht trägt sie dazu bei, dass Schwule mehr ins Blickfeld kommen. Schaden tät´s nicht ;o)
Andreas
Als im Dezember das sogenannte Mantelhaus in der Bielefelder Altstadt für 5,1 Mio., von Berliner Hapag ersteigert wurde, dachten die Gläubiger noch, sie sähen ihr Geld schnellstens. Bis zum 27. 4. ist allerdings kein Geld geflossen und der Mantel des Vergessens senkt sich über die Angelegenheit. Wenn da nicht die Möglichkeit der zweiten, also erneuten, Versteigerung wäre…… Die Dummen sind die Mieter, werden notwendige Reparaturen eben ganz einfach nicht ausgeführt……
Wir schruben ja hier schon häufiger über jenes SchandfleckGrundstück am Kesselbrink, wo einst das Hallenbad stand, schnellstens abgerissen wurde und seitdem vor sich als Lücke hinödet. Drei Investorengruppen sollen Interesse zeigen und die Skala von Büros bis Wohngebäude reichen.
Gesehen vor einem Fliesenmarkt am Bielefelder Südring. Aber wer nimmt schon 1 Quadratmeter blaue Fliesen mit nach Mallorca?
Aber nicht unbedingt Anlaß zu jubelnder Freude. Sommertemperaturen am 26. April 2007 in Ostwestfalen. Die Freibadsaison beginnt.
… den bestraft bekanntlich das Leben. Also irrt das am “real” Gütersloher Straße Bielefeld fotografisch aufgegabelte Plakat:
Ich war gerade mit meinem Kumpel in der Laga-Mühle arbeiten und dann sahen wir aus dem Fenster und staunten nicht schlecht. Plötzlich sind da zwei Pferde vorbeigelaufen. Verrückt, die legten den gesamten Verkher lahm.
nach 10 Minuten war die Polizei vor Ort und kümmerte sich um den Rest
Und zwar schon am Samstag. Und zwar gegen Union Berlin. Wie immer werden da zahlreiche Dynamo Anhänger erwartet. Ausverkauftes Haus so zu sagen. Wer aber nicht nach Berlin fahren möchte, kann sich diesmal das Spiel auch Live und in Farbe so anschauen. Im Free TV nämlich. Die regionalen Dritten Programme, also der RBB und der MDR übertragen das Spiel jeweils. Anpfiff ist meines Wissens um 14.00 Uhr. Dann spätesten sollte auch die Übertragung beginnen…
Dieser Tage flatterte eine Einladung zu einer
Informationsveranstaltung und Bürgerdiskussion
in meinen Briefkasten und mir wurden zwei Dinge schlagartig bewußt. 1. Ich bin Bewohner des Gießener Südviertels, denn an die richtet sich die Einladung. 2. Die SWG plant eine “Müllverbrennungsanlage” TREA genannt im Gießener Südviertel und bringt damit zwei Bürgerinitiativen auf den Plan.
Bei dem Wort “Müllverbrennungsanlage” läuft es einem natürlich erstmal eiskalt den Rücken herunter. Wohlklingend und beruhigend hingegen die offizielle Bezeichnung “Thermische Reststoffbehandlungs- und Energieverwertungsanlage”.
Klar ist, dass seitdem Hausmüll nicht mehr unbehandelt auf Deponien landet in ganz Deutschland vermehrt Abfall zur Energie- und Wärmegewinnung verbrannt wird. Dabei handelt es sich um sogenannten aufbereiteten, vorbehandelten Abfall.
Unklar ist, warum der Plan einer entsprechenden Anlage zwei Bürgerinitiativen in Leben ruft.
Zwei Möglichkeiten kommen mir da in den Sinn. Die Anlage ist nicht so ungefährlich und ökologisch wie der zukünftige Betreiber die Stadtwerke Gießen sagt. Vielleicht erschreckt die Bewohner des Südviertels auch nur die Vorstellung quasi vor ihrer Haustür ein Kraftwerk zu haben, das “Müll” verbrennt.
Wenn ich ehrlich bin, ich hätte auch kein Interesse daran, eine solche Anlage vor der Nase zu haben. Moment, ich wohne ja im Südviertel und habe eine solche Anlage bald vor der Nase! Fluchwort!!!
Wer im Südviertel wohnt und sich über die TREA informieren will, kann dies am 3. Mai um 20:30 Uhr im Gemeindesaal der Petrusgemeinde im Wartweg 9 tun.





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