Abiturienten der Abschlussjahrgänge 1995 bis 2000 des Duncker-Gymnasiums Rathenow sind zu einem Treffen eingeladen. Es findet am 22. September im Restaurant “Schwedendamm” statt. Beginn ist um 19 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von acht Euro ist vor Ort zu entrichten. Anmeldungen unter (03385) 512320 oder www2.rathenow.de/duncker-gymnasium bis zum 10. September.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Mit einem Sieg gegen USV Potsdam beendeten die Basketballer von Optik Rathenow die Saison 2006/2007. Zum Abschluss der Meisterrunde gewannen sie mit 76:71 (15:18, 15:13, 19:22, 27:18) und sicherten sich damit ihren dritten Platz hinter Stahnsdorf II und Lauchhammer. Herzlichen Glückwunsch!
Wer hätte das gedacht. Ich nicht. Auf keinen Fall. Aber bei solchen Spielen entscheiden oft die Nerven. Und die Füchse wussten schon die ganze Saison, dass sie am Ende Play Downs spielen. Dresden hat ja mehr mit den Play Offs gerechnet. Und bald ist die neue Halle fertig. Für die Oberliga. Toll. Ich kann das immer noch gar nicht glauben. Im Eishockey ist das Söldnertum noch mehr ausgeprägt als im Fußball. Was kümmert die das. Die sind eh weg. Nur die Fans. Das sind die Dummen. 1:0 geführt. Und dann 1:3 verloren. Im alles entscheidenden Spiel. Gut das ich nicht hingefahren bin. Wirklich. Dresden ist echt keine Sportstadt. Eishockey runter. Die Basketballer auch gescheitert. Die wollten auch aufsteigen. Und die Fußballer interessieren mich nicht, aber aufsteigen tun sie wohl auch nicht. Wenn man Timbob glauben schenken kann. Jetzt bleibt einem nichts übrig. Man muss selber Sport treiben. Sonst ist ja nichts los hier.
MFG
Gandalf
Nun lockt der Frühling an die frische Luft. Den beiden Mädchen hat es jedenfalls viel Spaß gemacht, sich im Freien so richtig nach Herzenslust bewegen zu können.
Dresden hat ab morgen, wenn ich mich nicht irre, sonst eben ab übermorgen das größte 3D Kino Deutschlands. Das alte Rundkino in der Prager Straße, direkt hinter dem UFA-Palast wird wieder zum Leben erweckt, und das fast in Rekordzeit, denn so lange ist noch nicht klar, dass eine Kinobetreiberfamilie aus Nürnberg, die auch schon in Weimar ein 3D Kino unterhalten, das Objekt übernimmt. Jetzt ging aber alles ganz schnell, es wurde gebaut gebohrt, geputzt und gewienert, und nun soll es losgehen. Hier ist ein Spielplan, wo die Filme und Zeiten zu finden sind…
Dresden hat ab morgen, wenn ich mich nicht irre, sonst eben ab übermorgen das größte 3D Kino Deutschlands. Das alte Rundkino in der Prager Straße, direkt hinter dem UFA-Palast wird wieder zum Leben erweckt, und das fast in Rekordzeit, denn so lange ist noch nicht klar, dass eine Kinobetreiberfamilie aus Nürnberg, die auch schon in Weimar ein 3D Kino unterhalten, das Objekt übernimmt. Jetzt ging aber alles ganz schnell, es wurde gebaut gebohrt, geputzt und gewienert, und nun soll es losgehen. Hier ist ein Spielplan, wo die Filme und Zeiten zu finden sind…
Die Unternehmen machen Gewinne wie noch nie, trotzdem herrscht in Deutschland eine Politik der Lohndrückerei. Gerade im Zeitarbeitsbereich und im Dienstleistungsgewerbe werden Löhne gezahlt, welche keine sind. Trotzdem weigert sich die CDU/CSU strikt, den Bürgern das Mindeste zu gewähren, das Recht auf eine würdige Existenz, durch angemessene Bezahlung! Ganz vorne weg der Kettenhund der Ausbeuterlobby, Pofalla. Hier sein neuester Spruch:
Im Streit um die Einführung von Mindestlöhnen will eine hochrangig besetzte Koalitionsrunde am heutigen Mittwoch im Kanzleramt erneut versuchen, die Wogen zu glätten. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla erteilte unmittelbar vor dem Treffen allen Forderungen eine klare Absage: “Einen gesetzlichen einheitlichen Mindestlohn in ganz Deutschland wird es mit uns nicht geben”, sagte er im ZDF.
Ich denke, wir kommen ganz gut ohne “Euch” klar und es wird Zeit, dafür auf die Strasse zu gehen.
Zitat aus den Lübecker Nachrichten vom 22. März (S. 16):
“Bei sozialen und kulturellen Einrichtungen spart die Stadt, aber 53.000 Euro für neues Mobiliar sind noch drin.”
Es geht um wirklich abgenutzte Möbel, die ersetzt werden MÜSSEN.
Der einzelne Lübecker zahlt dafür im Schnitt ca. 25 Cent.
Was die Lübecker Nachrichten da schreiben, ist der pure Populismus.
Soso, die Stadt ist also immer noch und immer wieder bereit, dem VfB seine Schulden zu stunden.
Dabei hat Bernd Möller, Abgeordneter der Grünen, zweifellos recht, wenn er eine Ungleichstellung der Vereine beklagt (man möchte eben von der Popularität des VfB profitieren).
Gehen wir noch einen Schritt weiter:
In diesem Fall ist die Stadt, die ja sonst oft wegen ihrer Schulden in den Schlagzeilen ist, Gläubiger – und als solcher sollte sie auf der fristgerechten Begleichung der Schulden bestehen.
Ds tut sie nicht, beklagt infolgedessen, daß sie kein Geld hat, und schließt das Kommunale Kino und das Mädchenhaus.
Gewiß, das ist ein wenig überspitzt, aber: Eine Bürgerschaft, die Institutionen schließt, welche der Allgemeinheit zugute gekommen sind – und gleichzeitig ein Entertainment-Unternehmen, wie der VfB eines ist aushält, macht sich unglaubwürdig.
Seit 2001 knistert es zwischen den Betreibern des Pflegeheims Haus Nazareth und seinen 150 Lohnabhängigen. Erst jetzt aber gehen diese mit ihrer Forderung nach tariflichen Löhnen, die von ver.di unterstützt wird, an die Öffentlichkeit.
Das Unternehmen gibt sich empört.
Die Löhne will es ausschließlich innerbetrieblich regeln, und die Feststellung von ver.di, die Unternehmensleitung setze die Lohnabhängigen unter Druck, hält diese für eine ungebührliche Einmischung.
Ob man da vielleicht mal prüfen sollte, ob diese Art von Unternehmensleitung den Straftatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllt?
Mehrfach berichteten die Lübecker Nachrichten über einen angeblich sexistischen Spruch des Bürgerschaftsabgeordneten Fraederichs und seine Folgen.
In den meisten dieser Artikel wird aber der Stein des Anstoßes nicht erwähnt. Das ist entweder unprofessionell oder übertrieben schamhaft. Oder Ergebnis politischen Kalküls.
In der Ausgabe vom 22. März immerhin war das Zitat zu finden. Laut Astrid Stadthaus-Panissie, einem der beiden Opfer des Ausspruchs, sagte der Mann:
“Ihr seid doch nur in der Bürgerschaft, weil Ihr Titten habt.”
Diese Äußerung nun also ist es, die allenthalben als sexistisch bezeichnet wird.
Aber ist sie das tatsächlich?
Um das beurteilen zu können, müssen wir uns zwei Dinge klarmachen.
1. Was ist Sexismus?
Sexismus ist (dem Rassismus entsprechend) die Auffassung, zwischen Männern und Frauen bestehe ein Wertunterschied, aus dem sich ein Rangunterschied ergeben müsse.
Sexismus wird oft mit Obszönität verwechselt. Wir werden zu überprüfen haben, ob das auch im Fall dieses Ausspruchs so ist.
2. Was bedeutet der Ausspruch?
Zwei Bedeutungen sind möglich:
a) Ihr habt Eure weiblichen Reize eingesetzt und seid aufgrund dieser in die Bürgerschaft gewählt worden.
b) Frauen habe es grundsätzlich leichter als Männer, in die Bürgerschaft gewählt zu werden. Die angesprochenen Frauen sind nicht hinreichend qualifiziert.
Keine der beiden Varianten läßt ohne weiteres auf Sexismus schließen.
Es ist hier also tatsächlich Sexismus mit Obszönität verwechselt worden.
Und zwar so gut, das im Berliner Zoo wohl richtig die Kasse klingelt. 30.ooo Besucher waren die letzten Tage da, um das kleine Raubtier beim Tollen zu beobachten. Kaum zu glauben, das Knut einmal zu einem der gefährlichsten Landraubtiere wird. Aber angestiftet von der Eisbäreuphorie und dem guten Wetter habe ich mich heute auch mal wieder aufgemacht meine Dresdner Zoofreunde zu besuchen. Es lohnt sich wirklich immer…
Nee nen Knut gibt es hierleider nicht, aber ne Menge andere schöne Tiere. Und ab August auch wieder mehr Löwen, als den einen armen, der noch übrig ist, denn dann ist auch das neue Gehege fertig…
Am 22. März erschien in den Lübecker Nachrichten ein Kommentar eines Christian Risch über das Netz Ost.
Wir zitieren:
“Es ist gar nicht lange her, da rumpelten Züge mit alten Schmuddelwaggons zwischen Hamburg und Lübeck hin und her. Diese Zumutung für alle Pendler ist noch in frischer Erinnerung. Seit kurzem aber tut sich viel Erfreuliches im `Netz Ost´: Die Regionalbahn setzt moderne Doppelstockwagen ein, DB-Chef Hartmut Mehdorn setzte höchstdelbst den ersten Masten für die Elektrifizierung, bald gibt es auch eine ICE-Verbindung nach Berlin. Zufall oder Kalkül?”
Mehdorn setzte übrigens nicht den ersten Masten, sondern den ersten Mast.
Weiter im Text:
“Klar ist: Angesichts dieser Verbesserungen wäre es eine Sensation gewesen, wenn nicht die DB-Tochter Regionalbahn Schleswig-Holstein den Zuschalg für den Betrieb ab 2009 erhalten hätte, wenn die DB mit viel Geld vom Bund die Strecke ausgebaut hätte, um dann ihre Konkurrenz darauf fahren zu lassen.”
Das Komma vor dem zweiten “wenn” ist falsch und führt zu Mißverständnissen.
Mit einem Gedankenstrich käme man der Sache näher. Am besten aber wäre es, die ganze Konstruktion zu ändern.
Dieser Risch hat eben große Prbleme mit der Sprache, folglich mit dem Denken.
Eigentlich kennt wohl die gesamte Nation Wuppertal nur, weil Erwin Lindemann dort nach seinem Lottogewinn eine Boutique aufmachen wollte. Ob er es dann auch wirklich gemacht hat, nichts Genaues weiß man nicht. Nur eins und soviel. Das war mal wieder schwach Dynamo. Schwach schwach schwach. So schwach, da muss selbst Doppel Jimmy sich noch mal wiederholen. Einsatz stimmte vielleicht, okay, aber ich erwarte eigentlich mehr. Immerhin ist Dresden Absteiger und war zu Beginn der Serie auch noch mit einer der Favoriten für den Aufstieg. Nur gut das wenigstens Pauli gewonnen hat. Da lacht das norddeutsche Herz. Aber hier in Dresden gibt es leider nicht viel zu lachen. Ich kann es nur immer wieder sagen, so einfach wie diese Saison war es schon lang und wird es wohl auch so schnell nicht wieder. Das sich kein Team wirklich absetzt ist schon kurios. Aber was solls, der Aufstieg ist in weite Ferne gerückt, aber eben noch nicht ganz unmöglich. Eine Mannschaft muss eigentlich nur mal eine Serie hinlegen und 3-4 Spiele hintereinander gewinnen, dann ist sie ganz oben dabei. Warum sollte das nicht auch Dynamo sein. Aber wenn ich es mir genau überlege, warum sollte es Dynamo sein. Denn 3-4 Heimspiele wird wohl auch Dresden nicht haben, so das der Glaube an eine Serie wohl eher ein Wunschtraum bleibt…
20 jahre wird es alt, das Haus Regenbogen, unter dessen Dach manche Kinder- und Jugendinstitution Platz findet.
Flensburg-Blog wünscht weiterhin viel Erfolg.
10528 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Flensburg registriert. Das sind 320 weiger als im Jahr davor.
Na, seht Ihr! Da wird beständig der Teufel an die Wand gemalt, alles werde immer schlimmer, und das liege alles an den Ausländern.
Kokolores!
Heizung, Lüftung, Sanitär – für all das steht Hans Sack.
Auf Wunsch baut Hans Sack Ihnen sogar Ihr Traumbad.
Und wenn dann Besucher Ihr Bad bewundern, dann können sie stolz sagen:
“Ja, das ist von Hans Sack!”
Hans Sack läßt Träume wahr werden.
Hans Sack – der Name bürgt für Qualität.
Die Grünen hauten jüngst im Infrastrukturausschuß auf den Putz: Man müsse überprüfen, iniweweit in den städtischen Gebäuden Energieeinsparungen möglich seien. Zu diesem Behuf solle ein Arbeitsausschuß gegründet werden, bestehend aus Politikern, Mitgliedern der Verwaltung, und, auch daran haben sie gedacht, Hausmeistern.
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Uwe Lorenzen, sagte (dem Flensburger Tageblatt zufolge):
“Wir vermuten, daß Energiekosten in erheblichem Maß gesenkt werden können.”
Erheblich gesenkt. Seht Ihr die Stilblüte?
Aber zur Sache:
Der Vorgang ist bemerkenswert, weil symptomatisch.
Den Grünen geht es um Effizienz.
Früher waren sie Umweltschutz-Partei, heute fällt ihnen noch nicht einmal ein, daß Energiesparen nicht nur die Kassen, sondern auch die Natur schont.
Was für eine Partei!
Das Hessische Statistische Landesamt teilte mit, dass die Zahl der Azubis 2006 im Vergleich zum Vorjahr zunahm. 1.300 Auszubildende mehr.
Jugendliche: 106.200, darunter 42.700 Frauen.
Das wird dann wohl dank den Studiengebühren weiter steigen. Fraglich ist, wie gut diese Tatsache im Endeffekt ist.
Auch das Flensburger Tageblatt beschäftgt sich mit Knut. In einem Kommentar vom 24. März schreibt dort ein Bernd Ahlert:
“Deutschland sucht denn Superstar – und hat ihn gefunden! Männliches Wesen, dreieinhalb Monate alt, an 9,3 Kilo schwer. Besondere Kennzeichen: Weißes Fell, tapsiger Gang und Knopfaugen. Sternzeichen: Schütze. Künstlername: Knut. Ein cooler kleiner Eisbär, der in kürzester Zeit zum Weltstar wurde. Knut hat kein besonderes Talent, er ist einfach nur er selbst. Doch die Medien reißen sich um ihn. Knut ist unbeholfen und verspielt – und gerade deshalb löst jede Bewegung von ihm Entzücken aus. Knut hat einen Blick, der die Herzen von Millionen Fans daheim schmelzen lässt. Weshalb er ab sofort auch eine eigene TV-Show (Sonnabend 9.50, ARD) hat. Es gibt einen Song über Knut, und er lässt sich als Stofftier vermarkten.”
Und das soll ein Komentar sein?
Schauen wir uns doch mal das Ende an:
“Knut verkörpert die Herausforderung der Zukunft (in Sachen Klimawandel, Anmerkung des Zitierenden). Gut so. Das wird sich zwar ändern – spätestens wenn der Kleine 2-50 Meter Schulterhöhe misst, zum Einzelgänger geworden ist und mit fletschenden Zähnen seinen Raubtier-Instinkten folgt. Doch bis dahin kann der Star seinen Bewunderern noch manche Lehrstunde erteilen.”
Kaum wagt sich Ahlert über Gemeinplätze hinaus, schon macht er Fehler.
“Fletschende Zähne”?
Zähne fletschen nicht, sie werden gefletscht. Und auf eine Schulterhöhe von 2,50 m bringt es vielleicht King Kong, ein Eisbär gewiß nicht. Wahrscheinlich weiß Ahlert nicht, was “Schulterhöhe” bedeutet. Es ist die Distanz zwischen Schulter und Boden, wenn der Eisbär auf allen Vieren steht. Und ein Eisbär bringt es auf eine Schulterhöhe von 1,60m.
Das ist enorm: Der Bär ist auf allen Vieren so hoch wie ein ausgewachsener Mensch (der recht klein, aber durchaus nicht minderwüchsig ist) in aufrechter Haltung.
Von 2,50 kann aber natürlich nicht die Rede sein.
So ein Kommentatorchen hat eben, und das galt es zu beweisen, keine Ahnung.
Von solchen Menschen müssen wir hier in Flensburg uns informieren lassen.
Nun ja, zum Glück gibt es ja das Flensburg-Blog.
Mechthild Menne-Schönheit stellte im Februar ihre Werke im IHK-Gebäude aus.
Zugegeben, das ist schon ein wenig her, und dennoch muß darauf hingewiesen werden.
Ihr habt noch nie von Mechthild Menne-Schönheit gehört?
Nun, auch ich kenne keines ihrer Werke und werde diese auch in Zukunft meiden.
Es geht mit ja nur um den Namen:
Mechthild Menne-Schönheit!
In der IHK-Postille ist ein Foto von ihr.
Da schaut sie recht kindlich-aggressiv in die Kamera.
Bei dem Namen kein Wunder.
Eine Ausstellung, die sich SchulArt nennt, ist seit dem vergangenen Wochenende auf Hof Akkerboom zu sehen.
Die Ausstellung besteht, wie der Name nahelegt, ausschließlich aus Arbeiten von Schülern.
Es handelt sich um Werke aus dem Thor-Heyerdal-Gymnasium in Mettenhof, daß es ja leider immer noch gibt.
(Leider deshalb, weil das dreigliedrige Schulsystem von Übel ist. Aber man nahm es in Deutschland noch nicht einmal recht ernst, als man deswegen von UN-Seite gerügt wurde. Dabei ergeht eine solche Rüge doch wirklich nur in besonders schweren Fällen.)
Der Hof Akkerboom ist der geeignete Ort für so etwas.
Und ich muß gestehen, daß ich mir lieber derlei ansehe als den prätentösen Quark auf der Documenta.
1535: die Mühle “nuwere mole” an der “Lüttere Dyken” wird erstmalig in einer Auflistung des Brackweder Vogts Samson Hoberg genannt. 1994 konnte nach fast 10-jährigen Bemühungen die Mühle Niemöller wieder eröffnet werden. Der “Mühlenverein” hat es sich seitdem zu Aufgabe gemacht, die Mühle regelmäßig zu betreiben und schreibt dazu: ” Das oberschlächtige Wasserrad setzt ein Getriebe in Bewegung, welches drei Mahlsteine antreiben kann. Ein Mahlgang ist vollständig aufgebaut. Hier können wir frisches Schot aus biologisch angebautem Roggen und Weizen mahlen. Das frische Schrot kann gekauft werden, eine kleine Sammlung Brot-Backrezepte gibt es dazu”.
2007 ist die Mühle geöffnet:
Samstag, 21. April
Sonntag, 22. April
Samstag, 19. Mai
Sonntag, 20. Mai
Samstag, 16. Juni
Sonntag, 17. Juni
Samstag, 18. Aug.
Sonntag, 19. Aug.
Samstag, 08. Sept.
Sonntag, 09. Sept.
Samstag, 06. Okt. unter Vorbehalt
Sonntag, 07. Okt. unter Vorbehalt
2000 wurde die Mühle mit einem neuen Backhaus erweitert. Das komplette Backhaus wurde von Vereinsmitgliedern in Eigenleistung gebaut. Der Steinofen wurde nach alten Plänen aus Museen gebaut und wird wie in alter Zeit beheizt. An den Öffnungstagen wird immer samstags das leckere Schrotbrot und der “Platenkuchen” gebacken.
Der Ortsbeirat Neumühlen-Dietrichsdorf/Oppendorf machte jüngst von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch: Man schlug vor, die Carl-Peters-Straße in Nelson-Mandela-Straße umzubenennen. Darüber zu befinden hat natürlich die Stadtvertretung.
Der Vorschlag wurde übrigens nicht einstimmig gemacht.
Dieter Bartelsen von der CDU: “Es gibt genug Deutsche, zumal Nelson Mandela nicht ganz unumstritten ist.”
Daß Mandela nach Ansicht Brodersens nicht unumstritten ist, ist ein Grund dafür, daß es genug Deutsche gibt? Der Mann weiß nicht , was er sagt (wenn ihn die Kieler Nachrichten korrekt zitieren).
Mich jedenfalls würde es freuen, wenn der Vorschlag des Ortsbeirats angenommen würde.
Die Maus beißt keinen Faden davon ab: Die untere Sternwartensiedlung wird in fast genau einem Jahr (April 2008) in Schutt und Asche gelegt.
Verantworten muß das das Unternehmen Frank Heimbau, daß sich statt dessen Heimabriß nennen sollte.
Warum aber dies?
Weil er doch so niedlich ist?
Ja sicher, das auch, vor allem aber gilt es hier, auf eines hinzuweisen: Lars, der Vater von Knut, war vor sechs Jährchen noch im Tierpark Neumünster beheimatet.
Tjaha!
So ist das.
Zugegeben, das ist nicht eben originell, aber es trifft zu. Um diese These zu belegen, genügt ein Blick in die Kommentarspalte der Kieler Nachrichten vom 24. März:
“Wäre die Europäische Union ein Unternehmen, dann könnte man mit Fug und Recht behaupten, dass diese recht ungewöhnliche Company hervorragende Bilanzen mit tiefschwarzen Zahlen schreibt. Das Pardoxe: In der öffentlichen Wahrnehmung kommt Europa dagegen nicht so gut an.”
Wo er recht hat, hat er recht.
Aber nun:
“Das Wort `Brüssel´ schreckt viele Eurppäer sogar ab, weil es zum Synonym für Harmonisierung, Reglementierung und Bevormundung geworden ist. Die Sorge sitzt tief, daß der Gigant Europa eines Tages die ohnmächtigen Nationalstaaten ´schluckt´, wie es gefräßige multinationale Konzerne mit wehlosen Konkurrenten tun.”
So, erst ist es also ein Problem, daß man die EU üblicherweise nicht wie ein Unternehmen betrachtet, und nun bereitet ausgerechnet diese Betrachtungsweise größte Sorge.
Sorge allerdings muß diese Betrachtungsweise nur deshalb bereiten, weil sie falsch ist. Denn ein Konzern schluckt ja tatsächlich nur die Konkurrenz, also Unternehmen, die bislang nicht zu ihm gehörten. Wie aber kann die EU etwas schlucken, daß bereits in ihr ist?
Genauer: das, waraus sie besteht?
Wir können uns zwar ungefähr vorstellen, was der Mann meint, aber es ist für ihn unsagbar, weil nicht gedacht.
Da denkt man, die Kapitale am Teuto sei von Grün nur so durchzogen. Dnkste. In einem Grün-Ranking der deutschen Städte steht Haßliebe Hannover auf Platz 1, die Stadt an der Lutter dagegen nur auf 36. Bewertet wurde der prozentuale Anteil der Grünflächen im Stadtgebiet – jedoch ohne Sportplätze und Friedhöfe. Ja hätten sie die Friedhöfe und Sportplätze mitgezählt… Ich zähl mal auf: Kesselbrink, Gleisdreieck, Schüco-Alm, Rußheide, Fläche hinter der Hauptpost, das wunderschöne platte ehemalige Mercedes-Gelände an der Herforder, das ehemalige Hallenbad am Kesselbrink….




Artikel kommentieren »