StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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März 2007
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
27
Mrz '07

Rathenow-Blog: Keine Zulassung, keine Versicherung, viel Alkohol

Mit einem selbst gebauten Vehikel war ein betrunkener junger Mann aus Großderschau in der Nacht zum Sonntag unterwegs. Nach Zeitungsberichten wollte er von Großderschau nach Tangermünde zur Arbeit fahren. Dazu hätte er etwa 25 Kilometer auf der B 102 bis Rathenow und knapp 30 Kilometer auf der B 188 fahren müssen. Das sonderbare Gefährt ist etwa 2,50m lang, hat einen Unterbau aus zwei verrosteten Zaunfeldern; Motor, Tank, Achsen, Räder und Getriebe vom Trabant. Eine Karosserie gibt es nicht. Weil ein Scheinwerfer nicht funktionierte, hatte der Fahrer ein Stirnband mit einer Lampe getragen. Es gab kein Rücklicht, dafür eine Anhängerkupplung vom Trabbi. Neben drei Sommerreifen war auch ein Winterreifen zu finden. Zu allem hatte der Fahrer noch 2,4 Promille intus. Es liest sich jetzt lustig, aber man mag sich gar nicht vorstellen, welche Folge diese “Fahrt” hätte haben können. Trotzdem hoffe ich, dass es ihn nicht den Arbeitsplatz gekostet hat und er hoffentlich einige Lehren aus der Geschichte zieht.

Rathenow-Blog: Es gibt zum Glück auch positive Nachrichten

Wenn ich schon über die Wilhelm-Külz-Straße schreibe, muss ich auch erwähnen, dass mehrere Häuser ihr Aussehen sehr zu ihrem Vorteil verändert haben. Dazu gehört das Gebäude, in dem seit der Rekonstruktion die Volksbank Rathenow zu finden ist.cimg0053.JPG

Auch das benachbarte Bürogebäude bietet einen erfreulichen Anblick.cimg0057.JPG

Rathenow-Blog: Wieder verschwindet ein Stück Geschichte

Vor einigen Wochen hat der Rathenower Architekt Wolfram Bleis ein Buch über das verschwundene Rathenow herausgebracht. Daran muss ich denken, wenn ich jetzt so durch die Stadt gehe. Heute fiel mir auf, dass in der Wilhelm-Külz-Straße die Abrissbagger mal wieder kräftig zu tun haben. Das zuletzt als Haus der Jugend genutzte und seit etwa drei bis vier Jahren leer stehende Gebäude wird abgerissen. Bis zur Wende war ein Kindergarten darin untergebracht. Links daneben befand sich einmal das Stadtcasino, eine berühmt- berüchtigte Rathenower Lokalität.

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Rathenow-Blog: Baum des Lebens eingeweiht

Am Wochenende wurde an der Post in Rathenow der “Baum des Lebens” eingeweiht. Viele Einwohner hatten bereits eine Keramikplatte gestaltet. Gegen einen Obulus kann jeder eine oder mehrere Fliesen selbst anfertigen. Diese werden dann dem Kunstwerk angefügt. Auf jeden Fall ist es ein Blickfang, denn immer wieder bleiben Passanten davor stehen, suchen “ihre” Fliese oder beraten, wie sie ihre gestalten würden.

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Dresden-Blog: Zuckersüß…

Könnte man sagen…

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Flensburg-Blog: Flensburger Tageblatt: Mal wieder keine Ahnung – und daher “Musik von Paul Gerhardt”

Am 23. März berichtet das Flensburger Tageblatt unter der Überschrift “Musik von Paul Gerhardt”:

Zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt findet am Sonnabend, 24. März, um 18.30 Uhr eine musikalische Vesper der Diako-Kirche, Eingang Marienhölzungsweg, statt.”

Je nun, Musik von Paul Gerhardt wird es dort nicht gegeben haben. Der hat nämlich keine komponiert.
Paul Gerhardt war ein geistlicher Dichter, und viele seiner Gedichte wurden vertont, aber eben nicht von ihm.
Es ist zum Mäuse melken, wofern nicht gar zum Knochen Kotzen, wie ungebildet die Redakteure des Flensburger Tageblatts sind.
Noch schlimmer aber ist, daß sie es in Kenntnis ihrer Unbildung dennoch unterlassen, sich zu informieren. Der Griff zum Lexikon ist ihnen zu aufwendig.
Lieber blamieren sie sich.
Es ist nicht zu fassen.

Flensburg-Blog: Mausefalle geöffnet

Seit vergangenem Freitag kann man wieder die Mausefalle an der Schiffbrücke aufsuchen. Das Etablissement war eine Woche zuvor Ziel einer Razzia gewesen, nach der die Wiedereröffnung an Auflagen gegnüpft wurde.
Spätestens jetzt also hat die Mausefalle ein Image, dem man nicht widerstehen kann.

Dresden-Blog: Oh Schreck Oh Schreck…

…das Keepers ist weg. Nee weg stimmt da ja nicht ganz, es ist ja immer noch da wo es schon immer war. In der Görlitzer Straße. Aber zu ist es. Wie kann das sein. Ich war schon länger nicht mehr da, aber das es deshalb gleich zu machen muss. Aber wahrscheinlich waren so einige andere auch nicht da. Jetzt wird auf jeden Fall erst einmal umgebaut und umgestaltet. So wie ich nun gehört habe, soll auch der Eigentümer gewechselt haben was ja durchaus Sinn machen würde und die Baumaßnahmen während der Saison erklären würde. Aber all zu lange soll das ganze nicht dauern. Wie man auf den Schildern lesen kann, soll bereits am 3.4. schon wieder eröffnet werden. Mal sehen ob es so schnell geschafft wird, der Bude neues Leben einzuhauchen….

Flensburg-Blog: Freitreppe vor der Marineschule Sanierungsfall

Die Freitreppe vor der Marineschule ist ein Sanierungsfall – und das schon seit längerem. Nachdem Kyrill, der mächtige Sturm, der unser Land vor einiger Zeit heimsuchte, die Zinnen der Treppe zum Tanzen brachte, ist sie auch noch eingezäunt.
Man sollte doch meinen, es sei nicht allzu aufwendig, das Ding instandzusetzen.
Aber nach Informationen des Flensburger Tageblatts ist es noch nicht einmal sicher, daß die Sanierung zum Jubiläum der Schule in drei Jahren fertig sein wird.

Flensburg-Blog: Fleisch ist des Strunks Gemüse

Am 12. April gastiert der sogenannte oder auch Kultautor Heinz Strunk im Max. Sein aktuelles Werk trägt den schönen Titel “Fleisch ist mein Gemüse”. So geht es auch mir, Herrschaften.

Flensburg-Blog: Die neue Vollwertkost ist bald da

Vollwertkost – so nennt sich die literarische Zeitschrift, die vomKulturreferat des Universtäts-AStA herausgegeben wird. Diesmal lautet das Motto: “Rosarot – Liebesdinge”. Es geht um Sex, Damen und Herren.
Wie sollte es in Flensburg auch anders sein!

Ludwigshafen-Blog: Neugeborenes (4 Monate) sucht Arbeit, damit seine Eltern und es nicht auf die Straße gesetzt werden

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Hallo,ich bin zwar erst 4 Monate alt, aber ich brauche dringend Arbeit, da die Arge in Ludwigshafen eine gewinnorientierte GmbH, meinem Papa sagt, dass ich 115,– Euro Miete zahlen und für mein Essen und meine Windeln selbst aufkommen muss.
Leider hat meine Mama durch falsche Aufklärung seitens dieser GmbH und der Behörde der Stadt Ludwigshafen auch kein Einkommen und ist wie ich nicht krankenversichert.
Im Moment bin ich offiziell noch ein polnisches Baby, aber mein Papa ist Deutscher und hat schon die Vaterschaft anerkannt.

Leider dauert es ziemlich lange bis die Vaterschaft vom Amtsgericht anerkannt wird. Deshalb sollen wir jetzt auf die Straße gesetzt werden. Diese GfA mbh hat in ihren Bescheiden behauptet, sie hätten wenigstens den Anteil der Miete von meinem Papa an die GAG überwiesen, aber leider kam es da nicht an. Nun haben wir 1.894,– Euro zu zahlen, ansonsten werden wir auf die Straße gesetzt.

Mein Papa könnte ja alles zurückzahlen, sobald ich endlich ein deutsches Kind bin, da dann diese GfA mbH meinem Papa für mich und meine Mama rückwirkend wegen dem kompliziertem Aufenthaltsrecht, die Miete nachzahlen muss.
Außerdem habe ich ja dann Einkommen, da mir dann für meine Mama das Erziehungsgeld und das Kindergeld nachgezahlt würde.
Leider interessiert es die Stadt Ludwigshafen nicht und besonders die OB Dr. Eva Lohse, dass wir alles zurückzahlen könnten, da es ja angeblich kein Sozialamt mehr gibt, das Menschen in Not mit einem Darlehen aushelfen müßte.

Die Landesregierung sagt, dass stimmt aber nicht. Wie sollen meine Mama und mein Papa für mich sorgen, da diese sich nicht mit den Gesetzen auskennen und jeder uns abweist.
Jetzt behauptet der Herr van Vliet (Sozialdezernent), dass mein Papa ja gar nicht bei der Wohnraumsicherung vorgesprochen hat.
Komisch – bei Anrufen und Vorsprachen mehrerer Leute, wurde diesen mitgeteilt, die wären nicht zuständig und wenn die GfA nicht zahlt, dann gibts nichts.
Ich habe Angst, meine Mama weint viel, mein Papa ist schon ganz nervös, da er ja für uns sorgen will, aber die sagen ich bin noch ein polnisches Kind und deshalb wollen die uns nicht helfen. Ich möchte nicht in ein Obdachlosenasyl kommen. Ich habe Angst vor allen diesen traurigen, armen und verbitterten Menschen.
Deshalb bitte gebt mir Arbeit. Es muss etwas geben, wo ich arbeiten kann.
Bitte bitte helft mir.
Da meine Eltern sich nicht auskennen, rufen Sie bitte die Frau an, die für mich dieses geschrieben hat.
Danke

Eure Nicola

Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: “!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
www.volkswille.eu und www.gfa-ludwigshafen.de

Eine Regierung ist so “schlecht”, wie es die Bürger zulassen und so “gut” wie die Bürger es erzwingen. Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: “!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
http://www.volkswille.eu und http://www.gfa-ludwigshafen.de

Eine Regierung ist so “schlecht”, wie es die Bürger zulassen und so “gut” wie die Bürger es erzwingen.

Flensburg-Blog: Norbert Wallet läßt wieder seine Meinung auf unbescholtene Flensburger los

Und zwar am 23. März im Flensburger Tageblatt zum Thema Nichtraucherschutz.
Wir zitieren:

“Nur zum Vergleich: 5000 Menschen starben im vergangenen Jahr im deutschen Straßenverkehr. Ziemlich viel, kann man meinen.”

Muß man aber nicht? Man darf die Zahl auch für erfreulich halten, ja?
Aber wir wissen natürlich, worauf der Mann hinaus will:

“Aber es sterben hierzulande jährlich 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, 3300 davon an den Folgen des Passivrauchens.”

Wallet meint natürlich nicht “an den Folgen des Tabakkonsums”, sondern “an Folgen” desselben.
(Fast zu schweigen davon, daß man Passivrauchen nicht als Konsum bezeichnen kann.)
Wenn Sie das nicht verstehen, Wallet, dann dürfen Sie mich natürlich fragen. Per Kommentar-Funktion.
Huch, nun haben Sie aber einen Schreck bekommen, gell, weil Sie auf einmal direkt angesprochen werden.
Und was die Zahlen betrifft: Deren Zustandekommen haben Sie doch wohl nicht überprüft. Ihnen dürfte bekannt sein, daß unterschiedliche Untersuchungen hier zu sehr unterschiedlichen Resultaten führen.

Und ich fahre fort, Sie zu zitieren:

Das Missverhältnis ist himmelschreiend. Wie viel Geld wird in Verkehrslenkung, Verkehrsberuhigung, sichere Radwege, Ausbau von Überwegen und so weiter investiert, damit die Unfallzahlen sinken? Wie viele staatliche Eingriffe hemmen die schrankenlose freie Fahrt, gelten der Begrenzung von Geschwindigkeiten und der Überwachung der Fahrtüchtigkeit? Für das Rauchen gilt im Prinzip das uneingeschränkte Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit.”

Es gilt demnach mit Einschränkungen das Recht auf uneingeschränkte Entfaltung.
Merken Sie jetzt, Wallet, was für einen Unsinn Sie da geschrieben haben?

Flensburg-Blog: Flensburger Sparkasse Ziel polizeilicher Bemühungen

Zum drittenmal binnen weniger Wochen ist vor einigen Tagen die Flensburger Sparkasse durchsucht worden. Natürlich erneut wegen des Verdachts der Untreue. Denn wie sagte schon Brecht:
Was ist ein Überfall auf eine Bank gegen die Gründung einer Bank!

Luebeck-Blog: Österreicher-Stammtisch in Lübeck

Am vergangenen Freitag trafen sich – und nicht zum letztenmal – im Mövenpick-Hotel Menschen aus Österreich, die in Lübeck oder Umgebung wohnen.
Zum “Österreicher-Stammtisch”.
Na, vielleicht bin ich nächstresmal dabei.
Ich bin zwar kein Österreicher, aber ich höre sie zu gern sprechen.
Und es ist doch wunderbar kurios, daß es so einen Stammtisch gibt.

Luebeck-Blog: Voyage-Zirkus und Betrüger

Ab dem 29. März ist ein Zirkus namens Voyage in Lübeck zu sehen. Und der versetzt die Lübecker Polizei in Alarmbereitschaft. Nicht aufgrund etwaiger Menschen- oder Tierquälerei, sondern wegen eines kreativen Kriminellen, der den Aufenthalt des Zirkus in Wolfsburg für seine Zwecke zu nutzen verstand. Dieser Mensch besuchte in Wolfsburg und Umgebung Kindergärten, bot Ausflüge zum Zirkus an, kassierte – und blieb natürlich die Gegenleistung schuldig.
Hätte der sich, so fragt man sich, nicht ebensogut an Schulklassen bzw. deren Lehrer wenden können?
Doch, das hätte er.
Warum tat er es dann nicht?
Ich nehme stark an, weil in Deutschland, kurz gesagt, die Ausbildung zur Kindrgärtnerin eine mittlere ist, die zur Lehrerin aber eine gehobene.
Demzufolge ist bei Lehrern/Lehrerinnen eine im Durchschnitt höhere Intelligenz anzunehmen – und damit für den Täter eine höhere Wahrscheinlichkeit, aufzufliegen.
Ihr seht, der Mann hat an alles gedacht.
Bewundernswert.
Und nun glauben die Lübecker Polizisten, der Mensch werde auch hier zuschlagen.
Aber das wird er nicht. Denn wie ich eben schon andeutete: Der Mann ist ziemlich clever. Der wird sich doch nicht dothin begeben, wo das Bullauge des Gesetzes blitzblank geputzt ist. Nein, dieser Mensch wird einige Zeit nachdenken und dann nach einem neuen Plan vorgehen.
Vielleicht ja dann bei uns in Lübeck.

Dresden-Blog: Eislöwen heute Live im Radio

An alle Eisjockey Fans. Die die es sind wissen ja bescheid. Heute ist ein ganz wichtiges Spiel in Weißwasser. Die führen ja bekanntlich 3:2 und müssen theoretisch nur noch einmal gewinnen, um die Klasse zu halten. Dresden wäre dann natürlich im Gegenzug abgestiegen. Das es so weit gekommen ist. Wer hätte das gedacht. Ich jedenfalls nicht. Heute Abend gibt es auf jeden Fall eine Radioübertragung vom Spiel. Von 19.30 – 21.30. Und zwar beim DD-Radio. Da kann man dann über das Internet den Livestream hören und die Daumen aus der Ferne drücken.

MFG
Gandalf

Dresden-Blog: Party On im Metronom…

Ist relativ neu in der Neustadt, wusste es bis vorhin selbst nicht. Jeden Mittwoch ist Studententag, Bier und Wein 1,5, Caipi 3,5 Euro aber für alle. Mal vorbeischauen lohnt sich bestimmt in der Louisenstraße 5…

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Luebeck-Blog: Obertrave: Hochwasser

Mehrfach gab es in der letzten Woche Hochwasser in und an der Obertrave. Auch für die Wallstraße wurde Hochwasseralarm ausgegeben. Natürlich wurden Halter privater PKW ersucht, diese aus der Gefahrenzone zu entfernen, und das Gebiet wurde abgesperrt.
Grund für den Ausnahmezustand war mal wieder eine steife Brise aus Nordost.

Luebeck-Blog: “Klima im Wandel” in der Stadtbibliothek

Die Polkappen schmelzen, die Gletscher sind wie weggelutscht, und den Aralsee hat ein grausamer Gott einfach ausgetrunken – der Klimawandel beschäftigt uns alle in immer höherem Maße. Daher hat die Leitung der Stadtbücherei Lübeck eine Ausstelllung mit dem Titel “Klima im Wandel” organisiert. Sicher eine interessante Ergänzung zum Al-Gore-Folm von der unbequemen Wahrheit.
Bei Interesse schaue man einfach in der Stadtbibliothek vorbei.
Vor allem für Schulklassen dürfte ein Besuch eine lohnende Erfahrung sein.

Luebeck-Blog: Werkshäuser an der Dänischburger Landstraße werden zerstört

Sie werden einfach abgerissen, und das im Alter von 98 Jahren. Statt ihrer wird in dem Bereich, so ließ wenigstens der Eigentümer Villeroy und Boch verlauten, eine Grünfläche entstehen.

Luebeck-Blog: Ulrich Pluschkell hat recht

Die alten Möbel in einem städischen Sizungssaal sollten unlängst gegen neue ausgetauscht werden.
Niemand schien etwas gegen dieses Ansinnen zu haben, doch dann kam Ulrich Pluschkell von der SPD.
Dieser bezeichnete das Vorhaben als kurzsichtig und argumentierte, das Mobiliar sei ein Zeugnis der Innenarchitektur der fünfziger Jahre.
Der Mann hat recht.
Solange etwas nicht besonders prunkvoll ist, wird es – wenn es weniger als hundert Jahre alt ist – von den meisten Menschen in seinem Wert nicht erkannt.
Ich kann nur hoffen, daß sich Pluschkell durchsetzt.

Luebeck-Blog: TT-Linie erfolgreich

Die TT-Linie, die bekanntlich Menschen und Waren nach Schweden transportiert, ist durchaus ein Erfolg. Im Jahre 2006 machte das Unternehmen einen Umsatz von 138 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr.
Ausschlaggebend war dafür vor allem das Frachtgeschäft.

Luebeck-Blog: Aktivisten gegen Streichungen der Stadt

Städtlicherseits behauptete man bekanntlich, sparen zu müssen, und das Ergebnis war, daß kurzerhand die Abschaffung hochwichtiger Institutionen beschlossen wurde. Diese nun schließen sich zusammen und versuchen, den Beschluß der Stadt rückgängig zu machen. Es sind dies im einzelnen das Kommunale Kino, das Mädchen- und Frauenzentrum sowie die Fahrradwerkstatt Leihcicle.
Na, das Letztgenannte muß ja nun wirklich nicht sein, aber die anderen beiden Institutionen müssen bleiben, keine Frage.
Aber ihr Kampf wird vergblich sein, wenn die Unterstützung der Bevölkerung fehlt. Mit anderen Worten: KoKi und Frauenzentrum können nur dann gerettet werden, wenn an mehreren Tagen hintereinander Tausende von Lübeckern dafür auf die Straße gingen.
Und ich fürchte, das wird nichts.

Luebeck-Blog: Curd Tönnemann – ein Kommentator von Gottes Gnaden

Kurz vor dem SPD-Landesparteitag meldet sich ein Curd Tönnemann mit einem Kommentar in den Lübecker Nachrichten zu Wort:

“Wenn SPD-Schatzmeister Jörg Wenghöfer am Sonntag beim Landesparteitag in Neumünster ans Mikrofon tritt, hat er gute Nachrichten zu verkünden: Das Konsolidierungsprogramm der Partei mit dem Namen ´Service 21` hat von 2001 bis 2005 geholfen, 2,3 Millionen Euro an Personalkosten einzusparen. ´Wir sind im Bundesvergleich richtig gut´, wird der Kassenwart der Sozialdemokraten stolz sagen.”

Wann wird er das?
Wenn der Kommentator den Wortlaut prognostizieren kann, dann sollten auch Datum und Uhrzeit nicht fehlen.
Weiter im Text:

“Aber gut ist eben nicht gut genug. Deshalb geht es jetzt ans Eingemachte – und alle sollen finanziell bluten. Vor allem die Ortsvereine, die durchweg gut wirschaften, sollen ausbügeln helfen, was beim Landesverband fehlt: schwarze Zahlen in den Büchern.”

Die Ortsvereine sollen, Eingemachtes blutend, schwarze Zahlen ausbügeln, bis diese rot sind?

Der Mann faselt.

Luebeck-Blog: Und der April macht auch nicht mehr das, was er will

Ich glaube nach den vielen Umschwüngen in der letzten Zeit nicht mehr an das hiesige Wetter.
Ich bin auf alles gefaßt.
Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn der April, die Pubertät des Jahres, beständig würde.

Kiel-Blog: Wo die Fußballer noch hin wollen, da sind die Kieler Kegler schon

Natürlich hätte Kiel gern einen Fußball-Bundesligisten, aber davon ist man ja im Moment weit entfernt. Die Kegler dagegen sind schon da. Genauer: Die der SG ETV/Phönix Kiel. Dieses Team gehört sogar zum besten, ws die Bundesliga zu bieten hat.
Aber Kegeln ist doch kein Zuschauersport, werden jetzt viele einwenden.
Na gut, mag sein, ich will ja nur mal darauf hingewiesen haben.

Kiel-Blog: Krabbelgottesdienst bei der Heiligengeistgemeinde

Die Heiligengeistgemeinde überraschte unlängst mit folgendem:
Am vergangenen Samstag fand in der Pauluskirche ein Krabbelgottesdienst statt.
Gewissermaßen ist das konsequent. Denn das Christentum ist ja nur zum Schein monotheistisch: Es gibt den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist, die Mutter und die Oma Gottes, den Teufel und die Götterboten (Engel).
Ich weiß zwar nicht, ob ein Krabbelgott sich aus der Bibel erschließen läßt, aber das werden die Profis von der jüdischen Sekte, die sich Christenheit nennt, besser beurteilen können.

Kiel-Blog: Hasseer Bürger contra Stadt Kiel

Hasseer Bürger und Ortsbeirat machen gegen einen Plan der Stadt Kiel mobil. Dieser sieht vor, die Rendsburger Landstraße zwischen Waldwiesenkreisel und Wulfsbrook zweispurig befahren zu lassen. Bislang ist dort nur Einbahnverkehr möglich. Und so soll es nach dem Wunsch der Hasseer auch bleiben. Sie betrachten die von der Stadt angestrebte Änderung als gefährlich.

Kiel-Blog: Kaum Nebelkrähen in Kiel

Die Kieler Nachrichten berichten in ihrer Ausgabe vom 23. März von einem erheblichen Anstieg der Zahl der Rabenvögel in Kiel. In manchen Bereichen, so die KN, seien Krähen gar zur Plage geworden.
Nun, das dürfte die Ausnahme sein. Und bevor man wieder, wie es der betreffende Artikel tut, radikale Maßnahmen nahelegt, sollte man diese liebenswürdigen, verspielten und intelligenten Wesen mal genauer betrachten. Und man wird zu dem Ergebnis kommen, daß diesen Vögeln mit großem Respekt zu begegnen ist.
Die KN berichten im übrigen so:

“Vor allem die Anzahl der Raben-und Nebelkrähen ist stark angestiegen.”

Das ist nun wirklich grober Unfug. Rabenkrähe und Nebelkrähe sind Unterarten der Aaskrähe. Die Nebelkrähe hat ihre Heimat wesentlich weiter im Osten – nach Kiel wird sich kaum mal eine verirren. In Kiel und Umgebung präsent dagegen sind folgende Rabenvögel: Rabenkrähe, Saatkrähe, Dohle, Elster.
Wobei Rabenkrähe und Saatkrähe wesentlich häufiger anzutreffen sind als die anderen beiden Arten.

Die korrekten Informationen findet man eben hier im Kiel-Blog.