Klingt reichlich pädophil, wa?
Ist aber vermutlich harmlos, oder doch zumindest harmarm.
Also:
Am Montag, 5. März beginnt im Marien-Krnakenhaus ein Kurs über Baby-Massage. Das Ganze ist für Säuglinge ab einem Alter von sechs Jahren geeignet, und nach fünfmal anderthalbstündiger Einweisung sollen die Erziehungsberschtigten in Sachen Baby-Massage fit sein.
Klingt interessant.
Würde glatt teilnehmen.
Mir fehlt nur ein geeignetes Massage-Objekt.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Genauer: Es ist die Fußball-Abteilung, die am Montag, 26, Februar, um 20.00 Uhr Versammlung hat. Und wo versammelt Ihr Euch da, Jungs (und Mädels?)?
Im Backhaus (Artleburger Straße 12)!!
Also wißt Ihr, das sagt ja schon mal wieder viel. Da ich hier unter Pseudonym schreibe, darf ich es ja sagen: Ein Drittel von Euch (mindestens) hat Übergewicht, und dann trefft Ihr Euch ausgerechnet im Backhaus, um über Eure Situation zu beraten. Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Wenn Ihr Euch mal zusammenreißen würdet, dann würde sich auch der sportliche Erfolg einstellen, und zwar in einem Maße, von dem Ihr jetzt kaum zu träumen wagt.
Denn, das muß man sagen, am Talent fehlt es in diesem Verein sicherlich nicht.
Am Donnerstag, 1. März, wird in der Kindertagesstätte “Astrid Lindgren” am Eldeweg 8 ein Märchenabend für Erwachsene gegeben. 7 Euro kostet der Eintritt, wenn man den LN glauben darf, was vermutlich in diesem Fall so ist.
Nun werden einige fragen: 7 Euro – ist das nicht ein wenig happig?
Nein, ist es nicht, wenn man bedenkt, daß der Erlös passenderweise an UNICEF geht.
Weitere Einwände gegegen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen?
Ja bitte, Sie alter Sack da hinten!
Was sagen Sie? Kriegen Sie doch mal die Zähne auseinander!
Ah, Sie meinen, Märchen seien nur etwas für Kinder!
Sie Blasenkopp!
Schon mal Fouques Undine gelesen?
Oder den Blonden Eckbert von Tieck?
Oder Hauffs Kaltes Herz?
Alles kein Begrif?
Na, dann lassen Sie sich mal darüber aufklären, daß alle drei meisterhafte Erzählungen der deutschen Romantik sind (die Undine war für Edgar Allan Poe gar das größte Werk der Literatur überhaupt).
Und alle drei sind Märchen.
UND alle drei sind selbstredend für Erwachsene geeignet.
So.
Diejenigen aber, die diese Erzählungen schon halb auswendig können, brauchen nicht zu befürchten, daß die betreffenden Werke am Donnerstag auf dem Programm stehen werden.
Vielmehr gilt es, Fremdes, Fernes, Neues zu entdecken: Märchen aus Afrika und dem Orient.
Übrigens ist mir bislang gar nicht klar gewesen, das es eine Kindertagesstätte mit dem Namen Astrid Lindgren gibt.
Das erinnert an die Praxis, Kasernen zu Ehren von Menschen nach diesen zu nennen, freilich in der Geschichte der Bundesrepublik vorzugsweise nach reichlich zwielichtigen Typen.
Und was eben staatlich geprüften Berufskillern ihre Hindenburg (der Mann, der Hitler zum Reichskanzler ernannte) usw. sind, das sollten den Betreibern von Kindertagesstääten, Erhaltern und Entfaltern des Lebens also, in der Tat Kinderbuchautoren sein.
Das gefällt mir.
Das sollte Schule machen.
Oder hat es schon?
Es ist ein offizieller Termin der Hansestadt Lübeck: Die Stadtteilkonferenz in Schlutup, die am Montag, am 26. um 19.00 Uhr, im Clubheim des TSV stattfinden wird (Palinger Weg 56 a).
Den LN zufolge wird die Vorstellung der Stadtteilplanung der Haupttagesordnungpunkt sein.
Referent dazu ist Senator Franz-Peter Boden.
Also kommt zuhauf, Leute!
In Lübeck werden die Bürger ja in letzter Zeit immer mehr in die Entscheidungen eingebunden, siehe Fußgängerzone.
In dieser Schlutup betreffenden Angelegenheit wird das Volk zwar nur beratende Funktion haben. Aber andererseits: Was heißt hier “nur beratend”?
Ihr habt die Möglichkeit, Druck auszuüben!
Ihr seid schließlich Wähler, und in gut einem Jahr sind Kommunalwahlen.
Noch sind es 15 Monate bis zur nächsten Kommunalwahl. Dennoch hat das Meinungsforschungsinstitut FORSA Lübeckern schon mal die Sonntagsfrage gestellt, wie das auf Bundesebene üblich ist.
Die hiesigen Politiker kommentieren das Ergebnis, das übrigens die SPD bei 35 und die CDU bei 43% sieht, gegenüber den LN gewissenhaft und kommen offenbar nicht auf die Idee, die ganze Aktion in Frage zu stellen.
Dann muß ich das eben übernehmen: Für eine solche Umfrage braucht man, wenn sie seriös sein soll, mindestens 2000 Leute, auf Bundesebene zumindest. Natürlich nicht irgendwelche Leute: Repräsentativ muß die Umfrage sein. Männer und Frauen, Junge und Alte, Arme und Reiche müssen angemessen berücksichtigt sein. Ebenso die unterschiedlichen Berufszweige und Regionen. In Lübeck nun gibt es den einen oder anderen Berufszweig nicht, den es auf Bundesebene gibt: Da zum Beispiel Lübeck eine Großstadt ist, gibt es hier wohl kaum Landwirte. Außerdem befindet sich Lübeck ja nur in einer Region, so daß man bei der Zusammenstellung der repräsentativen Gruppe (Stichprobe) auch darauf keine Rücksicht nehmen muß.
Alles andere aber muß berücksichtigt werden, und das bedeutet, daß für die Sonntagsfrage (“Was würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre?”) zwar nicht 2000, aber doch deutlich über 1000 Menschen gebraucht werden.
Die müssen in einem aufwendigen Verfahren ausgewählt werden, sowie, wenn sie zum Antworten bereit sind, befragt werden, und schließlich müssen die Ergebnisse ermittelt und ansehnlich präsentiert werden.
Auf Bundesebene sieht das übrigens so aus: Große Zeitschriften geben die Umfragen in Auftrag und zahlen dafür.
Aber was nun Lübeck betrifft: Wer soll denn da für eine seriöse Umfrage gezahlt haben?
Der Artikel in den LN gibt darüber keinen Aufschluß.
Wenn die Zeitung die Umfrage selbst in Auftrag gegeben hätte, dann hätte sie es doch wohl stolz vermerkt.
Damit das ganz klar ist: Eine seriöse Umfrage kostet viel Geld. Auf Bundesebene kann man sich seriöse Umfragen leisten, auf kommunaler Ebene doch wohl nicht, auch selten nicht.
Es spricht für sehr geringe Kritikfähigkeit der hiesigen Kommunalpolitiker, daß sie so eine Sache nicht in Frage stellen.
Ich werde der Sache natürlich nachgehen.
Bei den LN und bei Forsa.
Und Euch dann natürlich informieren.
Der Verdacht, daß hier mit unzureichenden Mitteln gearbeitet, mit einem Wort: gepfuscht wurde, stellt der LN-Artikel in den Raum, ohne es zu wollen.
Dem ist auf den Grund zu gehen.
In der LN-Ausgabe vom 25. Februar findet sich ein Interview mit dem Bürgermeister. Und was für eine geniale Eingangsfrage ließ man sich dafür einfallen?
“Herr Saxe, können Sie bei dem Schuldenberg noch ruhig schlafen?”
Wirklich nicht originell.
Saxe aber antwortete:
“Sicher kann ich ruhig schlafen. Die Schulden sind dramatisch hoch, darauf habe ich immer hingewiesen. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Man erkennt auch, daß erste Ansätze zu einer Entspannung der Finanzlage in den Blick kommen.”
Tja, auf eine Null-Frage gibt es eben eine Null-Antwort.
Und den Rest des Interviews sparen wir uns.
Elena und meine Wenigkeit wiesen schon mehrfach auf die Qualität der Mitteilungen der Polizeistation Heikendorf hin.
Auch in diesem Monat wurden sie wieder im Heikendorfer Anzeiger veröffentlicht (genau: in der März-Ausgabe des Anzeigers), und wir zitieren:
“In den letzten Wochen kam es in unserem Zuständigkeitsbereich zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Beide Taten wurden im Gemeindegebiet Mönkeberg, Neue Koppel und Kattenbek, verübt. In beiden Fällen wurde Schmuck und Bargeld entwendet. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf Personen und Fahrzeuge, die Ihnen verdächtig vorkommen und offensichtlich nicht in `Ihre Straße? gehören.”
So, wir sollen also jeden verdächtigen, der sich in unserer Straße aufhält und uns nicht bekannt ist. Da wird in unseren Augen jeder Besucher eines Anwohners zum Kriminillen.
Weiter im Text:
“”Informieren Sie uns bitte s o f o r t über den gebührenfreien Polizeiruf 110.”
Meine Güte, die meinen es tatsächlich ernst.
Und wieder die Freunde und Helfer im Wortlaut:
“Wir sind auf Ihre Hinweise angewiesen. Die Streifenfahrten zur Dämmerungszeit haben wir stark intensiviert.”
Oder intensiv verstärkt, völlig egal.
“Tipps zum Einbruchsschutz erhalten Sie bei uns auf der Dienststelle oder nach Absprache auch bei Ihnen zu Hause. Die Beratung ist kostenlos.”
Na, das wäre ja auch noch schöner, wenn sie dafür extra etwas berechnen würden. Kostenlos ist sie freilich nicht. Wir zahlen sie mit unseren Steuern.
Aber dass bringt mich auf eine Idee. Bei nächster Gelegenheit frage ich mal einen Plizisten in, sagen wir mal, der Gayk-Straße, wie ich zur Ostseehalle komme. Und wenn er mir dann geantwortet hat, gebe ich ihm 2 Euro für seine Mühe.
Wie der wohl reagieren wird?
Vielleicht ein Fall für eine der Fernsehsendungen mit versteckter Kamera.
Vielleicht ein Fall von Beamtenbeleidigung.
Vielleicht beides.
Aber zurück zu unserem Text:
“Bei unseren Streifenfahrten ist uns wiederholt aufgefallen, dass Garagentore während der Abwesenheit von Hausbewohnern nicht geschlossen werden.
Das ist natürlich ein sicherer Hinweis, daß niemand im Hause ist. Für Einbrecher ideal …”
Das ist doch wohl offensichtlich KEIN sicherer Hinweis, daß niemand zuhause ist.
Und selbst wenn niemand zuhause wäre, hätten Menschen mit Einbruchsabsicht noch immer keinen Aufschluß darüber, wann man denn so zurückkommt.
“Fahrräder werden ungesichert in Carports abgestellt und sind so eine leichte Beute für fußlahme Nachtschwärmer, die solche Fahrräder gern benutzen, um sie dann nach Gebrauch irgendwo zu entsorgen. Schließen Sie Ihre Räder auch auf dem eigenen Gundstück ab bzw. an!”
Gut, dagegen ist kein Einwand.
Diese Passage fällt also aus dem Rahmen des Absurden.
Das ist sehr unschön.
Dann machen wir für heute Schluß.
Seit fast 300 Jahren ein Begriff: Der Milser Krug an der alten Heerstraße nach Herford. Alles weitere findet man hier.

Wer sich ins Restaurant des Bielefelder Karstadthauses verirrt, fühlt sich unwillkürlich in die 60er/70er Jahre zurückversetzt. Ob das der neueste Trick von Karstadt-Chef Thomas Middelhoff ist? Sanierung durch Retrostil?

Neulich schruben wir hier über eine ehemalige Tankstelle linkerhand der Herforder Straße, die einen sehr verwahrlosten Eindruck machte. Nun sehen wir da heute nur noch planierte Fläche. Geht also doch….

Und schon gar kein Halsbruch.
Holstein hat zwar bei den Talenten von Borussia mit 0:2 verloren und dabei nicht gut ausgesehen.
Aber daß gewisse Medien das nun zum Anlaß nehmen, wieder von Abstieg zu reden, ist durchaus verfehlt. Die Mannschaft hat ein so großes Potential, daß sie mit dem Abstieg nicht zu tun haben wird.
Es sei denn, sie ließe sich vom Geschwätz gewisser Journalisten aus der Bahn werfen.
Schwedenkai, Hindenburgufer und Umgebung waren am Samstag für den Kiel-Marathon reserviert.
Der Teilnehmerzuspruch war gut, der Zuschauerzuspruch immer noch akzeptabel, aber es ist doch Etikettenschwindel, wenn nun einige behaupten, 1800 Menschen hätten am Marathon-Lauf teilgenommen. Denn viele liefen ja von vornherein nur Halb- oder Viertelmarathon.
Viertelmarathon: Das sind ja man gerade gut 10 km. Also, das würde vielleicht selbst ich noch hinbekommen, wenn man mir mehr als eine Stunde Zeit dafür gäbe.
Na gut, mehr als anderthalb.
Das Champions-League-Hinspiel des THW in Vezprem wurde bekanntlich mit 36:39 verloren.
Und nun ergibt sich eine komische Situation:
Die Fans HOFFEN nicht auf einen Heimsieg mit höherer Differenz und damit ein Weiterkommen des THW, sondern sie sind fest davon überzeugt, daß es so kommen wird.
Eben weil sie die eigene Mannschaft wesentlich höher einschätzen als die Ungarn.
Wenn das aber so ist, warum hat der THW dann das Hinspiel überhaupt verloren?
Man wird den Gegner ja wohl nicht unterschätzt haben. Der ist schließlich bekannt in Europa. Sollte man sich seitens des THW im Hinspiel vielleicht nicht die allergrößte Mühe gegeben haben?
Um das Rückspiel ein wenig zu würzen?
Trotz des Siegs mit 4:1 in Satrup hat der TSB am Wochenende nicht gut gespielt.
Weiche und Frisia sind um einiges besser als der TSB, da sollte man sich keine Illusionen machen.
Aber vielleicht wird es ja im nächsten Jahr etwas mit dem Aufstieg.
Diana Köhn vom Handball-Regionalligisten Tarp ist ein Ausbund an Entschlossenheit.
Kraft und Technik sind zwar im Handball unerläßliche Voraussetzungen für den Erfolg, aber es ist die verzweifelte Entschlossenheit Diana Köhns, die sie so wertvoll für die Mannschaft macht.
Der Sieg der SG Flensburg-Handewitt gegen den CF Barcelona ist nicht nur respektabel, sondern großartig.
31:21!
Und das gegen den Verein, der der mit Abstand erfolgreichste der letzten Jahre in Europa – und das heißt im Handball: in der Welt – ist.
Keine Frage, an diesem Abend war die SG die Nummer 1 in Europa. Mit ein wenig mehr Konstanz wird die Mannschaft das dauerhaft sein können.
Trotz des Riesenerfolgs bleibt die Spannung übrigens erhalten. Handballspiele werden in Phasen entschieden, und man braucht nur zwei gute Phasen, um einen Rückstand von zehn Toren wettzumachen.
Zumindest aber braucht man nicht zu befürchten, daß die Mannschaft den spanischen Gegner unterschätzen wird.
Einen psychologische Tip aber würde ich gern anbringen:
Im Handball kann man ein Ergebinis nicht halten. Man kann schließlich nicht auf 0:0 spielen. Daher sollte die Mannschaft nicht darauf erpicht sein, den Rückstand niedrig zu halten.
Nein, der Trainer solte ihr vielmehr einschärfen, daß das Spiel gewonnen werden müsse.
Es ist diese Maßgabe, die den psychischen Unterschied ausmacht. Ich bin sicher, daß man mit so einem Ziel eine höhere Wahrscheinlichkeit erreicht, weiterzukommen, als mit der bloßen Vorgabe, mit weniger als zehn Treffern Differenz zu verlieren.
Tja, an mir ist wohl doch ein Motivationstrainer verlorengegangen.
Jetzt ist es der Anschluß Fruerlands an die Osttangente, der im Bereich Alsterbogen für Ärger sorgt. Daß das Ganze für die Anwohner nicht angenehm ist, läßt sich denken.
Das ist in der Tat die Frage.
Heute steht ein Kommntar von ihm zum “Streit um die Finanzierung der Kinderbetreuung” im Flensburger Tageblatt.
Wir zitieren:
“Etwas mehr Besonnenheit würde der Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung gut tun. Mit seinen bemerkenswert stillosen Äußerungen hat der Augsburger Bischof Walter Mixa dem Ansehen der Kirche und der Auseinandersetzung schon kräftig geschadet.”
Dem Ansehen der Auseinandersetzung hätte er geschadet?
Grabitz meint natürlich nicht das Ansehen der Auseinandersetzung, sondern diese selbst.
“Kräftig geschadet”?
Das ist Kindersprche.
Im übrigen ist es nicht bemerkenswert, wenn die Äußerung eines Bischofs stillos ist.
Weiter im Text:
“Es wäre allerdings auch klüger gewesen, wenn SPD-Chef Kurt Beck sachlich geblieben wäre. So rückt Mixa in den Hintergrund und Beck steht in der Kritik.”
Zwischen zwei durch “und” verbundenen Hauptsätzen steht ein Komma. Das lernt man in der fünften Klasse. Spätestens.
Wieder Grabitz:
“Dabei wäre ein Streit um Konzepte durchaus fruchtbar. Die SPD will zur Finanzierung von mehr Krippenplätzen zwei Quellen anzapfen: Die anstehende Kindergelderhöhung soll nicht den Eltern zugute kommen, das frei werdende Geld soll dann in Ausbau und Betreuung gehen. Außerdem erwägt die SPD, das Ehegattenspliting abzuschmelzen.”
Abschmelzen, auf das noch mehr Geld die Freiheit erlange?
Nein, Flensburg braucht einen solchen Kommentator gewiß nicht.
Mit der Arbeitslosigkeit ist es wie mit Aktuellen Tagesnachrichten :
Man vernimmt die Meldungen über Ereignisse; registriert sie oberflächlich, um sich dann wieder den Alltagsgeschäften zuzuwenden.
Was alles damit für die Lebenslage der Betroffenen verbunden ist, realisiert man erst dann, wenn es einen selber erwischt.Die damit verbundenen tiefen Einschnitte in die Psyche und Würde des Menschen sind höchst fatal.
Die oberste Maxime von der Hartz4 Reform war das Ziel Menschen in Arbeit zu bringen.Und vor allem die Sozialhilfe Empfänger wieder in Arbeitsmaßnahmen zu Intekrieren.Fördern und Fordern hieß das neue Motto.Ja sogar die noch in Arbeit stehenden Menschen fürchten sich vor Arbeitsplatzverlust und haben Angst, sich in die lange Riege der “Unterschicht” einreihen zu müssen.
„Von uns wird nur gefordert, gefördert werden wir nicht.“
Beleuchten wir doch mal die allgemeine Situation von Fördern und Fordern,und stellen diese beiden in Relation zu einander.
Fördern :
Die Menschen sollten gefördert werden durch verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen,Trainingsmaßnahmen und Schulungen.
So wie mit Vermitlungsgutscheinen.
Wie sieht der Alltag in der Praxis aus?
Die Vergabe von Qualifizierungsmaßnahmen ist heute an die Bedingung geknüpft, daß nach einer Fortbildung auch ein Job in Aussicht ist.
Vermittlungsgutscheine werden so gut wie nicht mehr verteilt!
Ausserdem besteht kein Rechtsanspruch auf einen Vermittlungsgutschein.
Ich zitiere z.b :
Zitat:
Berliner Jobcenter haben 94 Millionen Euro zur Finanzierung von Qualifizierungsmaßnahmen verfallen lassen.
Kommen wir nun zu dem großen Punkt Fordern :
Eine Eingliederungsvereinbarung abschließen, jede zumutbare Tätigkeit annehmen, sich von der Freiheit der Berufswahl verabschieden, sonst folgt Strafe auf dem Fuß! Bereits bei der ersten Job-Ablehnung kann das Arbeitslosengeld um 30 Prozent gekürzt werden. Wer innerhalb eines Jahres ein zweites Mal eine angebotene Stelle ausschlägt – „wiederholte Pflichtverletzung“ , hat mit einer Kürzung bis zu 60 (!) Prozent zu rechnen. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld erlischt seit dem 1.1.2007 ganz, wenn ein Arbeitsloser innerhalb von zwölf Monaten Anlass für insgesamt 21 Wochen und mehr Sperrzeit gegeben hat. Ciao Art. 12 Grundgesetz mit verbürgter „Berufsfreiheit“!
Bewerbungen um jeden Preis egal in welcher Richtung hauptsache das mit der Eingliederungsvereinbarung unterschriebene Soll zu erreichen.
Zwangsarbeit in 1€ Jobs müssen abgeleistet werden sonst droht Sanktionierung.
Es ist die Erpressung zu befohlener und nicht selbst gewählter Arbeit mit Hilfe der Androhung eines besonderen Übels, insbesondere durch staatliche Gewalt. Nach internationalem Recht ausgedrückt: jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat. Und das genau macht dieser Staatsapparat auf Geheiß einer selbsternannten Wirtschaftselite mit tausenden von Bürgerinnen und Bürgern!
RESIDENZPFLICHT!
Ab dem 1. August besteht für Arbeitslosengeld II-Empfänger die grundsätzliche Pflicht, an Werktagen unter ihrer angegebenen Adresse erreichbar zu sein. Einem (auswärtigen) Urlaub im In- oder Ausland kann für insgesamt drei Wochen im Jahr zugestimmt werden. Der Urlaubswunsch muss etwa eine Woche vor der geplanten Reise eingereicht werden. Eine Zustimmung hängt davon ab, ob für den geplanten Zeitraum konkrete Eingliederungsaktivitäten oder Vermittlungsvorschläge vorliegen…. Wer sich ohne Zustimmung von seinem Wohnort entfernt, muss damit rechnen, dass die Leistungen gestrichen und auch zurückgefordert werden. Das Gleiche gilt, wenn keine oder eine verspätete Rückmeldung erfolgt oder die maximale Urlaubsdauer von drei Wochen überschritten wird.
Aber für Hühner fordert man Freilaufhaltung?!
Erspartes für die Altersicherung wird einem genommen, Kinder müssen ihr Sparschwein plündern und jeden kleinen Nebenverdienst zur Anrechnung des ALG II abgeben.Menschen die Ihr Leben lang gearbeitet und Sozialabgaben bezahlt haben müssen Ihr Hab und Gut möglicherweise verkaufen ( Häuser etc ) .
Jetzt gelten auch gleich-geschlechtliche Lebensgemeinschaften als Bedarfsgemeinschaften; bei der Entscheidung werden fürsorglich sowohl die Dauer der Partnerbeziehung als auch ein gemeinsames Konto mitberücksichtigt. Im gleichen Zug hat man die Beweislast umgekehrt, die vorher bei der Bundesagentur für Arbeit lag und jetzt auf die Betroffenen verlagert wurde.
Anwendung und Verwaltung von Hartz4
Es gibt viele die sich bei Jobcentern falsch, schlecht oder nicht schnell genug beraten fühlen,die Sachbearbeiter sind 2 Jahre nach Einführung immernoch überlastet und haben keine Zeit sich auch noch um Arbeitstellen für die Betroffenen zu kümmern.Desweiteren fehlt es dort an qualifiziertem Personal.Die Sachbearbeiter bekommen einen Chraskurs und werden dann alleine gelassen mit all den immernoch nicht klar geregelten Gesetzen.Auch werden Gelder die zur Schulung und weiterbildung der Sachbearbeiter dienen sollten andersweitig eingesetzt.Es fehlen Unklarheiten und es kommt zu Zuständigkeitskonflikten.
Folgen von Hartz4
Es werden immer mehr Fälle von Betroffenen die Ihr Recht leider nicht kennen und vor allem nicht bekommen mit all den daraus resultierenden Abgründen.Obdachlosigkeit,Hunger und vor allem die Psychologischen Folgen sind das Ergebniss davon.
Panikattacken aus heiterem Himmel, unüberwindbare Angst vor Mitmenschen, Tieren, Objekten oder Situationen ,unkontrollierbare Sorgen und Befürchtungen, Zwangsgedanken und handlungen zur Vermeidung von Angst und Unsicherheit. Krankhafte Angst kann viele Formen annehmen, das alltägliche Leben stark beeinträchtigen und massiven Leidensdruck erzeugen.
Ja es häufigen sich die Suizidfälle aufgrund von Hartz4 und die Dunkelziffer ist weit höher wie berichtet.Die Presse berichtet darüber ja fast nichts. Man denke dabei an den Mann aus Bietigheim-Bissingen, der mit dem Auto in den Eingang einer Arbeitsagentur gerast ist – mit einer geöffneten Gasflasche auf dem Fahrersitz! Die Tagesschau hat darüber nichts berichtet.
Das einzige Positive an der Hartz4 Reform ist doch die Schaffung von Arbeitsplätzen.Die einzige Branche, die ein Rekord-Hoch bekommen hat, sind die Sozialgerichte. Noch nie hat es hier so viele Klagen gegeben, wie gegen gegen Hartz IV. Und es werden immer mehr.
Zielt auf die Senkung der Einkommen der Erwerbstätigen. Die Mischung aus weiteren erheblichen Leistungskürzungen gerade bei Menschen mit beruflichen Qualifikationen und daraus resultierendem Durchschnittseinkommen auf Sozialhilfeniveau mit der Abschaffung des bisherigen Schutzes der Zumutbarkeitsregelung zwingt zur Arbeit zu jedem Preis.
Bringt Armut , betroffen etwa 2,5 Millionen Kinder und Senkung der Löhne in Folge der neuen Zumutbarkeit reduzieren die Kaufkraftnachfrage. Weniger Konsumnachfrage zieht sinkende Produktion und damit neue Stellenstreichungen nach sich. Und obendrein kommt ja nächstes Jahr die Goldene MWS erhöhung.
Der aktuelle Regelsatz geht auf eine Einkommens- und Verbrauchsstichprobe von 1998 zurück, die Statistiker auf 2003 hochrechneten ,die jedoch nicht an die seither veränderten Bedarfe angepasst wurde.Und somit kein Menschenwürdiges Leben ermöglichen.
Diese Klagen gegen den Regelsatz sind Ausdruck einer Gegenwehr der Betroffenen. Sie kämpfen gegen den sozialen Abstieg! Die fortgesetzte Kampagne gegen Leistungsmissbrauch kann das nicht verdecken. Die Leistungskürzungen durch das „Fortentwicklungsgesetz“ führen dagegen zur Sanierung des Staatshaushaltes. Für das Jahr 2006 wurden Einsparungen von rd. 400 Mio. Euro für den Bund und von rd. 100 Mio. Euro für die Gemeinden erwartet. Die Überschüsse der Bundesagentur für Arbeit in zweistelliger Milliardenhöhe sprechen für sich. Aber für eine Verlängerung der Bezugsfristen des Arbeitslosengeldes I oder eine Erhöhung des Regelsatzes des Arbeitslosengeldes II soll es nicht reichen. Das Bundessozialgericht hält jedenfalls die SGB II-Vorschriften zur Höhe der Regelleistungen und zur Berücksichtigung von Einkommen für verfassungsgemäß und sowohl mit dem materiellen als auch dem soziokulturellen Existenzminimum vereinbar.
Die Richter halten Hartz IV für hoch genug!
Die Politiker sind unfähig eine solide Politik zu machen! Wir müssen wieder lernen, uns wehrhaft für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.Wir, können nicht mehr zusehen, wie unser Land und unsere Kultur tagtäglich mehr und mehr zerstört wird. Während etwas über 8 Millionen erfahrene Arbeiter, Angestellte, Ingenieure und Akademiker zwischen zwanzig und sechzig Jahren vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden, herrschen Vetternwirtschaft und Postenschieberei.
Schluss mit Hartz4 und Schluss mit den Parteien die es ermöglicht haben!
Wolfgang Buschmanns Wirken in Harrislee hat offenbar einen guten Eindruck gemacht:
Mit nicht weniger als 77,3 % der Stimmen wurde er gestern wiedergewählt.
Das ist Demokratie auf dem Lande!
Und noch etwas ist bemerkenswert:
Die Wahlbeteiligung lag unter 40 %. Es gibt Länder, in denen Wahlen mit unter 50% Beteiligung für ungültig erklärt werden, und das ist auch nicht sinnlos: Schließlich kann man so etwas als Votum gegen die Wahl selbst auffassen.
Nun, hierzulande ist das nicht so, und daher ist Buschmann rechtmäßig gewählt.
Immerhin ist das Bürgerinteresse an dieser Wahl ja auch größer gewesen, als es bei den umstrittenen Landratswahlen üblicherweise ist.
Es befindet sich auf der dem Bahnhof gegenüberliegenden Seite des Sophienblatts. Nicht auf Höhe des Bahnhofes, sondern zwischen Bahnhof und Hummelwiese.
Dieses Gebäude sieht aus, als habe es mindestens hundert Jahre hinter sich. Sehr verwinkelt, dass Ganze, mit auffälligen Dachformen. Dieses haus wirkt aufgrund der Farbe seiner Ziegel so, als leide es unter Hepathitis.
Man hat den Eindruck, als würde es in diesem Haus spuken.
Aber es wird offenbar immer noch als Wohnhaus genutzt.
Immer wieder eine respektgebietende, grausig-schöne Erscheinung, wenn man daran vorüberfährt.
Schilt man eine Gemeinde in der Nähe von Kiel für ihr Hinter-dem-Mond-Auftreten, wie im vorangehenden Beitrag geschehen, dann ist es nur fair, auch auf das Gute hinzuweisen, wenn es dort existiert. Und in Heikendorf existiert es.
Zumindest in der Gemeindebücherei, deren Leiterin, Beate Geier, immer wieder Beachtliches organisiert.
Ab 8. März z. B. um 19.30 Uhr kommt es im Künstlermuseum zu einem Lichtbildervortrag des Hamburger Kunsthistorikers Hans Thomas Carstensen über Leben und Werk des bahnbrechenden norwegischen Malers E. Munch.
Man darf gern annehmen, daß es interessant werden wird.
Ihr kennt übrigens alle wenigstens ein Werk Munchs:
Der Schrei!
Die Maske in den Scream-Filmen z. B. ist diesem Gemälde nachempfunden.
Natürlich wäre es falsch, den Künstler auf dieses Werk zu reduzieren. In Heikendorf wird man am 8. März einen umfassenden Blick auf sein Werk als Ganzes werfen können.
In Kiel ist man, wenn unsere Stadt auch keine Weltstadt ist, auf der Höhe der Zeit.
Man sollte sich allerdings klarmachen, daß man in ein tiefes Loch fällt, wenn man sich aus Kiel herausbegibt.
Dort auf dem Lande gehen die Uhren anders, und so war in Heikendorf tatsächlich am 4.Februar offizieller Neujahrsempfang im Rathaus.
Ohne Zweifel ein passender Einstand für den neuen Bürgermeister Peters.
Im Jahre 2004 waren sie bundesweit ein großes Medienthema: die Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV. Jeden Montag gingen Menschen in deutschen Städten gegen den Sozialabbau auf die Straße. Aber immer mehr waren bald von der Vergeblichkeit ihres Tuns überzeugt und blieben zuhause. Dabei wird es im übrigen kaum eine Rolle gespielt haben, daß manche behaupteten, man würde mit der Bezeichnung “Montagsdemonstrationen” die Erinnerung an die Leipziger Montagsdemonstrationen entweihen. Jene gegen die DDR gerichteten Demonstrationen von “Bürgerrechtlern” und anderen also.
In vielen Städten gibt es heute keine Montagsdemonstrationen mehr.
Anders in Lübeck. Hier harren verantwortungsvolle Bürger auch bei üblem Wetter aus und leisten vor Karstadt Aufklärungsarbeit. Unter anderem darüber, welche Lebensbdingungen für viele Menschen aus Hartz IV folgen. (Es sind Bedingungen, mit denen die dafür Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft noch nie konfrontiert waren. Aber wer bei Gelegenheit bereit ist, Menschen in Kriege zu schicken bzw. ganze Landstriche bombardieren zu lassen, der schreckt natürlich nicht vor Schnitten ins soziale Netz zurück.)
Im übrigen wird auch darüber aufgeklärt, daß es ein Märchen ist, daß Hartz IV wirtschaftlich notwendig sei.
Also, die Aktionen in Lübeck können Vorbildcharakter haben. Mögen die Demonstrationen auch anderswo in Deutschland wieder aufleben.
Nach der Sanierung der Marienkirche ist nunmehr St. Jacobi dran. Die sogenannte Seefahrerkirche ist in einem beklagenswerten Zustand, und das ist weithin sichtbar.
Es wird übrigens einige Zeit dauern: Bis Mitte März wird man brauchen, um die nötigen Gerüste aufzubauen, dann kann es erst richtig losgehen.
Wenn jetzt jemand meint, Lübeck sei doch hochverschuldet und könne sich derlei nicht leisten, dann ist zu erwidern:
Für die Instandhaltung des kulturellen Erbes muß man schon mal tiefer in die Tasche greifen, denn es geht um die Identität Lübecks.
Nicht nur der Haushalt für 2007 ist in dergangenen Woche verabschiedet worden, sondern auch der für 2008. Doppelhaushalt nennt sich das. Das Defizit allein für 2007 liegt bei 150 Millionen Euro.
Man kann die Menschen ja immer schwer beeindrucken, wenn man mit solchen Zahlen hantiert. Besonders beeindruckend wird es, wenn man man behauptet, Lübeck habe insgesamt 484 Millionen Schulden.
Ich muß gestehen, daß mir diese Zahl keine schlaflosen Nächte bereitet.
Eine Stadt wird schließlich nie Insolvenz anmelden müssen.
Man macht mit solchen Zahlen Panik, um notwendige Leistungen in den Bereichen Kultur und Soziales einstellen zu können.
Ein Blick in die hiesigen Familienanzeigen verrät uns, was den Lübeckern heutzutage so einfällt, wenn es darum geht, Kindern Namen zu geben.
Folgendes:
Till-Jerik
Doch, das hat was. Klingt hell, schnell, schlau und hat Stil.
Was gibt es noch zu begutachten?
Mariella Margareta
Warum nicht gleich Margarine dazu als dritten Namen? Habt Ihr auch bedacht, liebe Eltern, daß der Mensch gezwungen ist, gerade in jungen Jahren sehr oft seinen Namen zu nennen? Soll Eurem Töchterchen alsbald ein breites Maul wachsen?
Jannis Christopher
Na, das ist doch schon nicht mehr ganz so schlimm. Aber warum eigentlich immer Doppelnamen? Hat hier die weibliche Namendopplungs-Manie abgefärbt?
Lina Marie
Schon wieder einer. Und diese Lina Marie ist ein Mensch, der namenstechnisch dazu verdammt ist, ewig niedlich zu sein.
Jolina
Na endlich mal ein solitärer Name. Aber erinnert zu sehr an die kuhäugige, vulgärlippige, spinnnenbeinige Angelina Jolie.
Und zum guten Schluß ist
Johanna
zu nennen. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Namen, liebe Lübeckerinnen und Lübecker, können das Leben erlkeichtern, können aber auch eine schwere Hypothek sein. Gebt Euch also mal ein wenig mehr Mühe, und macht nicht jede Namensmode mit!
Und zwar ein Riesenstück. Die Zweite des HSV ist eine unerfahrene Mannschaft. Gegen die zuhause 1:4 verlieren – darauf muß man erstmal kommen.
Die VfB-Spieler werden den Gegner ja wohl kaum unterschätzt haben.
Also was war los?
Ein kleiner feuchtfröhlicher Vereinsausflug am Tag zuvor?
Ach was, sowas gibt es doch heute nicht mehr, werden jetzt einige antworten.
Und wahrscheinlich haben sie recht. Aber ich habe keine andere Erklärung für diese katstrophale Leistung. Denn daß die Mannschaft gegen den Trainer spielt, können wir doch wohl ausschließen, oder?
Und man muß sich auch über folgendes wundern:
Trotz dieser Niederlage ist der Aufstieg immer noch drin. Denn es gibt in dieser Saison in dieser Liga keine Manschaften, die sich oben absetzen können.
Aber langsam fragt man sich, ob man DIESEM VfB den Aufstieg überhaupt noch wünschen soll.
Dieses unser Blog als Bollwerk der Aufklärung beschäftigt sich wieder mit einem Kommentar der Lübecker Nachrichten, diesmal mit einem von einem Menschen, der sich Rüdiger Wenzel nennt. Der Kommentar erschien in der Ausgabe vom 25. Februar, und ich zitiere gnadenlos:
“Sind der DGB und seine Funktionäre nicht in der Lage, fünf oder zehn Jahre in die Zukunft zu denken und zu planen? Der wütende Protest gegen die Rente mit 67 lässt daran zweifeln.”
Der Protest läßt daran zweifeln, daß sie unfähig sind.
Tssssssssssssss.
An der Unfähigkeit Wenzels dagegen kann kein Zweifgel bestehen.
Weiter im Text:
“Aus Sicht der älteren Arbeitnehmer von heute ist dieser Kampf ja noch verständlich. Wer damit rechnen muß, später mit 60 aus dem Job gedrängt zu werden und keinen neuen Arbeitsplatz zu finden, für den hieße Erhöhung des regulären Rentenalters nur längere Arbeitslosigekeit und höhere Verluste bei vorgezogenem Ruhestand.
Wie oft aber muss man daran erinnern, dass die Rente mit 67 erst in 21 Jahren Tatsache sein wird? Dass die Erhöhung der Altersgrenze für eine abschlagsfrei Rente über 65 hinaus erst 2012 beginnt – und zwar eher sanft, mit einem Monat pro Jahr? Dass bis dahin also noch fünf Jahre und mehr Zeit ist für Politik und Wirtschaft, sich darauf einzustellen?”
Erinert sich noch jemand an den ersten Absatz? Dort hatte Wenzel nahegelegt, Gewerkschafter könnten nicht in die Zukunft denken (wenn er es auch nicht ausdrücken kann).
Nun aber betont der Kommentator, daß die neuen Regelungen erst in Jahren greifen werden. Er belegt also, daß Gewerkschafter eben die Fähigkeit haben, die er ihnen abspricht.
Was für ein …
Ich will mir keine Beleidigungsklage einhandeln.


Artikel kommentieren »