Und zwar komentiert er am 12. Februar die “Sicherheitskonferenz”.
Ich schlage vor, Sie lesen das mal an:
“Russlands Präsident hat die Münchner Sicherheitskonferenz für deutliche Kritik am Vormacht-Denken der US-Regierung genutzt. Obwohl sich der offene Beifall in Grenzen hält, spricht Putin auch vielen Europäern aus der Seele.”
Dabei ist Dostojewskis Roman “Die Brüder Karamasow” Lehner wahrscheinlich nicht bekannt. Dort sagt jemand (aus russischer Sicht und diesseits des Ural), nach Europa reisen bedeute auf einen Friedhof reisen.
Aber eben auch für Lehner gehört Rußland noch nicht einmal teils zu Europa:
Putin, so sagt er, spreche auch Europäern aus der Seele. Also nicht nur Russen, sondern auch Europäern.
Also, Lehner, wir sollten uns doch inzwischen darauf geeinigt haben, daß Rußland bis zum Ural-Gebirge zu Europa gehört. Finden Sie sich damit ab.
Vielleicht wollen Sie jetzt einwenden, Lehner, daß Sie, als sie von Europäern sprachen, Politiker und andere Bürger aus Staaten der EU meinten.
Aber wenn das so ist, warum schreiben Sie das dann nicht hin? Ein Kommentar ist doch kein Ratespiel. Weiter im Text:
“Kurzsichtige fühlen sich an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert, aber das Gegenteil ist der Fall.”
Damit verneinen Sie Ihre eigene Aussage, Lehner, aber Sie merken es nicht.
Und solche Menschen dürfen wählen.




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