StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

Februar 2007
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
23
Feb '07

Kiel-Blog: Kieler Nachrichten: Michael Lehner kommentiert

Und zwar komentiert er am 12. Februar die “Sicherheitskonferenz”.
Ich schlage vor, Sie lesen das mal an:

“Russlands Präsident hat die Münchner Sicherheitskonferenz für deutliche Kritik am Vormacht-Denken der US-Regierung genutzt. Obwohl sich der offene Beifall in Grenzen hält, spricht Putin auch vielen Europäern aus der Seele.”

Dabei ist Dostojewskis Roman “Die Brüder Karamasow” Lehner wahrscheinlich nicht bekannt. Dort sagt jemand (aus russischer Sicht und diesseits des Ural), nach Europa reisen bedeute auf einen Friedhof reisen.
Aber eben auch für Lehner gehört Rußland noch nicht einmal teils zu Europa:
Putin, so sagt er, spreche auch Europäern aus der Seele. Also nicht nur Russen, sondern auch Europäern.
Also, Lehner, wir sollten uns doch inzwischen darauf geeinigt haben, daß Rußland bis zum Ural-Gebirge zu Europa gehört. Finden Sie sich damit ab.
Vielleicht wollen Sie jetzt einwenden, Lehner, daß Sie, als sie von Europäern sprachen, Politiker und andere Bürger aus Staaten der EU meinten.
Aber wenn das so ist, warum schreiben Sie das dann nicht hin? Ein Kommentar ist doch kein Ratespiel. Weiter im Text:

“Kurzsichtige fühlen sich an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert, aber das Gegenteil ist der Fall.”

Damit verneinen Sie Ihre eigene Aussage, Lehner, aber Sie merken es nicht.

Und solche Menschen dürfen wählen.

Hamburg-Blog: Gibt es tatsächlich Beweise dafür, daß ein Hamburg-Besuch Kaczynskis meinetwegen abgesagt wurde?

Es gab in den letzten Wochen Spekulationen darüber, ob senatsintern ein Besuch des polnischen Staatspräsidenten in Hamburg diskutiert wurde.
Einige behaupten, Ole von Beust selbst habe diesen Schritt erwogen, und ein anderes Mitglied des Senats habe mit Hinweis auf meinen Artikel und dessen Wirkung erfolgreich dafür plädiert, von einem solchen Empfang abzusehen.

Woher kommen diese Behauptungen?
Es ist verständlich, daß angesichts des Aufsehens zu Spekulationen kommt. Aber es sind eben nicht mehr als Spekulationen.
Ich bin froh, daß sich im Hamburg-Blog bislang niemand daran beteiligt.

Kiel-Blog: Diebstahlsicherung im Lebensmittelgeschäft am Bahnhof

Das Lebensmittelgeschäft am Bahnhof (am Ausgang Richtung ZOB) ist offenbar wesentliche Anlaufstelle für Menschen, die auf Beschaffungskriminalität angewiesen sind. Da mußte man nun offenbar Maßnahmen ergreifen.
Nicht nur, daß das Sicherheitspersonal des Bahnhofs da öfter mal vorbeischaut, nein, auch technische Maßnahmen wurden ergriffen.
Gestern kaufte ich dort eine 0,5-Literflasche Wodka. Über den Verschluß war eine Haube zur elektronischen Überwachung, so jedenfalls stand es auf der Haube, gestülpt, die der Kassierer mittels eines Spezialschlüssels entfernen mußte.
Was für ein Aufwand!
Und das nur, weil die Flasche so klein ist, daß sie in jeden Ärmel paßt. Das Ding sah mir übrigens nicht danach aus, als würde es einen Alarm auslösen. Vielleicht ist es eine Attrappe, eine Art Vogelscheuche.
Klingt das jetzt wie eine Einladung zum Diebstahl?
Ist es durchaus nicht.
Denn erstens sind Kiel-Blog-Leser ehrliche Menschen, und zweitens habe ich ja die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß das Ding doch einen Alarm auslöst.

Kiel-Blog: Praxis für Logopädie am Schöneberger Strand

Anneliese Peters heißt die Logopädin (Promenade 25).
Bemerkenswert an ihrem Angebot ist, daß es viel reichhaltiger ist, als man es von einem Logopäden oder einer Logopädin erwartet:
Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen sind noch keine Überraschung, und auch, daß auch an der Stimme selbst gearbeitet wird, ist noch nichts besonderes.
Aber: Auch gegen Schluckstörungen kann dort Abhilfe geschaffen werden. Ebenso gegen Hör- und Hörverarbeitungsstörungen sowie gar Störungen der Schriftsprache.
Also, Herrschaften,die Dame ist sehr vielseitig.

Kiel-Blog: Sculptura in Laboe

In Laboe gibt es ein Unternehmen, daß sich Sculptura nennt und Kosmetik und Massage anbietet.
Allerdings wird Kosmetik dort Cosmetic genannt.
Das wirkt edler.
Dieses Unternehmen bietet eine Anti-Aging-Behandlung an.
Jetzt wollt Ihr sicher alle wissen, warum mich das an den Film “I hired a contract killer” von A. Kaurismäki erinnert.
Folgendermaßen:
In diesem Film geht es um dass, was der Titel verspricht:
Die Hauptperson ist unglücklich und bezahlt einen Killer, der sie, die Hauptperson, töten soll. Killerseits wird übrigens gefragt:
“Warum erledigen Sie den Job nicht selbst und sparen das Geld?”
So.
Aging bedeutet altern. Und das einzige Mittel gegen das Altern ist eben das, daß die Hauptperson in diesem Film anwandte (bzw. am Ende eben doch nicht).
Gegen aging hilft nur dying.
Gegen Altern hilft nur Sterben.
Sonst nix.
Damit das mal klar ist.

Kiel-Blog: Schönkirchener Jugendliche am Babysimulator

Was es nicht alles gibt!
In Schönkirchen geschah, wovon das Anzeigenblatt Probsteier wie folgt berichtet:

“Kurze Nächte, Windeln wechseln und Babygeschrei – das haben die zehn Schüler der Gustav-Heinemann-Schule in Schönkirchen an drei Tagen erlebt.”
“Die” zehn Schüler?
Da sollte es nicht mehr geben?
Na ja, zitieren wir erstmal weiter:

“Die JUngen und Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren nahmen an dem Projekt `Eltern auf Probe` der Arbeiterwohlfahrt teil. Paarweise erhielten sie ihr eigenes Baby: eine Puppe, die den realistischen Alltag mit einem Baby simuliert.”
(Gemeint ist offenbar: die den Alltag mit einem Baby realistisch simuliert.)

So ein Babysimulator scheint eine interessante Sache zu sein.
Schon in einem Song des genialen Chuck Berry aus den Fünfzigern kommt es zu folgendem:
Der Weihnachtsmann fragt ein Mädchen, was sie sich wünsche. Das aber antwortet, es wünsche sich eine Puppe, die weinen, trinken, schreien und sich einnässen könne.
Also nicht ganz neu, diese Idee.
Aber immerhin ist so etwas für die Jugendlichen eine ambivalente Erfahrung: Einerseits freuen sie sich über das Kind und die gemeinschaftliche Aufgabe, andererseits aber lernen sie die Mühe und die Kosten kennen.
Und sie lernen vor allem, verantwortlich zu handeln.
Da fehlt dann nur noch eines, nämlich eine grundsätzliche Erwägung, die exklusiv hier im Kiel-Blog nachgetragen wird:
Man kann ja offensichtlich ein Kind nicht vorher fragen, ob es geboren werden will.
Die meisten Menschen sind zwar der Auffassung, daß das Leben dem Nichtleben vorzuziehen sei.
Aber solche Ausagen sind natürlich nicht zu berücksichtigen. Denn wir Menschen sind ja befangen. Im Leben befangen.
Hat das jetzt den einen oder anderen nachdenklich gemacht?

Hamburg-Blog: Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Nicht so in Hamburg. Denn heute startet in der Fachhochschule Bergedorf (HAW) Norddeutschlands größte Faschingsparty, Lilabe.
Heute und morgen wird wild, frech und sexy gefeiert. Auf sechs Floors sorgt ein großes und breites Programm für die richtige Stimmung.
Auch Oktoberfeststimmung wird aufkommen. Denn in der Mitte der Halle wird ein großer bayrischer Biergarten stehen. Erwartet werden an den beiden Tagen etwa 8000 Faschingsbegeisterte. Dabei sorgen über 20 Bars und Tresen für das leibliche Wohl. Und was ganz wichtig ist: “Es gibt noch Karten”.

Quelle: lilabe.de

Hamburg-Blog: Zweigliedriges Schulsystem soll eingeführt werden

Die CDU will in der Stadt ein zweigliedriges Schulsystem einführen. Zukünftig soll es nur noch ein Gymnasium und Stadtteilschulen geben. Auf dem CDU Landesparteitag wurde dieses Modell einstimmig beschlossen. Trotz der absoluten Mehrheit der CDU im Rathaus will die CDU eine breite Mehrheit für das Konzept gewinnen. Sie wollen das neue Schulsystem gemeinsam mit der SPD und der GAL verabschieden. Des Weiteren soll das Gymnasium nach 12 Jahren zum Abitur führen. In den Stadtteilschulen, die in weiterführende Schulformen aufgehen sollen, kann man dann das Abitur nach 13 Jahren erlangen. Kritiker des Zwei-Säulen Modells ist die GEW. Sie sagen dass dieses Modell keinerlei Ansätze bietet, den bestmöglichen Unterricht für jedes Kind, unabhängig von der sozialen Herkunft, zu gewährleisten.

Quelle: abendblatt.de

Kiel-Blog: Das Kleiner Steak House bietet Mittagstisch

Das Kleine Steak House am Alten Sportplatz 3 bietet einen Mittagstisch für nur 5,50 Euro. Das Angebot kann sich sehen lassen, zumal folgendes zu berücksichtigern ist:
“inkl. Suppe o. Dessert”
So, was wird da nun aber als Mittagstisch geboten?
In der kommenden Woche zum Beispiel folgendes:
Am Montag ein Schweinestek mit Zwiebeln, Champignons, Bohnen und Pommes Frites.
Am Dienstag setzt es eine hausgemachte Frikadelle in Zwiebelsoße mit Erbsen, Möhren und Petersilienkartoffeln.
Das klingt doch alles recht gut. Ich muß zwar zugeben, daß ich selbst noch nicht dort war, aber für DEN Preis … das ist ja fast so günstig wie in der Mensa.
Na gut, es ist ein wenig weit von der Universität und daher keine Alternative, aber wenn man sich mal zwecks erquickender Freizeitgestaltung am fernen Ostufer aufhält, dann kann man da doch mal reinschauen.

Kiel-Blog: Gesa Stocker macht Hausbesuche

Und wenn daran etwas anrüchig ist, werte Leser, dann sind es Eure Füße.
Was? So kann man doch keinen Artikel beginnen!
Also nochmal von vorn:
In Stein gibt es eine Fußpflege-Praxis, und zwar in der Strandstraße 18.
Die betreffende Fußpflegerin, Gesa Stocker, macht auch Hausbesuche.
So.
Was daran aber wirklich bemerkenswert ist, das ist die Werbung, mit der sie auf sich aufmerksam macht:
Dort sieht man ein Huhn, das große Augen macht, weil ihm die Hühneraugen eines menschlichen Fußes entgegenblicken.
Das ist doch hübsch.
Aber wenn Hühneraugen so schelmisch gucken können wie hier – die am menschlichen Fuß meine ich – wäre es dann nicht Sünde, sie zu entfernen?
Die Fußpflegerin sollte ihre potentielle Kundschaft nicht dazu bringen, ihre Übel liebzugewinnen.

Kiel-Blog: Hugo Schneekloth haut in den Sack

Davon, daß die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf unfreiwillig komisch sein kann, war in diesem Blog noch nicht die Rede, und davon soll auch in diesem Beitrag nicht die Rede sein.
Vielmehr ist zu melden, daß Hugo Schneekloth, ein alter Haudegen der Flammenbespritzerei und lang- oder sogar vieljäriger Gemeindewehrführer, nunmehro in den Sack haut.
Das Feld überläßt er Jens Willrodt, seinerseits auch ein großer Demfeuerdenwassermarschbläser vor dem Herrn.
Aber, Herrschaften, sagt doch mal selbst:
Gemeindewehrführer?
Seit wann nennt sich das so?
Und WENN es schon vor der NS-Zeit so hieß – gebietet nicht dennoch Pietät, einen weniger dumpfdeutsch-martialischen Titel zu ersinnen?
Ob Leute, die zu einer Freiwilligen Feuerwehr gehören, jemals auf einen solchen Gedanken kommen?
Und solchen Leuten sollen wir unsere Sicherheit anvertrauen?
Da würde ich doch lieber ein paar Euro mehr Steuern ausgeben: für Feuerwehrleute, die gut ausgebildet sind und was von der Sache verstehen.
Vermutlich könnten so einige Menschen mehr gerettet werden.

Neumuenster-Blog: Neumünsteraner als Leuchte des Nordens

Sönke Baroh ist Neumünsteraner und Banker. Das sind offenbar gute Voraussetungen, um Quiz-Karriere zu machen. Der Mann ist doch tatsächlich “Leuchte des Nordens” geworden – in der gleichnamigen Quiz Show des NDR.
Was kann es Schöneres geben?
Natürlich einen Auftritt bei “Wer wird Millionär” und das Abräumen einer Million dort bei G. Jauch.
Dort auftreten wäre meine Sache nicht – aber, Sönke, laß mich Dein Telefon-Joker sein.
Es soll Dein Schaden nicht sein.
Ich verlange nur 50% der Einnahmen.

Kiel-Blog: Klaus Kramer spricht ein Machtwort

Zur bevorstehenden Haftentlassung Frau Mohnhaupts äußert sich Klaus Kramer am 13. Februar in einem Kommentar der Kieler Nachrichten.
Dieser Kommentar trägt die Überschrift:

“Ja, es ist gerecht”

Ohauahauahauahauaha.
Klaus Kramer spricht ein weises Machtwort, er fällt ein salomonisches Urteil, vermittelt uns der Gestus dieser Überschrift.
Und so beginnt der Text:

“Sie tötete Jürgen Ponto mit fünf Schüssen. Sie war beteiligt an der Ermordung Siegfried Bubacks und Hanns Martin Schleyers. Sie und andere Terroristen planten die Entführung der ´Landshut´ nach Mogadischu. Jetzt soll Brigitte Mohnhaupt aus der Haft entlassen werden – ohne ein Wort der Entschuldigung bei den Angehörigen, ohne ein Bekenntnis der Reue. Ist das gerecht?
Ja, das ist gerecht – auch wenn sich einem alle Nackenhaare sträuben bei der Vorstellung, daß diese kaltblütige Mörderin auf freien Fuß kommt. Mohnhaupt hat ihre Mindestzeit von 24 Jahren abgesessen; Gutachter kamen zu dem Ergebnis, von ihr gehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit mehr aus; selbst der Bundesanwalt plädierte für eine vorzeitige Entlassung. Die Entscheidung der Stuttgarter Oberlandesrichter war deshalb richtig.”

Und so weiter.
Welch eine Verharmlosung doch in der Formulierung liegt, jemand habe 24 Jahre abgesessen.
Kramer ist offenbar nicht imstande, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Es mangeltet ihm an der Fähigkeit, die man Empathie nennt.
Daher ist er auch nicht in der Lage zu begreifen, warum Frau Mohnhaupt nichts bereut.
Ihre Schuld ist riesig. Eben deshalb muß sie darauf beharren, daß ihre Taten im Kampf gegen das Schweinesystem, also im Dienst der Menschheit, richtig waren.
Gestände sie sich ihre Schuld ein, könnte sie sie nicht ertragen.

Neumuenster-Blog: Jens Rose haut in den Sack

Der Physiotherapeut des VfR Neumünster, Jens Rose, haut in den Sack. Er verläßt den VfR, dem er bislang mit Tat, Tat, und nochmals Tat zur Seite stand. Er war ein großer Muskelkneter vor dem Herrn. Nun muß sich der VfR anderweitig orientieren.

Neumuenster-Blog: “Dat Schörengericht” bei der Niederdeutschen Bühne

Dieses Stück ist von der Niederdeutschen Bühne erst vor kurzem zum erstenmal aufgeführt worden.
Das Lustspiel ist eine plattdeutsche Bearbeitung des Kleist-Stückes “Der zerbrochene Krug”, und kein geringerer als Holger Krützfeldt gibt den Dorfrichter Adam.
Heinrich von Kleist ist ein weithin überschätzter Autor: Lest nur mal sein “Käthchen von Heilbronn” (der Mann kriegte ja bisweilen noch nicht mal einen Blankvers zustande) oder seine Erzählung “Michael Kohlhaas” – oder besser: laßt es.
Aber: Eine Bearbeitung eines Kleist-Dramas, aufgeführt von der Niederdeutschen Bühne – das ist ein ganz anderer Schnack.
Diese unsere Niederdeutsche Bühne bringt nämlich verläßlich Unterhaltsames.
Und Dinge zum Grübeln und Wundern.
So gehört hier überraschenderweise ein Porträt des Dichters Christoph Martin Wieland zur Bühnenausstattung. Erklärlich ist mir das zwar nicht, aber es ist stimmig, wie alles andere auch.
Also, Herrschaften, vergeßt, daß der ursprüngliche Dichter ein drittrangiger ist, und geht da bei Gelegenheit mal hin.
Denn die mit Begeisterung arbeitende Niederdeutsche Bühne Neumünster hat auch Euch als Zuschauer verdient.

Neumuenster-Blog: Christoffel-Blindenmission tut was

Die Christoffel-Blindenmission leistet Bedeutendes:
Sie sorgt dafür, daß Menschen in Asien, Afrika und Südamerika, die am Grauen Star erkrankt sind, operiert werden können.
Damit ihre Sehfähigkeit wiederhergestellt wird.
Die Operation, bei der eine Linse eingesetzt wird, ist erstaunlich preiswert (um die 30 Euro), und dennoch für viele Menschen in den “Entwicklungsländern” nicht erschwinglich. Daher ist die Arbeit dieser Mission so bedeutsam.
Neumünsteraner haben, Angaben der Kieler Nachrichten zufolge, im vergangenen Jahr 16.600 Euro für diese gute Sache gespendet. Weiter so, kann man da nur sagen.
Andererseits fragt man sich, warum einerseits die Spendenbereitschaft so groß ist, während andererseits 99% der Menschen ungerührt auf dem Gehweg an jemandem vorübergehen, der am Boden liegt.
99% wäre übertrieben?
Mag sein, aber 95% sind es mindestens.

Bielefeld-Blog: Arminia kauft Grundstück

1,7 Millionen Euro legt Arminia Bielefeld für 35.205 Quadratmeter Grundstück, auf dem das eigene Stadion, die Verwaltung und ein paar Plumpsklosnebst anderen Einrichtungen stehen von der Stadt Bielefeld. Den Quadratmeter für 50 Euro. Die Wohngrundstücke ringsum sind nach Aussagen von Immobilienfachleuten rund 5 x soviel wert pro qm. Bei der Gelegenheit erfuhr die geneigte Öffentlichkeit, daß der Proficlub Arminia für das seit 1999 auf Erbpacht gelaufene Gelände bis heute keine Pacht bezahlt hat.

Wie ist das mit dem Gaspreis und dem Strom? Wer nicht bezahlt, bekommt die Lieferung abgestellt? Ich mein ja nur …..

Dresden-Blog: Wer groß feiern möchte…

…der kann vielleicht hier von etwas gebrauchen…

bier.jpg

Hamburg-Blog: Uni: Kampf um Studienplätze

Trotz der Studiengebühren ab Sommersemester 2007, hält der Bewerberansturm auf die Uni Hamburg an. 1300 Plätze standen zur Verfügung. Beworben haben sich 4172 potenzielle Studenten. Zum Beispiel gibt es im Fach Medienwissenschaften nur 22 Plätze aber 2191 Anwärter. Besserung ist nicht in Sicht. Und das obwohl ab 2009 an der Uni 450 neue vom Bund finanzierte Studienplätze eingerichtet werden, um den Ansturm der geburtenstarken Abijahrgänge bewältigen zu können. Doch soll es diese zusätzlichen Plätze fast nur in den Naturwissenschaftlichen Fächern geben, da es dort einen erhöhten Bedarf an Absolventen auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Quelle: abendblatt.de

Dresden-Blog: Eishockey Reminder

Heute gibt es die Revanche. Das hoffe ich auf jeden Fall. Zu Gast ist heute der EHC München. Die haben uns letztes Mal 3:2 nach Hause geschickt. Jetzt sind es auch noch direkte Konkurrenten. Ich hoffe das wird was heute. Wie fast immer geht es um 20.00 Uhr los. Mit einer guten und großen Kulisse sollte das doch gelingen. Heute ist auch kein Fußball zeitgleich. Also. Nichts wie hin.

MFG
Gandalf

Bielefeld-Blog: Effekthascherei

Wer seine Tageszeitung gewohnt kritisch und distanziert liest, kommt nicht umhin, an der einen oder anderen Stelle die Frage zu stellen, ob der Journalismus mit den großen Buchstaben auch in einem ProvinzLokalblatt wie der NW Neue Westfälische Zeitung angebracht ist. Und so liest man heute den Aufmacher “Kommunen in OWL jagen Schuldner “. Wer jetzt vermummte Sonderermittler aus OB Davids Kemenate erwartet und Millionenbeträge wittert, wird bei weiterer Lektüre schnell enttäuscht. Es entpuppt sich schlicht als PR-Veranstaltung und Neukundenakquise der überaus rührigen, aber im Alltag wenig effektiven und auf dem neusten Stand der Inkassodinge befindlichen privaten Inkassoanstalt Creditreform. Die Frage bleibt, warum diese Organsisation derart oft in der NW zu Worte kommt. Gestattet sei auch die abschließende Frage, warum die Kommunen Handwerker nicht 30 Tage sondern meist 60, 90 oder noch länger auf Geld warten lassen. Weil die bösen Millionenbuben sich in der Karibik mit geklauten Steuern abgesetzt haben? Kritik und Distanz seien gestattet.

15022007-017.jpg

Giessen-Blog: Über Gießen lacht die Sonne….

… über euch die ganze Welt. ;) Wie ich in einem vorigen Kommentar schon angekündigt habe – ich bin back to Gießen, und schon scheint die Sonne schon früh morgens in mein Schlafzimmer, weshalb ich so früh (für Studenten in den Semesterferien) schon wach bin. Naja, okay, zugegeben, gestern wars noch recht neblig und bewölkt, aber ein Tag Verzögerung sei gegönnt. Wo wir schon beim Thema sind: Warum müssen Studenten um sieben aufstehen?

Der Aldi macht um acht zu…

Bielefeld-Blog: Schautag bei Finanzämtern

Wie niedlich. Da haben heute elf Finanzämter in Ostwestfalen-Lippe heute ihre Pforten für die Bürger geöffnet. Klar, der brave Steuerbürger nimmt sich Urlaub, um die unansehnlichen Linoleumfußböden und harten Schreibtischplatten in den Ämtern anzuschauen. Zuviel des Zynismus? Nein. Ich bekenne, schnellere Entscheidungen, einfachere Steuergesetze und mehr Höflichkeit mit denen, die den Damen und Herren mit dem Ärmelschonern Gehalt und ansehnliche Pension finanzieren, wären wir lieber. Ihnen nicht?