StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Feb '07

Neuss-Blog: Junge Liberale begrüßen Straßenbahn-Entscheid

Der Stadtverband Neuss der Jungen Liberalen (JuLis) begrüßt die heutige Entscheidung des Stadtrats, die Neusser selbst über die Zukunft der Straßenbahnlinie 709 entscheiden zu lassen. “Nach Jahrzehnten des politischen Ringens liegt die Frage nun in den Händen der Neusser Bürger. Für diese konsequente und mutige Entscheidung gebührt dem Stadtrat Lob”, so der Vorsitzende der Stadt-JuLis, Alexander Plahr. “Es ist nicht zuletzt ein Verdienst der FDP, das Thema Attraktivierung und Revitalisierung der Innenstadt und die damit untrennbar verbundene Frage der Straßenbahn wieder in die Diskussion gebracht zu haben”, so Plahr. Es sei ein großer Schritt nach vorn, daß die Neusserinnen und Neusser nun selbst über die Zukunft ihrer Innenstadt entscheiden dürften.
“Wir JuLis sind zuversichtlich, daß trotz aller Drohgebärden aus Düsseldorf nun der Weg frei ist für die dringend notwendige Trendumkehr in der Neusser Innenstadt – weg vom langsamen Niedergang und hin zu einer Einkaufsmeile, die zum Schlendern, Verweilen und nicht zuletzt eben auch zum Einkaufen einlädt,” schließt Plahr.

www.julis-neuss.de

Dresden-Blog: Alles über den Bund der Ehe…

Alles rund ums heiraten und dieses Jahr sogar um die Verköstigung der Gäste gibt es zu sehen und zu bestaunen. Auf der Hochzeitsmesse auf dem Dresdner Messegelände. Wie gesagt hat sich dieses Jahr in einer Extrahalle die Kulinaria und die Vinum aufgebaut, um über alle Köstlichkeiten die es so gibt zu berichten. Vom 9.-11. Februar, also von heute bis Sonntag können sich alle heiratswilligen informieren. 5-6 Euro sind zu berappen, um heute noch bis 20.oo Uhr sowie morgen von 10.oo bis 20.oo Uhr und Sonntag bis 18.oo Uhr sich alles anzuschauen…

Rathenow-Blog: Bloß gut, wenn man die Fahne aufbewahrt hat

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft sah man viele Fahnen irgendwo am Straßenrand liegen. Ob sie weggeworfen oder vom Winde verweht worden waren, weiß ich nicht. Gestern sah ich jedenfalls in Rathenow mal wieder ein Auto mit Flagge fahren. Es gibt also auch noch Anhänger unserer Handballspieler.

Koeln-Blog: Shakira sagte Konzert ab

Durch die Konzertabsage von Shakira in Köln ist ein Schaden von ca. 100.000 Euro entstanden.12.000 Menschen freuten sich auf die Show. Doch leider musste Shakira das Konzert wegen Bronchitis absagen. Ihr Arzt erteilte ihr ein Auftrittsverbot. Die Kölner hatten die modernste Veranstaltungshalle gebucht mit einer riesigen Bühne. Alles stand parat. Von den Helfern, den Sicherheitsleuten bis hin zu den Imbiss-Verkäufern. Übrig blieben enttäuschte Fans.

Quelle: express.de

Dresden-Blog: Comics selber zeichnen…

Dazu gibt es einen Workshop, der sich speziell an Jungendliche jetzt in den Winterferien richtet. Veranstaltet wird er vom Jugendmedienzentrum Roter Baum am Stresemannplatz 9. Der Workshop ist kostenlos und richtet sich an junge Leute ab 12, aber wie immer können sicher auch 11jährige dran teilnehmen, wenn man nett fragt, aber ohne Gewähr, ist eine persönliche Einschätzung von mir. Unter fachkundiger Anleitung können eigene Bildergeschichten angefertigt werden. Wer Lust hat, sollte sich am besten heute noch unter 314 89 45 oder sofa9@roter-baum.de anmelden…

Dresden-Blog: Jetzt zählt es…

Dieses Wochenende geht auch die Regionalliga wieder los. Dynamo startet gleich mit einem Punktspiel zu Hause, und zwar gegen Mönchengladbach II. Und jetzt zählt es. Will Dynamo wirklich wieder den Sprung in den bezahlten Fußball schaffen, dann müssen drei Punkte her. Gerade gegen solche Teams, und gerade zu Hause. Aber die Heimspiele waren ja nicht das Problem. Auswärts wurden zu viele Punkte verschenkt. Das muss sich ändern, wenn man noch ernsthaft oben angreifen will. Aber die Spitze liegt ja noch eng bei einander, es ist auf keinen Fall schon etwas entschieden. Vom ersten bis zum 11. Platz trennen die Mannschaften gerade einmal 6 Punkte. Zum Vergleich, in der Bundesliga hat Schalke 11 Punkte Vorsprung vor den Bayern, und die sind 4. Jetzt darf es auch in Dresden heißen, das kein Spiel mehr verloren gehen darf. Mit der Einstellung muss jedes Spiel angegangen werden, damit am Ende auch der Aufstieg raus springt, denn die Konkurrenz schläft nicht. Wenn jetzt noch endlich das Okay fürs Stadion kommt, könnte es bald schon wieder richtige Spitzenspiele in Dresden geben, vielleicht ja sogar gegen den HSV. Ich sach nur toi toi toi…

Bielefeld-Blog: Brackwede. Das Köln Bielefelds?

Geht man nach der Dichte ostwestfälisch-lippischer Comedians in Deutschland, sind die Einwohner rings um die Kapitale Bielefeld herum durchaus als “humorbegabt” zu bezeichnen. Das liesse Schlüsse auf ein ausgedehntes karnavalistisches Treiben zu. Aber dem ist mitnichten so. Gräbt man tief nach dem Frohsinn der Jecken, wird man auf einer Website aus Brackwede fündig. Zitieren wir doch mal, wie der Karnaval nach dem 2. Wekltkrieg nach Ostwestfalen kam. Vorher muß man wohl zum Feiern in den Kohlenkeller gegangen sein:

“Nach dem dem sonntäglichen Besuch des Gottesdienstes noch auf einen Schluck und einen Plausch zusammen zu sitzen, diese gesellige Tradition pflegten auch die Mitglieder der Katholischen Männergemeinschaft der Brackweder Herz-Jesu-Gemeinde. Und so saß man an einem Sonntag des Jahres 1948 wieder einmal in der Wirtsstube der “Vier Taxbaume” beisammen und überlegte, in welchem Rahmen man wohl eine Wohltätigkeitsveranstaltung, deren Erlös kinderreichen Familien helfen sollte, durchführen konnte. Zu dieser Sonntags-Runde zählte auch das aus dem Rheinland stammende
Ehepaar Agnes und August Worring, das wohl in der “narrenfreien Zone” Ostwestfalen zünftigen Karneval à la Rheinland vermißte. Denn Agnes Worring war es, die die Ausrichtung einer fröhlichen Karnevalfeier vorschlug. Und mit ihrer Idee stieß sie keinesfalls auf taube Ohren. Um diese Idee in die Tat umzusetzen, trafen sich am 11.11. 1948 – welches Datum hatte wohl passender sein können – 25 Männer und Frauen in der Gaststätte “Deutsches Haus”, um die konkrete Planung eines Kappenfestes in Angriff zu nehmen.”

Brackwede
– Epizentrum des heimischen Karnevals. Lutter Alaaaff ! Oder so.

Bielefeld-Blog: Hort der Kunst

Spricht man über Kunst in Bielefeld, fällt zunächst nur der Begriff “Kunsthalle”. Aber es gibt daneben durchaus einiges Bemerkenswerte, weit über die Grenzen von SchildaBielefeld hinaus. Zitieren wir also eine Pressemeldung von Bielefeld-Marketing:

“Die Kunst bestimmt Alexander Baumgartes Leben – und das von früher Kindheit an. Als Galerist handelt er mit den Werken international renommierter Künstler, als Inhaber einer Kunstberatungsgesellschaft hat er bislang für weit über 60 Unternehmen Kunstkonzepte entwickelt und umgesetzt. „Mit der Idee, über die Galerie hinaus führenden Wirtschaftsunternehmen eine Dienstleistung in Sachen Kunst anzubieten, habe ich in Deutschland Pionierarbeit geleistet“, sagt der 38-jährige Bielefelder.

Als Sohn eines Industriellen und einer Malerin wurde Alexander Baumgarte schon als kleiner Junge im Elternhaus an Kunst herangeführt und zu bedeutenden Ausstellungen wie der Documenta und der Biennale Venedig mitgenommen. In Bielefeld und München studierte er Jura und Kunstgeschichte. „Das Jura-Examen bedeutete für mich eine sichere Qualifikation, aber dann siegte doch die Kunst“, erklärt er. 1985 übernahm er mit Dr. Nathan Samuelis, der Ende der 80er Jahre in Genf verstarb, die 1975 gegründete Galerie seiner Mutter Ruth und firmierte sie zur Galerie Samuelis Baumgarte um. Bald schon holte er viele Künstler nach Bielefeld, die nie zuvor in der Stadt am Teutoburger Wald gezeigt worden waren – Joseph Beuys und Johannes Grützke gehörten dazu.

Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern präsentiert die Samuelis Baumgarte Galerie heute in der Bielefelder Innenstadt internationale Gegenwartskunst etablierter Namen wie etwa Heinz Mack, Marie-Jo Lafontaine, Fabrizio Plessi und Frank Stella. „Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Förderung von jungen Talenten“, betont Alexander Baumgarte.

Rund 250 Ausstellungen hat der 38-Jährige seit 1985 bereits gezeigt. Wichtig sind ihm eigene Positionen in der Kunst, wobei er das gesamte Spektrum von Malerei über Skulptur bis hin zur Installation und Fotografie abbildet. Seine besondere Leidenschaft sind große thematische Ausstellungen: So waren Mitte der 90er Jahre Frauendarstellungen des 20. Jahrhunderts von Botero bis Warhol in der Bielefelder Galerie zu sehen.

Vor fast 20 Jahren hat Alexander Baumgarte eine eigenständige Kunstberatungsgesellschaft, die europaweit agierende Samuelis Baumgarte Art Consulting, gegründet. „In einem modernen Unternehmen bedeutet das Engagement für die Kunst heute weit mehr als nur Mäzenatentum. Als Bestandteil der Unternehmenskultur erlebt Gegenwartskunst eine Innen- und Außenwirkung“, sagt er. Große und mittelständische Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Konzerne, Banken, Immobilien- und Investmentfondsgesellschaften, Verbände und Anwaltssoziäten gehören ebenso zu seinen Kunden wie Betreiber von Hotelanlagen und Kreuzfahrtschiffen.

Nach einer Ortsbesichtigung und intensiven Gesprächen mit seinen Auftraggebern entwickelt Alexander Baumgarte ein ganzheitliches Kunstkonzept unter Berücksichtigung von Unternehmenskultur, Architektur und Budget. Er wählt Künstler und Exponate aus und betreut mit seinen 18 Mitarbeitern, darunter Kunsthistoriker und Projektarchitekten, die gesamte Realisierungsphase bis hin zum Transport und Aufbau der Kunstwerke sowie der Organisation von Versicherungen.

Die Liste seiner Referenzobjekte ist lang. Für das Foyer des Axel Springer Verlages in Hamburg engagierte Baumgarte den Amerikaner Frank Stella, der wandhohe Bilder in strahlender Farbfeldmalerei schuf. Für das Treppenhaus der Bertelsmann Kommandantur Unter den Linden 1 in Berlin erdachte Heinz Mack im Auftrag des Bielefelder Kunstberaters farbige Wandgemälde. Rund 200 bunte Figuren schweben über dem Eingangsbereich der Verwaltungszentrale der Berliner Verkehrsbetriebe, während die Besucher des Hamburger Bankhauses Wölbern von Projektionen empfangen werden, die Unterwasseraufnahmen von Wellen und Wolken im Rückspiegel eines Segelflugzeuges zeigen.

Mit Repräsentanzen ist die Samuelis Baumgarte Art Consultung inzwischen in sieben deutschen Großstädten sowie in Palma de Mallorca und in New York vertreten; weitere Filialen im In- und Ausland sind geplant. Denn Stillstand ist für Alexander Baumgarte ein Fremdwort: „Um in meiner Branche erfolgreich zu sein, muss man immer am Puls der Zeit sein.“

Bielefeld-Blog: Kohle für viel Kohle

Die Stadtwerke Bielefeld mit ihrem umtriebigen Geschäftsführer Brinkmann an der Spitze wollen 2012 ein neues Heizkraftwerk in Betrioeb nehmen. Kosten: 160 Millionen Euro. Trotz höherere Stromerzeugungsleistung soll das neue Kraftwerk die Emissionen des bisherigen alten Systems nicht überschreiten. Nujn ja, lassen wir das einfach mal so stehen und schauen wir uns – kritisch – an, was da so kommen wird. Bis dahin halten wirs mit dem alten Physikerspruch: “Macht Watt Ihr Volt”.