Archiv für den Monat: Februar 2007

Quattroporte – der Top-Blogger aus Kiel

Auch im Februar gab es wieder einen Topblogger. Wie schon in den Monaten zuvor greift auch dieses Mal die Regel 5 unseres Regelwerks. Doch ist es nicht der Zweite, der den Preis abräumt, nein, nicht einmal der Dritte darf den Flachbildschirm mit nachhause nehmen. Da genannte Plätze von Stadt-Bloggern belegt wurden, die schon ein Mal gewonnen haben, klettert der Preis nun hinunter bis zum vierten Platz. Auf den hat sich Quattroporte aus Kiel gebloggt. Wir freuen uns ihn zum Interview begrüßen zu dürfen.

StadtBlogs:
Lieber Quattroporte wir freuen uns dich zu einem kleinen Interview begrüßen zu können. Du bist einer der Eckpfeiler des Kiel-Blogs und hast mittlerweile eine große Leserschaft, stell Dich doch Deinen Lesern mal kurz vor.

Quattroporte:
Mein Vorname ist Dario, und mein Nachname ist nicht Quattroporte. Ich bin geschäftlich im Bereich des Feinkostgroß- und einzelhandels tätig, und weil das Kiel-Blog der Beluga-Kaviar unter den StadtBlogs ist, schreibe ich halt hier.

StadtBlogs:
Feinkost, klingt interessant. Um mit Delikatessen handeln zu können muss man ja sicherlich selbst Gourmet sein. Isst Du gerne gut, oder spielt das Schlemmen nach der Arbeit für Dich keine Rolle mehr?

Quattroporte:
Och, wenn ich abends noch so richtig einen wegblogge, dann spachtel ich schon gern auch erlesenen Käse undt tringe dazu, je nachdem, Chianti oder Ale. Vielleicht wirken einige meiner Beiträge auch nicht so ganz nüchtern.

StadtBlogs:
Die beste Schreibe hat man entweder im Knast oder stockbesoffen. Von daher solltest Du entweder nicht aufhören Chianti zu trinken oder etwas anstellen.
Jedoch soll hier keiner zum Trinken oder Kriminell-Sein angestiftet werden. Jetzt liegt es wohl an Dir deine Leser zu guten Taten zu bewegen.
Sind Blogger in der Lage dazu? Wie siehst Du Deinen Einfluss?

Quattroporte:
Der erhobene Zeigefinger kommt bei mir nicht vor. Aber es kann ja nicht schaden, Menschen auch hin und wieder mal zum Nachdenken zu bringen.

StadtBlogs:
Das darfst, und sollst du gern noch weiterhin im KielBlog tun. Vielen Dank für das nette Interview und viel Spaß mit deinem neuen Flachbildschirm, der sich in Kürze auf den Weg nach Kiel macht.

Rathenow-Blog: Kirchendach muss erneuert werden

Im Jahr 2001 wurde die Sankt-Marien-Andreas-Kirche wieder zum echten Wahrzeichen der Stadt, denn nach vielen Jahren „oben ohne“ erhielt sie eine neue Turmspitze. Die alte war im Krieg stark beschädigt und in den 60er Jahren weiter abgetragen worden. Nachdem in den letzten Jahren Chorraum und Chorraumfenster erneuert wurden, ist nun das Dach dringend sanierungsbedürftig. Nach dem Sturm vor einigen Wochen sind die heruntergefallenen Ziegel notdürftig ersetzt worden. Der Förderkreis will möglichst viele Rathenower Bürger gewinnen, die einen oder mehrere symbolische Biberschwänze spenden. Heinz-Walter Knackmuß vom Förderkreis rechnete vor, wenn jeder Rathenower nur zwei dieser Ziegel zum Preis von je zehn Euro erwerben würde, wären fast die benötigten 50.000 Dachsteine beisammen.

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So sah die Kirche bis Ende 2001 aus, darunter ist ein aktueller Anblick.

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Rathenow-Blog: Optikpark mit Grünem Klassenzimmer

Wenn am 28. April der Rathenower Optik-Erlebnispark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2006 seine Pforten öffnet, wird es auch wieder ein Grünes Klassenzimmer geben. Im vergangenen Jahr haben über 9000 Schülerinnen und Schüler die Angebote wahrgenommen und konnten auf etwas ungewöhnliche Weise neue Erkenntnisse sammeln. Bis zum 7. Oktober sind für Schulklassen und Kindergartengruppen Veranstaltungen geplant, die vorher gebucht werden können. Es werden aber auch für den spontan eintreffenden Besucher viele neue Eindrücke geboten. Neben klassischen Themen wie „Natur und Umwelt“ wird es zukunftsweisende Inhalte geben, zum Beispiel „Nachwachsende Rohstoffe“ oder Mitmachveranstaltungen zur gesunden Lebensweise. Die Broschüre mit den geplanten Veranstaltungen im Überblick gibt es über: Optikpark Rathenow, Grünes Klassenzimmer, Schwedendamm1, 14712 Rathenow oder per Email: info@laga-rathenow2006.de

Dresden-Blog: Das neue Stadion kommt…

Trotz der Querelen um die Fans und Mannschaft gibt es nun auch endlich einmal etwas Positives über Dynamo Dresden zu berichten. Das Stadion wird gebaut. Genau einen Tag bevor die Verhandlungen Dynamos mit der DFL um eine neue Lizenz für die kommende Saison beginnen hat das Regierungspräsidium das okay gegeben. Henry Hasenpflug, der Name wurde nicht geändert, der Mann heißt tatsächlich so, Mitarbeiter, Chef und Sprecher des Regierungspräsidiums hat endlich das okay gegeben. Jetzt kann nichts mehr anbrennen hat er gesagt. Immerhin hat das ganze auch 4 Jahre gedauert, da sollte wohl alles genug geprüft worden sein. Im Sommer geht es los, knapp eineinhalb Jahre wird es dauern, plus minus ein bisschen, aber wohl eher plus ein paar Monate, wie das nun mal immer so ist mit solchen Bauvorhaben. 32.ooo Zuschauer sollen dann für insgesamt 45 Millionen Euronen Platz bekommen und ein reines Fußballstadion wird es werden. Wenn das Stadion steht, dann wird sich das auch mit den Fans die eigentlich keine sind etwas regulieren. Jetzt muss nur noch sportlich der Anschluss an die Spitze geschafft werden, dann könnte es in Dresden bald mal wieder richtig große und schöne Fußballabende geben…

Koeln-Blog: 10.000 Kinder in Armut

Eine unglaublich erschreckende Zahl der verwahrlosten Kinder wurde verffentlicht. 10% der Kinder und Jugendlichen in Kln leben in Armut. Demzufolge wird nun Geld fr Hilfsangebote und Betreuungen der Familien gefordert, um solche schrecklichen Flle in Zukunft zu verhindern.

Quelle: express.de

Bielefeld-Blog: Rotaract Club Bielefeld organisiert in 24h Stunden drei „Hilfsboxen“

67 junge Frauen und Männer aus ganz Deutschland haben am vergangenen Wochenende innerhalb des „Rotaract Management Trainings 2007“ in der Tagungsstätte Haus Neuland das internationale Hilfsprojekt „Shelterbox“ erfolgreich unterstützt: Innerhalb von 24 Stunden sammelten die Teilnehmer der vom Rotaract Club Bielefeld organisierten Veranstaltung Geld für drei Shelterboxen im Wert von 2.250 Euro zusammen: Fußgänger in der Bielefelder Innenstadt, Cafébesucher, Seminarteilnehmer und weitere Gäste im Haus Neuland in Sennestadt gaben ihr Geld für den guten Zweck, eine Shelterbox wurde spontan von den vier Rotary Clubs in Lübeck gespendet.
Teilnehmer am Rotaract Management Training 2007 Weiterlesen

Hamburg-Blog: Fliegerbomben in der HafenCity entdeckt

Eine amerikanische Fliegerbombe, aus dem zweiten Weltkrieg, wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Es handelt sich um einen Sprengkrper, der durch die noch vorhandenen Znder, nicht zu transportieren ist. Somit musste die Bombe vor Ort entschrft werden.
Der Schiffsverkehr wurde in der Zeit eingeschrnkt und smtliche Zufahrten gesperrt.

Quelle:abendblatt.de

Dresden-Blog: Das ich das noch mal erleben darf…

Ich hab mich schon oft über Ämter und Behörden aufgeregt, und auch zu Recht wie ich meine. Sind die Arbeitsstrukturen doch manchmal sehr undurchschaubar, die Arbeits- und Öffnungszeiten eher bescheiden und man kommt sich doch oft als Bittsteller vor. Aber heute war es ganz anders, und das muss dann auch mal erwähnt werden. Bekanntermaßen braucht man in der Neustadt einen Anwohnerparkschein, wenn man hier sein Auto vor der Tür parken möchte. Nun hat sich bei mir etwas geändert und ich musste den Anwohnerschein umschreiben lassen. Heute Vormittag hatte ich Zeit dafür und bin also hin in die Hamburger Straße 19A ins Amt für Straßenverkehr glaub ich. Und was muss ich vor Zimmer 007 lesen. Mittwochs keine Sprechstunde. Na doll. Aber ein älterer Herr saß auch schon vorm Zimmer, und er machte mir etwas Hoffnung, denn ihm wurde gesagt, er solle doch mal 2 Minuten warten. Also hab ich das auch getan. Und siehe da, es kam jemand, die Türe wurde geöffnet und erst wurde der Opa von sieben Enkeln, wie ich in der Zwischenzeit erfahren hatte, und dann ich ins Zimmer gebeten. Da war ich schon mal freudig überrascht aber es kam noch besser, denn ich hätte eine Vollmacht gebraucht, um den Anwohnerparkschein um zu melden. Bis jetzt war das immer ein K.O. Kriterium, eine fehlende Vollmacht, doch heute ging es dann auch so. Ich musste die Sachlage nur kurz darlegen und gut war. Also wirklich, das hat mich doch tatsächlich etwas sprachlos gemacht, aber wie gesagt im positiven Sinne. So sollte es eigentlich immer sein, nur leider bleibt das wohl ein Wunschtraum…

Dresden-Blog: Freibier im Flowerpower…

Ewig nicht mehr da gewesen, aber gleich wieder gut amüsiert. Denn dienstags gibt es im Flowerpower Livemusik und Freibier. Allerdings nicht in der Kombination, denn Freibier bekommt nur derjenige, der auch Livemusik macht. Das allerdings kann jeder. Oder nein, besser gesagt, das darf jeder. Beim Können gehen die Meinungen dann ja doch etwas auseinander. Jedenfalls bekommt jeder der spielt ein Freibier. Und wer zweimal spielt, zwei und so weiter und so fort. Also lässt die Qualität der Darbietungen mit fortschreitender Stunde etwas nach, aber nicht merklich, denn die meisten Musiker trinken eh immer beim musizieren, so dass das eigentlich nicht weiter auffällt. Das ganze läuft jeden Dienstag unter dem Motto Klampfen für Freibier und Ruhm und los geht’s immer um zehne. Technik ist da, man muss sich also nur noch trauen…

Kiel-Blog: Altenholz im Mittelfeld

Der TSV befindet sich derzeit im Mittelfeld der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga. Punktemäßig etwas im Plus, toremäßig ein wenig im Minus. Das ist nach über 20 Spieltagen natürlich eine Situation mit sehr geringem Streß-Potential. Aber was die Zuschauerresonanz betrifft, könnte es nichts Ärgerlicheres geben. Der Aufstieg ist eben in dieser Saison nicht mehr drin, mit dem Abstieg hat man natürlich ohnehin nichts zu tun.
Und das schlägt sich in den Zuschauerzahlen nieder, die in Altenholz ja ohnehin zu wünschen übrig lassen.
Dennoch, Altenholzer, und nicht nur Ihr, geht öfter zu diesem Traditionsverein, auf daß er in ein oder zwei Spielzeiten wieder in der Bundesliga spielt. Als DIE Alternative zum THW.

Kiel-Blog: Aus Hamburg nach Kiel: John van Look

American Football ist in Kiel ohnehin schon etabliert. Nun aber, da die Hurricanes in die erste Liga aufgestiegen sind, greifen sie nach den Sternen. Es wird mächtig investiert, und man rechnet offenbar damit, daß sich das nicht nur in sportlichen Erfolgen ausdrücken wird (von Abstieg soll und kann natürlich in dieser Saison keine Rede sein).
Nein, man baut auch darauf, daß die Zuschauerzahlen weiter steigen, ja, der Personalpolitik nach zu urteilen, sich mindestens verdoppeln.
Jüngste Neuerwerbung ist Linebacker John van Look, der bislang für die Hamburger Blue Devils tätig war.
31 Jahre, bullig und so erfahren, daß er manchem in der Kieler Mannschaft so einiges wird zeigen können.
Mittlerweile ist kaum mehr abschätzbar, was diese Mannschaft in der kommenden Saison zu leisten imstande sein wird.

Kiel-Blog: Inga Wallenstein – die tut was

Inga Wallenstein hat einen schönen Namen,wenn er uns auch an den Dreißigjährigen Krieg erinnert. Der Name ist freilich nicht das einzig Schöne an ihr. Schön und gut ist auch, was sie sie sich zur Aufgabe gesetzt hat – Hilfe und Unterstützung für alte Menschen und Pflegebedürftige –
sie realisiert das im Rahmen eines Vereins, der sich Mobilee nennt.
Und schön ist drittens auch ihr wallendes Blondhaar, wie es in den Kieler Nachrichten vom 24. Februar auf Seite 32 zu bewundern ist.
So. Personenverherrlichung muß auch mal sein.
Wenn es doch wahr ist!

Kiel-Blog: Land stützt Kommunen im Straßenbau

Es reicht vermutlich nicht nur in Kiel, sondern auch in den meisten anderen Kommunen unseres Landes, einen Blick um sich zu werfen, um sich klarzumachen, daß viele Straßen und Wege in einem beklagenswerten Zustand sind. Daß es an Radwegen fehlt, wo man welche braucht. Daß man Umwege machen muß, weil es an intakten Brücken fehlt.
Die Kommunen sind finanziell damit überfordert, hier genügend zu unternehmen. Die Landkreise kann man in diesem Zusammenhang vergessen.
Bleibt noch das Land als Helfer.
Und das, wer hätte das gedacht, tut was.
In diesem Jahr hält es 40 Millionen Euro für an sich kommunalen Straßenbau bereit.
Klingt nicht übel, oder? Deshalb machen die KN ja auch eine Riesensache daraus. Es ist schon lustig, daß die Journalisten (und vielleicht sogar zurecht) glauben, sie könnten die Leute mit solchen Zahlen ganz furchbar beeindrucken. Also vergegenwärtigen wir uns, wieviel das Land da pro Einwohner auszugeben bereit ist.
16 Euro.
16 Euro pro Einwohner.
Oder anders gesagt: Man wird ein paar Schlaglöcher vernichten können.
Aber besser als nichts ist das, das muß man Peter Harry lassen.

Kiel-Blog: Klaus Kramer schon wieder

Er kann es nicht lassen. Und ich kann es nicht unterlassen, ihn zurechtzuweisen. Denn die Kieler Haben Besseres verdient als Kommentare wie den Klaus Kramers vom 24. Februar in den Kieler Nachrichten. Und wieder zitiere ich, und zwar wie immer den Anfang, damit niemand behaupten kann, ich würde irgend etwas aus dem Zusammenhang reißen.

„Frauen als `Gebärmaschinen´ zu bezeichnen, ist eine schlimme Entgleisung.“

Eine Entgleisung ist es auch, „Entgleisung“ auf „Gebärmaschine“ zu beziehen, und dabei „Entgleisung“ dennoch überflüssigerweise in Anführungszeichen zu setzen.
Weiter im Text:

„Für einen hohen Repräsentanten der katholischen Kirche, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nächstenliebe zu predigen, ist eine solche Äußerung erst recht nicht akzeptabel.“

„Nicht tolerabel“ meinen Sie vermutlich, Kramer.

„Die Entscheidung von Eltern für Kinder ist zunächst ein Akt der Nächstenliebe: Mutter und Vater sind bereit, ihr Leben zu verändern, vielleicht einzuschränken, möglichst zu vervollständigen.“

Was faseln Sie da, Kramer? Die Entscheidung für ein Kind kann kein Akt der Nächstenliebe sein. Denn Nächstenliebe braucht ja ein Objekt, nämlich einen zu liebenden Menschen. Da der aber in diesem Fall noch nicht einmal gezeugt ist, kann von Nächstenliebe keine Rede sein.
Und das Leben, Kramer, kann man nur vervollständigen, indem man stirbt.
Ohne Auslassung weiter:

„Ihnen zu unterstellen, sie wollten ihre Kinder so schnell wie möglich loswerden, ist diffamierend.
Bedenkenswert ist dagegen eine andere Bemerkung des Augsburger Bischofs Walter Mixa.: `Wir müssen familiengerechte Arbeitsplätze schaffen und nicht arbeitsplatzgerechte Familien.` Die Krippen-Offensive Ursula von der Leyens legt allerdings den Schluss nahe, dass es hier mehr um die Selbstverwirklichung der Mütter als um das Wohl der Kinder geht. Es wird nämlich im Moment fast ausschließlich darüber diskutiert, wie Mütter Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Das ist zweifellos notwendig, läßt aber die mindestens ebenso dringliche Frage außer Acht: Wie sollen Kinder erzogen werden, damit sie den Anforderungen der Zukunft gewachsen sind?“

Damit sie also arbeitsplatzgerecht sind, nicht wahr, Kramer? Habe ich Ihnen Ihren Selbstwiderspruch jetzt klargemacht?

Dresden-Blog: Bühlau ein gefährliches Pflaster…

Auf jeden Fall für Autofahrer, die mit wenig Sprit unterwegs sind. Denn die Straßen runter zur Elbe sind doch mitunter sehr steil, und wenn man von der Elbe hochfährt, kann es leicht mal zum Luftproblem kommen. So nämlich heute mir geschehen. Leider ist meine Tankanzeige kaputt, so dass ich immer nach Kilometern oder der gelben Warnleuchte tanke. Die arbeitet zuverlässig, eigentlich. Aber heute hat sie mich in Stich gelassen. Gerade als es bergauf ging, muckte der Wagen nur kurz und dann war Schluss. Aus die Maus. Ich hab dann nen Ersatzkanister besorgt und mal 5 Liter hinter her gekippt. Aber hat auch nichts geholfen. Der Motor hatte Luft gezogen. Also musste wieder ein gelber Engel kommen. Und dann hat alles nur wenige Minuten gedauert. Er hat mich eben den Berg hoch gezogen auf eine gerade Ebene, dann wurden noch die Leitungen entlüftet, wie bei einer Heizung, ich wusste gar nicht das es so ein Ventil gibt, geschweige denn wo das sitzt, und schwups, die Kiste lief wieder wie eine eins. Ich kann also nur warnen, mit fast leerem Tank ist Bühlau ein gefährliches Pflaster…

Neumuenster-Blog: Kielius-Busse und Neumünster – eine schwierige Geschichte

Die Kielius-Busse halten bekanntlich in Neumünster am ZOB und an den Holstenhallen.
Was aber den letzten Bus aus Hamburg um 00:05 Uhr betrifft: Der liefert nur Leute in Neumünster ab, nimmt aber keine mehr auf. Wenn also von vornherein niemand in Neumünter aussteigen will, dann fährt er es gar nicht erst an.
Es kommt aber auch vor, daß der Kielius-Bus Neumünster, obwohl er es nach Fahrplan tun sollte, nicht anfährt.
Genau gesagt: Es sind Kleinbusse. Nun ja, man kann sie auch Großtaxis nennen. Sie werden eingesetzt, wenn ein regulärer Bus ausfällt, und das kommt ja öfter mal vor. Vor längerer Zeit, als ich einmal wieder nach Kiel wollte, geschah es tatsächlich, daß so ein Kleinbus Neumünster ausließ.
Und neulich geschah folgendes:
Ich stieg in Hamburg kurz nach 9 Uhr abends in den Bus, wiederum mit dem Fahrtziel Kiel.
Außer mir waren 7 Fahrgäste dort. Einer wollte nach Neumünster, alle anderen nach Kiel. Noch in Hamburg, bevor es auf die Autobahn ging, hielt der Fahrer an einer Bushaltestelle, die für diese Linie zum Halten nicht vorgesehen ist.
Der Busfahrer begann ausgiebig zu telofonieren, und die Fahrgäste wunderten sich. Nach einigen Minuten folgte seine Durchsage:
Der Bus schlage ihm dauernd furchtbar gegen das Lenkrad (was immer das bedeutet). Es sei ihm zu riskant, so auf die Autobahn zu fahren. Er werde den Bus jetzt da stehen lassen. Ein Ersatzwagen für uns sei bestellt.
Dieser Wagen kam 20 Minuten später, und der Fahrer sagte von vornherein, daß er sich in Neumünster nicht auskenne. Der eine Mensch, der in Neumünster aussteigen wollte, versprach, ihm zu helfen. Unser ursprünglicher Busfahrer fuhr übrigens nicht mit uns. Der Wagen war ohne ihn schon voll. Als wir bei Neumünster waren, fuhr der Fahrer an der Ausfahrt Neumünster-Mitte vorbei. Dabei ist doch klar, daß diese Abzweigung und nur diese die richtige ist.
Der Neumünsteraner gab dem Fahrer also offenbar einen falschen Tip, und ich als weiter hinten Sitzender hatte kaum eine Chance, mich bemerkbar zu machen.
Man nahm also die Ausfahrt Neumünster-Nord, und insgesamt dürfte sich daraus ein Umweg von mindestens 5 km ergeben haben.
Dort am ZOB stieg nun also der Neumünsteraner aus. Und der Fahrer mußte erst darauf aufmerksam gemacht werden, daß dort vielleicht ja auch noch einer einsteigen will. Wir fragten also die dort einsam sitzende Dame, ob sie auf den Kielius-Bus warte. Sie bejahte das überrascht.
Überrascht natürlich deshalb, weil der Bus nicht als Kielius erkennbar war,
Diese Dame nahm nun also den Platz ein, den der in Neumünster Ausgestiegene freigemacht hatte. Daß sie überhaupt mitfahren konnte, ist der Initiative der Fahrgäste zu verdanken.
Außerdem wäre für einen weiteren Fahrgast kein Platz gewesen.
Man hätte also gleich mit zwei Taxis / Bussen losfahren müssen, um wenigstens mit einiger Wahrscheinlichkeit dafür zu sorgen, daß alle, die mitfahren wollen, dies auch können.
Unser Rechtsempfinden sagt uns hier folgendes:
Indem die Autokraft, denn um die geht es hier, Pläne aushängt, verpflichtet sie sich, den Busverkehr diesen Plänen entsprechend zu gestalten. Wenn das Angebot, das man mittels Plan macht, nicht realisiert wird, dann gibt es dafür nur einen akzeptablen Grund:
höhere Gewalt.
Und es ist eben keine höhere Gewalt, wenn in Neumünster drei Leute warten, von denen dann nur einer mitfahren kann, weil die Autokraft Kleinbusse spart.
Daß in diesem Fall zu dieser mißlichen Lage nicht gekommen ist, war, wie gesagt, purer Zufal.
Außerdem kann man doch wohl erwarten, daß ein Busfahrer einen Ersatzfahrer hinreichend unterweist. Ds ist in diesem Fall offenbar nicht geschehen, sonst hätte der Ersatzfahrer ja gewußt, daß die Möglichkeit des Zustiegs in Neumünster besteht.
Also, das sind Zustände, die man an sich nicht dulden kann. Aber es hilft vermutlich rein gar nicht, dagegen in irgendeiner Weise vorzugehen. Wenn die Autokraft auch nicht im Recht ist, so ist es in solchen Fällen doch nicht aussichtsreich, rechtlich gegen sie vorzugehen. Man müßte sich schon zusammentun und eine Reihe ähnlicher Fälle sammeln und bezeugen.
Und selbst dann könnte man die Autokraft vermutlich nicht dazu bringen, verläßlicher zu arbeiten.
Eine weitere Möglichkeit bestünde natürlich darin, die Medien auf diese Mißstände aufmerksam zu machen. Aber auch das ist aussichtslos, weil die Provinzjournalisten von den Kieler Nachrichten zur Kritik weder in der Lage noch bereit sind.
Es bleibt also nur die Möglichkeit zu hoffen, daß Internet-Publikationen bald genügend Gewicht haben werden, um Druck auszuüben. Ich meine damit natürlich auch und gerade dieses Blog. Es kann nicht mehr lange dauern, bis es das wichtigste Medium für Neumünster und Umgebung ist.
Die gegenwärtige Lage läßt noch zu wünschen übrig, das ist auch mir klar.
Oder, positiv ausgedrückt:
Ds Blog ist ausbaufähig.
Daß Ihr es zuhauf lest, wie die statistische Werte zeigen, freut mich zwar, aber es reicht nicht. Wenn es sich zu DEM Neumünsteraner Medium entwickeln soll, dann braucht man mehr Kommentare und vor allem mehr regelmäßige Autoren.
Also, Herrschaften, Damen und Herren: Ran an das Blog, und teilt den anderen Neumünsteranern Eure Erfahrungen auch mit der Autokraft mit.

Rathenow-Blog: Radfahrer von Triebwagen erfasst

Ein jugendlicher Radfahrer wurde am Montag in der Nähe des Bahnhofes Premnitz-Zentrum von einem Triebwagen der Regionalbahn erfasst. Der 16-Jährige hatte versucht, die Bahngleise trotz geschlossener Schranken zu überqueren. Der herankommende Zug schleuderte den Jungen zur Seite. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus. Die Bahnstrecke blieb wegen des Unfalls von 7.45 bis etwa 10 Uhr gesperrt.
gelesen in der MAZ

Rathenow-Blog: Skaterhalle gut angenommen

Mitte Oktober wurde Dank vieler Helfer die Skaterhalle auf der Magazininsel fertiggestellt. Inzwischen gehen hier viele Kinder und Jugendliche ihrem Hobby nach. Auch im Außenbereich hat sich schon einiges getan. So sind schon mehrere Sitzgruppen entstanden. Im Frühjahr soll noch eine „Westernstadt“ entstehen. Wichtig ist, dass sich das Publikum hier sinnvoll betätigen kann.

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Kiel-Blog: Henning & Co. haut in den Sack

Der Alte Markt sollte normalerweise ein gutes Pflaster sein für den Einzelhandel. Aber Schließungen sind dort leider nicht die Ausnahme.
Jetzt trifft es auch Henning & Co.
„Wir schließen!“
wird da annonciert.
Und weiter heißt es:
„Alles muß raus
-50 % und mehr“

Da fragt man sich doch langsam, ob der Alte Markt vielleicht überschätzt ist und infolgedessen die Mietpreise so hoch sind, daß die Einzelhändler keinen Gewinn erwirtschaften können.
Vielleicht hat man bei der Gestaltung der Mietprese immer noch nicht darauf reagiert, dß sich die Gewichte seit der Einweihung des Sophienhofes verschoben haben. Dieser Sophienhof bietet den meisten Menschen fast alles und ist wohl für viele auch günstiger gelegen. Und was dann noch fehlt, das erwirbt man eben in der Holstenstraße.
Daraus folgt: Mit alltäglichem Angebot hat der Alte Markt schlechte Chancen. Er muß sich zu einem Ort entwickeln, der das Image des Besonderen hat. Gerade so, wie es der Verbund der „Holtenauer“ vorexerziert hat. Die Idee, daß sich die Einzelhändler einer Straße, die ja nicht in Konkurrenz zueinander stehen, gemeinsam präsentieren, war erfolgreich.
Daran kann sich der Alte Markt ein Beispiel nehmen.

Flensburg-Blog: Maria Schibrath von Nord-Harrislee

Ohne Zweifel bemerkenswert, daß ein so kleiner Ort wie Harrislee einen Zweitligigsten im Damen-Handball hat.
Aber in unserer Gegend ist eben – im Unterschied zu anderen Regionen – Handball so beliebt, daß so etwas möglich ist.
Das ist schon echter Leistungssport,das muß man sagen.
Besonders beeindruckend sind die Leistungen von Maria Schibrath.
Diese hat mit ihrer Entschlossenheit und Erfahrung schon so manches Spiel für ihre Mannschaft entschieden: hart und konsequent in der Deckung, wurf- und sprunggewaltig im Angriff.
Eine Spielerin, die, wenn bestens trainiert, vielleicht sogar jedes Team verstärken könnte.

Kiel-Blog: Comet sicherer Sieger

Es war nicht gerade eine der schwächsten Mannschaften der Liga, die neulich bei Comet zu Gast war.: Überdies hatte der TSB Flensburg seine Auswärtsstärke mehrfach unter Beweis gestellt. Dennoch gewann Comet souverän mit 3:1.
Die Manschaftsteile griffen bestens ineinander in diesem Spiel, daß vielleicht das beste Heimspiel der bisherigen Saison war („vielleicht“ sage ich, weil ich zwei verpaßt habe).
Das macht Hoffnung. Comet – zweifellos eine Mannschaft mit Perspektive.

Flensburg-Blog: Die Landjugend Quern hat eine …

… lange Tradition. 30 Jahre ist die nunmehr alt, und im Vorstand hat es eine Runderneuerung gegeben.
Die neuen Mitglieder sind:
Maik Petersen
Hendrik Larsen
Nina Timm
Maren Thomsen
Philipp Lorenzen
David Lorenzen
Catrin Petersen
Ines Wilk

Diese Ines Wilk nennen wir hier zwar als letzte, aber sie ist gewiß nicht die geringste. Mit ihrem Charme, ihrer Schönheit, und ihrer Durchsetzungskraft bildet sie das eigentliche Zentrum der Landjugend Quern.

Flensburg-Blog: Fake-Feuerwehrmann in Flensburg unterwegs

In unserer Stadt ist seit einiger Zeit ein Fake-Feuerwehrmann unterwegs. Das heißt: Da kommt jemand an die Haustüren, als Feuerwehrmann verkleidet, und erzählt, er würde für den Rettungsdienst sammeln. Recht eloquent weiß er zu berichten, wieviel wofür benötigt werde, und er hat schon so manchen arglosen Flensburger dazu gebracht, etwas zu spenden.
Daß es sich nicht um einen echten Feuerwehrmann handelt, ist jedenfalls klar: Nach Angaben des Flensburger Tageblatts teilte die hiesige Feuerwehr mit, daß es keine Sammelaktion für den Rettungsdienst gebe. Damit dürfte die Sammelaktion beendet sein. Denn jemand, der schlau genug ist, so eine Aktion durchzführen, der sollte auch schlau genug sein zu wissen, wann das Risko zu groß ist. Vielleicht verkleidet er sich ja demnächst als etwas anderes.
Übrigens: Laßt uns mal schätzen, was der Mann so verdient.
Er geht also von Haus zu Haus. Für ein Haus bzw. eine Wohnung braucht er, inklusive Weg, im Durchschnitt wohl fünf Minuten. Das macht 12 Haushalte pro Stunde. In jedem sechsten Haus ist man bereit, etwas zu geben, und zwar gibt man im Durchschnitt 2 Euro. Das bedeutet, der Mann verdient 4 Euro in der Stunde.
Für eine so schwere und gefährliche, weil illegale Arbeit.
Natürlich kann ich mich auch verschätzt haben, aber die Größenordnung werde ich wohl getroffen haben.
Na, jedenfalls relativiert die Schätzung das Ganze:
Wir haben es hier nicht mit einem skrupellosen Abzocker zu tun, sondern offenbar mit einem Menschen, der in Not ist.