StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
26
Jan '07

Giessen-Blog: Freilaufende Häschen

Bei meinem Spaziergang um den Schwanenteich kam plötzlich was angehoppelt. Und nochwas.
Haben erst gar nicht erkannt, was das nun sein soll und haben uns erschreckt. Aber bei genauerem Hinschauen haben wir’s enttarnt: Zwei kleine süße Hoppelhäschen waren unterwegs im Schnee auf den Wiesen am Schwanenteich. Sehr süß anzuschauen.

Giessen-Blog: Neue REWE-Öffnungszeiten

Der REWE in der Marburger Straße hat nun von Montag bis Samstag jeweils von 8-22 Uhr auf. Durchgehend.
Und die haben eine wundervolle Auswahl an Sachen. War du nun zum ersten Mal drin und find’s herrlich.
Wird mein neuer Lieblingseinkaufsladen. Wenn er nur nicht so teuer wäre. :(

Giessen-Blog: Gießens erster Schnee

Heeeey, es hat geschneit. Richtig wundervoll.
Komme gerade von einem Spaziergang am Schwanenteich mit ‘ner Freundin wieder hier an. Herrlich romantische Stille am Schwanenteich. Ein Spaziergang lohnt sich.
Aber nicht aufs Eis gehen. Wir haben’s versucht. Als ich kurz drauf stand, hielt es noch, als meine Freundin drauf stand, hat sie eine ungünstige Stelle erwischt und es macht *krach*. Aber wir sind ja intelligent und halten uns brav an den umstehenden Bäumen fest.

Muenchen-Blog: Möchte Geheimtipp für asiatisches Restaurant weitergeben!!

Ich bin nur eine begeisterte Kundin; dies ist keine Werbung, versprochen! Ich habe asiatisch gegessen von Londons Soho bis Vietnam, und mein absolutes Lieblingsrestaurant ist in der Kurfürstenstrasse München. Da gibt´s Au Lac in der Nummer 47, ein vegetarisches (sogar vegan), Nicht-raucher, und OHNE Glutamat-ja, kein Bauchschmerzen-Restaurant, wo Du einfach lecker, lecker, lecker und mit riesengrosser Auswahl essen kannst. Als Vegetarierin war ich so gelangweilt von Buddah´s Fastenspeise, nach toller Kungpao bean curd (sweet & sour) usw. in London. Wenn ich nur in einem Lokal für den Rest meines Lebens essen dürfte (God forbid, I love German food, Italian, British(!) (selber gekocht…)), würde ich Au Lac wählen. Miss it, miss out.

Dresden-Blog: Tag der offenen Tür Gymnasien

Mehrere Gymnasien haben am Sonnabend, dem 27.1.2007 Tag der offenen Tür.
So unter anderem:
Marie-Curie-Gymnasium 10-13 Uhr
Bertolt-Brecht-Gymnasium 9.30-12.30 Uhr
Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium 9.00-12.30 Uhr

Rathenow-Blog: Drei Schneeflocken und das Chaos bricht herein

Als bis Ende Januar die Temperaturen fast durchweg im positiven Bereich rangierten, klagten viele, dass das doch kein Winter wäre. Und fallen dann drei Schneeflocken, bricht ziemlich großflächig der Verkehr zusammen. Hier rutscht ein Lkw in den Straßengraben, dort kippt ein Tanklaster um, an anderer Stelle erwischt es mehrere Pkw. Da fragt man sich doch, woran das liegt. Die Fahrzeuge sollen angeblich immer sicherer werden. Es gibt Winterbereifung, ABS und was weiß ich noch für technische Raffinessen. Straßendienste sind im Einsatz,um die Schneeflocken und das Eis mit Salz oder Lauge oder womit auch immer zu bekämpfen. Glauben denn nun die Autofahrer, dass sie nichts mehr für ihre und der anderen Sicherheit tun müssen? Oder ist alles nur noch auf die Hektik unserer Zeit zurückzuführen? Unsere Vorfahren, die wesentlich primitiver leben mussten, konnten durch solch ein Wetter jedenfalls nicht aus der Bahn geworfen werden.

Rathenow-Blog: Stundenlange Vollsperrung

Auf glatter Fahrbahn kam heute gegen 10.40 Uhr auf der B 102 zwischen dem Grünauer Fenn und Heidefeld ein Tanklastzug ins Schleudern. Der mit 14.000l Heizöl gefüllte Anhänger prallte gegen eine Straßenlaterne und kippte um. Die Zugmaschine blieb weitgehend unbeschädigt. Auch der Fahrer kam nach Angaben der Polizei mit dem Schrecken davon. Glücklicherweise blieb der Tank dicht, sodass das Heizöl ausgepumpt werden konnte. Dadurch blieb die Bundesstraße über Stunden gesperrt. Besonders zum Berufsverkehr ging es auf der Umleitung über Böhne, Bützer und Premnitz nur im Schritttempo vorwärts. Zur Sicherheit war auch die parallel zur B 102 verlaufende Bahnstrecke Rathenow- Brandenburg gesperrt.

Kiel-Blog: Schlachterei Steffen in Heikendorf einsame Spitze

Da muß man hin!
Nicht daß jetzt jemand sagt: Ich fahr doch nicht raus bis Heikendorf, nur um Fleisch zu kaufen.
Es ist ja nicht nur Fleisch – es sind Köstlichkeiten, wie man sie anderswo in Kiel und Umgebung vergeblich sucht (mal abgesehen davon, daß Steffen auch auf Kieler Wochenmärkten präsent ist. Wie reichhaltig das Angebot dort ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich nenne trotzdem mal Orte und Zeiten:
Exer: Mittwoch und Samstag 7-13 Uhr
Blücherplatz: Montag und Donnerstag 7-13 Uhr
Holtenau: Freitag 14-18 Uhr)
Der alte Steffen geht selbst aufs Waidwerk, also auf die Jagd, Herrschaften, so daß das übliche Angebot von Schweine-und Rindfleisch durch erlesene Schwarz- und Dammwildspezialitäten bereichert wird. Die Wildpastete dort ist paradiesisch. Wärmstens zu empfehlen unter den kalten Waren sind auch die grobe Leberwurst und die Kräuterleberwurst.
Aber ALLES ist immer herrlich frisch und aromatisch.
Was das vom Kunden noch zu bratende Fleisch betrifft, so gibt man dort immer kompetente Tips und Anregungen.
Donnerstag ist übrigens Lebertag, und natürlich ist die Kalbsleber vorzüglich. Freitag ist Mett-Tag, und Leute, die gegenüber Rohem Bedenken haben, sollten die in diesem Fall vergessen.
Unser Geschmackssinn ist schließlich im Verlauf des Evolutionsprozesses entwickelt worden als Indikator für Bekömmlichkeit. Und dieser Sinn in Verbindung mit dem Geruchssinn sagt uns hier, daß das Mett von Steffen unser Leben um mindestens zehn Jahre verlängert. Gut, ich übertreibe vielleicht ein wenig, aber es ist wirklich herrlich.
Das letzte, wovon ich bislang glaubte, man könne es noch anderswo als bei einem guten Schlachter kaufen, war das Hackfleisch. Ich dachte, weil das ja nicht im Zentrum einer Speise steht, sondern lediglich die Basis bildet, ist es fast egal, wo man es kauft. Aber auch da macht Steffen den Unterschied, und zwar deulich.
Abgerundet wird das Programm durch Salate, Remoulade und Gemüse-Relish. Alles hausgemacht und gut bis überragend.
Also, auf nach Heikendorf. Wer meint, er sei mit dem Fleischstand im Sophienhof gut bedient, der wird infolge eines Besuchs bei Steffen eines besseren belehrt werden.

Kiel-Blog: Table Dancing am Sophienblatt?

Table Dancing, die Kunst also, den bloßen Hintern auf Tischen für zahlende Gäste wackeln zu lassen, ist nicht jedermanns Sache. Meine jedenfalls nicht.
Nun scheint es eine Kaschemme, die so etwas anbietet, auch am Sophienblatt zu geben.
Zwischen der Bäckerei Johannsen und Le Buffet befindet sich die City-Apotheke. Das
steht da von rechts nach links – darüber, und zwar von oben nach unten, steht noch einmal weithin sichtbar das Wort Apotheke. Allerdings ist der oberste Leuchtbuchstabe jetzt im Eimer.
Was also bleibt, ist ein Hinweis auf Table Dancing.

Wie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger?
Das wäre jetzt gar zu albern?
Aber Blogs werden doch auch von Kindern und Jugendlichen gelesen. Auch auf die sollte man als Schreibender Rücksicht nehmen.

Kiel-Blog: Heikendorf mit neuem Bürgermeister

Und jetzt also ein ehrenamtlicher.
Rolf-Werner Peters heißt er, hat stechende Habichtsaugen und führt beständig einen ausgewachsenen Schnauzer gassi.
Auf der Titelseite des Heikendorfer Anzeigers heißt es:
“Die Gemeinde Heikendorf begrüßt ihren ehrenamtlichen Bürgermeister, Rolf-Werner Peters, und wünscht ihm viel Erfolg für seine Aufgabe”

Wer aber ist in diesem Fall die “Gemeinde Heikendorf”?
Alle Bürger können es ja nicht sein.
Vielleicht ein spezielles Gremium?
Es müssen doch wohl diejenigen Menschen sein, die für die Gestaltug des Anzeigers verantwortlich sind. Und wer ist das?
Darüber klärt uns das rudimentäre Impressum hinten im Heft auf:
“Redaktion: Bürgermeister Rol-Werner Peters, Rathaus oder Vertreter im Amt”

Beglückwünscht sich der Mann also selbst?
Oder ist es das Rathausgebäude, das gratuliert (s. fehlendes Komma)?
Oder aber der ungenannte Vertreter im Amt?
Wahrscheinlich alle zwei bis drei.

Kiel-Blog: Block House verlost Abendessen – aber wie!

Das kulinarische Stadtmagazin la carte präsentiert in seiner Januar-Ausgabe ein immerhin halbseitiges Kreuzworträtsel. Mittendrin befindet sich Werbung für das Block House. Wortlaut:
“Das Block House verlost ein Abendessen für zwei Personen im Wert von 60.- Euro.”
Das ist also der Lohn für die Mühe des Kreuzworträtsellösens.
Schauen wir da mal genauer hin.
Bei der geschätzten Auflage der Zeitschrift ist anzunehmen, daß ungefähr hundet Menschen das Rätsel in Angriff nehmen und lösen.
Es können natürlich auch deutlich mehr oder weniger sein, aber die Größenordnung dürfte stimmen.
Unter diesen angenommenen hundert wird das Abendeesen verlost.
Fragen wir uns jetzt doch mal, wie lange der Durchschnitts-Kieler braucht, um das Rätsel zu lösen.
Also, es ist wirklich nicht ohne: umfangreich und relativ schwierig. Also: zwei Stunden, mindestens.
Wenn nun einer dieses Abendeesen erhält und die anderen 99 leer ausgehen, wieviel haben die hundert Leutchen dann im Durchschnitt verdient?
Natürlich 60/100, also lumpige, lausige 60 Cent. Für zwei Stunden Arbeit! Dagegen muß sich ein Ein-Euro-Jobber wie Krösus vorkommen.
Na gut, dagegen läßt sich einwenden, daß die meisten Menschen das Lösen eines solchen Kreuzworträtsels nicht als Arbeit betrachten, sondern als Entertainment. Aber es ist doch wohl anzunehmen, daß viele der Teilnehmer ohne den Ansporn, ohne die Aussicht auf Gewinn auf halber Strecke schlappgemacht hätten. Also doch irgendwie Arbeit, nicht wahr?
Und was nun den glücklichen Gewinner betrifft: Der darf nun also mit seiner Angebeteten (oder sie mit ihrem Liebsten) spachteln. Da nimmt man dann also z. B. zwei Menüs und zwei Getränke, dann ist aber auch schon fast Schicht. Ein weiteres Bierchen, ein Nachtisch und ein Espresso sind nicht drin, da muß man eben draufzahlen.

Also, Damen und Herren, ganz schön knickrig, das.

Dresden-Blog: Blockade beenden, Versprechen einhalten…

…ist das Motto einer Kundgebung und Mahnwache, die heute, qausi gleich, um 17.oo Uhr beginnt und bis 21.30 gehen soll. Ob die Organisatoren dabei das Wetter mit einkalkuliert haben. Ich mein vor ein paar Tagen oder Wochen war es ja nicht abzusehen, dass man sich heute schnell die Füße abfriert. Der Fußballfan im Allgemeinen ist ja meistens bereit sich 90 Minuten die Zehen warm zu halten, in dem man unentwegt von einem auf das andere Bein tritt, oder im Falle eines Sitzplatzes, eben bei jedem Lied, Chance, Ecke oder Freistoß aufsteht, grölt und so den Kreislauf in Schwung bringt. In Ausnahmefällen auch mal 120 Minuten, aber da heizt meist dann die Spannung genug ein. Es geht natürlich wieder um das Stadion oder wie easynider so schön treffend meint, die RHS Ruine. Und natürlich um das Regierungspräsidium, wo wohl nicht so viele oder eher gar keine Dynamo Fans beheimatet sind, denn sonst würden sie wohl nicht alles so lange verschleppen. Das es dabei für Dynamo um die Existenz geht, da der Spielbetrieb nächstes Jahr nur unter harten Sanktionen oder gar nicht erlaubt werden soll, ist den Herren wahrscheinlich Schnuppe. Asseln mit Krawatte, wenn überhaupt. Ich stelle mir die Herren eher mit ausgefranster Cordhose, im Sommer mit birkenstockschen Tempelflitzern und im Winter mit Moonboots besohlt vor, die alle so verbohrt sind, dass sie zu Hause Ihrer Frau Schläge androhen, wenn die Zahnpasta nicht ordnungsgemäß geschlossen wurde, oder die Fernbedienungen auf dem Tisch nicht alle parallel zu Kante liegen. So in der Art, auf jeden Fall fern ab jeglicher Realität und chancenlos auf dem freien Arbeitsmarkt, nur noch fähig in einer lahmenden Behörde ihre Stunden abzusitzen und die Zeit mit Querulantentum tot zu schlagen. Okay, vielleicht bin ich etwas über das Ziel hinaus geschossen, aber ich wette nicht sehr weit. Die Erbsenzähler haben übrigens schon wieder irgendwo Antrag gestellt, damit sie die Bauaufträge für den Brückenbau an der Stadt vorbei vergeben dürfen, aber das ist noch ein anderes Thema. Aber egal. Der Milbradt Georg jedenfalls, seines Zeichen Ministerpräsident hier in Sachsen, hält auf jeden Fall zeitgleich zur Mahnwache sein Neujahrempfang in der Staatskanzlei an der Wigardstraße ab, so das etwaige Entscheidungsträger evtl. direkt einen Anstoß bekommen, mal endlich in die Puschen zu kommen…

Kiel-Blog: All you can eat im El Paso

Im El Paso gibt es einerseits schöne Salate, die nicht gerade Kalorienbomben sein dürften, andererseits hat man sich da aber auch ein vielseitiges Pasta-Buffet ausgedacht, das von Montag bis Freitag für jedermann bereitsteht (12-15 Uhr) und bei dem man für 7,50 nach Herzenslust zulangen kann. Klingt gut und ist es auch. Andererseits ist es natürlich auch ein gutes Geschäft: Kaum jemand ißt gern Nudeln ohne Soße, und Soße macht durstig – und die Getränke sind nun mal das, woraus die Restaurants Profit schlagen.
Aber das soll niemanden abhalten.
Das El Paso ist ohnehin cool, was nicht zuletzt an den wohlausgewählten, immer freundlichen und aufmerksamen Bedienenden liegt.

Flensburg-Blog: Handball so groß wie Fußball? Nur in SH

Es ist schon faszinierend, daß die Handball-WM in Flensburg und ganz Schleswig-Holstein so gefeiert wird wie im Sommer die Fußball-WM.
Man muß sich klar machen, daß das in keiner anderen Gegend Deutschlands so ist. Weit entfernt davon. Vielleicht erinnert Ihr Euch, daß im vergangenen Jahr Jahr, nach der Fußball-WM, auch noch die Basketball-WM war. Und da muß man sagen: Wenn man mal die überregionale Tagespresse durchforstet, dann kommt man zu dem Ergebnis, daß die Handball-WM weniger Raum erhält als die Basketball-WM vor einger Zeit. In der schleswig-holsteinischen Tagespresse dagegen wird der Stimmung gemäß die Handball-WM täglich auf den Titel gesetzt und zum Top-Thema gemacht. So soll es sein.
Insofern müssen sich die Menschen aus Bayern oder auch aus Niedrsachsen hier vorkommen wie in einem exotischen Land.

Kiel-Blog: Kielerinnen und Kieler /Handball-Experten

Denn das seid Ihr ja fast alle. Wie konnte es geschehen, daß die Deutschen gegen die Polen verloren?
Jetzt erweisen sich die Deutschen mit den souveränen Siegen gegen Slowenien und Tunesien als Turnierfavoriten, Mitfavoriten jedenfalls.
War das nur ein Aussetzer gegen Polen?
Infolge der vielen personellen Schwierigkeiten?
Fest steht, daß sich die Spanier und die Kroaten keine Niederlage gegen Polen leisten würden. Und diese Mannschaften gilt es zu schlagen.
Ich bleibe übrigens bei meinem irrwitzigen Tip, daß Island Weltmeister wird.

Kiel-Blog: Nicole Seelemann-Wandke – die tut was

Wer hätte sich nicht schon einmal über Gewerkschaften geärgert. Darüber etwa, daß sie allenfalls ein wenig murren, statt auf die Barrikaden zu gehen, wenn CDU-Leute die Falle “Investivlohn” als Allheilmittel anpreisen.
Aber über das ver.di-Präsidium des Bezirks Kiel-Plön kann man sich nicht beklagen, und das ist noch zu wenig gesagt, wenn man von Präsidiumsmitglied Nicole Seelemann-Wandke spricht: Diese Frau ist nicht nur scharfsinnig und eloquent, sie setzt sich auch mit all ihrem Talent für die Belange der ihr anvertrauten ein. Wenn Gewerkschafter grundsätzlich so wären wie diese Frau, dann wäre diese Welt durchaus eine bessere.

Kiel-Blog: Was sagt Markus Günther?

Kommentar in den Kieler Nachrichten vom 12. Januar. Ein Markus Günther kommentiert “Bushs Irak-Strategie”, und ich zitiere:

“Glaubt der amerikanische Präsident tatsächlich, dass man mit 20.000 zusätzlichen Soldaten das Blatt im Irak wenden kann? Nein, derlei naiven Optimismus verbreiten nicht einmal Bush und die Seinen. Selbst im Weißen Haus ist man skeptisch, ob das alles noch Sinn hat, und Bushs Lagebeschreibung war so nüchtern und realistisch wie nie zuvor. Aber warum denn überhaupt eine Fortsetzung des Krieges? Weil die Alternativen – so jedenfalls die Argumentation der US-Regierung – noch viel schlechter sind und man es auf einen letzten, nicht allzu chancenreichen, aber auch nicht aussichtslosen Kraftakt ankommen lassen muß.”

Muß man das?
Jedenfalls tut man es nach Meinung des Kommentators, weil es nun mal nicht aussichtslos ist.
Zu Beginn des Kommentars – und ich zitierte ihn – hatte Günther das Gegenteil behauptet. Womit wohl wäre dieser Metakommentar trefflicher zu beschließen als mit den Worten:

Und solche Leute dürfen wählen.

Flensburg-Blog: TSB Flensburg mit Perspektive

Und zwar bei den Tischtennis-Spielerinnen.
Ich muß sagen, daß ich Tischtennis, diesen filigranen und rasanten Sport, lieber von Frauen als von Männern ausgeübt sehe. Frauenkörper und deren Bewegungsabläufe passen besser als Männerkörper zum Tischtennis, wie übrigens auch zum Volleyball.
Im Fußball und Basketball ist es umgekehrt.

Die Tischtennis-Künste der Damen des TSB sind übrigens, und darauf wollte ich ja nun eigentlich zu sprechen kommen, nicht ohne.
Immerhin spielen sie in der Verbandsliga und haben dort ein positives Punkte- wie Spielekonto. In diesem Jahr ist der Aufstieg zwar nicht drin – dafür sind Nortorf und Schwarzenbek einfach zu stark. Aber die Mannschaft hat Potential.
Also, abwarten und vor allem:
einfach mal vorbeischauen. Es ist mitunter wirklich sehr spektakulär.

Kiel-Blog: Wunderbare Überschrift in den Kieler Nachrichten

Ich fand sie in der Ausgabe vom 11. Januar auf Seite 31.
Sie lautet:

“Musik läßt die Körper dahin fließen”

Da fragt man sich, obwohl man es besser weiß, wohin die Musik die Körper fließen läßt. Na gut, natürlich ist nicht “dahin fließen” (u.U. wo der Pfeffer wächst oder aber sich Arsch und Geige Gute Nacht sagen) gemeint, sondern “dahinfließen”.
Und wer hätte nicht schon die Erfahrung gemacht, daß die richtige Musikauswahl bei dem, was man heute Date zu nennen pflegt, hilfreich ist.
Aber nein, auch das ist nicht gemeint. Es geht vielmehr um einen Seniorenkurs im Tanzen.
Tja, irgendwann fließen alle Körper dahin.

Bielefeld-Blog: Handtasche aus einem Fahrradkorb gestohlen

Die 72-jährige Dame war mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Bank, als sie feststellte dass sie ihre Kreditkarte vergessen hatte. Weil die Dame unter Zeitdruck stand, steckte sie ihre Geldbörse nicht wie gewohnt in die Gesäßtasche, sondern in ihre Handtasche welche sie in den Fahrradkorb legte. In dem Portemonnaie befanden sich ca. 170 Euro Bargeld und persönliche Papiere. Als die ältere Dame gerade um eine Ecke fahren wollte, wurde sie von hinten geschubst, konnte sich aber gerade noch mal vor dem hinfallen retten. Ein Unbekannter ergriff plötzlich ihm vorbeifahren ihre Handtasche und verschwand. Die Frau nahm erst die Verfolgung auf, konnte den Täter aber nicht einholen. Die Handtasche wurde vom dem Täter auf den Gehweg geschmissen, von der Geldbörse fehlt jede Spur.

Quelle: polizeipresse.de

Kiel-Blog: Sokratesplatz – Standort für das neue Audimax der FH

Das steht nun also fest.
Nur der Name ist unpassend: Angewandte Wissenschaften erfordern normalerweise keinen Geist. So scheint man wenigstens in Fachhochschulen zu urteilen, wo man denkende Menschen zu mobben pflegt, wie ich aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß.
Also, wie schon angedeutet: Daß das Ding auf dem Sokratesplatz stehen soll, paßt wie die Faust aufs Auge.

Kiel-Blog: Seminar über das Anlegen einer Bewerbungsmappe

Jüngst bot das Career Center gar ein Seminar zum richtigen Anlegen einer Bewerbungsmappe an. Das halte ich nicht nur für unötig, sondern für schädlich.
Was in eine Mappe alles hineingehört, das wird ein Student doch wohl wissen.
Und wie sie aufzubereiten ist – nun ja, diese Frage ist tricky. Diejenigen, nämlich, die Schema F folgen, landen im Papierkorb.
Die Mappe sollte zwar übersichtlich sein, aber warum sollte man nicht ein wenig seine Kreativität spielen lassen und damit auf sich aufmerksam machen?
Die uniformierte Mappe dürfte den meisten Prüfenden ein Graus sein.

Luebeck-Blog: Herrentunnel Millionentunnel

Es sind nun anderthalb Jahre her, daß der Herrentunnel mit viel Bohei eröffnet wurde.
Und nun ist es soweit: Der zehnmillionste Autofahrer passierte den Tunnel.
Das wird zwar offiziell als Erfolg verkauft, aber ob man sich insgeheim mehr versprochen hat, das wird man immerhin mal kritisch fragen dürfen.

Kiel-Blog: Klaus Kramer – ein Mann aus Stahl

Der hält was aus, das muß man ihm lassen. Immer wieder weise ich nach, daß er Unsinn schreibt, jeder Kiel-Blog-Artikel ist ein K.O. im Dienste der Aufklärung.
Aber er steht immer wieder auf. Also, auf ein Neues, Kramer. Diesmal widmen wir uns Ihrem Kommentar vom 11. Januar, und los geht es:

“In Deutschland herrschen zurzeit Temperaturen wie auf Mallorca. Das macht nicht nur die Zugvögel stutzig. Auch Bürgern, denen der Klimawandel bisher ziemlich egal war, dämmert, dass es höchste Zeit zum Umdenken ist. Klima- und Umweltschutz stehen wieder hoch im Kurs.”

Wie denn nun, Kramer?
Umweltschutz ist wichtig?
Und zugleich unwichtig?
Denn was ziemlich ist, Kramer, das ziemt sich, und was sich ziemt, das ist im Unterschied zu dem, was sich nicht ziemt, zu billigen.
Wenn Sie also von Menschen sprechen, denen der Klimawandel bislang “ziemlich egal” war, dann sagen Sie damit, daß es richtig ist, sich nicht darum zu kümmern.
Natürlich wollten Sie das nicht sagen. Aber da können Sie mal sehen, was man mit kleinen, gedankenlosen Salopperien anrichten kann.

Sollen wir mit dieser Kolumne weitermachen, Kramer?
Na, meinetwegen:

“Doch den Bürgern begegnet eine Politik voller Widersprüche, Die Bundesregierung will Vorreiter in der Verringerung von Treibhausemissionen sein.”

Weil, wer reitet, statt zu fahren, kein Gas emittiert?

Zugleich ächtet sie die Atomenergie, ohne allerdings für – Kohlendioxid freien – Ersatz zu sorgen.”

Was, Kramer, Sie wollen Kohlendioxid freien?
Sie wollen also ein Gas heiraten?
Und diesen perversen Wunsch haben Sie derart brutal unterdrückt, daß er sich in diesem Satz als zusammenhanglose Parenthese Bahn bricht?
Aber nein, Sie meinten wieder was ganz anderes und hätten es auch gesagt, hätten Sie diesen Einschub in einem Wort geschrieben.
Weiter im Text (ich picke mit hier ja nicht die Rosinen raus, das ist alles fortlaufender Text):

“Zwar setzt sie auf den Ausbau regenarativer Energien ebenso wie auf das Auschöpfen ungenutzter Potenziale beim Energiesparen. Das sind zweifellos richtige Ansätze.”

Man setzt auf das Ausschöpfen. Kramer, versuchen Sie mal, sich das bildlich vorzustellen.
Können Sie nicht?
Sehen Sie.

Karlsruhe-Blog: Protest gegen Studiengebühren

Die Studenten befürchten, dass mit der Erhebung von Studiengebühren die Bildungschancen für Kinder aus Familien mit niedrigen Einkommen weiter verschlechtern, deswegen findet heute ein Protest gegen die Stdiengebühren in der Karlsruher Innenstadt statt.
Ab dem kommenden Sommersemester wird eine Studiengebühr von 500 Euro pro Semester verlangt.

Quelle: swr.de

Kiel-Blog: Kieler mit dem Luftgewehr erfolgreich

Das Schießen mit dem Luftgewehr läßt sich auch als Wettkampfsport betreiben. Und die Leute vom hiesigen Verein Hubertus Kiel sind darin nicht die schlechtesten:
Derzeit sind sie Zweiter in der Verbandsliga Schleswig-Holstein und werden nur von Malente übertroffen. Und die Malenter haben bekanntlich schon so manche Größe hervorgebracht. Dennoch sind die Kieler ganz dicht dran.
Vielleicht wird ja auch aus Kiel bald ein Schütze internationalen Formats kommen, ein veritabler Egon Müller, bloß mit einer Puste statt einem Motorrad. Haben wir hier in Kiel nicht lange genug auf einen Weltklasse-Athleten gewartet?

Kiel-Blog: Marktschreier in Kiel

Am vergangenen Wochenende waren die Marktschreier in Kiel. An 40 Ständen boten sie ihre Waren an: Aal-Marcus, Nudel-Uwe und wie sie alle heißen.
Sie sind organisiert in einer Marktschreier-Gilde – die gibt es tatsächlich.
Sollte man hier im übrigen annehmen, daß die Waren überteuert sind?
Weil man den Unterhaltungswert resp. die Abnutzung der Stimmbänder mitbezahlt?
Mag sein.
Bemerkenswert ist die Sache jedenfalls deshalb, weil Marktschreier in den Zeiten, bevor sich Supermärkte und andere Kaufhäuser durchsetzten, der Normalfall waren.
Da mußte man eben mitschreien, um auf sich aufmerksam zu machen. Angenehm fanden diejenigen, die die Märkte damals aufsuchten, das nicht. Das läßt sich denken. Denn auch als es mit dieser Art von Märkten vorbei war, hielt sich noch das Wort “marktschreierisch” für eine primitive, aufdringliche Art, etwas anzupreisen, in welchem Zusammenhang auch immer.
Auf heutigen Wochenmärkten geht es ja vergleichsweise ruhig zu.
Aber:
You don´t know what you got, until you loose ist, wie es auch bei John Lennon richtigerweise, wenn auch nicht originellerweise heißt:
Man weiß nicht, was man hat, bis man es verliert.

In diesem Fall freilich auch dann noch nicht, denn auf Marktschreier kann ja an sich jeder verzichten.
Erst in unserer Zeit werden die Marktschreier, wird also das, was früher als Lärmblästigung geschmäht wurde, als zeitweilig die Städte schmückendes antikes Accessoire geschätzt.
Nicht nur in KIel. Und dennoch: Es muß der Norden Deutschlands sein, oder?
Na, wahrscheinlich ist es ein Irtum meinerseits, aber ich finde, zu einem Marktschreier gehört ein erdiger niederdeutscher Akzent.
Wer würde denn hessisch babbelnde oder moselfränkisch schwätzende Marktschreier dulden?
Davor müßte es selbst die Hessen und die Moselfranken gausen.

Was übrigens wir als Kieler Feministen nicht dulden können, ist, daß (fast) alle Marktschreier männlichen Geschlechts sind. Wir wissen doch aus eigener bitterer Erfahrung, daß im Streit der Liebenden immer das Weib das Wort führt.
Und mit welch furchterregendem Schall!

Also sollten man und frau annehmen, daß Frauen auch als Marktschreiwesen begabter sind als Männer. Denn es kommt ja nur darauf an, etwas feilzubieten – logisches Denken wird, wie in besagtem Streit der Liebenden, nicht benötigt.
Ich wäre daher dafür, gerade hier in Kiel eine feministische Marktschreierinnen-Gilde zu gründen. Die darf sich auch gern Marktkeiferinnen-Gilde nennen.
Oder soll es in der Marktschreierei-Branche so bleiben, wie es im Bereich des Kochens ist:? Die Frauen bereiten zuhause das Essen für ihren hart arbeitenden Mann, die Köche in den guten Restaurants sind mit wenigen Ausnahmen männlich.
Nein, beides sind Übelstände, denen dringend abgeholfen werden muß.

Kiel-Blog: Regionalschule – Fluch oder Segen?

Weder noch.
Will sagen: Muß in diesem Lande denn immer so polarisiert werden?
Das tut der Diskussion nicht gut.

Kiel-Blog: Wer will wissen, wo Robert und Anne sind?

Und wieder befasse ich mich mit der Kieler Chronik der Kieler Nachrichten, diesmal mit jener Ausgabe vom 10. Januar.
Zitat:

” Da flattert Kielia doch vor kurzem eine Botschaft aus dem fernen Köln auf den Tisch. Der Internet-Buchversand `HIT-BUCH.de` bittet um Mithilfe: Die Post hat ihnen ein Päckchen mit Kieler Poststempel gebracht, dass offensichtlich nicht für sie bestimmt ist.”

Daher also offenbar die Überschrift.
Aber lassen die eigentlich die Volontäre diese Kolumne schreiben oder die Putzfrauen?
Schaut Euch nur mal den letzten zitierten Satz an: “dass” – da kann jemand eine Konjunktion nicht von einem Artikel unterscheiden.
Aber da fällt mir ein: die meisten Putzfrauen und Volontäre können das ja. Vielleicht war es ja Klaus Kramer.

Stuttgart-Blog: Schnee behindert Müllabfuhr

Süddeutschland ist mal wieder vom Schneechaos betroffen. Die Stadt Stuttgart gab heute bekannt, dass es der Mühlabfuhr auf Grund des Schnees nicht möglich ist, den Müll aus den Wohn- und Nebenstraßen abzutransportieren.
Sobald sich die Wetterverhältnisse gebessert haben wird die Abfuhr selbstverständlich nachgeholt.

Quelle: swr.de