Überall finden momentan die Hochzeitsmessen statt und so auch am 28. Januar 2007 in Gießen.
Die Kongresshalle öffnet hierfür von 11 – 18 Uhr, die Brautmodenschauen beginnen jeweils um 12, 14 und 18 Uhr. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich Preise im Gesamtwert von über 3500 Euro.
Der Eintritt liegt im Vorverkauf bei 6 Euro pro Karte.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Deutschland ist zurück im Handball-WM-Turnier. Wie ausgewechselt gegenüber dem Polenspiel ließen Brands Mannen den Slowenen im benachbarten Halle wenig Chancen. Morgen gehts gegen Tunesien. Leider nicht in der “Hölle von Halle”.
Bei der Betreuung von Hartz-IV-Empfängern gibt es laut einem Zeitungsbericht erneut Computerprobleme. Die Leipziger Volkszeitung schreibt, die zuständigen Arbeitsgemeinschaften könnten wegen fehlender Software ein Gesetz nicht umsetzen. Dabei gehe es um die neu geschaffene Regelung, die Arbeitslosengeld-II-Bescheide nicht mehr halbjährlich sondern nur alle zwölf Monate zu verschicken. Der Chef der Leipziger Arge, Zehr, sagte, damit hätte man die Qualität verbessern und Personalkosten sparen können.
Wie die Leipziger Volkszeitung weiter berichtet, sind davon bundesweit 6,9 Millionen Menschen betroffen, die Arbeitslosengeld Alg2 erhalten oder Leistungen von der Arge beziehen, weil ihr Einkommen zum Leben nicht ausreicht.
Die alg2-hartz4 Community fragt sich diesbezüglich wie den diese Zahl von 6.9 Milionen mit der Statistik über Arbeitslose der Bundesagentur für Arbeit übereinstimmen soll???!!!!
Die Bundes Agentur für Arbeit schrieb laut Statistik Ende 2006 :
Wir zitieren :
Der Arbeitsmarkt boomt. Jedenfalls im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist der Aufschwung, der den Arbeitsmarkt erfasst hat, erstaunlich. Die Zahl der Arbeitslosen ist unter die 4-Millionen-Schwelle gesunken, die Quote liegt mit 9,6 Prozent deutlich unter der 10-Prozent-Marke. Die Zahl der Arbeitslosen ist vor allem in allen Bereichen zurückgegangen, sowohl im Westen wie im Osten und nicht nur im Bereich des SGB III, sondern auch im SGB II, bei den Arbeitslosengeld-II-Beziehern.
Wir erinnern uns :
Nochmal die Zahlen z.b September 2006 >
BA –Medien Zahl 4.237.835 + 320.433 EEJ = 4.558.268
Die Zahl 4.558.268 die für einen September erschreckend hoch ist, ist nur ein Teil der ganzen Wahrheit!
In der BA Zahl von 4.237.835 Arbeitslosen Personen fehlen u.a. (vorläufig geschätzt)Summe (arbeitsmarktpolitische Instrumente) 1.456.560 (S.30 BA Bericht September 06);
davon sind 712.166 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumenten – im Rechtskreis SGB III (S.33 BA Bericht September 06))
und 738.480 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumenten – im Rechtskreis SGB II (S.36 BA Bericht September 06)
Die Arbeitslosigkeit umfasst im September 06 mindestens 5.694.395 Personen
Die Zahl der Leistungsempfänger beläuft sich auf 6.428.159 Personen*
Arbeitslosengeld I _1.254.876
Arbeitslosengeld II _5.173.283
*In die Auswertung werden nur die 370 Kreise einbezogen, für die vollständige Bestands- und Bewegungsdaten vorliegen. Die Arbeitslosigkeit wird also nicht mehr vollständig abgebildet, weil die Arbeitslosen in den 69 Kreisen mit zugelassenen kommunalen Trägern in dieser Auswertung – unabhängig ob im Rechtskreis SGB II oder III – nicht enthalten sind.
*Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.
** Ebenso fehlen in dieser Zahl all jene Personen die nicht die Bedürftigkeitsmerkmale des SGB II erfüllen (unter 25 jährige mit vermögenden Eltern, Arbeitslose mit Vermögen oder vermögenden Partner…)
Ja der Aufschwung ist da! Zumindestens auf dem Papier das ja bekanntlich geduldig ist.
Hat sich die Bundesagentur für Arbeit hier selbst ein Ei gelegt?
alg2-hartz4.de Community
Das Hochwasser in Hessen geht wieder zurück. Die Lage entspannt sich allmählich immer mehr und die Regenfälle lassen nach.
Auch das Hochwasser der Lahn normalisiert sich und die Pegel im Ober- und Unterlauf sinken kontinuierlich.
Im Westbad der SWG werden aufgrund der großen Nachfrage nun weitere Aquafitnesskurse angeboten.
Weitere Interessenten können sich nun jeweils Donnerstags entweder ab 18.15 Uhr oder 20.15 Uhr sportlich im Westbad betätigen.
Der Kurs dauert 10 Wochen, beginnt am 25. Januar und kostet 60 Euro pro Person.
Die Anmeldung hierfür ist telefonisch machbar unter 0641 – 708-1411
Kieler Nachrichten vom 18. Januar. Die Kieler Chronik.
Und wieder wird zitiert:
Alle reden vom Wetter. Kielia auch.”
Ach, Kielia soll dieses Gekrakel heißen. Das immer die Kolumne beschließt. Na, dann wissen wir ja endlich bescheid.
Weiter im Text:
“Kein richtiger Winter, viel zu viel Wind, viel zu wenig Sonne, viel zu warm und gar kein Schnee. Nicht nur hier im Norden, überall. Auch da, wo die Menschen hinfahren, um welchen zu sehen und zu nutzen. Die Hänge wollten sie hinunterwedeln, Schneeballschlachten, Schlittenfahrten machen – dafür haben sie viele Euro bezahlt.”
Und so geht das egal wech, wie der Holsteiner sagt. Es ist nur eine Reihung von Belanglosigkeiten.
Ich lese Kieler Nachrichten, damit andere sie nicht lesen müssen.
Das sollte klar sein.
Man hat es ja bereits im vergangenen Jahr festgestellt, und es wird niemanden überrascht haben:
In keinem anderen Kieler Stadtteil ist Armut so weit verbreitet wie in Gaarden. In keinem auch ist die Arbeitslosenquote so hoch.
Nun will die Verwaltung gegensteuern, unter anderem indem sie Gaarden zu einem familienfreundlicheren Ort macht. Das sieht schwarzgrün ähnlich.
Ob und wie man die Sitation tatsächlich verbessern kann, darüber ist vermutlich noch kaum nachgedacht worden. Ein Blick über den deutschen Tellerrand wäre hilfreich, statt sich aus dem Nähkästchen Ursula von der L.s zu bedienen (ja, laßt mich auch mal Metaphern reihen, die nicht zusammenpassen. Das hat etwas Befreiendes).
Dabei sollte man den Rest des Ostufers nicht vergessen. In Ellerbek zum Beispiel liegt ein Plus-Markt nur einen Steinwurf von einer Lidl-Filiale entfernt. Na, da ist die “mortadellafressende Unterschicht” (Titanic) dann ja bestens versorgt.
Wenn jetzt jemand sagt, mein letzter Satz sei menschenverachtend oder dergleichen, dann hat er mich durchaus mißverstanden.
Dietrich Buxtehudes.
In diesem Jahr.
Da feiere ich mit, denn wäre er noch älter geworden, hätte er uns ja noch mehr Ohrenverklebendes hinterlassen.
Das Rauchverbot für Restaurants und Tanzdielen ist soweit durch. Das ist bekannt. Jetzt legt Ministerin Trauernicht, eine Sozialdemokratin durchaus neuer Schule, nach, indem sie erklärt, das Verbot solle nicht erst im Jahre 2008 gelten, sondern vielleicht schon im Verlaufe des Jahres 2007.
So eine Sozialdemokratin neuer Schule kann schon hin und wieder mit Schnellschüssen überraschen.
Zieht also noch schnell einen, äh, ich meine eine im Gasthaus Eurer Wahl durch, bevor gar nichts mehr geht.
Übrigens: Im Bereich der Schulpolitik beklagen bösartige Antiföderalisten seit Jahrzehnten, daß jedes sein Land eigenes Süppchen koche.
Inwiefern das stimmt, das will ich dahingestellt lassen.
Aber was das Rauchverbot betrifft, so hilft nur eins: eine EU-weite Regelung.
Ob dafür oder dagegen, soll mich in diesem Zusammenhang estmal nicht interessieren, sondern was interessiert, ist hier etwas anders: der Fremdenvrkehr.
Stellt Euch doch mal vor, ein Mensch aus Spanien möchte auf Sylt Urlaub machen. Der wird sich doch nicht vorher informieren, ob in dem Bundesland, zu dem die Insel Sylt gehört, ein Rauchverbot gilt.
Sondern, er als passionierter Pfeifen- und Zigarreraucher geht einfach davon aus, nach wohlgeratener Mahlzeit noch bei Tisch den hochklassigen Tabak seiner Wahl genießen zu können.
Tja, und wenn er das nicht darf?
Vielleicht wird er sein Geld zurückfordern.
Vielleicht wird er gar einen Prozeß anstrengen.
Möglicherweise kommt wirklich ein Präzedenzfasll besonderer Art auf uns zu.
Also: So etwas muß wirklich EU-weit geregelt wrden, nicht nur bundesweit, und ganz gewiß nicht regional. Da reden sich Leute auf Landesebene unnütz die Köpfe heiß.
Hier sind ein paar Menschen am Werk, die nicht gebraucht werden.
Damit meine ich aber nicht die Trauernicht.
Die darf bleiben (wg. Niedlichkeit).
Als im Jahre 2000 der erste Fall von Rinderwahn hierzulande festgestellt wurde, machte sich Panik breit, Schlachter und fleischverarbeitende Industrie glaubten, um ihre Existenz kämpfen zu müssen – es herrschten Jammern und Zähneklappern.
Zwar kehrten die Kunden nach anfänglicher Reserviertheit zu den Fleischtrögen zurück, aber das Thema BSE bleb aktuell.
Nun aber kann endlich Entwarnung gegeben werden: In Schleswig-Holsten wurde im vergangenen Jahr kein Fall von BSE registriert.
Also: Schon wieder ein Grund weniger, Vegetarier zu sein. Gute gibt es ohnehin nicht. Moralische übrigens keineswegs, wie sich beweisen läßt. Aber das ist eine andere Geschichte, und die soll ein andermal erzählt werden.
Nun aber gilt es noch aufzuklären, was es mit der Überschrift dieses Artikels auf sich hat.
Inwiefern wurde mein Gebet erhört?
Also, ich beziehe mich dabei auf das folgende von mir um die Jahrtausendwende verfaßte Gedicht:
Sankt Niklaus war ein Seemann,
und mir liegts auch im Blut.
Sankt Niklaus schütze unsern Kahn
vor HIV und Rinderwahn.
Das wünschen wir uns alle,
das wäre gut.
Seht Ihr, es ist beides eingetroffen:
Nicht nur, daß es keinen Rinderwahn mehr gibt – AIDS ist ja inzwischen hierzulande kein tödliche Krankheit mehr, sondern ein behandelbares chronisches Übel.
Also, Herrschaften, da kann man doch fast vom Atheismus abfallen.
Was macht die Bahn mit alten Schienen?
Sie verkauft sie, und die Schrottpreise sind in den letzten Jahren sogar mächtig gestiegen.
Wenn aber die Bahn alte Schienen zu Geld machen kann, dann könne andere das auch:
In unserer Region sind in letzter Zeit, wie die Kieler Nachrichten bericheten, 1000 Tonnen des begehrten Schrotts abhanden gekommen.
Offenbar wurde es den Übeltätern leicht gemacht, die Schienen einfach fortzuschaffen.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, und es bleibt abzuwarten, was daraus wird.
Ein ausreichend gutes Geschäft werden die Diebe aber wohl nicht machen, wenn man berücksichtigt, daß der Transport sehr aufwendig ist und daß man für Diebesgut wesentlich weniger erhält als für legal angebotene Ware. Dazu kommt noch die Gefahr, erwischt zu werden.
Also wirklich: Das scheinen mir ganz kleine Fische zu sein.
Aber denken wir nicht immer nur an den Eigennutz der Menschen. Vielleicht ist die Aktion ja auch unter dem Motto “Schienen zu Gewehren” zu verstehen. Tja, Herrschaften, möglicherweise haben wir es hier nicht mit gewöhnlichen Dieben zu tun, sondern mit Befeiungskämpfern.
Wer weiß.
Und natürlich wird auch dieses Spiel der Handball-Weltmeisterschaft für die Allgemeinheit am Schwedendamm übertragen.
Eine Niederlage gegen Polen hatte ich nicht erwartet. Und verliert man auch noch gegen Slowenien, dann kann die gute Stimmung in unserer Stadt schnell kippen.
Das geht ganz fix.: Man wendet sich dann von der Nationalmannschaft ab und sagt sich: Wir haben hier in Kiel eine der besten Vereinsmannschaften der Welt, die ist sowieso besser.
Also Daumen drücken, auch wenn einem nichts an der deutschen Mannschaft liegt. Für die Stimmung in Stadt und Land wäre ein Sieg wichtig.
“Das flenst” – so lautete oder lautet immer noch ein Slogan der bekannten hiesigen Brauerei.
Ja, Ihr flenst, Ihr Biere aus den Flaschen mit dem Bügelverschluß.
Das Wort hat offensichtlich keinen Sinn und gibt deshalb keinen Aufschluß über den Geschmack der Biere. Also muß man sie eben selbst probieren. Und da ich ohnehin gern Gestensäfte trinke, habe ich das natürlich längst getan:
Also, das Pilsener ist recht kompakt und hat nicht die Finesse etwa von Moravia oder Bitburger.
Das Dunkel-Flens ist gefährlich: Man zieht das Zeug so weg – das macht seine angenehme, leicht schokoladige Malzigkeit. Dabei haut es natürlich nicht weniger rein als das Pils.
Das Weizen ist nicht der Rede wert.
Völlig gefahrlos fährt man natürlich mit dem Malz, und es ist tatsächlich eine besonderes und ein gutes Malzbier, in dem der Hopfen die Süße schön kontrastiert.
Was ich allerdings nicht kenne:
Diesen sonderbaren Sextrunk, den die Brauerei im Auftrag eines hiesigen Sex-Accessoire-Händlers braut.
Das werde ich auch nicht probieren, denn so etwas ist einfach nur albern.
Hamburg hat dieses Jahr wirklich die internatonale Elite an Musikern zu Gast. Shakiras Auftaktkonzert zu ihrer Deutschlandtournee findet bereits morgen am Donnerstag den 25. Januar statt. Im Frühjahr erwartet uns ein besonderer musikalischer Leckerbissen der 80er Jahre. Lionel Richi gibt am 06.März in der Color Line Arena eins seiner insgesamt 14 Deutschlandkonzerte. Auf seiner “Coming Home”-Tour wird er seine erfolgreichsten Songs wie “All Night Long (All Night)”, “Say You, Say Me”, “Truly” oder “Dancing On The Ceiling” performen. Er landete 22 Hits in den Top Ten und ist nicht ohne Grund einer der meist gehörten Acts aller Zeiten.
Es kommt aber noch spektakulärer…mehr als 130 Millionen Alben haben sie damals verkauft. Die Rede ist von Genisis! Nach 15 Jahren gehen sie wieder auf Tournee. Mit ihrer “Turn it on” Tour sind sie auch in der Hamburger AOL Arena am 15.Juni 2007 zu sehen.
Weitere Informationen auf hamburg.de
Quelle: hamburg.de
Man muß ja nicht gleich stolz sein auf Neumünster, und man hat auch keinen Grund dazu, solange man nicht dazu beigetragen hat, daß die Stadt so ist, wie sie sit.
Aber man muß ja andererseits die Stadt nicht immer wieder als häßlich bezeichnen, wie es auch und gerade Neumünsteraner immer wieder tun: Die Stadt sei gesichtslos, ohne Identität, es mangle ihr an Sehenswürdigkeiten.
Nein, dem will und kann ich nicht zustimmen.
Es gibt in dieser Stadt so einige Sehenswürdigkeiten.
Die größte davon ist übrigens die göttliche Ann-Kathrin Krebs.
An dem Abend, an dem der Schienenverkehr flächendeckend eingestellt wurde, sah ich verzweifelte Menschen auf dem ZOB umherirren. Überall fragten sie, wo denn nun der Schienenersatzbus wohin auch immer sei.
Ja, es war schon recht sonderbar – gestrandete Menschen allenthalben. Man fühlte sich geradezu an die Ergebnisse der Verwüstungen in New Orleans nach dem Hurricane Katrina erinnert.
Das wäre übertrieben, meinst Du, geneigter Leser?
Na, ich habe die Ereignisse doch nicht gleichgesetzt, ich sagte ja nur, das eine erinnere an das andere.
Der Schienenersatzverkehr könnte übrigens wirklich effektiver sein.
Zugegeben, Rassismus läßt sich auch in bedeutender Literatur finden. Rassismus ist nicht in jedem Fall ein hinreichender Grund, ein Buch aus dem Bestand zu nehmen. Man muß Entstehungszeit und Entstehungsbedingungen berücksichtigen. Wenn man aber in einem philosophischen Nachschlagewerk aus der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts auf Rassismus trifft, dann ist der Fall klar: Das muß weg.
Man sollte meinen, der Autor oder Herausgeber eines philosophischen Lexikons habe noch nicht einmal Gelegenheit, sich darin rassistisch zu äußern, da ihm der Gegenstand fehlt. In einem dieser Werke aber, dem Philosophischen Wörterbuch von Walter Brugger, stößt man tatsächlich auf das Stichwort “Rasse”.
In der Stadtbücherei hat man die Ausgabe vo 1976, genauer: Jetzt hat man sie dort nicht, denn ich habe sie entliehen, um hier im Kiel-Blog zu zitieren, was dort unter dem Stichwort “Rasse” zu finden ist:
“Für die Philosophie bedeutsam ist die Anwendung auf den Menschen. Eine biologische Menschenrasse ist eine Menschengruppe, die in den allen Menschen gemeinsamen, aber noch unbestimmten Merkmalen (wie Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, Körpergröße, Körperform, Kopfform usw) eine gemeinsame, auf Abstammung beruhende, von anderen Gruppen sich abhebende, konkrete Artung zeigt (zB helle Haut, helle Augen, blonde Haare, hoher Wuchs, schlanke Form, langen Kopf).”
Das Wort “Artung” ist schon braun genug, aber dann nennt der Mann auch noch als Beispiele die Merkmale, die das Ideal der Nationalsozialisten bilden.
Weiter im Text:
“Verbunden mit diesen biologischen Merkmalen ist jeweils auch eine im Leib-Seele-Verhältnis des Menschen begründete seelische Artung, die von der Rassenpsychologie erforscht wird. Das Menschengeschlecht tritt also in einer Vielfalt von Rassen auf, die zusammen erst die Idee des Menschen zur konkreten Erscheinung bringen. Es kann nicht geleugnet werden, daß die einzelnen Rassen in bezug auf gegebene Kulturziele (wie Wissenschaft, Kunst, Staatenbildung ua)
verschieden sind. Eine Bewertung fremder Rassen setzt jedoch immer einen für allen gültigen Maßstab voraus, der vieles als bloß verschiedenartig erweist, was dem in der eigenen Art befangenen Auge als verschieden- oder gar minderwertig erscheint. Die Geistnatur der Seele schließt es aus, daß die Unterschiede der Rassen bis an die letzten Wurzeln des Menschseins gehen.”
Von Menschen und nur von Menschen ist ja hier ohnehin die Rede. Der letzte Satz ist also tautologisch. Er bedeutet: Alle Menschen sind Menschen.
Wieder Brugger:
“Auch für Angehörige verschiedener Rassen ist der logisch identische Bezug auf dieselben Gesetze des Denkens, Seins und Sollens möglich, wenngleich der erlebnismäßige Nachvollzug seelischer Akte für einen Fremdrassigen oft schwer oder unmöglich ist. Von einer Rassenseele kann man nur im Sinne einer rassisch bedingten psychischen Ähnlichkeit, nicht im Sinne einer übergreifenden psychischen Wesenheit sprechen.
Das Streben nach Erhaltung der eigenen Art ist wohlbegründet und der Natur gemäß. Nicht alle Rassenverbindungen bedeuten jedoch eine Schädigung des rassischen Erbgutes. Es können sich dabei die rassischen Anlagen harmonisch ergänzen (verwandte Rassen) oder miteinander im Widerstreit liegen (Fremdrasse).”
Mit anderen Worten: Ein Mensch, dessen Mutter schwarz und dessen Vater weiß ist, um nur ein Beispiel zu nennen, ist erbgutgeschädigt, weil die Rassen der Eltern nicht verwandt sind.
Insgesamt ist das, was wir da lesen müssen, NS-Ideologie light. Es vermittelt soviel wie: Eigentlich haben die Nationalsozilaisten ja recht, sie haben nur ein wenig übertrieben.
Dem Artikel schließen sich Literaturhinweise an. Die meisten der dort aufgeführten Bücher erschienen zuerst in der NS-Zeit. Eines davon trägt den Titel “Geist und Blut”, ein anderes heißt “Rassenforschung und Volk der Zukunft”. Es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, daß in einem Buch solchen Titels nationalsozialistische rassische Auslese propagiert wird – Brugger hält es für einen guten Literatur-Tip.
Am Ende des Artikels verweist Brugger übrigens darauf, daß man in seinem formidablen Wörterbuch das Stichwort “Lebensphilosophie” aufschlagen sollte, wenn man etwas über Rassenphilosophie erfahren will.
Machen wir.
Dort geht es ähnlich weiter:
“Von größter Nachwirkung war die Kulturkritik Nietzsches, der Leben und Erleben dem Sein und Erkennen schroff gegenüberstellte. Höchstes Gut ist die Fülle der Macht des Lebens, wie sie im “Übermenschen” vollendeten Ausdruck findet. Die Erkenntnis hat dem Leben zu dienen. Die Frage nach “Wahr” oder “Falsch” ist unerheblich, entscheidend ist nur, ob lebensfördernd. Mit diesen Gedanken verwandt, aber vom Individuellen ins Rassisch-Nationale gewandelt, sind die Auffassungen der Rassenphilosophie (Gobineau, HSt Chamberlain, Rosenberg): Rasse ist nicht nur ein vererbbarer Komplex von äußeren Merkmalen, sondern die Äußerung der Seele, d i der Innenseite der Rasse. Die Rasse ist das Letzte an Wirklichekeit und das Höchste an Wert, was unserem Denken und Forschen erreichbar ist. Von ihr aus ist alle Kultur, alle Kunst, Wissenschaft und Religion, alle Geschichte zu verstehen und zu bewerten (Rosenberg).
Überrassige Maßstäbe gibt es nicht.”
Hier wird also das krause Zeug des NS-Ideologen und Kriegsverbrechers Rosenberg als Philosophie angepriesen.
Wes Ungeistes Kind Brugger ist, zeigt sich auch in anderen Artikeln. Es wird also nicht reichen,das Buch aus dem Bestand zu entfernen – sondern die Bewohner Kiels haben zumindest ein Recht zu erfahren, warum es angeschafft worden ist.
Der Neumünsteraner Sport hat eine Attraktion, die sonderbarerweise bislang kaum Beachtung findet. Sicher, ein Damen-Handball-Oberligist wie Olympia Neumünster ist normalerweise nicht imstande, Massen zu mobilisieren, aber in diesem Fall sollte man schon mal einen Blick riskieren:
Wenn auch nur wegen Jana Reinert, und zwar deshalb, weil sie eine der stilistisch besten Handballerinnen unter der Sonne ist. Ja, man kann sogar mit Fug und Recht behaupten: Sie verleiht dem Spiel Anmut und Würde.
Und das ist etwas, das ich im Frauenhandball nie und nimmer erwartet hätte.
Ja richtig gehört…420 neue Arbeitsplätze schafft die Kölner Modeschmuck Firma “be-line” mit ihrem neuen Verwaltungs- und Logistikzentrum in Denz. Die Firma stellt unter anderem Ohrringe, Armreifen, Ketten und Haarschmuck her, die bekannteste Marke ist “six”.
Die Nachfrage nach dem begehrten Modeschmuck wird immer größer, dass bedeutet es werden mehr Mitarbeiter gebraucht, daraus folgt dass mehr Platz benötigt wird. Bereits 2000 Mitarbeitern in zehn verschiedenen Ländern sichert “be-line” einen Arbeitsplatz. In Denz können zukünftig bis zu 700 Leute arbeiten. Gerade für Familien hat der das neue Verwaltungs- und Logistikzentrum einen großen Vorteil, bis zu 50 Kinder können in dem eigenen Betriebskindergarten bereut werden.
Quelle: express.de
Die Gesamtschule Gießen-Ost hat im kommenden Schuljahr ein reichhaltiges Angebot an Musikklassen (Chorklasse/Bläserklasse). Darüber wird morgen in der Aula der Schule informiert. Insbesondere die Konzeption der Klassen und das Anmelde- und Auswahlverfahren wird ausgiebig erklärt.
Am 26. Januar tritt um 20 Uhr Christoph Maria Herbst, bekannt aus der Pro7-Serie “Stromberg”, in den Hessenhallen auf.
Vor der Lesung gibt es aber noch die Möglichkeit, sich ein Autogramm abzuholen. In der Weltbild-Buchhandlung in der Galerie Neustädter Tor erfüllt er persönlich ab 17 Uhr Autogrammwünsche.
Endlich wird ein neues Schulgesetz nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt. Ab März 2007 werden alle vierjährigen Kinder in den Aachener Kindergärten auf ihre Deutschkenntnisse und eine altersgemäße Sprachentwicklung geprüft. Das Gesetz schreibt nämlich vor, bereits in den Kindertagesstätten mit der Sprachförderung zu beginnen, damit die Kinder nach der Einschulung dem Unterricht in deutscher Sprachefolgen können.
Quelle: wdr.de
Das “Kinder- und Jugend-Literatur-Zentrum NRW” wird bald in Dortmund eröffnet. Durch den Standort Dortmund werden sich vor allem von Schulen und Kultur-Einrichtungen viele Aktionen erhofft. Geplant und organisiert sind bis Ende Mai schon Lesungen, Schreibkurse und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet und Westfalen.
Das Ganze Projekt soll ebenfalls ein Beitrag zum Kultur-Hauptstadt-Jahr 2010 sein.
Quelle: wdr.de
Nicht schlecht staunte ich gestern, als ich wieder wie jeden Abend müde von der Arbeit gen Heimat auf der Tolkerwitzer Straße fuhr. Das für seine innovative Schaufensterdekorationen bekannte Augenlaserzentrum Dresden hat im wahrsten Sinne des Worte den “Drachen abgeschossen” – echt Klasse.
Mich hat natürlich interessiert, wer solche Ideen hat und diese auch noch umsetzen kann ?. Nach kurzer Schaufensterinspektion war dann klar: wieder ein intelligentes Ladenkonzept der Dresdner Werbeagentur “Die Macher“.
Ab dem 1. Februar bekommt das Erfolgs-Musical ein verändertes Sounddesign. Es wird neue modernere Arrangements geben, sich der laufenden Zeit anpassen eben einfach moderner klingen. Statt 18 werden nur noch zehn Musiker eine Etage unterhalb der Showbühne sitzen. Der Düsseldorfer Starlight-Produzent Thomas Krauth, der nach der “Stella”-Insolvenz 2002 das Musical zu neuen Höhen geführt hat ist zuversichtlich. Durch die moderne Technik entstehen völlig neue Möglichkeiten bezüglich des Sound-Designs und eine qualitative Verbesserung ist gewährleistet. Die klanglichen Veränderungen seien nötig, “um die hohe Qualität des Musicals auch in Zukunft zu sichern”, so Krauth.
Quelle: waz.de
Trotz der Winterreifen-Vorschrift stehen sie auf den südlichen Autobahnen fest. Da geht es ja noch, wenn man hier nur einen auf Eis rutschenden Hund vermelden kann. Ein kleiner Winterspaß bei so um die Null in Ostwestfalen-Lippe.

Aufgepasst…hier gibt es was für den stressgeplagten Hamburger. Am 24 und 25. März findet ein Kursus gegen Stress im Alltag statt. In dem zweitägigen Workshop erarbeiten die Teilnehmer mit Hilfe traditioneller chinesischer Medizin ein individuelles Erholungsprogramm um Stress schneller abzubauen.
Kursleiterin ist Susanne Preiss, die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt, die kosten für den Kursus betragen 290 Euro.
Quelle: abendblatt.de
Schon wieder – zum vierten Mal – ist die Filiale des Drogerie-Filialisten Schlecker in Bielefeld-Sennes Badener Straße überfallen worden. Drei der Überfälle sollen vom selben Täter verübt worden sein. Diesmal erbeitete er ein paar hundert Euro. Warum lernt Schlecker daraus nicht, die Kassiererin nicht allein im Laden zu lassen?
TvH ist noch Trainer von Arminia Bielefeld, aber das Spekulationskarussel dreht sich munter. Grad dementiert Arminen-Sportdirektor Reinhard Saftig den Namen “Uwe Rapolder” auf der möglichen Trainerliste, da wird schon umgefragt unter den Fans. Und siehe da, “Uwe Rapolder” – ehemaliger Arminen-Trainer – steht mit 37% ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Kein Wunder hat er das Team doch aufgestiegen und danach in der 1. Liga bewahrt. TvH hat sein Spielsystem übernommen…… Wie singt doch Westernhagen?
“Ich bin wieder hier, in meinem Revier,
war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt.
Ich rieche den Dreck, ich atme tief ein
und dann bin ich mir sicher, wieder zu Hause zu sein.”
Na Uwe, wie isset? Schließlich hat auch Bielefeld Theater, Buchläden, schöne Kaffees, eine grüne Alm….
Heute 17:30 Uhr kocht die “Hölle von Halle”, das Gerry-Weber-Stadion in der Nachbarstadt Halle, wieder über. Der Handball-Europameister von 2004, Deutschland, spielt gegen den damaligen Vize-Europameister, Slowenien. Bundestrainer Heiner Brand hat Lemgos Torhüter Carsten Lichtlein für die Hauptrunde nachnominiert. Macht Krach, Ihr Ostwestfalen und Lipper!


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